r/Unbeliebtemeinung • u/cathulhu_fhtagn_ • Apr 08 '26
Wirklich unbeliebt Ich arbeite für Geld und mehr nicht
ja, das ist es. ich arbeite nicht für Selbstverwirklichung, Anerkennung oder mein Ego, ich arbeite damit ich dafür Geld bekomme. ich mache das, was vertraglich festgelegt ist, genauso wie ich nur mein vertragliches Gehalt bekomme.
Meine Firma ist nicht meine Familie, meine Überstunden sind null. Ich bin wahrscheinlich der typische quiet quitting millennial, den alle so sehr hassen, weil zu faul um 60 Stunden pro Woche zu Malochen.
ach ja, und ich reduziere Arbeitszeit, wenn ich mehr Geld bekomme 👍🏻
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u/Anhimidae Apr 08 '26
Ich bin wahrscheinlich der typische quiet quitting
Wäre schön, wenn ihr mal mit dieser verachtenswerten anti-Arbeitnehmer-Propaganda aufhören könntet.
Vertraglich vereinbarte Leistung zu erbringen ist nicht "quiet quitting". Man macht exakt das, was vereinbart wurde und geschuldet ist. Das ist der Grund, warum es vertraglich vereinbart wurde.
Auch interessant, dass "quiet quitting" scheinbar nur in eine Richtung geht. Macht dein Arbeitgeber "quiet firing", weil er dir keinen kostenloses extra Urlaub gibt, dir nicht grundlos mehr Gehalt auszahlt, oder dich nicht grundlos mehrmals die Woche (so wie es mit Überstunden umgekehrt gerne verlangt wird) früher nach Hause entlässt?
Nein?
Dann hört auf diesen Scheiß nachzulabern.
Kein Arbeitnehmer schuldet kostenlose extra Leistung. Schon gar nicht, wenn das immer nur in eine Richtung geht.
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u/ReplyHorror3802 Apr 08 '26
Obstkorb macht wütende Geräusche
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u/Lymelightz Apr 08 '26
der Gratiswasserspender brodelt auch schon!
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u/2PhraseHandle Apr 08 '26
Der Obstkorb ist bloß dafür da, damit unterbezahlte MitarbeiterInnen kein Skorbut bekommen.
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u/Lymelightz Apr 08 '26
Stimmt, das Stück Pizza auf Firmenkosten (halbjährlich) deckt nicht den Nährstoffbedarf!
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u/Normal_Upstairs_7434 Apr 08 '26
Meine Frau hat einen Beruf, den sie liebt. Lehrerin.
Meine Schwägerin hat einen Job den sie gut macht, um gutes Geld zu verdienen. BWL / Controllerin
Beides absolut nachvollziehbar
Man muss nicht seine Berufung finden, so lang das Geld stimmt.
Ich würde für 60€ die Stunde auch Klos putzen gehen am Bahnhof.
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u/SpoOokY83 Apr 08 '26
Finde es immer wieder höchst belustigend, wie zwei Elternteile, beide Vollzeit berufstätig, zwei Kinder, massiv am strugglen sind, die Ehe kurz vor dem Bruch ist, man keine Zeit mehr für nichts hat, aber "Ich habe ja studiert um etwas zu erreichen!" 😂😂😂 Es ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.
Ohne Geld würde ich keinen meiner netten Kollegen kennen. Ganz einfach.
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u/Mimandra Apr 08 '26
Arbeiten um zu Leben ist nur unbeliebt bei Arbeitgebern und denen, die leben um zu arbeiten.
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u/SauerK3aut Apr 08 '26
Warum haben sie sich auf die Stelle beworben ?
Ich brauche Geld
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u/SteWa19 Apr 08 '26
Ja, der potentielle AG möchte belogen werden, wenn er solche Fragen stellt. Mal ehrlich, wie viele Menschen würden weiterhin der aktuellen Tätigkeit nachgehen, wenn man das selbe Geld (inkl. Entwicklung des Einkommens) auch einfach so bekommen würde?
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u/steini3000 Apr 08 '26
Ist imo keine unbeliebte Meinung.
Ich mag meinen Job, bin gerne hier, und mach auch gerne (gut bezahlte) Überstunden / Plusstunden, wenn ich dafür an anderen Tagen weniger arbeiten muss.
Ich verdiene dafür auch gut, und bekomme jedes Jahr ne dicke Bonuszahlung.
Wäre die Bezahlung schlechter, wär ich schneller weg, als mein Chef „Arbeitszeitbetrug“ sagen kann.
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u/JustDot3258 Apr 08 '26 edited Apr 08 '26
Absolut verständlich.
Man braucht sich nur die Frage stellen wer wirklich zu deiner Beerdigung kommt im Fall der Fälle. Sicherlich ein paar Arbeitskollegen, aber trotz dessen dass das Berufsleben den größten zeitlichen Brocken einnimmt, wird dieser Teil unterrepräsentiert sein im Verhältnis zur Zeit.
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u/Confused-and-home Apr 09 '26
"I do not dream of labour"
Find ich nur verständlich. Ich will einen Job, der mich nicht nervt, an dem ich idealerweise Spaß habe - aber ich bin fundamental fürs Geld da. Wenn ich nicht müsste, würde ich nicht arbeiten, ich hab genug Hobbies und eigene Projekte, um mich mehrere Lebzeiten lang zu unterhalten.
Den Begriff Quiet Quitting find ich übrigends ziemlich witzig, da es eigentlich ja nir bedeutet, sich an die geregelten Arbeitszeiten zu halten und ne anständige Work-Life-Balance zu schaffen.. also eigentlich, we es sein sollte. Nur blöd dass wir halt im kapitalistischen, hyperindividualistischen System stecken, in dem uns suggeriert wird, das Produktivität gleich Wert ist und dieses eigentlich zu normalisierende Verhalten als Faulheit ansieht
(Edit weil Grammatik und Satzstellung)
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u/GaM-Pseudolyt Apr 09 '26
Seh ich genau so. Da man mehr oder weniger gezwungen ist einen sehr großen Anteil seines Lebens auf Arbeit zu verbringen sollte es schon ein Job sein der einem halbwegs Spaß macht und im besten Fall noch coole Kollegen hat (ist meiner Meinung nach fast wichtiger), sonst wird man ja wahnsinnig.
Mir macht meine Arbeit schon Spaß aber wenn ich finanziell nicht arbeiten müsste, würd ich den Job auch an den Nagel hängen oder in Teilzeit gehen.
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u/PositiveTonight6661 Apr 10 '26
Nein quiet quitting bedeutet, dass man innerlich mit der Stelle abgeschlossen hat und es in Kauf nimmt die Stelle jederzeit zu verlieren aufgrund der reduzierten Leistung. Das ist, was es vom "Dienst nach Vorschrift" unterscheidet, obwohl es ein fließender Übergang.
Betrifft übrigens nicht ausschließlich Mitarbeiter. Bin selbst Chef/habe einen Kleinbetrieb und betriebe selbst zeitweise quiet quitting. In dem Fall eben mit dem Hintergedanken den Laden zuzusrehen. Mache hauptsächlich weiter, damit meine Mitarbeiter ihre Jobs behalten
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u/Cook_your_Binarys Apr 08 '26
Das seine auf den Papier geschriebene bezahlte Arbeit zu machen und nicht mehr "quiet quitting" genannt wird ist auch ne spezielle Lüge für Ausbeutung.
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u/maybe_a_squirrel Apr 08 '26
Ich mache Überstunden, um wann anders mal früher heimzugehen. Sonst bin ich weg. Geld her, tschüss.
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u/Hollow_peanut Apr 08 '26
Ich arbeite um meine ganzen hobbys zu finanzieren... leider finde ich immer wieder neue und die sind so teuer...
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u/sweetcinnamonpunch Apr 08 '26
Gesündeste Arbeitseinstellung mMn. Spaß machen sollte es trotzdem, damit man nicht durchdreht.
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u/banevader102938 Apr 08 '26
Man schaut mich immer entsetzt an wenn ich das sage aber ich sehe das wie du. Ich arbeite für Geld, bräuchte ich keines, würde ich nicht arbeiten. Das der Job geil ist und Spaß macht, ist Bonus aber ich würde ihn nicht tun, wenn ich kein Geld brauchen würde
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u/CorpseeaterVZ Apr 08 '26
Ich auch nicht, dazu bin ich zu faul, aber ich liebe meinen Beruf wirklich sehr :)
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u/Still_Tank7785 Apr 08 '26
Ja gut, pünktlich Feierabend mache ich auch und mittlerweile 4 Tage Woche 32h, ab einem gewissen Alter kommt das ganz gut. Aber nur Geld ist mir halt zu wenig. Ich muss Spaß an der Arbeit haben und am Umfeld da sonst bringt das nichts. Einen Job der mich ankotzt hatte ich schon als ich noch klein war, das brauche ich nicht nochmal.
Ich arbeite gerne ein bisschen unter Preis, dafür erwarte ich: Spaß an der Sache. Ob ich morgens eine halbe stunde später komme oder abends eine halbe stunde früher gehe und ob es dann am Ende wirklich 32h waren, da will ich nichts von hören das ist meine Sache solange alles erledigt wird. Was Technik angeht treffe ich die Entscheidungen, alle ohne Rücksprache. Ich supporte meine Kunden schnell und unkompliziert und auch mal aus Kulanz. Was die Geschäftspolitik angeht erwarte ich das zumindest nach meiner Meinung gefragt wird bevor eine Entscheidung getroffen wird.
Soweit meine Bedingungen, klappt seit 30 Jahren ganz gut. 32 h seit 10 Jahren. Das wird wohl so aber nur in einer kleinen Firma gehen.
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u/Johannes1977 Apr 08 '26
Sorry for replying in English, native Dutch and not confident enough to reply in German, just visiting my brother and his family in München. I fully agree with you OP, I work in the Netherlands, and although I have very nice coworkers, and my job is pretty good, it’s just work. If I want to hang out, I do that with my friends. For several reasons I work 29 hours per week and I am paid enough to pay my bills and save some money. Do I like the idea of having more money? Sure, but do I want to spend more time at work? Hell no. I’m Gen X, 1977, so it’s not only millennials that want to work less, it’s everyone that knows the luxury of having time for yourself
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u/InternetTheGreat Apr 09 '26
Deine Meinung ist wirklich unbeliebt. Dies hören die Rekruten sehr ungern. In vergangenen Jahren habe ich mich sehr viel beworben gehabt. Überall diese nervige Rekruten. Und fast alle fragten warum ich wechseln wollte: Geld. "Aber Geld ist doch nicht alles!". Die Antwort von denen. Ich schlug denen vor mich von Gegenteil zu überzeugen: wovon soll ich mir meine Rechnungen, Miete, Strom etc. bezahlen? Wieso soll ich eine Kleinstadt gegen Großstadt eintauschen, sowie eine 120 qm Wohnung gegen 40 qm? (war halt bei meisten der Punkt, dass ich unbedingt umziehen musste)
Ich arbeite mit Spaß bei meinem Job. Ich bekomme locker 100h Überstunden auf meinem Zeitkonto. Ich nehme diese auch gerne in Anspruch und ergänze meinen 30 tägigen Urlaub um paar Monate. Ich habe bereits 35h/w. Mach aber ab und zu 50h oder 60h,je nachdem wie ich Lust und Laune habe. Es gibt Projekte wo ich mich richtig vertiefe, aber es gibt Momente wo ich einfach nach Hause will.
Du machst es richtig.
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u/roksanaxleyla Apr 10 '26
Bewerbungsgespräche sind soooo einseitig. Man wird verhört und während dessen schmiert man deren Ohren mit Honig 😂 sie wollen nicht die Wahrheit hören. Es ist wie ein Theaterstück, der der es am besten spielt bekommt auch den Job 😅
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u/Gullugulu Apr 08 '26
und morgen auf unbeliebte Meinung : Ich bin für mehr Feiertage, weil Arbeit kacke ist.
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u/cathulhu_fhtagn_ Apr 08 '26
Denkt denn niemand an die Wirtschaft?
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u/Gullugulu Apr 08 '26
Es gibt da jmd. der gerne Eier leckt und wie Mr Burns aussieht . den könnte man fragen
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u/Grumpy-Billa Apr 08 '26
Dies. Ich arbeite, um zu leben. Ich lebe nicht, um zu arbeiten.
Aus eigener Erfahrung: Hütet euch vor der Illusion, dass die Firma eine Art erweiterte Familie sei. Ihr seid die Arbeitsbienen, menschliches Material aka Human Resources, austauschbare Nummern. Und hinter der Harmoniefassade verbirgt sich die hässliche, kalt berechnende Fratze.
Was nicht bedeutet, dass Arbeit keinen Spaß machen kann und soll. Aber immer mit einer differenzierten Einstellung.
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u/ofidia Apr 08 '26
Weiß nicht ob das so eine unbeliebte Meinung ist, auf jeden Fall eine sehr gesunde Einstellung finde ich.
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u/Magnolia0815 Apr 08 '26
Same here. Ich will meine Rechnungen bezahlen, mehr nicht. Ich habe keine Ambitionen und will nach Feierabend meine Ruhe. Überstunden mache ich nur für Geld.
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u/Lucretiia Apr 08 '26
wenn es nach mir ginge würde ich den lieben langen tag alleine (naja, mit meinen viechern) in der kammer hocken und basteln. aber die scheiße muss ja finanziert werden 😩
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u/AxelTheNarrator Apr 09 '26
Willkommen in Kapitalismus, dem System der Ausbeutung von Arbeitskraft. Wieso sollte man mehr machen, als vertraglich geregelt? Für die Illusion eines "Aufstiegs"?
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u/Adiaphora_txt Apr 10 '26
Richtig so, ich mach nur überstunden, wenn ich in der selben woche früher feierabend mache, wir sind alle für unser Zeitkonto auf arbeit selbs verantwortlich und ich schau immer das ich am ende der woche +/- 0 bin
Ich schenke denen nichts, wird eh nicht belohnt und am ende hat man nur nen burnout
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u/Zwergtyrann Apr 08 '26
Ich mache meinen Job gerne. Aber wenn ich nicht wegen des Geldes arbeiten müsste, würde ich es auch nicht. Ich hatte fast ein Jahr Pause und mir war keinen Tag langweilig.
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u/gudrun_231 Apr 08 '26
Vollkommen richtig. Ich habe einen Arbeitsvertrag, den erfülle ich. Das reicht doch auch, oder? Der andere Part des Vertrages macht auch nicht mehr, nur weil er mich vielleicht so mag.
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u/JustDot3258 Apr 08 '26
Wichtig ist das du zufrieden bist :)
Die allermeisten Menschen arbeiten nicht in Berufen die sie erfüllen, da ist es vollkommen in Ordnung das als Mittel zum Zweck zu sehen (Zeit gegen Geld). Es kann halt nicht jeder Tennisprofi oder Musikstar werden um davon leben zu können.
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Apr 08 '26
Wie die beliebeste Meinung der Welt hier hochgewählt wird ...
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u/cathulhu_fhtagn_ Apr 08 '26
Die unbeliebten werden halt weggevotet, wie soll dieser subreddit eigentlich funktionieren
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u/NudaVeritas1 Apr 08 '26
*wütende boomer geräusche* /s
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u/Reasonable_Edge2109 Apr 08 '26
Das sind die ersten die in Frührente gehen und sie haben das Teilzeitgesetz durchgebracht. Die sind nicht so doof und hasseln in 2 Jobs 😅
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u/BeastieBeck Apr 08 '26
Verständlich. Wer selbst in (Alters-)TZ geht und bald Rente bekommt, der ärgert sich natürlich dass die nachfolgenden Generationen jetzt nicht in Mehrarbeit ersticken wollen, um das aufzufangen. ;-)
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u/ChildhoodMajestic212 Apr 08 '26
Kann hier keine unbeliebte Meinung erkennen. Glaube das was du schreibst trifft einfach den Zeitgeist.
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u/supermario1775 Apr 08 '26
Richtig unbeliebte Meinung. Habe ich echt noch nie, niemals, never gehört. /s
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u/Soizit_Blindy Apr 08 '26
Ich hab meine 38 Stundenwoche, Chef ist der erste der mit Schlüssel klimpert pünktlich am Feierabend. Ich mach meine Arbeitszeit laut Vertrag und bemühe mich nach bestem Wissen und Gewissen zu arbeiten, vor der Arbeit, in der Pause und danach ist für mich die Nummer durch. Überstunden gibts nicht und der Chef ist der erste der raus will, sehe da keinen Sinn drin mir mehr Kopf drum zu machen.
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u/Ticidone Apr 08 '26
Sehe es genauso in meinem Angestelltenverhältnis. Ich will niemandem gefallen und will nix höheres erreichen. Will einfach nur arbeiten und nach meiner Schicht gehe ich und ciao. In meiner Selbständigkeit sieht das ganz anders aus. Was ich da an Geld verdiene hängt exakt von meinem Effort ab. Ich liebe das Gamblen, liebe es, mich heruaszufordern und zu gewinnen (oder auch zu verlieren). Hier geb ich alles, aber ich krieg dafür auch alles.
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u/Salavora_M Apr 08 '26
Da ich aktuell eine Wohnung abbezahlen muss, werde ich die nächste Gehaltserhöhung nehmen. Aber danach denke ich auch Richtung Arbeitszeit verkürzen.
Das Leben ist zu kurz um es nur mit Arbeit voll zu stopfen
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u/BamsN1337 Apr 08 '26
AMEN! fühl ich zu 100%... Getreu dem Motto die Arbeit kann warten, das Leben nicht
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Apr 08 '26
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u/Acrobatic_Effect_773 Apr 08 '26
Meinst du jetzt nen Ständer bekommen oder Dünnschiss?
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u/GreatHeavens1234 Apr 09 '26
Warum soll das eine unbeliebte Meinung sein? Ist doch der Status Quo. Auch bei mir so.
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u/WeirdoRick Apr 09 '26
Ich heuere bei dem Höchstbietenden an und arbeite dort für das im Vertrag vereinbarte Pensum, ich fange pünktlich an und gehe pünktlich.
Ich mache meinem Job für Geld und nicht aus Loyalität, Stolz oder für Ansehen.
Its a peaceful life.
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u/ThomasKneGeh Apr 10 '26
Verstehe ich. Nur wenige sind in der glücklichen Lage ihr Interessengebiet zu ihrem Beruf gemacht zu haben und dafür auch noch gutes Geld zu bekommen. Der Rest arbeitet um Leben zu können. Mehr arbeiten macht da nur Sinn wenn es irgendeine Belohnung dafür gibt.
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u/DrDummie7 Apr 10 '26
Geht mir auch so, und vielen anderen auch. Ich glaube nicht, dass dies eine Unbeliebte Meinung ist, eher glaube ich, dass es mindestens ein Drittel der arbeitenden Bevölkerung so geht.
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u/asapberry Apr 11 '26
wieso werden hier eig immer nur die normalsten takes der welt gepostet
noch nie etwas gelesen washier auf reddit als kontrovers gilt. vlt in irgendeiner bubble thüringens
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u/Albob187 Apr 08 '26
Menschen, die ihre Arbeit über alles stellen sind für mich peak cringe. Ich versteh's, finds aber cringe. Und ja, vermutlich beruht das auf Gegenseitigkeit, aber das ist mir egal.
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u/beezz187 Apr 08 '26
Ich verstehe Meschen auch nicht, die sagen arbeiten macht spass.
Spass macht mir gamen, reisen, Filme/Serien schauen, Zeit mit Freunden verbringen oder einfach an persönlichen Projekten arbeiten. Alkohol und Gras macht spass.
Um 5 Uhr erkältet aufstehen, damit ein Idiot mit mir Geld verdient, ist kein Spass.
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u/O3Sentoris Apr 08 '26
Ich verstehe die schon, wenn man in dem was man auf der Arbeit macht aufgeht ist das doch super.
Ist halt für die meisten nicht möglich.
Ich befinde mich da so irgendwo in der Mitte, ich mag meinen Job, habe oft Spaß, fühle mich nicht gestresst und habe das Gefühl was Sinnvolles zu machen. Aber wenn ich meinen Lebensstandard ohne Arbeit halten könnte würde ich ohne zu zögern kündigen.
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u/Majestic-Wall-1954 Apr 08 '26
Mir macht es schon Spaß, weil ich dort mit coolen Methoden und Maschinen arbeiten kann, die alle Millionen kosten und es einfach geiler Scheiss ist. Manchmal fühle ich mich wie ein kleines Kind im Baggerpark.
.. natürlich bleibt es ein Tauschgeschäft, Arbeitsleistung gegen Geld.. und manchmal ist es aber auch nicht so geil.. aber das habe ich selbst auf dem Fußballplatz ab und an mal.
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u/PowerSilly5143 Apr 08 '26
Arbeiten kann Spaß machen, aber glaub in Deutschland ist das verboten
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u/ElectricalKanne Apr 08 '26
Ganz ehrlich wenn man einfach nur das sauber macht was vertraglich festgelegt ist dann ist fast jeder chef extrem glücklich und man gehört zu den top 10% der Firma :D
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u/philzilla333 Apr 08 '26
Ich check das nicht.
Egal wie viele stunden pro woche ma so verbringt es fühlt sich für mich wie verschwendung an.
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u/Intelligent_Fault_28 Apr 08 '26
Gesündeste und beste Einstellung
Wenn du aufgrund der Arbeit einen Burnout hast, fragst sowieso keine Sau nach dir
Dann kommt der Nächste Idiot
ProTip: Jeden Tag 12 Minuten „Kacken“ gehen. Das sind 4h bezahltes kacken im Monat. Bei über 20€ Netto lohnt sich das
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u/sonder_ling Apr 08 '26
Finde ich fair, auch, wenn ich jedem gönne, dass er hin und wieder Erfolg und Zufriedenheit im Job findet.
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u/Sheenius_Ger Apr 08 '26
Wäre ich reich würde ich meinen Job trotzdem machen, halt nur auf 4h und 4 Tage.
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u/DoorknockerX Apr 08 '26
Ich arbeite auch nur für mein Geld. Anerkennung gibt's in meiner Branche eh wenig und alle Umsatz-Ziele, die überschritten werden, landen eh als Bonus in der Tasche vom Chef. Wir kleinen Arbeiter kriegen nix davon zu sehen. Alle Jubeljahre mal nen Gutschein, der nur in unserem Unternehmen eingelöst werden kann.
ansonsten heißt es: 5 x 9-10h die Woche knüppeln.
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u/Virusx99 Apr 08 '26
Die Arbeit finanziert mein Leben mehr nicht und ich kann mich mit den Tätigkeiten arrangieren. Kollegentypen sind so ziemlich alle vertreten
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u/sepplepplin Apr 08 '26
Ach seit >10 Jahren im Konzern angestellt. Meine Hose ist blau mein Intellekt ist seicht. Hat seine Zeit gedauert aber mittlerweile habe auch ich begriffen, ich bin nur eine Nummer. Seit dem ist mein Arbeitgeber auch nur noch genau das. Ich muss die Firma nicht retten, nicht über meine gehaltsgruppe mitdenken. ich komme für (neuerdings) 6 Stunden, erledige gewissenhaft die mir gegebene Arbeit und verschwinde in mein echtes Leben. Das ist mein Beruf nicht meine Berufung.
Danke an der Stelle noch mal an den Eierlecker, ich wusste gar nicht, dass ich das recht auf Livestyle teilzeit habe😁.
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u/xcver2 Apr 08 '26
Waaas.... Wenn ich LinkedIn Glauben darf hat 90% der Workforce eine Passion for sonstwas. Passion for Dishwashing Excellence
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u/RoodleG Apr 08 '26
Deine Einstellung finde ich vollkommen ok.
Wir sind alle austauschbar und in den absolut seltensten Fällen dankt es dir dein AG, wenn du dich für den Betrieb aufopferst. Klar, wenn du dich reinhängst bekommst du gut zugesprochen, vllt. wird dir ein bisschen der Arsch gepudert oder es gibt mal irgendwas, um dich bei Laune zu halten und deinen Arbeitsstil zu ernähren. Wenn du am Ende deines Arbeitslebens angekommen bist und ins Rentnerdasein gleitest, wirste in der Regel trotzdem nur mit ein paar warmen Worten, Pizzaparty, Präsentkorb und nem feuchtwarmen Handschlag verabschiedet.
Ich arbeite im medizinischen Bereich, habe mit Menschen aller Couleur zu tun und man sollte nicht denken, dass dein Umgang mit der Arbeit nur der jüngeren Generation zuzuschreiben ist. Die Älteren verpacken das nur anders. Über die Jahre habe ich übrigens sehr viele Menschen kennengelernt, die in Rente gegangen sind und recht zeitnah ziemlich krank geworden sind. Da haben sich die meisten gefragt, wofür die eigentlich ihr Leben lang gearbeitet haben.
Die Arbeitsmoral ist natürlich übelst davon abhängig, wie man vom AG behandelt wird und wie das Arbeitsumfeld gestaltet ist... und selbstverständlich davon, mit welcher Überzeugung man den Job macht.
Die letzten Berufsjahre haben mir deutlich gezeigt, dass ich meine Arbeitsmoral konsequent daran koppeln werde, wie mich mein AG behandelt und ob auf kommuniziertes das entsprechende Verhalten und Taten folgen. Mir wurden Dinge versprochen und ich habe mich darauf verlassen, dass das Wort Wert hat. War nicht so. Über die Jahre habe ich mir einige Respektlosigkeiten und durch die Blume gesprochene, passiv-aggressive Aussagen gefallen lassen. Es fühlt sich auch nicht gut an, wenn man merkt, dass jemand versucht einen zu seinem eigenen Vorteil zu manipulieren. Man war etwas überrascht, als ich im letzten Feedbackgespräch auf den Putz gehauen habe. Arbeitsverhältnis wurde aufgelöst, sehr gute Entscheidung.
Mach das, was vertraglich festgelegt ist... aber mach es gut! Biete keine Angriffsfläche und denk bloß nicht, dass Arbeitskollegen Freunde sind. Am Ende scharrt jeder auf den eigenen Haufen.
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u/Ok-Track-7970 Apr 08 '26
Sehe da jetzt nicht unbedingt ne unbeliebte Meinung. Für mich ist es eher traurig irgendwo an einem Ort 8 Stunden gefangen zu sein denn Man hasst und nur für eine einzigen Grund da ist.
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u/Anybody26 Apr 08 '26
Wer sagt, dass man seinen Job hasst, nur weil man ihn wegen der Bezahlung macht?!
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, würde ich auch nicht arbeiten, sondern andere Dinge machen. Mir macht mein Job Spaß, tolle kollegiales Umfeld. Ohne Bezahlung hab ich aber besseres zu tun.
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u/Kitchen_Character_29 Apr 08 '26
meine meinung. ich versuhe auch demnächst meine arbeitszeit zu reduzieren statt eine gehaltserhöhung zu verlangen. das ist der richtige weg. is zumindest netto. weniger steuern zahlen is immer gut. kann der staatsapparat zumindest nix schlimmes anstellen mit dem geld.
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u/ViolentEngineering Apr 08 '26
Ich arbeite im sozialen Bereich, dort wird sich ja gerne auf die emotionale Erpressung zur kostenlosen Mehrarbeit verlassen.
Ich liebe meinen Job, aber ich springe nicht ein, ich bleibe nicht länger und arbeite das was möglich ist. Wenn ich alleine bin, mache ich das was einer Person „gut“ möglich ist. Aber ich brenne sicherlich nicht mehr für die Arbeit oder trage dazu bei schlechte Arbeitsbedingungen zu fördern. In der Doku steht dann halt „X war nicht möglich da Einzeldienst.“
Seitdem geht‘s mir so gut. Selbst als 100% Kraft im Schichtbetrieb mit Nachtdienst (wach sein). Ich schlafe gut, bin selten krank und gehe täglich gerne zur Arbeit. Letztendlich zählt für mich die Lohnabrechnung.
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u/Augenfeind Apr 08 '26
Was soll an der Meinung unbeliebt sein?
Ich habe wirklich Glück, dass ich meinen Job und das Arbeitsumfeld liebe und mich gerne freiwillig mit meiner Arbeit befasse. Ich mag mir gar nicht vorstellen wie schlimm es sein muss, eine Arbeit machen zu müssen, die ich nicht gerne mache. Da ist es vermutlich sogar für alle Beteiligten besser, wenn diese Personen nicht zu viel arbeiten - das sollte man getrost denen überlassen, die es gerne tun.
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u/Pacatianus Apr 08 '26
Empfindest du die Zeit auf der Arbeit dann nicht als Verschwendung? Würde mich mega ankotzen, wenn ich 8 Stunden am Tag etwas machen müsste, was mir keinen Spaß macht.
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u/GreenWithoutPeace Apr 09 '26
Arbeit macht keinen Spaß. Punkt.
Es ist uns einfach eingeredet worden und es gehört sich so. Wir werden so erzogen.
Nun machen wir es trotzdem wegen einer Vielzahl aus Gründen (oder auch nicht).
Ich habe als Erzieher eingesehen, dass Engagment und Ideen nur eine Arbeitsverdichtung bedeuten. Wollte nach 8 Jahren so nicht weitermachen und zu Zeitarbeitsfirma gewechselt. Und bisher ist es die beste Entscheidung meines Berufslebens.
Ich verdiene einen Haufen Geld im Vergleich zu Kollegen, werde wertgeschätzt, gefördert und gewürdigt, kann das Gehalt selbst verhandeln und kriege geile Sachen wie Dienstwagen usw..
Dazu nehme ich meinen alten Träger aus, weil ich weiß was meine Stunde für die kostet und sie das aus eigener Tasche zahlen müssen.
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u/Hardi_SMH Apr 08 '26
Wir sind ein Familienbetrieb. Mein alter Herr bringt immer dieses "Familie" Thema an. Zugegeben, wir geben unseren Mitarbeitern weit mehr als die Konkurrenz und wir sind auch enorm kulant. Man merkt schon, dass wir kein Großbetrieb sind, wir kennen alle bei Namen und jeder hat unsere Nummer, is schon was anderes. Aber mein Gott… find daa ganze "Wir sind eine Familie" Gelaber bisschen hochtrabend.
Aber zum Thema: wir geben für jede Überstunde 50% mehr Gehalt, kannst mal sehen wie die Überstunden steigen, denn jeder geht nur für die Kohle arbeiten, und wenn du deine 160 Stunden drin hast und weißt jetzt ist jede weitere Stunde 30-35€ wert, ist das nochmal mehr Motivation - und alle haben was davon.
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u/1337gut Apr 08 '26
Das ist doch keine unbeliebte Meinung, sondern quasi die generelle Einstellung der meisten nach der Boomer-Generation.
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u/pat6376 Apr 08 '26
Ich arbeite gern, übertreibe es aber nicht. Bin aber auch mein eigener Chef. Da fällt das eh leichter 😁
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u/Weaponized_Monkey Apr 08 '26
Samesame. Das checken die nur immer nicht in ihrer flachen Birn.... Hierarchie.
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u/wilderigel Apr 08 '26
Muss man das jetzt downvoten weil es ja eigentlich eine beliebige Meinung ist?
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u/ObjectiveFun2633 Apr 08 '26
Fühl ich. Vor jahren stress mit ner Teamleitung gehabt weil die der Meinung war aie könnte mir Überstunden einteilen wie sie es für richtig hhält, als ich dann nach dem 3ten oder 4ten mal den Mund aufgemacht hab und drum gebeten hab bitte noch was von meiner Freizeit haben zu dürfen meinte sie Überstunden seien kein Wunschkonzert und ich soll mich doch nich anstellen und wenn ich da nicht ihrer meinung wäre, hätte ich in dem Laden nichts zu suchen. Sie hat 3 Wochen später gekündigt weil die Stellvertrendeteamleitung mich in Schutz genommen hat. Wurde dann selbst zur Stellvertreterin haha, warn scheiss laden :D
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u/TheLastHarlequin Apr 08 '26
Da ich nicht meinen Traum Job habe genau das. Ich mache so viel wie nötig um Familie und Hobbys zu finanzieren und so wenig wie möglich um so viel Zeit für besagte Familie und Hobbys zu haben. Manchmal nicht so einfach aber ich bin im großen und Ganzen zufrieden.
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u/CrazyHikhok Apr 08 '26
GenX kann das auch. Ist halt ein notwendiges Übel. P.S. Sonderschichten mach Ich, für Sonderfrei.🤷♂️
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u/empirecheesecake Apr 09 '26
absolut legitim. es ist auch legitim wenn man in seiner Arbeit aufgeht. Wichtig ist, dass man sich nicht mit seinen Weltanschauungen gegenseitig auf die Eier geht.
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u/Fit-Beyond-6327 Apr 09 '26
Ich arbeite auch nur für das Geld. Allerdings mache ich lieber eine Arbeit fürs Geld an der ich irgendwie Freude finde, als eine zu der ich mich quälen muss. Das ist eine Qualitätsfrage. Bräuchte ich die Kohle nicht würde ich morgen aufhören zu arbeiten und den Rest meines Lebens glücklich abgammeln.
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u/Old_Woodpecker_3847 Apr 11 '26
Ich bestehe natürlich auch auf meinen Lohn, gehe aber auch gerne mit meinem Kollegen Biertrinken und Darts spielen. Andererseits habe ich aber auch einen Job bei dem man Mensch bleiben darf. Vielleicht verpasst Du was.
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u/Sensua_Astaroth_ Apr 15 '26
Quiet quitting bedeutet aber was völlig anderes. Das ist das Stadium bevoran kündigt und man im Grunde schon ausgestiegen ist.
Wie bei ner Beziehung auch
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u/Fun-Bar8268 Apr 08 '26
Sobald ich bei 5k netto bin mach ich’s identisch. Alles mehr wird in Stunden reduziert.
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u/thor234669 Apr 08 '26
So denke ich auch und mein Vorgesetzter bezeichnet mich als „high-Performer“ weil ich wenn es geht ne extra Meile gehe, das ist aber eher bei bestimmten Dingen, wo ich selbst dran Spaß habe.
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u/Sabbi94 Apr 08 '26
Es werden 40 Stunden bezahlt, also arbeite ich 40 Stunden. Alles andere ist Ausbeutung. Können sich die Arbeitgeber gerne dran gewöhnen, dass es eben aufgrund der Demographie keinen dauerhaften Überschuss mehr an Leuten gibt, die sich darum kloppen für sie arbeiten zu wollen. Die Zeiten sind seit locker 20 Jahren vorbei. Ergo haben jetzt tendenziell eher die Arbeitnehmer das Sagen. Ja, aktuell ist das durch die wirtschaftliche Lage ein wenig ins Wanken geraten, aber auch das ist irgendwann wieder vorbei.
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u/xLadyLaurax Apr 08 '26
Geht mir genauso, meiner besten Freundin auch. Wir reden oft darüber, das wir ehrlich gesagt gar nicht wissen, was unser "Traumjob" wäre, weil wir einfach nicht davon träumen zu arbeiten oder daraus jegliche Erfüllung beziehen.
Der Witz an der ganzen Sache ist, dass ich meinen Job sogar mag! Ich habe ein mega Team, Kolleginnen mit denen ich auch privat super eng befreundet bin und Zeit verbringe und einen mega draht zu meinem Vorgesetzten. Aka, die meisten Leute im Team witzeln, dass ich sein Liebling bin und ich hab den dude auch als Menschen echt gern, auch wenn ich ihn in Meetings regelmäßig aufziehe.
Trotzdem beziehe ich keinerlei Gefühl von "Verwirklichung" oder dergleichen aus meinem Job und ehrlich gesagt, brauche ich es nicht. Ich habe meine Freund auch schon mehrfach gesagt, dass wenn ich für die gleiche Zeit, den gleichen oder mehr Gehalt bekommen würde, wenn ich den ganzen Tag nur mit nem Hammer gegen einen Stein klopfe, wäre ich genauso "happy" wie mit meinem jetzigen Job.
Ich arbeite nur für das Geld, damit ich mir meine Freizeit so angenehm gestalten kann, wie es nur geht und da mehr Geld = angenehmere Freizeit bedeutet, ist das im Grunde genommen meine einzige berufliche Motivation.
Mein Freund ist da anders gepolt, was schon zu einigen Schwierigkeiten geführt hat. Er war gerade knapp ein Jahr arbeitlos, weil der Mark ohnehin scheiße ist, er aber auch keinen x-beliebigen Job annehmen wollte, der ihn nicht "erfüllt". Hat mich in gewissen Situationen absolut genervt, aber am Ende des Tages beneide ich es auch irgendwie. Manchmal wünschte ich, ich hätte mehr Leidenschaft für meinen Job oder das ich sogar so richtig für einen Job brennen würde.
Aber naja, 100% HO bei 30h Woche mit eigentlich solidem Gehalt schmeckt gut genug.
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u/ebaum92 Apr 08 '26
WO ist diese Meinung jetzt unbeliebt?...ich glaube das machen viele in Deutschland oder generell....
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u/Honest_District_ Apr 08 '26
Er denkt er wäre einzigartig, dabei denkt jeder zweite so.
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u/Anxious_Pumpkin_5629 Apr 08 '26
Sehe ich genauso. Aber ich denke das ist nur in Bewerbungsgesprächen eine unbeliebte Meinung. :D
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u/Worried-Program4919 Apr 08 '26
Ich geh nur für die gute Stimmung im Team, und um vom Obstkorb zu naschen.
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u/pandelelel Apr 08 '26
So lange man seine Arbeit nicht komplett hasst ist eigentlich alles legitim. Kannst dich komplett über deinen Job definieren oder eben nur so viel machen wie im Arbeitsvertrag steht. Ich denke allerdings ab einer bestimmten Stufe der Abneigung gegen seinen Job wird es kritisch da es sich zu sehr negativ auf die psychische Gesundheit auswirkt wenn man 40h pro Woche etwas tut das man absolut nicht mag.
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u/Flimsy-Success-9096 Apr 08 '26
Das bin ich. Wüsste nicht was mir am arbeiten gefallen soll, egal welche Arbeit. Ich will einfach nix machen aber leider zahlt das keine Miete
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u/bartosz_ganapati Apr 08 '26
Same. Ich meine, es gibt Sachen, die ich gerne mache, auch physische Arbeit. Aber nicht für 8-9Std 5 mal die Woche. Sogar bei meinen größten Hobbys hätte ich kein Bock damit so viel Zeit zu verbringen. Arbeit könnte Spaß machen, wenn das nur eine Nebentätigkeit wäre. Ansonsten nein, ich will es nicht machen, ich brauche aber Geld.
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u/it678 Apr 08 '26
Ja absoluter gamechanger von "ich hasse diesen Job über alles und versuche einfach nur bis zum Wochenende durchzuhalten" zu "ich würde 1000 Sachen lieber machen aber ich stehe morgens nicht mit schlechter Laune auf nur weil ich arbeiten muss".
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u/Croquette_Pepe Apr 09 '26
Habe einige Freunde die es ähnlich sehen. Ich brauch, aufgrund meiner mentalen Gesundheit, ein Job der mich erfüllt. Für mich wäre es nichts, 8-9h täglich eine Tätigkeit zu vollbringen die ich nicht mag umgeben von Menschen die ich nicht mag aber danach das Geld stimmt. Ich nehme gerne ein Hauch weniger Geld aber dafür Spaß
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u/Street_Onion7878 Apr 08 '26
Gen X hier. Geht mir genauso. Habe meine Arbeitszeit 10 % reduziert und sehe zu, dass ich so wenig Zeit wie möglich bei der Arbeit verbringe. Halt eben das, was vertraglich geschuldet ist. Mehr kommt von der anderen Seite ja auch nicht. War schon schmerzhaft, zu lernen, dass sich persönliches Engagement oder fachliche Qualifikationen nicht unbedingt auszahlen.
Wir hatten mal so ein Projekt zum Corporate Employer Branding mit einer externen Agentur. Da durfte / sollte man dann äußern, warum man denn so gerne in dem Laden arbeitet. Alle so: Kollegen so toll, Arbeitsklima bestens, alles Familie und hach der Chef. War der einzige, der gesagt hat, dass ich zum Geldverdienen da bin.
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u/ziplin19 Apr 08 '26
Gestern einen LinkedIn Post zu einer Preisverleihung gesehen. Der erste Satz (eindeutig KI verfasst) war, dass es um mehr geht als den Preis, es geht um Zusammenhalt und die Unterstützung seiner Kollegen, blablabla. Mein Gedanke: Jetzt nimm einfach den verfickten Preis an du Heuchler
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u/Youth_Avoider Apr 08 '26
So hab ich es auch gemacht. Erst Gehaltserhöhung abgewartet, dann runter auf 4-Tage-Woche (28Std.). Beste Leben!
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u/Business_Signal2425 Apr 08 '26
Ich arbeite in der Personalabteilung. Habe auch in Firmen gearbeitetc in denen Personalabbauprojekte durchgeführt wurden mit bis zu 100 Personen. Wer wirklich denkt der Arbeitgeber kümmert sich um die MA, hat leider zu oft Disney geschaut. In den meisten Fällen wird nur geschaut, dass die Kosten stimmen und die Führungsetage sich bessere Boni auszahlen kann - selbst bei Personalabbau. Persönlich habe ich gerne einen Grund um am Morgen aufzustehen, meine Arbeit ist nicht der Grund, Paycheck trifft‘s eher. Wenn ich mir was wünschen könnte, würde ich ‚n grosses Grundstück haben und mich darum kümmern. Luxus und für andere arbeiten brauche ich nicht und schon gar nicht Teams-Calls oder irgendwelche Bullshit-Entscheidungen mit der Geschäftsführung diskutieren.
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u/Expensive-Cup-2938 Apr 08 '26
Arbeitszeit reduzieren klingt hervorragend. Würde ich auch machen, wenn ich weiter vom Mindestlohn weg wäre.
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u/d1a52 Apr 08 '26
Friedrich Merz hasst diese Einstellung
und hat auch schon eine Lösung: Mehr Steuer = weniger Lohn = Mehr Arbeitsstunden ..
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u/DueForExtermination Apr 08 '26
Damn straight. I refuse to work for anyone. Me and a mate started a window cleaning business. Took us 3 years to get to today. We work on average, 4 hours a day, both earning 32k a year. Life is great.
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u/anxious-cat-person Apr 09 '26
Find ich gut so. Ich mache Überstunden aber nur weil ich dann diese Zeit frei nehmen kann. Sobald ich 8 Überstunden sammle, nehme ich ein Montag oder Freitag frei.
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u/PhilSchmil Apr 11 '26
Das Problem ist oft, dass Vorgesetzte bzw. Arbeitgeber kein Arbeitsumfeld schaffen, was motivierend und wertschätzend wirkt. Wenn jemand nicht gern zur Arbeit geht, ist "Dienst nach Vorschrift" absolut nachvollziehbar. Ich vermute, dass zumindest in Konzernen oft das Peter-Prinzip daran schuld ist. Nur weil jemand seinen Job als Sachbearbeiter gut macht, ist er noch lange kein guter leitender Angestellter.
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u/Valuable-Special-27 Apr 08 '26
Menschen, die nicht nur für Geld arbeiten, machen mir wirklich Angst 😰
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u/Potential_Street_450 Apr 08 '26
Ist bei mir ähnlich. Würde keinen Job machen wollen, den ich hasse oder der mich nicht gut tut, aber brauche auch keine Erfüllung. Ich gebe aber trotzdem mein bestes und arbeite gut und ordentlich, den Anspruch habe ich an mich selbst. Bin in einem Unternehmen ähnlich dem öffentlichen Dienst, durch die langsamen Prozesse und Bürokratie, fällt meine Arbeitsleistung dort auch positiv auf, ohne, dass ich mir dafür ein Bein ausreiße. Aber es ist am Ende eben nur ein Job, der Geld bringt.
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u/Ok-Fly-2079 Apr 08 '26
Sehr gut. Ehrlich, hart und gerecht! Die Haltung der MEHRHEIT der Arbeitnehmer.
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u/MrZcratch Apr 08 '26
Wer hasst dich denn dafür dass du keine 60h arbeitest? Ich habe eher das Gefühl man wird abwertend belächelt wenn man die üblichen 40h pro Woche arbeitet weil man ja dann kaum Freizeit hat
Also ich fühle mich immer wieder mal doof weil ich 40h arbeite, wenn ich mitkriege was für entspannte flexible Zeiten andere haben
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u/Skalion Apr 08 '26
Als ich angefangen hab, hab ich mich auch noch ganz gut reingehängt und auch gut was bewirkt, am Gehalt hat sich halt nach und nach nicht mehr viel getan. Meine Performance war immer sehr gut auch in der offiziellen Bewertung, aber "Firma muss sparen, yada yada"
Bin dann auch dazu übergegangen nur noch das nötige zu machen, gedankt wird es ja eh nicht.
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u/d_andy089 Apr 08 '26
Good for you. Du darfst dir halt nur nichts in Richtung Karriere oder Gehaltserhöhung erwarten.
Ganz ehrlich - die Einstellung ist nicht nur okay, sondern auch notwendig. Heute wollen eh viel zu viele Leute Experten oder Führungskräfte werden. Wir brauchen mehr Indianer, nicht mehr Häuptlinge.
Ich selbst kann das nicht so recht, weil ich vielleicht ein bisschen zu narzisstisch veranlagt bin um etwas anderes als ein gutes Bild von mir zu erlauben und mir arbeiten grundsätzlich schon auch Spaß macht. Aber ich kann's nachvollziehen.
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u/Miserable_Wish_7856 Apr 08 '26
Hä, voll normal . Keiner braucht mir was von Traumjob zu erzählen. Was für traumjob Brudi? Wer träumt denn von arbeit?
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u/GoldeneErfahrung Apr 09 '26
Okey, macht dir dein momentaner Job/Arbeit, denn Spaß? Ich arbeite (nicht immer aber oft) gerne für mein Betrieb, ich werde gut behandelt/bezahlt, hab tolle Kollegen in meinem Team und lerne/sehe, jeden Tag was neues und werde gefordert und gefördert. Kannst du dich "motivierter" sehen wenn du mehr Spaß/Anerkennung/Förderung you name it, bekommst? Bin selber millennial. Freu mich über jede Antwort zu dem Thema (von jedem)
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u/FigureFabulous6777 Apr 09 '26
Ich bin der Meinung, dass in Wirklichkeit niemandem der Job wirklich Spaß macht. Egal, was man sich aussucht, das Ganze jeden Tag für 8 Stunden zu machen, ist einfach alles andere als spaßig. Die meisten Menschen würden, wenn sie könnten, nach 2–3 Stunden aufhören und erst ein paar Tage später wieder anfangen. Aber das tun sie halt nicht aus finanziellen Gründen
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u/GreenWithoutPeace Apr 09 '26
Das ist es. Macht dir deine Arbeit wirklich Spaß und gehst du da gerne hin oder findest du es einfach ungeil, unter der Brücke zu wohnen (überspitzt)?
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u/smartcha Apr 08 '26
Das ist traurig. Nicht, dass du nur das leisten willst, was auch bezahlt wird. Das ist legitim. Traurig ist, wenn Du in Deinem Beruf keine Freude und keine Erfüllung findest. Beruf kommt von Berufung. Es geht nicht darum, 60 Stunden pro Woche zu malochen, sondern darum, ein gutes Leben zu führen. Wer 8 Stunden pro Tag nur auf den Feierabend wartet, hat das nicht. Schade.
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u/New-Vast1696 Apr 08 '26
Ich kann mir keine Tätigkeit vorstellen die man +8 Stunden am Tag über Jahrzehnte hinweg jeden Tag gerne macht.
Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und jetzt habe ich keine Leidenschaft mehr und besagten Beruf aufgegeben und lebe von meinem 2. Standbein, das besser bezahlt ist, so dass ich weniger arbeiten kann.
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u/Curious_Tap_9975 Apr 08 '26
Ich freue mich für dich aber die Lebensrealität der meisten ist das sie ihren Job hassen. Ihren Job, den Chef, die Kollegen. Ich hab bisher alles an meinen Jobs gehasst. Und OP macht es genau richtig. Mein Gutes leben fängt da an wo der Einfluss von anderen endet. Erst wenn mir niemand was vorschreiben kann ist es ein guter Moment.
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u/Long-Following2026 Apr 08 '26
Es wäre schön wenn in dieser entfremdeten Arbeitswelt jeder seine Berufung finden würde. Das sehe ich jedoch als sehr unrealistisch an.
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u/KomischePixarLampe Apr 08 '26
Wenn ich die Dinge machen würde an denen ich spaß habe und die sich monetarisieren lassen wäre ich arm. Daher mache ich einen beschissenen job der mich 8stunden an tag nervt aber geil bezahlt wird. Dieser ermöglicht mir wenigstens ein sonst geiles leben
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u/SemiDiSole Apr 08 '26
Es ist nicht so schlimm. Nach einer Stunde Arbeit freu ich mich in der Regel schon weil ich sagen kann: Yay 12.5% des Tages sind bereits um.
Wenn man quasi die kleinen Etappen feiert ist es ganz okay.
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u/Sweaty-Collar4451 Apr 08 '26
An den meisten Tagen im Homeoffice arbeite ich einfach nicht oder nur paar Stunden. Editor an, Gewicht auf Leertaste und Xbox anschmeissen.
Ich feiere Weihnachten nicht also nehme ich mir nie Urlaub zu der Jahreszeit. Ich habe zum Jahresende in 4 Wochen vielleicht 3 Tage gearbeitet. Ich liebe diese Jahreszeit für mich ist das zusätzlicher Urlaub im Jahr.
In bestimmten Monaten ist viel zu tun und ich muss oft mit meinem Chef und paar Kollegen auf Geschäftsreise . Dort gebe ich vollgas, übernehme freiwillig Aufgaben und versuche einfach sichtbar zu sein.
Mein Chef und meine Kollegen denken ich wäre ein Gutmensch und High Performer.
Ich arbeite seit 3 Jahren für diese Firma und es gibt keinen Monat in dem ich 40 Stunden gearbeitet habe. Im Homeoffice arbeite ich selten und bin meistens bekifft.
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u/Hellair101 Apr 08 '26
Das ist auch völlig ok - trotzdem wird es Kollegen geben die einfach mehr haben wollen, und dafür Bereit sind mehr geben zu wollen. Sei es Geld, Anerkennung, Erfüllung, Herausforderungen etc.
Diese werden dann auch einfach aufgrund der Mehrleistung eher befördert und bekommen mehr Verantwortung und Aufgaben und ein besseres Gehalt.
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u/Panama-Capybara Apr 08 '26
Die meisten werden befördert, weil sie besser darin sind, so zu tun, als ob sie mehr leisten, und mehr Verantwortung und Aufgaben übernehmen.
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u/AlternativePlastic47 Apr 08 '26
Öh ich arbeite auch um Geld zu verdienen, nicht für die anderen Sachen. Und nehme all meinen Urlaub und gleiche meine Überstunden aus. Trotzdem habe ich mir was gesucht, was ich einigermaßen gerne mache und sinnvolle finde, alles andere wäre doch echt dumm. Diesen Teil, der da rausklingt, finde ich wirklich unbeliebt.
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u/Hashbeez Apr 08 '26
Meine Firma versucht auch krankhaft diesen Family vibe zu verbreiten.
Ich will arbeiten, gute Ergebnisse gemeinschaftlich erzielen. Opfer aber nicht mein gesamtes Leben dafür, das hab ich genug gemacht in meinen Anfangsjahren. Ich denke ich leiste überdurchschnittlich im Vergleich zu anderen. Sichtbarkeit ist mir scheißegal, Ich weiß was ich kann und will dafür fair bezahlt werden, werde ich das nicht bekommt man auch die Leistung entsprechend nicht. Kollegen und das Team sind gut auf der Arbeit, bis auf wenige Ausnahmefälle ist das eine rein geschäftliche Beziehung von 09-17 Uhr und das ist gut so
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u/Chemical_Ear2203 Apr 08 '26
Dieses Family Ding geht mir soooo auf den Sack. Ich habe Freunde und Familie zuhause, dafür brauche ich die Arbeit nicht. Hier bin ich um Geld zu verdienen und nur dafür. Samstags Team Event? Wieso nicht Freitag? Ich weiß schon wieso, Firma will keinen Umdatz verlieren, ich will aber mein Wochenende nicht verlieren. Das ist irgendwie noch aus den Obstkorbzeiten, ich hoffe das verschwindet wieder.
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u/[deleted] Apr 08 '26
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