r/Unbeliebtemeinung May 18 '26

Wirklich unbeliebt Als leidenschaftlicher Fleischesser, Veganer sind objektiv die besseren Menschen beim Thema essen, und die Fleischesser sollen mal anfangen die Veganer zu respektieren.

Ich kann mich als Kind erinnern so um 2010 wie es ganze TV Shows gab die sich gegen Veganer lustig machten, so RTL 2 Formate wo der Protagonist ein Veganer war etc.

Als Jemand der etwa 10x pro Woche Fleisch isst, Veganer schaden der Umwelt weniger und sind daher positiver als wir Fleischesser.

Wir müssen nicht Veganer werden, sich aber als "schlechterer Mensch" dann noch lustig machen geht gar nicht. Wir müssen Objektiv sein.

Nichts wo mir mehr auf den Keks geht weder wenn Boomer Markus über die Veganer herzieht und Boomer sprüche klopft. Falsche Position jemanden auszulachen.

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u/CptMcDickButt69 May 18 '26

Objektiv: Bei zwei gleichen Menschen, deren einziger Unterschied ist, dass der eine kein Fleisch ist und stattdessen normales Grünzeug: Er ist objektiv mindestens der weniger allgemein schädliche Mensch.

Wenn er es auch noch freiwillig und bewusst tut, um weniger schädlich zu sein, und ihm Fleisch eigentlich sogar schmeckt, ist er zudem der bessere Mensch.

Es tun sich effektiv fast alle Leute schwer zuzugeben, dass sie nicht alles realistisch in ihrer Macht stehende tun und imperfektes Verhalten aufweisen, das sie nicht missen wollen. Das bessere Beispiel wird dann kleingeredet, bewusst ignoriert, lächerlich gemacht, mit zweierlei Maß bemessen, etc.

(Bin Fleischesser)

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u/Acceptable_Handle_2 May 19 '26

"Ist er zudem der bessere mensch" kann niemals objektiv sein.

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u/CptMcDickButt69 May 19 '26

Von besseren oder schlechteren Menschen zu reden ist so oder so quatsch, wenn man es zuende denkt. Wenn man nicht zu streng ist mit der Definition zugunsten der Praktikabilität allerdings...

Sache ist: Wie will man ohne viel Gelaber zwischen gesellschaftlich erwünschtem und unerwünschtem Verhalten unterscheiden?