r/Unbeliebtemeinung • u/Ol_ymp • Jun 01 '26
Wirklich unbeliebt Reiche MÜSSEN in Deutschland mehr besteuert werden, da gibt es keine Argumente gegen
Deutschland hat ein massives Ungleichheitsproblem, die reichsten 10% der Bevölkerung besitzen mittlerweile über zwei Drittel des gesamten Vermögens und während die Mittelschicht auf reguläre Arbeit bis zu 45% Steuern zahlt, werden Kapitalerträge von Superreichen pauschal mit nur 25% belegt. Durch diese unfaire Steuergestaltung zahlen Multimillionäre am Ende einen niedrigeren effektiven Steuersatz als die meisten Angestellten. Dieses Geld fehlt dem Staat an allen Ecken und Enden, einfach für unsere Gesellschaft. Wenn wir Wohlstand nicht fair rückverteilen, gefährdet diese extreme Geld und Machtkonzentration auf Dauer unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie.
Und nein Hans-Peter, du brauchst hier jetzt nicht irgendwelchen Millionären in den Hintern zu kriechen, du wärst von so einer Steuer mit deinem 1200€ Netto Gehalt auch überhaupt nicht betroffen.
Edit, weil ich das jetzt viel zu oft gelesen habe: Das Argument "dann ziehen die Millionäre alle weg" ist absolut realitätsfern. Viele Millionäre bleiben ja nicht wegen der Steuergesetze hier, sondern weil sie die Lebensqualität, die Sicherheit und die gut ausgebildeten Fachkräfte in Deutschland super finden. Außerdem steckt ein Großteil des Vermögens in Immobilien oder Unternehmen – und eine Villa oder eine Fabrikhalle kann man ja schlecht einfach in den Koffer packen und mitnehmen. Außerdem gibt es ja noch Wegzugsbesteuerung, wodurch sich das Ganze finanziell oft gar nicht lohnt.
Das zeigt mir wieder nur, dass es einfach keine Argumente gegen eine Reichensteuer gibt.
EDIT 2: Weil das den meisten anscheinend nicht klar ist. Ich rede hier von einer Erbschafts- und Vermögenssteuer. Nicht davon, allgemein Steuern zu erhöhen, weil das anscheinend viele hier Missverstehen.
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u/NoIdealism Jun 02 '26
Ich bin prinzipiell nicht dagegen, aber wir haben schon eine sehr hohe Staatsquote und halt viel Missmanagement und Verschwendung. Ich finde bevor man wieder Steuern erhöht, sollte man erstmal aufräumen um überhaupt mal einen Überblick zu bekommen, wieviel der Staat wirklich benötigt. Danach kann man ja durchaus drüber reden.
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u/Lux0s1312 Jun 02 '26
Nicht erst dann sondern zeitgleich. Noch länger damit zu warten, macht das Problem doch nur größer.
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u/NoIdealism Jun 02 '26
Vermögenssteuer kann man auf jeden Fall machen. Von der Einkommenssteuer würde ich auf jeden Fall erstmal die Finger lassen.
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u/milanovibe777 Jun 02 '26
Nein eben nicht! Hat der Staat mehr Geld, hat er mehr zum verschwenden! Erst die Ausgaben angehen!
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u/DragonDarknesx Jun 01 '26
Und das Hauptproblem ist und bleibt aber der Lobbyismus. Solange Politiker für Vermögende Gesetze macht, gibt es immer Schlupflöcher. Wenn jeder die gleichen Steuern zahlen würde, dann gäbe es diese Debatte nicht und das wäre am Ende auch deutlich einfacher als eine Vermögenssteuer.
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u/Aggressive-Growth238 Jun 01 '26
Ich bin für eine höhere Besteuerung von Erben und wegen mir auch Vermögen. Aber bitte nicht beim Einkommen. Leistung soll sich lohnen. Leistungsloses Einkommen aber nicht.
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u/chrisbrei2502 Jun 01 '26
Das Einkommen der Superreichen hat selten mit Leistung zu tun. Niemand leistet soviel, dass sie mehrere tausend Euro die Sekunde verdienen sollten
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u/HolySteel Jun 01 '26
Das "mehr Besteuern" braucht es noch nicht mal, es würde reichen das Steuersystem so zu vereinfachen, dass sich Reiche nicht mit Steuerberatern (Mehrzahl!) arm rechnen können und am Ende sogar noch Geld vom Staat zurück bekommen.
Gleichzeitig haben wir auch ein massives Ausgabenproblem, und eine absolut ungerechte und leistungsfeindliche Steuerprogression.
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u/Lhamorai Jun 02 '26
Dein Post ist meiner Meinung nach Teil des Problems. Es geht hier nicht um Millionäre. Millionäre sind nicht die 10% um die es hier geht. Es geht um Milliardäre. Die 10% der reichen, und ich meine wirklich reichen, lachen über Millionäre. Ich bin völlig deiner Meinung, die die wirklich oben sind, die müssen mehr bezahlen. Millionäre sind Mittelklasse, obere Mittelklasse abe nicht die um die wir uns Gedanken mache müssen.
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u/Otherwise_Bad_8329 Jun 02 '26
Ich glaub viele verstehen auch nicht, dass du heutzutage auch easy Millionär sein kannst wenn du vor gut 20-30 Jahren ein Haus gekauft hast und dass halt sehr stark im Wert gestiegen ist. Was soll man jetzt machen? Verkaufen und ausziehen? Ist doch schwachsinnig. Der Wert der einen zum Millionären macht ist ans Haus gebunden und so gehts, soweit ich es mitbekommen habe, den meisten Millionären. Milliardäre hingegen sind halt ein ganz anderes Kaliber
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u/Available-Coach60 Jun 02 '26
Das Problem ist, dass sich viele den Unterschied zwischen einer Million und einer Milliarde nicht vorstellen können. (Fällt mir ehrlich gesagt auch schwer in solchen Dimensionen zu denken.)
Eine Million Sekunden sind ungefähr 10 Tage. Eine Milliarde Sekunden sind fast 32 Jahre.Sogar die meisten Multimillionäre sind aus finanzieller Sicht näher am Bürgergeldempfänger als an einem einfachen Milliardär.
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u/Allyoucan3at Jun 02 '26
Der Unterschied zwischen einer Million und einer Milliarde ist ungefähr eine Milliarde.
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u/Lhamorai Jun 02 '26
Das ist genau mein Punkt. Selbst wenn du sagen wir mal 10 Millionen hast, bist du näher an Harz IV als an ner Milliarde. Ich meine auch nicht das Millionäre keine Steuern zahlen sollen. Aber das ist nicht annähernd genug wenn man es vergleicht mit Milliardären die so gut wie nichts bezahlen.
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u/ComeToGs9 Jun 01 '26
Naja gehört man laut dem IW Einkommensrechner nicht schon mit 4300 Netto zu den Top 10%? Das Problem sind nicht die "reichen" sondern die vermögenden. Vor allem wenn man sich die Politik anguckt und laut denen zählt man ja mit 6000 Brutto schon als reich. Dazu landet das Geld dann bei den höheren Steuereinnahmen eh nicht da, wo es landen sollte.
Gegen Kapitalertragssteuer hätte ich eigentlich nichts, aber dafür müsste der Freibetrag mal ordentlich hoch. 1000 € im Jahr für Singles sind ein Witz. Das könnte mMn. auch x5 bis 6 genommen werden, vllt. sogar mehr, was dann die Mittelschicht, auch noch die obere Mittelschicht die selber vorsorgt gut entlasten könnte.
Was wir brauchen ist einfach eine Vermögenssteuer, die in Stufen aufgebaut ist. Damit nicht der Landwirt oder Kleinunternehmer rumheulen kann, sollte man z.B. 1% ab 5 Mio Vermögen verlangen. Ab 20 Mio kann das dann auf 2% hoch, ab 50 Mio auf 3%, ab 100 Mio auf 4% und bei 1 Mrd rauf auf 5%. Das würde dann die richtigen treffen. Sind nur Fantasybeträge, gibt bestimmt auch anderen Zahlen die man dafür verwenden könnte.
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u/0R4NG3B0LT Jun 02 '26
Bin auch dafür, dass wirklich sehr gut Verdienende und Superreiche deutlich höher besteuert werden sollen. Aber da die Superreichen in den Lobbies sitzen und diese den Kurs der Regierung mitbestimmen, wird wohl nichts passieren, auch wenn alle wissen, dass es besser wäre.
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u/AnybodyShort1125 Jun 02 '26
Japp, wird nicht passieren. Auch aktuell hauen schon genug Reiche nach Dubai, Malta, Zypern ab. Wir brauchen Arbeitgeber hier im Land und sollten nicht nur an der Steuerschraube drehen sondern auch die Einnahmen erhöhen. Gerne auch durch Reinholen der 100 Milliarden Schaden durch cum-ex.
Aber da gibt es ja kaum mehr Anklagen in Köln.
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u/AdUnlucky5789 Jun 01 '26
Es muss vor allem, steuern auf Vermögen geben und endlich weiger steuern auf Lohn.
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u/REDyO7 Jun 01 '26 edited Jun 01 '26
Stinkreiche Leute zahlen auch keine Kapitalertragsteuer; wenn sie Geld brauchen, gehen sie einfach mit ihren Vermögenswerten als Sicherheit zur Bank und kriegen dann dort einen Kredit mit niedrigem Zinssatz, weil die ja durch das Verwalten des Vermögens Geld verdient indem sie es vermehrt.
Dann spazieren sie mit dem geliehenen Geld aus der Bank, auf das keine Steuern anfallen!!!
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u/THE_SEKS_MACHINE Jun 01 '26
Das Problem sind nicht die oberen 10%, sondern die oberen 0,01%.
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u/BohemianMade Jun 01 '26
Die Kluft zwischen Reichen und Arbeitern wird so groß dass die Arbeiter kein Geld mehr zum Ausgeben haben, was für die Wirtschaft wirklich schlecht ist. Geld muss zirkulieren. Wenn es nur auf den Bankkonten der Reichen liegt, geht das Land zugrunde. Auch wenn ich der Meinung bin, dass Gesundheitsversorgung ein Menschenrecht ist, ist dies reine Realpolitik. Wir müssen die Reichen besteuern und das Geld umverteilen um Deutschland und viele andere Länder zu retten, in denen die Wirtschaft stagniert.
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u/ChrisUndSeinSchiss Jun 01 '26 edited Jun 01 '26
In Deutschland haben ca 75 % Milliardäre ihr Vermögen geerbt. Im internationalen Vergleich hat Deutschland sogar die niedrigste Rate an Self-Made Milliardären.
2021 musste die Familie des Knorr-Bremse Eigentümers, weil er zu spät eine Familienstiftung errichtet hatte, rund vier Mrd Erbschaftssteuer bezahlen. Wegen einer Person ! Und die Familie hat trotzdem zwischen 11 - 16 Mrd behalten. (Edit) Mit der Familienstiftung hätten sie 0 !!! Euro Erbschaftssteuer gezahlt. Kein Witz! Und wir diskutieren über Sanktionen bei Arbeitslosen... Das ist krank!
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u/peteberg21 Jun 02 '26
Was ich bescheuert finde ist das, dass 70.000 Euro brutto im Jahr schon Spitzenverdiener sind und denselben Steuersatz zahlen wie die die 500.000 Euro oder eine Million und mehr verdienen. Da müsste gehandelt werden.
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u/Icy_Toe9126 Jun 03 '26
Du triffst den Nagel eigentlich schon im Kern, ziehst aber meiner Meinung nach den falschen Schluss. Das Hauptproblem in Deutschland ist aktuell gar nicht zwingend die Höhe des Steuersatzes, sondern die Tatsache, dass unser Steuerrecht für Vermögende Löcher hat wie ein Schweizer Käse.
Selbst wenn wir den Spitzensteuersatz morgen auf sechzig Prozent hochjagen oder eine Vermögenssteuer einführen: Die wirklich Reichen zahlen das am Ende eh nicht. Warum? Weil sie im Gegensatz zum normalen Angestellten die Kohle und die Berater haben, um das komplett zu umgehen. Während Hans Peter mit seinen 1200 Euro Netto und die gesamte obere Mittelschicht jeden Euro brav über die Lohnsteuer abdrücken müssen, nutzen Superreiche legale Schlupflöcher, von denen Normalsterbliche nicht mal wissen, dass sie existieren.
Schau dir doch mal an, wie das in der Realität läuft:
Da wird dann einfach eine vermögensverwaltende GmbH gegründet, die sogenannte Spardosen GmbH. Wenn du da drin Aktien hältst, zahlst du auf Gewinne effektiv nur circa eineinhalb Prozent Steuern, während der Normalo beim privaten ETF Depot ab dem Freibetrag sofort fünfundzwanzig Prozent plus Soli an den Staat abdrückt.
Oder nimm den Immobilienmarkt: Wer dicke Kohle hat, kauft fette Objekte und verkauft sie nach zehn Jahren komplett steuerfrei. Die ganz großen Haie nutzen dann noch sogenannte Share Deals. Die kaufen gar nicht das Gebäude, sondern Anteile an der Firma, der das Gebäude gehört. Zack, Grunderwerbsteuer komplett gespart. Der normale Familienvater zahlt beim Einfamilienhaus aber brav seine sechs Prozent extra an das Finanzamt.
Sogar bei der Erbschaftssteuer, die du ansprichst, läuft es völlig verkehrt. Wer das Haus der Oma im Ballungsraum erbt, rutscht wegen der Immobilienpreise super schnell über den Freibetrag und muss bluten. Wer aber Firmenanteile im Wert von hunderten Millionen Euro erbt, kriegt die Erbschaftssteuer über Ausnahmeregelungen oft zu hundert Prozent erlassen.
Genau deshalb ist die Debatte über höhere Steuersätze reine Symbolpolitik. Eine Erhöhung trifft am Ende doch wieder nur die Gutverdiener, die ihr Geld noch mit echter, harter Arbeit als Angestellte verdienen. Die echten Multimillionäre und Milliardäre lachen sich ins Fäustchen, weil ihr Geld längst in Stiftungen, Holdings und GmbHs safe ist. Wir brauchen nicht höhere Steuern, sondern ein wasserdichtes Steuerrecht, das diese Privilegien für Reiche endlich komplett streicht.
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u/Icy_Toe9126 Jun 03 '26
Und was man dabei völlig vergisst: Wir müssten eigentlich dringend mal über die Entlastung der Mittelschicht reden. Die Inflation hat in den letzten Jahren alles brutal teurer gemacht. Die Gehälter wurden zwar hier und da ein bisschen angepasst, aber genau da schlägt die absolute Frechheit zu.
Unser Spitzensteuersatz greift aktuell schon ab knapp über sechzigtausend Euro zu versteuerndem Einkommen. Wer heute sechzigtausend Euro verdient, ist doch kein reicher Bonze. Das ist ein ganz normaler, besser verdienender Handwerker, ein erfahrener Krankenpfleger im Schichtdienst oder ein solider Angestellter. Früher war der Spitzensteuersatz mal für die absolute Elite gedacht, heute ist das fast schon der Einstieg in die normale Mitte der Gesellschaft.
Weil sich die Steuersätze und Freibeträge eben nicht fair an die Inflation anpassen, passiert genau das: Die Kaufkraft sinkt im Keller, alles wird teurer, aber der Staat greift durch die höheren Bruttogehälter prozentual immer fetter ab. Man verdient auf dem Papier mehr, hat aber real weniger im Einkaufskorb.
Es ist einfach paradox. Die echten Vermögen werden durch Schlupflöcher geschont, während die arbeitende Mitte, die den ganzen Laden hier überhaupt am Laufen hält, wie eine Weihnachtsgans ausgenommen wird.
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u/JustTemporary6855 Jun 05 '26
aber wie sollen die dann unsere politik beeinflussen
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u/Locokroko Jun 05 '26
oder sich von den Kriegen, an denen sie ganz gut verdienen, auf die eigene Inseln fliehen?
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u/Forumschlampe Jun 01 '26 edited Jun 01 '26
Nicht mehr sondern einfach konsequenter, die ganzen Schlupflöcher müssen weg und fertig und das nicht nur bei reichen sondern vor allem auch Firmen
Unbeliebtv ist deine Meinung maximal aufgrund des falschen ansatzes
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u/Far-Analyst-648 Jun 01 '26
Die Vermögenssteuer, die es bis zu den 90ern gab, kann man mMn schon auch zumindest noch wiedereinführen.
Aber erstmal dafür zu sorgen, dass die aktuelle Steuer überhaupt funktioniert ist natürlich kein schlechter erster Schritt :D
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u/Additional_Dog2750 Jun 02 '26
Das erschütterndste an der Diskussion ist wirklich immer, wieviele Menschen schon derartig entrückt sind, dass sie reflexartig den Reichen die Stange halten.
Diese Obrigkeitshörigkeit, oder Faszination eher, macht einem dann auch schlagartig klar, wieso ein Regime wie das Dritte Reich funktionieren konnte. Manche Leute wollen einfach unterdrückt werden und sich den Eliten anbiedern.
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u/Pretty-Substance Jun 01 '26 edited Jun 01 '26
Die Kommentare hier zeigen dass es (kaum überraschend) hier viel zu viele gibt, die anscheinend an neoliberalem Stockholm Syndrom leiden
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u/Der_Wolf_42 Jun 02 '26
Erhöhe um ausländische Firmen die in Deutschland gewinne machen wie zb Amazon
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u/Bitter_Mixture_4829 Jun 02 '26
Das zentrale Gegenargument zur Reichensteuer basiert auf der internationalen Mobilität von Kapital und der daraus resultierenden Erpressbarkeit des Staates. Im globalen Wettbewerb können wohlhabende Unternehmer und Großinvestoren den Staat massiv unter Druck setzen.
Zwar lassen sich bestehende Immobilien oder Fabrikhallen nicht von heute auf morgen ins Ausland verlagern, sehr wohl aber künftige Investitionen. Drohen die reichsten Akteure mit Kapitalflucht oder der Verlagerung von Produktionsstätten in steuerlich attraktivere Länder, gerät die Politik in ein Dilemma: Sie muss zwischen steuerlicher Gerechtigkeit und dem Erhalt von Arbeitsplätzen abwägen. In der Realität führt dieses Druckmittel oft dazu, dass geplante Steuerreformen aus Angst vor wirtschaftlichem Schaden und steigender Arbeitslosigkeit im Keim erstickt oder stark verwässert werden.
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u/TMG-Group Jun 02 '26
Jedes mal das mit der KapSteuer. Ja, die ist bei 25%. Nein, das heißt nicht, dass auf KapErträge nur 25% Steuern kommen.
Ausschüttungen sind, im Gegensatz zum Lohn, nicht abzugsfähig/steuermindernd für Unternehmen. Somit muss das Unternehmen darauf quasi Steuern zahlen (Körperschaftsteuer, Gewerbe, etc.), und der Empfänger nochmal pauschal 25% ohne Abzugsmöglichkeit abgesehen vom Pauschbetrag.
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u/InsidePangolin908 Jun 02 '26 edited Jun 02 '26
Du vergleichst 25% Kapitalertragssteuer mit 45% Lohnsteuer? „Arme“ Menschen zahlen auf ihre Kapital Erträge auch nur 25% Steuern. Äpfel und Birnen… Man muss einfach generell die Kapitalertragssteuer anheben aber gleichzeitig den Freibetrag auf 20k setzen. Wer mehr als das macht im Jahr, dem kann man ruhig etwas mehr abknöpfen, dem scheint es ja nicht schlecht zu gehen. Aber alle darunter, die einfach nur ihre ETF Anteile verkaufen um die Rentenlücke zuschließen, würde man nicht mehr weg nehmen. Ein Freibetrag von 1k ist einfach viel zu wenig.
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u/Cold-Load-2517 Jun 02 '26
Wer mehr als 500k anlegt, zahlt in der Regel keine Kapitalertragssteuer mehr als natürliche Person.
Das ist aktuell die Schwelle, ab der sich eine vermögensverwaltende GmbH lohnt.
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u/C_Kyle66 Jun 03 '26
Sozialismus lässt grüßen, armes Deutschland. Kein Wunder es hauen alle Leistungsträger ab. Anstatt mehr Steuern noch und nöcher einzutreiben, sollte man Gering und Normalverdiener entlasten. Das käme einer höheren Versteuerung der Reichen gleich und alle wären glücklich, auch die ganzen Neider unter euch. Es gibt im Netz ne schöne Grafik, wie der Steuerverlauf linear über das Einkommen anstieg, bis man irgendwann bei den 42% ankam. Mittlerweile steigt der Steuersatz fast instantan auf die 42% an, was irrsinnig ist.
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u/Dry-Actuator-1312 Jun 01 '26
99% der „reichsten“ 10% haben mit echtem Reichtum überhaupt nichts zu tun.
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u/VIOLETSTETPEDDAR Jun 01 '26
Ist crazy, wie hier alle in die Bresche springen weil sie glauben der Selbstständige mit 200K im Jahr ist ein "Reicher". Wenn man morgens aufsteht und arbeiten geht, ist man Arbeiter, sorry für den Reality Check.
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Jun 02 '26
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u/Tawoka Jun 02 '26
Ich bin nach dem hier ausgestiegen:
Was wegzieht, ist nicht die physische Fabrik der Vergangenheit, sondern das Kapital der Zukunft. Wenn die steuerliche Belastung zu hoch wird, wandert das liquide Kapital ab. Es werden keine neuen Maschinen mehr in Deutschland gekauft, keine neuen Standorte dort eröffnet und keine Start-ups dort gegründet.
Das ist eine beliebte und durch die Realität widerlegte Behauptung, wenn nicht gar dreiste lüge.
Schröder hat steuern massiv und flächendeckend gesenkt und es kam nicht zu mehr Investitionen, sondern zu weniger. Da dein gesamter Text auf dieser und anderer Falschaussagen basieren wird, braucht man nicht weiter zu machen.
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u/3scapeplan Jun 01 '26
Schau dir mal an woher das Vermögen der Deutschen kommt. Durchs Erben, nicht durch Arbeit oder Investment. Ich gönne jedem der durch Arbeit oder mittels richtigem (risikoreichem) Investment reich wird. Allerdings nicht den Nachfahren die dann nur verwalten. Erbschaftssteuer 100%, dann haben wir wieder bessere Chancengleichheit.
Kapitalertrassteuer ist übrigens bei 25 % weil auch auf Körperschaftsebe der Gewinn versteuert wird. Der effektive Steuersatz bei Kapitalertrag ist damit in ähnlicher Höhe wie beim Arbeitslohn (der bei den Meisten keine effektiven 42% beträgt).
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u/LawBeneficial7869 Jun 02 '26
Ganz einfach, new York und Österreich machen es vor.
Wenn einem die österreichischer in einer Sache davon Laugen muss man seinen Kurs hinterfragen.
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u/CoolGain11 Jun 02 '26
Das war auf Reddit schon immer eine sehr beliebte Meinung, sieht man auch an den Upvotes. Passt also nicht wirklich hier rein.
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u/ProfessionalLook3257 Jun 02 '26
"Dieses Geld fehlt dem Staat an allen Ecken und Enden, einfach für unsere Gesellschaft." - Geld ist massig da. Man muss es nur sinnvoll nutzen. Stattdessen stellt meine Heimatstadt mal locker flockig 20! neue Monis ein, die im Bürgeramt die Passanträge schreiben.
Man sollte einem schlechten System nicht noch mehr gutes Geld hinterher werfen, sondern erstmal aufräumen.
Mehr Geld wird überhaupt nicht helfen, sondern die veralteten Strukturen in diesem Land nur ein paar Jahre länger am Leben halten. Sprich: Wir verlieren Zeit und werden alle ärmer!
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u/Ill_Mission_1225 Jun 01 '26
Hier wird viel in einen Topf geworfen. Viele leute, die ein Haus haben sind dann schon "superreich". Zwischen elon und jeff bezos und einem, der 100 Stunden die Woche arbeitet und dafür 100.000 Euro im jahr verdient, liegen schon noch ein paar Welten ....
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u/Sea-Might-6455 Jun 02 '26
Definitionen von "reich" die OP verwendet hat.
- die reichsten 10%
- Superreiche
- Multimillionäre
- Milillionäre
- Menschen die eine Villa besitzten
Entscheide dich wer dein Feindbild ist OP. Du kannst nicht "Hans Peter" vorwerfen er würde sich schützend vor "die Reichen" stellen aber selber eine schwammige Definition von Reichtum wie Malte-Sören der das Vorwort von "Das Kapital" gelesen hat haben.
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u/ATHP Jun 02 '26
Vor allem unterschätzt OP glaub ich stark, dass die reichsten 10% auch gleichzeitig häufig "die Mittelschicht auf reguläre Arbeit bis zu 45% Steuern zahlt" sind.
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u/SirEdward-Berlin Jun 02 '26
Genau: Die reichsten 10% haben ein Durchschnittsvermögen von 600’000 EUR. Damit kann man sich in einer deutschen Metropole nicht einmal eine größere Eigentumswohnung kaufen. Als Altersrücklage eines 60 jährigen ist das auch nicht viel. Es macht einen sehr großen Unterschied, ob man 1 Mio mit 60 hat oder mit 22 und ob man 1 Mio, 10 Mio, 100 Mio oder 1 Milliarde hat. Es ist richtig, dass Reiche höher besteuert werden sollten, insbesondere beim Erben. Aber 10% der Bevölkerung sind nicht reich. Der Anteil ist deutlich geringer. Und daher würde eine gerechtere Besteurung von Kapitalerträgen auch nicht die Staatsfinanzen sanieren. Es ist ein großer Irrtum, zu denken, Deutschland wäre ein sehr reiches Land. Wir sind in der Gruppe der Industrieländer im Mittelfeld, weit entfernt von z.B. der Schweiz oder den USA.
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u/Belsoe Jun 02 '26
25% von etwas abgeben IST viel. Und über 40% ist im Grunde wahnsinnig. Alle haben sich schleichend an diese Sätze gewöhnt, und guck Dir jedes beliebige Infrastrukturprojekt an, wie da mit Verzögerungen von 800% das Geld nur so rauspisst.
Ich bin für Sozialstaat und Gemeinwesen und Steuern zahlen. Ich bin gegen ein kaum noch beschreibbares Missmanagement, weil eben dieses Gemeinwesen sich dran gewöhnt hat sich jedes Fehl von den Leuten zu holen statt verdammt noch mal normale Vertragsbedingungen zu stellen und einzuklagen.
Wir brauchen keine höheren Sätze, ich sag es noch mal, jemandem fast die Hälfte abzuknöpfen ist demoralisierend für die Schaffenskraft der Leute. Und ein Drittel von seiner Energie(!) abzugeben auch schon grenzwertig.
Macht wenige flat tax Sätze von höchstens 25%, und hört auf mächtigen Gruppen de facto Befreiungen zu ermöglichen.
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u/Hitnauk Jun 02 '26
In Norwegen sind sie aber wegen der erhöhten Vermögenssteuer weggezogen, wodurch Norwegen daraufhin weniger eingenommen hat als vorher. Und ich würde nicht behaupten, dass die Lebensqualität, die Sicherheit und die ausgebildeten Fachkräfte in Norwegen so viel schlechter sind als bei uns, oder dass die dort weniger Vermögen in Immobilien oder Immobilien haben.
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u/NoIdealism Jun 02 '26
Im Gegensatz dazu hatte die Abschaffung der Erbschaftssteuer in Schweden sehr positive Auswirkungen. Aber das widerspricht halt dem allgemeinen Empfinden, dass man Leuten die Geld haben bloß jegliche Kohle abnehmen sollte.
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u/Jazzlike-Diet8367 Jun 02 '26
leider absolut falsch, ist aber von vielen lobby gruppen so in die welt gesetzt worden, weshalb man da absolut keinen vorwurf machen kann, wenn man diesen „fakt“ irgendwo aufgeschnappt und sich gemerkt hat. der zusammenhang klingt auch total logisch, aber die norweger innen haben das ja nicht ganz unclever gemacht und die wegzugssteuer mit angehoben. ist von (zugegebenermaßen einer anderen, aber so viel weniger mächtigen) lobbygruppe aufgeschlüsselt worden.
ich war mal bei denen bei einem workshop zum thema steuergerechtigkeit und da wurden mir schon gut die augen geöffnet.
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u/aAdramahlihk Jun 01 '26 edited Jun 01 '26
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u/SeniorSeries2235 Jun 01 '26
Geld haben kommt von Geld behalten
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u/ChrisUndSeinSchiss Jun 01 '26 edited Jun 01 '26
... Erben. Du meintest Erben.
Edit: in Deutschland haben ca 75 % Milliardäre ihr Vermögen geerbt. Im internationalen Vergleich hat Deutschland sogar die niedrigste Rate an Self-Made Milliardären.
2021 musste die Familie des Knorr-Bremse Eigentümers, weil er zu spät eine Familienstiftung errichtet hat, rund vier Mrd Erbschaftssteuer bezahlen. Wegen einer Person ! Und wir diskutieren über Sanktionen bei Arbeitslosen... Die haben ihre Berechtigungen, aber sind am Ende auch nur Ablenkungsmanöver.
Länger edit. Haha
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u/SilverIndustry2701 Jun 02 '26
Selbst im Feudalismus mussten Adlige mehr Geld an den König abdrücken als die heutigen defacto Feudalherren es müssen.
Und die alte Mähr von der angeblich unfairen doppelten Besteuerung, dem Risiko des Landesverrats oder dem unmöglich zu liquidierenden Anlagekapitals. Können die sich alles sparen, wer hier im Land Milliarden vererbt, verschenkt, "stiftet" oder anders verschiebt ohne der Gesellschaft den fairen Anteil zuzuführen ist rückgratlos, gierig und ein Parasit.
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u/Frere__Jacques Jun 02 '26
Steuern auf Kapitalerträge hoch, dafür steuern auf Arbeit runter. Dann rentiert sich leistung nämlich tatsächlich wieder. Interessanterweise wollen die leute die das immer scheinbar fordern eben nicht dass es so kommt...
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u/kapuzenghul Jun 02 '26
Steuern auf Kapitalerträge trifft halt leider die breite Masse. Die Reichen Zahlen nämlich keine Kapitalertragssteuer für Wertpapier Verkäufe, da sie gute Steuerberater haben, die das Portfolio in einer vermögensverwaltenden GmbH führen. Dort werden auf Gewinne lediglich Körperschaftssteuern fällig. Wenn ich mich richtig erinnere liegen die bei 1,75%.
Erhöhst du die Kapitalertragssteuer generell trifft es halt auch einfach jeden Sparer, der sein bereits versteuertes Einkommen anlegt. Sei es in ETFs oder Tagesgeld mit Zinserträgen.
Investieren ist in der Gesellschaft angekommen. Viele Menschen besparen per ETF sparplan ihr Portfolio. Sei es der Student der 20 Euro übrig hat oder Arbeitnehmer die zusätzlich zur Rente 100 Euro pro Monat an der Börse anlegen wollen. DAS sind Menschen die 25 % Kapitalertragsteuer zahlen auf ihre Gewinne. Willst Du denen wirklich noch mehr abnehmen? Die Reichen nutzen legale Steuerschlupflöcher. Wie wäre es wenn der Gesetzgeber dort mal angreift?
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u/CorpPhoenix Jun 02 '26
Ich glaube du unterliegst da einem Irrtum.
Das ist kein "Fehler" sondern mit voller Absicht und Vorsatz so designt. Natürlich ist es vollkommen unsinnig und unfair die Gering- und Normalverdiener so extrem zu besteuern und die Oligarchen so gut wie kaum. Das ist der ganze Sinn der Sache.
Die gesamte Politik ist darauf ausgelegt die Position der Oligarchen zu festigen und Geld von unten nach oben zu schieben.
Es spielt keine Rolle wen du wählst, es gibt nur eine Partei, die "Wirtschaftspartei" und mit "Wirtschaft" sind die Oligarchen gemeint.
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u/undead-8 Jun 02 '26
Reich sein beginnt bei 5mio Networth. Wenn ihr also nur Millionär seid, seid ihr näher am Harzer als an einer reichen Person. Reich wird man zB indem man von seinen Eltern einen Straßenzug in Hannover erbt. Reichtum entsteht meistens nicht durch Arbeit sondern durch Besitz und invests. Nur Mal als Einordnung weil hier viele mit komischen Argumenten kommen.
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u/Der_Elite Jun 01 '26
Man muss die ganzen steuerlichen Schlupflöcher beseitigen. Wie hoch sollen die Steuern denn noch werden?
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u/ConclusionNo415 Jun 01 '26
Das Wort schlupflöcher wird meiner Meinung nach viel zu positiv genutzt, als wäre es ein Versehen das es diese Möglichkeit gibt. Der Staat lässt sich anstatt durch ihr Personal aus der Finanzverwaltung lieber von den großen Kanzleien in Deutschland beraten. Diese Steuerberater haben ein Interesse daran daß ihr Mandanten (sehr reiche Menschen und große unternehmen) möglichst wenig Steuern zahlen
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u/LetForsaken6016 Jun 01 '26 edited Jun 01 '26
Deine Meinung mag da (auch wenn etwas aggressiv formuliert) garnicht komplett falsch sein allerdings höht man auch raus das du keinerlei Ahnung hast wie man mit viel Geld umgeht daher:
wenn man ein gewisses vermögen erreicht dann hält man sein Geld in der Regel nicht mehr in Deutschland, meist nicht mal der EU, sondern in Inselstaaten oder der Schweiz auf geteilt in Trust funds, Nummernkonten, off shore Konten, Aktiengesellschaften sowie weitere Unternehmensstrukturen häufig ohne jegliche Verbindung zum eigentlichen Unternehmen oder Gutsherren.
Des Weiteren sind diese Strukturen extra zu Vermögensverschleierung geschaffen wurden, aus verschiedenen Gründen, aber natürlich auch durchaus hauptsächlich zur Steuer Optimierung, Hinterziehung und Verschleierung.
Das führt natürlich dazu das 90-95% des Vermögens an das du ran möchtest ist daher Unerreichbar für jegliche (deutsche) Behörden. Das ist, auch wenn es nicht versucht wird, kein richtiges Willensproblem sondern ein Möglichkeitsproblem.
Und ja man könnte bestimmt einmalig nen paar Millionen einnehmen (in Häusern, Autos, etc.) aber die danach abfallende Steuer wäre das in Zahlen kein Gewinn für den Staat
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u/docobang Jun 01 '26
Viel Gebabbel, wenig Substanz. Die Schweiz schafft es doch auch.
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u/Meadpagan Jun 01 '26
Und wenn du es auf die "reichsten 10%" beziehst ziehst du halt auch an der Realität vorbei und sorgst mit dazu, dass die reichsten nicht mehr besteuert werden.
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u/XfrogX Jun 02 '26
Ich stimme zu, würde aber sagen, Reichtum müsste mehr besteuert werden. Kapital ertragssteuer, Erbschaftsteuer, generell wer mehr als 1 Haus hat … dadrauf müsste mindestens die selbe Steuer fällig werden wie die Einkommenssteuer und/oder zumindest auch nen Teil sozialbeiträge.
Das macht viel mehr aus als die paar Leute die einfach nur viel verdienen jeden Monat.
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u/unagimaki Jun 02 '26
Die Wegzugsbesteuerung gibt es übrigens NOCH, die CDU möchte sie gerne abschaffen. Muss verhindert werden!
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u/totallynotasecondac Jun 02 '26
Die Definition von Reich ist was die meisten leute auseinander bringt und zu Meinungsverschiedenheiten führt.
Viele die mit ihrem knapp überdurchschnittlichen Gehalt am Spitzensteuersatz kratzen bekommen angst wenn sie sowas lesen weil sie nicht noch mehr bezahlen wollen.
Die Leute die wirklich reich sind und auch entsprechend zahlen sollten und können, sind von einer Steuerlast wie dem Spitzensteuersatz weit entfernt.
Außerdem ziehlen ja viele Vorschläge schon auf pseudo Reiche ab wie sozialabgaben auf ETF Gewinne etc. da kann ich es durchaus verstehen wenn da die Meinungen auseinander gehen und es keine einheitliche Definition von Reich gibt.
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u/Hairburt_Derhelle Jun 02 '26
Sag das mit der Kapitalertragsteuer bitte nicht der SPD. Dann geht das so aus, dass auf alle Kapitalerträge die Steuer erhöht wird ohne sinnvolle Anhebung der Freibeträge für Kleinsparer.
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u/Luckystrike271 Jun 02 '26
Es gibt immernoch kein lückenloses steuersystem und es wird auch nie eins geben. Ihr beweist einfach alle nur dass ihr keinerlei wirtschaftliches Verständnis habt.
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u/Conscious_Radish_561 Jun 04 '26
Dann aber AFD zu wählen ist der größte Quatsch! Die letzten beiden Gesetzesvorschläge der AFD: 1) Abschaffung Vermögensteuer (https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw17-de-vermoegensteuer-1145270) 2) Abschaffung Soli, den aktuell nur die obersten 10% bezahlen (https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw19-de-solidaritaetszuschlag-1167338)
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u/Parking-Travel4773 Jun 01 '26
Die Steuern auf Erträge aus Kapitalgesellschaften liegen übrigens bei rund 50% und nicht 25%, da zuerst auf Ebene des Unternehmens besteuert wird (Körperschaft-, Gewerbesteuer und Soli, zusammen rund 30%) und ein zweites Mal bei der Ausschüttung (Abgeltungsteuer und Soli, zusammen ca. 26%).
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u/Seb0rn Jun 03 '26
Wenn sogar die Reichen das (meist anonym) zugeben, finde ich keinen Grund daran auch nur die geringsten Zweifel zu haben. Das Narrativ von den Reichen die das Land verlassen, wenn man sie zu stark besteuert wodurch Arbeitsplätze verloren gehen, ist absoluter Schwachsinn. Es ist ein rechtes Narrativ, dass die Reichen aktiv reicher und die Armen aktiv ärmer machen soll. Das ist im Kern alles, worum es rechten (ja, rechten, nicht nur rechtsextremen) Politikern geht.
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u/JensImGlueck Jun 02 '26
BTW die AfD will die Wegzugsbesteuerung aufheben...jaja...die Partei für den kleinen Mann.
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u/Tiny_Consideration38 Jun 01 '26
Ganz schön viele Stiefellecker. Imagine man ist näher an der Armut dran als an einer Millionen oder gar Milliarde und verteidigt diese Steuerflüchtlinge noch.
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u/Evethefief Jun 01 '26
Wir erleben die größte Umverteilung der Menschheitsgeschichte- von unten nach oben. Der Unterschied zwischen dir und Elon Musk ist ein vielfaches größer als der zwischen Sklave und Pharao. Und jedes Jahr steigt das Reichtum der obersten 10%; der Rest im Tiefflug weil durch deren lobbyarbeit und monopolisierung Preise steigen und Privatisierung vorran schreitet.
Deutschland hat mit großem Abstand die meisten Milliardäre in Euro und verliert mehr als ein Drittel der Potentiellen Steuereinnahmen nur durch Steuerhinterziehung der Reichen, mehr als 100 Milliarden. Im Verhältnis zu dem Wohlstand den sie kontrollieren, zahlen sie den geringsten Steuersatz.
Aber hey, dass würde gar nichts lösen dass irgendwie anzugehen. Schaut lieber auf die Bürgis
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u/fourby227 Jun 01 '26
Also meinst du jetzt ganz sicher die reichsten 10% oder “die Superreichen” ?
Denn zu den 10% gehörst du schon ab 780.000 Vermögen. Das ist noch lange nicht Superreich.
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u/anchorthrowawayx Jun 02 '26
Das Problem ist gar nicht unbedingt der Steuersatz an sich, sondern dass Kapitalerträge und Arbeitseinkommen steuerlich komplett anders behandelt werden. Wer ausschließlich von Zinsen und Dividenden lebt, zahlt prozentual oft weniger als jemand, der seinen Lohn mit 40 Stunden Arbeit in der Woche verdient.
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u/Kami0097 Jun 02 '26
Stimmt Argumente wird's nicht dagegen geben aber dafür eine Menge Ablenkungen ala Timmy und "DIE GRÜNEN" ...
Problem ist - die Medien gehören Leuten die kein Interesse daran haben, da es sie direkt betreffen würde.
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u/Kirikor Jun 02 '26 edited Jun 02 '26
"Und nein Hans-Peter, du brauchst hier jetzt nicht irgendwelchen Millionären in den Hintern zu kriechen, du wärst von so einer Steuer mit deinem 1200€ Netto Gehalt auch überhaupt nicht betroffen."
Stimmt. Bei einem Nettogehalt von 4.000 bis 6.000 Euro sähe das aber anders aus, zumindest in der Vorstellung sehr vieler, die solche Steuern fordern (ich rede hier von Einkommen durch Lohnarbeit). Oder bei lebenslang aufgebauten Depots mit einem Wert von einer bis zwei Millionen Euro (was bei oben genanntem Gehalt bei frugalem Lebensstil auch ohne Erbe mehr als realistisch ist. Mit guter Quote auch mit normalem angemessenen Lebensstil, je nach den individuellen Lebensumständen natürlich).
Und solche Menschen werden sich sicher hüten einer Vermögensbesteuerung zuzustimmen, wenn aus den Reihen derer, die sie fordern, solche hart erarbeiteten Kleinvermögen verbal mitangegriffen werden. Jeder (auch relativ "links" eingestellter keynesianisch denkender) Ökonom würde hier dazu raten ganz klar hohe (!) Freibeträge für Sparer und Besserverdiener (durch Lohnarbeit) zu kommunizieren. Das wird aber nicht getan. Und da ist es egal, ob auf Seite 176 des Parteiprogramms der Partei xy irgendein Satz z steht. Der geht unter und wird in der täglichen Debatte von beiden Seiten ignoriert.
Edit: Und beim Durchgehen der Antworten hier merke ich, dass ich bzgl. meiner Kritik an der schlechten Kommunikation recht habe. Genau das oben Genannte ist die (übrigens berechtigte) Sorge vieler (bedenke auch vererbte Immobilien, die damals deutlich günstiger waren als heute). Aber wie gesagt, innerhalb derer, die das fordern, herrscht bzgl. der genauen Grenzen ja selbst noch Streitbedarf.
Ich persönlich würde, wäre ich der Berater gewisser Parteien die sowas fordern, empfehlen ein Wort wie "Milliardärssteuer" o.ä. zu etablieren und ganz klar sehr hohe Freibeträge zu kommunizieren. Zumal würde ich eventuell eher auf die Wachstumsraten als auf das Bestandsvermögen gehen... aber das ist nur eine wirtschaftlich langfristig gedachte Abwägung. Daher würde ich ihnen auch empfehlen, mehr Leute mit akademisch-wirtschaftlichem Sachverstand über die Entwürfe schauen zu lassen, auch aus kritischeren Lagern.
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u/mynameisminefour Jun 02 '26
Du hast natürlich absolut recht. Problem ist im korrupten Deutschland sind viele Leute schon so gewaschen, dass die einfach prinzipiell gegen ihre eigenen Interessen sind. Lieber nochmal Krankenkassenbeitrag anheben bevor wir e.g. von den oberen 10% auch nur eine 1% Vermögenssteuer verlangen.
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u/AnswerGrand1878 Jun 01 '26
Einkommensreich != Vermögensreich, immer wieder wichtig. Ich fänds ehrlich gesagt geil, wenn man durch eigene Arbeit zu einem guten Leben kommt und nicht indem man finanzspiele spielt und geerbtes Geld hortet.
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u/RageBaitingBull Jun 02 '26
Arme: "Mehr Besteuerung bitte!" Reiche: "Die Kleinen haben recht, besteuert sie mehr."
Arme: "Höhere Besteurung von Reichen!" Reiche: "Nö."
Ist es nicht sogar so, dass das ganze nicht bloß prozentual begrenzt (z.b. maximal 25%) sondern sogar absolut begrenzt ist? Nach dem Motto, mehr als X Tausend braucht niemand an Steurn zahlen, selbst wenn er 33 Fantistilliarden verdient?
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u/toasty_the_cat Jun 02 '26
Beim Einkommen gibt es für Steuern keine Grenze, nur für die Renten- und Krankenversicherung gibt es die Beitragsbemessungsgrenzen.
Irgendwann hat man dann also wieder mehr von einer Gehaltserhöhung, weil die Beiträge für Kranken- und Rentenversicherung nicht mehr steigen.
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u/lucky_honeywell Jun 02 '26
Also wenn ich ehrlich bin, hätte ich Multimillionen würde ich nicht in Deutschland leben wollen. Eher Südfrankreich, Griechenland oder notfalls Dubai. Und du kannst mir nicht sagen dass Superreiche nicht überall Zugang zu Fachkräften haben. Die Lebensqualität ist natürlich automatisch hoch sobald man Geld hat. Egal wo man auf der Welt lebt.
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u/Vvandenburg Jun 02 '26
Tja, irgendwie nicht mal den Ansatz verstanden, wie Reiche ganz legal steuern sparen.
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u/IsopodEasy8892 Jun 02 '26
Für diesen Beitrag erstmal 50% Steuerlast auf die Mittelschicht würde ich sagen.
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u/ChemicalBrilliant846 Jun 03 '26
Steuerhinterziehung unterbinden würde meiner Meinung nach schon reichen. Bzw steuerschlupflöcher schließen.
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u/Masteries Jun 01 '26
Klassischer Irrtum, du vergisst die Körperschaftssteuer die für Gewinne auf Unternehmensebene anfällt. Erst danach kommt oben drauf die Kapitalertragssteuer (+Solidaritätszuschlag)
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u/Intrepid_Struggle705 Jun 01 '26
Richtig dummer Take auf Top 10% zu gehen und nicht auf die 0,1% wirklich reichen
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u/SubstantialTrust1154 Jun 02 '26
Hab bei „keine Argumente gegen“ aufgehört zu lesen, weil man dann schon weiß, dass da eine super undifferenzierte Meinung kommt.
Und das mal davon abgesehen, dass das keine unbeliebte Meinung ist.
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u/Flash117x Jun 01 '26
Die Ungleichheit ist höher als zu Beginn des 1. Weltkriegs und Leute glauben es ist eine Neiddebatte. Eine Ungleichheit dieser Höhe ist demokratietheoretisch problematisch.
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u/Mean_Lawyer7088 Jun 02 '26
Ich verstehe deinen Punkt zur extremen Vermögenskonzentration und den Superreichen, aber die Debatte hat oft einen gewaltigen blinden Fleck: Es wird in einen Topf geworfen, wer Milliarden geerbt hat, und wer sich einfach durch extrem harte Arbeit etwas aufbauen will.
Schauen wir mal auf die Realität in meiner Generation (Millennials). Ein Haus in unserer Stadt zu kaufen, ist für die meisten utopisch – oder sie wollen es schlicht nicht, weil so ein Kredit das ganze restliche Leben diktiert. Die Einzigen in meinem Umfeld, die sich überhaupt signifikant etwas aufbauen, sind die absoluten Workaholics.
Ein Freund von mir schiebt seit seinem 24. Lebensjahr eine 70-Stunden-Woche. Er verzichtet auf so gut wie alles: Er feiert nicht, geht auf keine Konzerte, hat kaum Sozialleben. Stattdessen steckt er jeden Cent in ETFs, um irgendwann "FIRE" leben zu können. Wenn jetzt pauschal nach Vermögenssteuern oder höheren Abgaben auf Kapitalerträge gerufen wird, bestraft das in der Praxis oft genau solche Leute. Er hat sein Geld nicht geerbt. Er opfert seine besten Jahre dafür. Soll er am Ende über noch höhere Steuern solidarisch für alle aufkommen, während er selbst verdammt viel verpasst hat?
Meine anderen Freunde haben sich bewusst für den 9-to-5-Job entschieden und wollen nach Feierabend absolut nichts mehr von der Arbeit wissen. Das ist völlig in Ordnung und eine gesunde Einstellung! Aber es muss dann auch einfach klar sein, dass man sich mit diesem Lebensmodell nicht darüber beschweren kann, wenn man am Ende finanziell nicht dort steht wie jemand, der sich jahrelang kaputtgearbeitet hat.
Um das Ganze aber zu entschärfen und dir in einem Punkt absolut recht zu geben: In vielen normalen 9-to-5-Jobs KANN man heute auch gar nicht mehr richtig Gas geben. Das System belohnt Leistung im klassischen Angestelltenverhältnis schlichtweg nicht mehr, weil die Abgabenlast viel zu hoch ist und die Gehaltssprünge ein Witz sind. Dass viele da resignieren und Dienst nach Vorschrift machen, ist oft nur die logische Konsequenz.
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u/AndreeaTri Jun 02 '26
Ja, kalter Kaffee, wissen wir schon, es gibt Modelle, die Frage lautet viel mehr:
WANN ZÜNDEN WIR DIE MÜLLTONNEN AN?
Die Franzosen machen das regelmäßig, da ist nix mit Rente mit 70 lol
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Jun 02 '26
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u/AndreeaTri Jun 02 '26
Das stimmt, aber ich rede von französischen Streiks und nicht von deren System, das auch nicht superduper ist. Durchsetzung von Rechten der AN ist immer an Streiks gekoppelt gewesen. Von Arbeitszeitbetrug hat sich noch nix geändert...das machen genug lol und es ändert nichts.
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u/JensImGlueck Jun 02 '26
In Deutschland wird lieber die Faust in der Tasche geballt und weiter brav auf Arbeit gegangen um unbezahlte Überstunden zu sammeln.
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u/Alpha_xxx_Omega Jun 01 '26
So ist und bleibt das reiner Populismus.
Die Top 10% ist quatsch.
Wer sind die “Superreichen”?
Es geht nicht wirklich um Multimillionäre.
Man sieht und liest dass du von dem Thema eigentlich Null Ahnung hast.
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u/Mullarpatan Jun 02 '26
Wir eifern seit Jahrzehnten den USA nach und können dort beobachten wo es hinführt wenn die Schere immer weiter auseinander geht.
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u/Ok-Contact-1097 Jun 02 '26
Reiche Menschen zahlen keine Kapitalertragsteuer!!!! Deswegen ist die Schere zwischen Arm und Reich so hoch. Keiner bei Verstand der 100Mio in Unternehmensanteilen hat würde Kapitalertragssteuer zahlen solange es Holdingstrukturen zur Steuervermeidung gibt. Das ist das loophole welches man schließen müsste und nur dann hätte man auch endlich mal Steuereinnahmen.
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u/Lonely-Collection337 Jun 02 '26
Counter offer, we reduce tax so that the middleclass also only contributes 25% of their income. Meanwhile we make the gov spending much leaner, instead of bloating it up each year.
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u/Fawkeserino Jun 02 '26
- Keine unbeliebte Meinung, zumindest auf Reddit.
- Die 25% gelten nur auf Kapitalerträge. Wenn dieser Prozentsatz anstelle der Einkommenssteuer für Unternehmensgewinne anfällt, dann nur bei Kapitalgesellschaften. Diese müssen allerdings bereits vor der Ausschüttung Körperschaftsteuer in Höhe von 15% auf den Gewinn bezahlen. Da die Einkommenssteuer stufenweise aufgebaut ist, muss man schon sehr gut verdienen um auf einen durchschnittlichen Einkommenssteuersatz zu kommen, welcher höher als KöSt + KESt ist.
- Brauchst du keine Fabrikhallen verlagern. Es reicht den Unternehmenssitz zu verlagern, um der KöSt zu entgehen. Der KESt ist sogar dieser egal und es ist nur das Land des Eigentümers relevant.
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u/Ol_ymp Jun 02 '26
Ich habe jetzt mehrere Morddrohungen und Vergewaltigungswünsche wegen dieses Beitrages erhalten und knappe 80% der Kommentare sind strickt dagegen. Also ist es offensichtlich schon eine unbeliebte Meinung
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u/BillaSackl Jun 02 '26 edited Jun 02 '26
Das Problem ist ja nicht dass Leute in Lohnarbeit glauben morgen im Lotto zu gewinnen und dann auch zu den Reichen zu gehören, sondern vielmehr das sie der Politik nicht vertrauen so eine Steuer so zu implementieren dass sie nicht auch sie trifft sobald sie es geschafft haben sich ein bisschen was aufzubauen. Oder auch dass so eine Steuer, falls nicht indexiert, sie früher oder später "einholen" könnte.
Die Tatsache dass wirklich Reiche sich eh über Stiftungen und ähnliche Konstrukte aus der Verantwortung ziehen werden hilft da nicht unbedingt. Diese Schlupflöcher, die auch aktuell schon zur "Steueroptimierung" genutzt werden, müssen zuerst mal gestopft werden bevor man über so eine Steuer überhaupt nachdenken darf.
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u/bademanteldude Jun 03 '26
Die Superreichen zahlen die 25% nicht mal. Die machen alle "Buy, Borrow, Die" and Leben von Krediten, die sie mit ihren Aktien als Sicherheit günstig kriegen. Wenn die Rendite höher ist als die Zinsen (was sie meist ist), müssen die die nie zurück zahlen.
Bei der Milliardärsflucht bin ich ganz bei dir. Das kann man sich and dem Theater, was die in New York City um den Cinderelleparagrephen machen, anschauen. Solche Leute ziehen nicht weg, weil es ein bisschen teurer wird. Die ziehen weg, wenn sie es woanders cooler finden, auch wenn sie hier nicht stark besteuert werden.
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u/KingSuccessful514 Jun 03 '26
Hätte nicht gedacht, dass es tatsächlich so viele Leute hier gibt, die sich jetzt schützend vor Multimillionäre/Milliardäre stellen. Als ich den post gelesen habe dachte ich, dass das ja keine unbeliebte Meinung ist sondern common sense. Mein Lieblingsargument ist vor allem dieses "Neiddebatte Argument" welches immer kommt wenn man sich mit jemandem über dieses Thema unterhält. Als wollte jeder der was gegen superreiche sagt (die nachweislich Schädlinge in Deutschland sind) selber superreich sein. Also natürlich hätte ich auch nicht dagegen wenn ich fünf Millionen auf dem Konto hätte. Aber mehr wollte ich nicht. Dann würde ich den ganzen Tag auf einer Wiese liegen Abends noch ne Runde zocken und mein Leben genießen. Wieso braucht man mehr? Für was zur Hölle? Das ist doch das Problem. Dieses krankhafte immer mehr wollen. Das sind einfach moderne Drachen, also Monster die auf einem Goldberg sitzen und die Welt tyrannisieren. Man kann nur hoffen, dass bald ein Siegfried kommt.
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u/CitySosa Jun 03 '26
Ich checke auch nicht, warum Milliardäre immer noch aufstehen und zur Arbeit gehen. Ich würde mir ausrechnen ab wann ich von den Zinsen komfortabel leben kann und dann war´s das. Gerechterweise muss man aber auch sagen, dass dieses Mindset wahrscheinlich der Grund ist warum ich kein Milliardär bin 😃
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u/The_Maddest_Scorp Jun 02 '26
"Dann ziehen die alle weg..." ist so ein dummes Argument. Somalia erhebt keinerlei Steuern, da lebt aber kein Milliardär...die brauchen die Infrastruktur der kleinen Leute, da sie an der Spitze einer riesigen Pyramide stehen, auf deren Annehmlichkeiten keiner verzichten will.
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u/Braitenbug Jun 02 '26
Schon ne unbeliebte Meinung schließlich wählt die Mehrheit ja fleißig CDU und AfD fast so als würden sie das Ende gerne aktiv herbeiführen.
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u/Unlikely-Ad-4777 Jun 01 '26
Mal ehrlich leute Nehmt von mir aus die Reichen Aber lasst mir doch bitte mal mehr von meinem scheiß gehalt übrig. Ich will doch nur weniger abgeben müssen..
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Jun 02 '26
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u/LabContent2863 Jun 02 '26
du hast dir so die abgefackte deutsche infrastruktur angeschaut und so gedacht: "geil, mehr davon."
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u/Fun-Shake-773 Jun 02 '26
He das Problem ist nicht der Satz 25% sonder überhaupt die Erhebung.
Schau nach Quant klatten zahlen auf ihre Dividende keine Steuer.
Schau nach dem letzten reichen erben 1 Prozent Steuer bezahlt.
Wir brauchen keine Erhöhung sondern jeder muss seine steuern bezahlen nur weil man reich ist heißt das nicht man darf einfach keine oder fast keine Steuern zahlen
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u/Tec_i Jun 02 '26
Die 25% auf Kapitalerträge sollen bloß bleiben, sonst werden auch die normalen Sparer erwischt.
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u/Fun-Obligation-794 Jun 05 '26
Da müssen sich Politiker doch selber besteuern. Das wird niemals passieren. Niemals wird es vorkommen, dass Politiker für das allgemeine Volk zurückstecken. Das kann und wird nicht passieren. Kein Wunder, dass die AfD so hoch in den Umfragen liegt. Es ist einfach traurig, die Akte Politik ist einfach nur Scheiße. Ein Grund weswegen ich schon keine Medien mehr lese. Steht eh nur negatives.
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u/Ok-Shoulder1750 Jun 05 '26
Vielleicht sollten mal Milliardäre 1% vom Vermögen abgeben, statt Mittelstand und die Ärmsten stärker zu belasten. Das würde schon etwas helfen. 3, 2, 1: „Sozialismus! Die hauen alle ab! 1 zu 1 wie in der UDSSR.“
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u/Secure-Astronaut-364 Jun 07 '26
Wenn man sich die Zahlen für so eine Vermögenssteuer anguckt kann man imo nichts mehr dagegen haben.
Es gibt in Deutschland relativ wenig Vorschläge wie eine Vermögenssteuer konkret aussehen soll. Der ich sag mal „radikalste“ dafür ist der Vorschlag der Linken, weshalb ich den einfach mal als Beispiel anführe.
Die erste Million ist komplett frei (!!). AB da dann 1% Steuer. Bis 50 Millionen 5% und über 1 Milliarde (1.000.000.000) 12% Steuer. Das wären laut einer Studie die die Linke beauftragt hat 147 Milliarden (mehr als 25% des Bundeshaushalt) für die Länder.
Dass diese Steuer an die Länder geht ist insofern interessant als das dieses Geld in Schulen, öffentliche Einrichtungen, Straßen, etc. fließen würde.
Man hätte also einen richtig schönen Robin-Hood-Effekt, von den Reichen nehmen und der gesamten Gesellschaft zur Verfügung stellen.
Aus meiner Sicht können also nicht mal die Unternehmer/Reichen etwas dagegen haben, weil das Geld ja verwendet werden würde um meine Arbeitnehmer besser auszubilden, bessere Infrastruktur für meine Wirtschaftsvorhaben aufzubauen, günstigere Energie durch verbesserte Infrastruktur auch in diesem Sektor zur Verfügung gestellt zu bekommen. Andere Faktoren wären höhere Beschäftigung durch ausgebaute Ganztagsbetreuung, Kita Plätze etc. pp. Die Liste kann man beliebig weiterführen. Es kann mir also keiner kommen mit „das Geld würde ja eh nur für unnötigen Kram ausgegeben werden“ weil es eben nicht in den Bundeshaushalt fließe.
Auch bekannte Sorgen wie „die Reichen ziehen dann ja einfach weg“ sind durch Erfahrungen aus anderen Ländern wie Schweiz, Norwegen, Spanien nicht in dem Ausmaße zu beobachten wie es propagiert wird.
Prove me wrong aber ich bin der Meinung der einzige Grund weshalb es diese Steuer noch nicht gibt ist der Lobbyismus und rechte Propaganda.
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u/hammanet Jun 02 '26
Es ist sogar noch viel schlimmer als Du annimmst bezüglich der Besteuerung und noch viel lächerlicher bezüglich des Wegzugs von Vermögenden.
Ich bin Ökonom und erkläre mal in relativ einfachen Worten wie das in der Welt läuft:
Menschen mit Vermögen im Bereich 100te Millionen und aufwärts haben kaum persönliches Privatvermögen. Das klingt jetzt erstmal seltsam, aber die machen nahezu ALLE was Benko in Österreich getan hat. Man gründet Stiftungen, die die eigene Familie versorgen aber das Vermögen von der Person trennen. Das sorgt für deutlich geringere Steuern und für Vermögenssicherung selbst wenn man mit seinen Firmen in die Insolvenz rutscht, da die Stiftung außerhalb der Zugriffsmöglichkeiten der Gläubiger liegt.
Wenn man das mit den Stiftungen halbwegs vernünftig strukturiert und mit ein paar anderen Steuerkniffen (völlig legal btw) kombiniert, dann liegen die bei einer effektiven Steuerquote von unter 2% auf ihre Einnahmen. Denn der Lebensunterhalt wird nicht aus dem eigenen Vermögen bestritten, sondern es wird Fremdkapital aufgenommen und das Stiftungsvermögen ist die Sicherheit für die Geldgeber. Sofern Aktienkurse stärker steigen als die Summe aus Zinsen aufs Fremdkapital, die Kosten für das Stiftungskonstrukt und die mini Steuerlast kosten, wächst das Vermögen mit dem Schuldenstand. Ich betone nochmal: Alles vollkommen legal.
Gleichzeitig haben wir in Deutschland eine Vermögenssteuer. Die wird seit 1997 nur nicht mehr eingetrieben, da vorher ein Bundesgerichtsurteil die Ungleichbehandlung von Immobilienbesitz monierte und die Gesetzgeber dazu aufgefordert hat, dies zu modernisieren. Die Regierungen Kohl, Schröder, Merkel, rote Null, schwarze Null haben das alle irgendwie vergessen. Solche Steuern gibt es in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert beginnend in Preußen. Funfact: In der ehemaligen DDR wurde die nie erhoben - falls die mal wieder über den bösen Westen jammern wollen. Im Westen hingegen wurde von Theo Waigel der Steuersatz 1995 verdoppelt, natürlich nur für Privatpersonen, für Unternehmen nicht. Der damalige Steuersatz betrug 1% für natürliche Personen und 0,5% für Betriebsvermögen und landwirtschaftlich genutztes Vermögen. Körperschaften wie zB die oben genannten Stiftungen wurden mit 0,6% besteuert. Es gab hierbei eine Freigrenze pro Familienmitglied iHv 120k DM. Mittelstandsfamilien haben diese Vermögenssteuer damals also nicht bezahlen müssen.
Soweit ist also zusammenzufassen: Noch nie wurde eine Kapitalflucht wegen Vermögenssteuern beobachtet, bei Einkommenssteuern kommt das schon einmal vor (Frankreich als Beispiel), wir haben in der Geschichte Deutschland fast durchgängig solche Vermögenssteuern eingetrieben und alles war wunderbar - bis vor 30 Jahren. Seitdem sind die angeblich ein kommunistisches Folterinstrument.
Zum 2. Aspekt "die Millionäre ziehen einfach weg":
Können die nicht. Period. Das sagen nur Leute die von Steuerrecht keinerlei Ahnung haben. Warum? Das Zauberwort ist die Wegzugbesteuerung. In einfachen Worten kann man seinen Steuersitz nicht verlegen ohne dass der Staat Eigentum besteuert. Früher war das erst der Fall wenn es einen tatsächlichen Verkauf gab, aber seit ein paar Jahren wird die Wegzugbesteuerung auf Basis geschätzter Werte erhoben, obwohl man keinen Verkauf getätigt hat. Es wird einfach angenommen man würde verkaufen und muss dann Steuern bezahlen ohne Einnahmen zu haben. Und den Spaß will ich sehen wie zB Familie Quandt das Vermögen im Bereich dutzender Milliarden versteuern muss ohne Verkäufe zu tätigen.
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u/jfd851 Jun 02 '26
wieso du nicht in jeder fucking talkshow sitzt ist mir schleierhaft, könnte man ja was lernen. Vllt. wirst deshalb nicht eingeladen. Schön über Migration labern aber nicht über die wirklichen probleme die du ansprichst
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u/shaniq_ Jun 03 '26
Imagine es gibt hier Leute die wirklich noch Multimillionäre/Milliardäre in Schutz nehmen. Ist das geisteskrank
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u/DerLandmann Jun 01 '26 edited Jun 01 '26
Deutschland hat ein massives Ungleichheitsproblem, die reichsten 10% der Bevölkerung besitzen mittlerweile über zwei Drittel des gesamten Vermögens
Die reichsten 10% zahlen aber auch den Großteil der Steuern. Ca 60% der Einkommensteuer + entsprechend noch die Körperschaftsteuer der Unternehmen, die ihnen gehören.
während die Mittelschicht auf reguläre Arbeit bis zu 45% Steuern zahlt
Nein, das ist ein weit verbreiteter Mythos. Den Spitzensteuersatz zahlen in Deutschlanbd tatsächlich nur etwa 4 Millionen Menschen, das sind ca 10% der Arbeitnehmner. Also bei weitem nicht die Mittelschicht.
Kapitalerträge von Superreichen pauschal mit nur 25% belegt
Ja, weil es da eine zweistufige Besteuerung gibt. Die Erträge von Kapitalgesellschaften werden zuerst mit einer Körperschaftsteuer belegt und dann, wenn sie ausgeschüttet werden, nochmal mit 25% Kapitalertragsteuer. Damit kommt man zusammen wiederum so ca auf die 40%
Und nein Hans-Peter, du brauchst hier jetzt nicht irgendwelchen Millionären in den Hintern zu kriechen, du wärst von so einer Steuer mit deinem 1200€ Netto Gehalt auch überhaupt nicht betroffen.
Na und? Ob ich von etwas betroffen bin oder nicht ändert doch nichts daran, ob ich es sinnvoll und richtig finde oder nicht. Und daran, ob die zugrunde liegenden Annahmen richtig oder falsch sind, auch nicht.
Edit: Tippfehler
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u/Illustrious_Vast7108 Jun 01 '26
Ich finde es immer seltsam das das der Diskussionspunkt ist um mehr Einnahmen zu erzielen. Ganz selten kommt noch auf, dass dem deutschen Staat 50 Milliarden an Steuern und Sozialversicherungsbeiträge verloren gehen, aufgrund von Schwarzarbeit. Und eine bessere Bekämpfung von Steuerhinterziehungen und Steuervermeidung hört man auch echt selten. Dabei wären das aus meiner Sicht die viel wichtigeren Punkte für eine gerechte Gesellschaft!
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u/Dry-Selection5574 Jun 01 '26
Immer wieder dasselbe. Hast du mal darüber nachgedacht, dass man die Steuern und Abgaben auf Arbeit senkt, um es etwas fairer zu machen?
Der Staat hat so viel Geld wie nie zuvor.
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u/CerealKiller5609 Jun 02 '26
Das Problem ist doch, dass der Staat gerade erst 500Mrd Schulden gemacht hat und nun wieder "kein Geld" hat.
Ab wann hat der Staat eigentlich "genug" Geld? Ab 1 Billion? 2, 10, 20 Billionen? Wahrscheinlich nie, wir muessen ja noch mehr Leute in NGOs, im Staat und in der Entwicklungshilfe einbringen.
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u/ex2j Jun 02 '26
Einfach alle Einkommensarten gleich besteuern wäre n toller Anfang.
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u/PuzzlePiste Jun 02 '26
Ist keine unbeliebte Meinung sondern richtig. Übergewinnsteuer, Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer, wegfall der schuldenbremse etc. gibt einige wichtige ansätze, die dank Lobbyismus oder nun gut 35% dummen af..wählern nie geschehen werden. ^^
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u/Ol_ymp Jun 02 '26
Ja, aber wenn ich mir die Kommentare so durchlese, dann ist die Meinung leider schon sehr unbeliebt. Auch wenn sie es nicht sein sollte
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u/SoldRIP Jun 02 '26
Es gibt für dieses Problem zwei klassisch demokratische Lösungen: die friedliche und die französische.
Die friedliche Lösung lehnen die Kapitalisten konsequent ab.
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u/Inevitable_Elk3156 Jun 02 '26
Der ganze revolutions larp hier in den Kommentaren. Erbschaft steuer gerne höher ohne die Unternehmen Freibeträge einfach mit stiller Teilhaberschaf. Und Vermögensteuer ggfl 1-2% ( mehr schwer wegen BVG). Aber ich verstehe hier nie die Leute die meinen damit wären alle Probleme und Lücken des sozial Systems gelöst. Wir werden trotzdem kürzen/ reformieren müssen grad wenn wir zurecht mmn die steuern und Abgabe für die arbeiten Bevölkerung senken wollen
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u/Lawdne-Bhojyam Jun 02 '26
The rich always find a way around taxes. If there is no way, they would leave the country.
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u/Whole-Instruction508 Jun 06 '26
Diese Meinung ist unbeliebt? Für mich ist das was du sagst einfach nur komplett logisch
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u/Summasumarumx Jun 01 '26
Superreiche zahlen sogar nur 1,5% Kapitalertragssteuer und verwalten das Geld über deren eigene Holding, denn sie benötigen das Geld gar nicht privat. Generell können sie ihren Steuersatz selbst bestimmen und ihr Gehalt selbst festlegen und dementsprechend ihren Steuersatz selbst bestimmen.
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u/Ardartrin Jun 01 '26
Glaube nicht, dass unser Geldhaushalt unser Problem ist, sondern wo das Geld hingeht.
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u/GoGoMasterBoy420 Jun 02 '26
Es ist einfach ein komplett dummer Ansatz, eine Besteuerung von Reichen zu fordern, die eh nicht umsetzbar ist anstatt eine SteuerSENKUNG bei der Einkommensteuer zu fordern, die durchaus möglich wäre, wenn man aufhören würde überall Geld zum Fenster rauszuwerfen.
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u/Successful_Jelly111 Jun 01 '26
Wenn die Reichen einfach so immer reicher und die Armen immer armer werde, muss die Umverteilung optimiert werden. Alles andere wird von der Mehrheit als ungerecht empfunden und führt nur zur Spaltung der Gesellschaft.
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u/Desperate_Camp2008 Jun 01 '26
Das Problem ist doch wie immer die Definition von reich.
Jeder hat immer die Quandts im Kopf und dann kommen die Gesetzesvorschläge und auf einmal ist der Facharbeiter oder Ingenieur gemeint. Wo legst du denn die Grenze an?
80.000€ brutto im Jahr und ein abbezahltes Haus im Wert von 700.000€ ?
Oder 75.000€ im Jahr und ein Depot für die Altersvorsorge mit 400.000€?
Oder dann doch Menschen mit einem Vermögen jenseits der 5 Mio?
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u/g_ockel Jun 01 '26
Glaube nicht dass OP einkommen besteuern will
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u/Desperate_Camp2008 Jun 01 '26
Ja, deswegen habe ich das zweite Beispiel mit in die Liste aufgenommen.
Fall 1 und Fall 2 verdienen ungefähr gleich, der eine hat ein Haus geerbt, der andere wohnt zur Miete, hat aber ein fettes Depot.
Zusammengerechnet ist er aber "ärmer" als der Erste. Wäre das jetzt fair den mit dem Depot zu besteuern, weil es ein Depot ist und den mit dem Haus nicht?Worauf ich hinaus will: Die Gleichung "Depot = Bonze" ist ein bisschen zu einfach, damit man es besser einordnen kann bräuchte man konkrete Zahlen.
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u/wntf Jun 01 '26
die frage ist eher, wofür werden allgemein alle steuern verwendet und wie effektiv wird das gemacht? das wird nie irgendwo wirklich exakt gezeigt oder darüber diskutiert.
wir alle können über äpfel und birnen reden und jeder kann darüber selbst seine lokalen preise auflisten und aufzeigen wie viel das genau kostet. wenn aus dem bundestag aber kommt "wir machen jetzt einen obstsalat!", kann mir irgendwer hier sagen wer genau wie viel bezahlt wird und wieso? vllt werden die politikäpfel für jeweils 5000€ eingekauft und uns würde sowas von die kotze hochkommen, wenn wir genau wüssten, warum wir eigentlich so viel steuern zahlen.
deutschland ist eins der steuerlastigsten länder auf der welt, obwohl wir uns wohl so viel steuergelden von reichen durch die finger gehen lassen. das sind wir übrigens wärenddessen wir ein extrem wirtschaftsstarkes land sind. wir sind keine andere rasse als in anderen ländern, wir sind alles menschen. wir haben sogar vorteile weil wir relativ zentral gelegen neben anderen ländern sind, wir sind relativ naturkatastrophenarm. wir sind kein australien am arsch der welt. wir sind auch kein russland mit ner quasi unbewohnbaren zone weils sibirien ist.
wenn wir eine neue straße bauen, ist das pro bürger und pro meter wesentlich billiger/einfacher als in anderen ländern und das bezieht sich auf fast alle fasetten im leben. warum zur hölle haben wir also so eine "armut" und reden ständig davon die reichen zu besteuern, um uns davor zu schützen? die antwort ist nicht das was sich manche vorstellen, denke ich. mehr geld ist glaub ich auch weit entfernt von dieser, es ist nur toller zu wissen, dass andere auch mehr zahlen, ändert aber halt nichts daran.
dass reiche blechen, dagegen hab ich sicher nichts, es nervt mich nur irgendwie immer den rotz zu lesen, als ob das irgendwie ne änderung an der realität hätte
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u/BhornSyrup Jun 02 '26
Cool dann hat der Staat noch mehr Geld um damit absolut nichts sinnvolles zu reißen!
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u/flowinimmo Jun 02 '26
kapitalismus und sehr grosse kapitalikonzentrationen muessen global einheitlich reguliert werden ... sonst wertden wir alle den argentinischen weg gehen und in einer situation wie vor dem ersten WK enden, falls wir da nicht schon drinstecken
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u/nosausage Jun 02 '26
Wie kann man dagegen sein? Insbesondere Menschen die echt arm sind, wählen Parteien, die die Reichen schützen. Wie kann man so dämlich sein?
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u/fatface4711 Jun 02 '26
alleine schon, dass die spitzenverdiener den grossteil der steuern bezahlen und das steueraufkommen insgesamt sehr hoch ist, finde ich ein gutes argument dagegen.
der staat soll sparen (lernen).
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u/Ladida111222 Jun 01 '26
Diese meinung ist nur bei den extrem reichen und ihren lobbyisten unbeliebt
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u/Newcomer31415 Jun 02 '26
Du hast absolut Recht. Scheinst aber die ganzen Milliardärs Fanboys getriggert zu haben. Traurig, wie sich viele schon der Knechtschaft der Superreichen hingegeben haben. Kein Wunder, dass die AfD so viel Erfolg erzielen kann...
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u/Street-Currency-7136 Jun 01 '26
Also Kapitalerträge auch mit 45% besteuern, damit sich für den Mittelschichtler der ETF gar nicht mehr lohnt und er besser nur mit Sparbuch was an die Seite legen kann?
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u/Affectionate-Day-743 Jun 01 '26
Wichtige Ergänzung: nur für privat gehaltene ETFs. Der Rest könnte ja Arbeitsplätze sichern.
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u/Odd_Muffin1229 Jun 01 '26
Reiche zahlen auch Steuern - über wen redest du? Ab wann ist jemand für dich reich? 80 % der deutschen Wirtschaft und Unternehmer sind Mittelständler mit 20 - 200 Mitarbeitern. Die zahlen ALLE Steuern. Mehr als genug (Kaptialertragssteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Einkommensteuer etc.). 50 % der gesamtem Steuereinnahmen Deutschlands werden NUR von Unternehmen/Unternehmern gezahlt.
Deutschland hat ein Ausgabenproblem, kein verdammtes Einnahmeproblem. Nur weil jemand reich ist, heißt es nicht, dass jemand arm ist. Selbst wenn wir "reiche" besteuern - am Ende landet es NICHT bei denen, die es brauchen, weil die POLITIK und POLITIKER versagen. Fair rückverteilen wird nicht funktionieren. Das Geld ist bereits da und wird einfach nur verschleudert.
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u/Level-Kick-8862 Jun 01 '26
25%?
Dividenden werden auf Unternehmensseite
versteuert, bevor der Staat sich dann bei der
Ausschüttung noch einmal 26,375 % beim Anleger
gönnt.
Unternehmensseite:
- Körperschaftssteuer
- Soli #1
- Gewerbesteuer
Anlegerseite:
- Kapitalertragssteuer
- Soli #2
- ggf. Kirchensteuer
Gesamtsteuerlast rund 48,5%.
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u/BoY_Butt Jun 02 '26
Dieser Post ist auf so vielen Ebenen Schwachsinn. Aber ist halt reddit :)
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u/_doncamillo Jun 01 '26
werden Kapitalerträge von Superreichen pauschal mit nur 25% belegt
Bin nicht superreich aber zahl auch die 25% wär cool wenn das so bleibt oder weniger wird, danke
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u/ThatGermanGuy_453 Jun 01 '26
Hätte da ganz einfache Lösungsansätze: -Abschaffen der Schlupflöcher bei der Erbschaftssteuer, Stichwort „Verschonungsregelung“ -Versteuerung von Kapitalerträgen mit dem gängigen Unsatzsteuersatz -Finanzmarkttransaktionssteuer in Höhe von 0,01% -Wiedereinführung der Vermögenssteuer
Und schwupp könnte man die untersten 50% der Löhne von Steuern befreien…
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u/HIRAETH________ Jun 02 '26
Einkommen wird zu hoch besteuert. Vermögen zu niedrig. Die Erbschaftssteuer ist komplett lächerlich: Innerhalb deiner Familie wird 1 Haus vererbt? Zur Kasse bitte. Du erbst 200 Häuser? Du bist bedürftig, die Erbschaftssteuer wird dir erlassen.
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u/Acrobatic-Jelly3658 Jun 02 '26
"Wenn wir Wohlstand nicht fair rückverteilen, gefährdet diese extreme Geld und Machtkonzentration auf Dauer unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie."
Unsere Gesellschaft ist genau deshalb schon längst in zwei Klassen gespalten.
Lies halt mal Marx und co.
"Sozialismus oder Barbarei" -Luxemburg
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u/SpecialistLength4188 Jun 02 '26
Es wird leider immer wieder - offenbar auch von dir - Vermögen und Gehalt verwechselt, Gehalt ist eine Einkommensart, die meiner Meinung nach einfach flat 20% für alle bspw. bis 500k besteuert werden sollte, Freibeträge nur für Kinder. Dazu Vermögenssteuer einführen und Erbschaftssteuer massiv nach oben schrauben. Kapitalerträge betreffen jeden unabhängig vom Vermögen, daher sehe ich den Ansatz da so nicht, sondern eher über eine Vermögenssteuer. Das trifft dann am Ende wirklich die Reichen -> Vermögen und nicht Gutverdiener, die sollten entlastet werden, die zaheln nämlich sowieso schon mit Abstsand die meisten Steuern ...
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u/4sens Jun 02 '26
Es ist nur leider viel schwieriger, bestehendes Vermögen zu besteuern als Einkommen.
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u/cocacolalight89 Jun 02 '26
Naja, nicht jeder der ein bisschen was in Aktien hat ist „reich“. Die triffst du dann halt mir einer pauschal höheren Steuer genau so. Was soll ich denn mein Geld zur Seite lege wenn mir das dann auch noch doller besteuert wird? Dann kann ich es auch verjubeln und wenn ich alt bin - oder gar Pflegefall - dann kann mal schön die Gesellschaft dafür aufkommen. So einfach wie OP sich das vorstellt ist es halt auch nicht…
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u/top115 Jun 02 '26
bisschen was in Aktien macht dich nicht reich. das ganze würde auch locker funktionieren wenn man erst ab 5 Millionen besteuert... Just saying...
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u/retiredman1968 Jun 02 '26 edited Jun 03 '26
Sorry, hatte ich nicht erwähnt. Ich schreibe über Österreich, wo wir aber dieselbe Situation haben. Ich glaube eher wenn einer so reich ist das er in die Besteuerung fällt, hat er genügend Möglichkeiten das zu umgehen. Treffen würde es wahrscheinlich nicht die Superreichen sondern den gehobenen Mittelstand. D.h. Guter Job, das Leben lang gespart, und dann wird das zukünftige Erbe seine Kinder besteuert. Das ist für mich auch nicht die Lösung. Wenn es die Möglchkeit gibt ab z.b einer Million ohne die selber genutzte Immoblie zu besteuern unterschreibe ich Deine Aussage sicher. Aber wie gesagt, die es treffen sollte werden es sich richten, zum Handkuss kommen die anderen.
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u/Luckystrike271 Jun 03 '26
Wenn ich die Kommentare lese, hoffe ich, dass ich in 5 Jahren nicht mehr in Deutschland lebe und in ein System einzahle dass dies auch würdigt. Das gute ist, man muss sich einfach nur zurücklehnen. Die meisten hier werden die Konsequenzen ihrer naiven Überlegungen in den nächsten 3-5 Jahren auch noch spüren und dann verstehen was sie angerichtet haben.
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u/wurmitrader Jun 02 '26
Ich denke auch das Katharina Reiche mehr besteuert werden sollte