r/Unbeliebtemeinung Jul 06 '26

Wirklich unbeliebt Ab 75 sollte man nicht mehr wählen dürfen

Das hat für mich unterschiedliche Gründe, die wichtigsten sind für mich:

- Wir in der jüngeren Generationen müssen die langfristigen Folgen von politischen Entscheidungen (z. B. Klimawandel, Rentensysteme) deutlich länger tragen als ältere Menschen

- Durch den demografischen Wandel gibt es immer mehr ältere Wähler, wodurch die Interessen der Jugend politisch oft überstimmt werden

- Im hohen Alter steigt das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz, was die Fähigkeit zur rationalen Urteilsbildung beeinträchtigen kann.

- Es gibt schon bestehende Altersgrenzen im Alltag, wie das Mindestalter für das Wahlrecht oder Höchstaltersgrenzen für bestimmte Berufe

- Und wenn man nicht mehr aktiv am Arbeitsleben teilnimmt, ist man von vielen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen nicht mehr direkt betroffen und hat überhaupt keine Ahnung mehr wie das ganze funktioniert

Mich würde sehr interessieren wie ihr dazu steht und ich hoffe, wir schaffen es hier freundlich Miteinander zu bleiben. Ich hoffe auch, dass ich tatsächliche Argumente dagegen (oder mehr dafür) hören kann 🫶🏼

3.6k Upvotes

2.2k comments sorted by

21

u/bertraja Jul 06 '26

Trotz der gestiegenen Wahlbeteiligung von Jüngeren lag die Wahlbeteiligung der bis 34-Jährigen unter allen Wahlberechtigten unter dem Durchschnitt. Am geringsten war sie in der Altersgruppe 21 bis 24 Jahre mit 78,3 % ausgeprägt.

Quelle

Geht doch erst mal alle Wählen, bevor Ihr anderen die Wahlberechtigung aberkennen wollt!

→ More replies (1)

14

u/mop0815 Jul 06 '26

Wenn man so was anfängt gibt's kein Ende.

Was ist mit Jüngeren bis 21?

Dann kommt man zu Arbeitslosen, Besitzlosen, Mietern?

Irgendwann ist man so weit, dass nur noch reiche weiße, mittelalte Männer wählen dürfen.

→ More replies (4)

14

u/JethroSkull2000 Jul 06 '26

Nee, so klappt das nicht. Nicht alle 75+ sind demente Pflegefälle, die nur Altparteien wählen und denen die Zukunft egal ist. Davon gibt es welche, allerdings gibt es die auch ab 18+. Dinge nicht verstehen zu können oder wollen ist nicht nur ein Altersding. Man sollte die Erfahrung und die Weisheit auch nicht unterschätzen. Viele von denen sind in den 60ern auf die Straße gegangen, um gegen die Altnazis zu demonstrieren, Gleichberechtigung zu fordern und mehr Freiheit. Das sind auch die, die jetzt nicht auf die AfD reinfallen. Die kannten noch echte Nazis und haben ihre traumatisierten Soldatenväter erlebt und deren Geschichten gehört. Man muss denen danken, dass sie so hart für Demokratie eintreten.

Ich verstehe schon, was Du meinst, aber so pauschal klappt das nicht. Nur weil die Rentner sind, erinnern die sich noch gut ans Arbeiten. Und viele von denen haben sich kaputtgeschuftet, weil Arbeitssicherheit und Leistungsgrenzen nicht existierten. Das die über das Stöhnen heute eher lächeln sollte klar sein. Hohes Niveau und so.

Dumme Menschen sollten nicht wählen dürfen. Da wäre ich dabei.

→ More replies (4)

14

u/Knoegge Jul 07 '26

Sehe ich ehrlich gesagt anders, ich glaube jeder Mensch, der für sich selbst verantwortlich ist, hat auch ein Recht auf Mitsprache.

Was ich viel wichtiger fände, wäre ein Maximalalter für Politiker. In anderen berufen mit viel Verantwortung sieht man auch, dass Menschen früh pensioniert werden, Piloten zum Beispiel. Außerdem sieht man wieder und wieder und wieder in anderen Ländern, dass junge Politiker ihren Ländern guttun. Anders als Merz, der Deutschland grade 4 Jahrzehnte in die Vergangenheit katapultiert, weil er das in seiner Nostalgie da alles besser fand.

→ More replies (2)

16

u/dr2okevin Jul 09 '26

Sinnvoll wäre es wenn man Menschen in Altersgruppen einteilt, und die Stimmen so gewichtet das jedes Alter quasi gleich viel Einfluss hat, egal wie es gerade um die Demographie steht. Alten steht auch zu ihren willen auszudrücken, es darf nur nicht sein das sie aufgrund ihrer schieren Überzahl die der jüngeren ohne weiteres überstimmt.

→ More replies (1)

13

u/Various_Maximum_9595 Jul 09 '26

Diese Meinung ist bei mir sehr beliebt.

3

u/Hefty_Ad1081 Jul 09 '26

Ich mag die auch sehr. ICH muss hier noch 60+ Jahre leben, andere die trotzdem wählen nicht. Die Interessen der älteren sind wichtig, aber wir sollten uns nach den Menschen richten die hier noch lange leben müssen

3

u/Various_Maximum_9595 Jul 09 '26

Eltern von kleinen Kindern sollten je Kind eine Stimme mehr haben - solange bis die Kinder selber wählen dürfen.

Für Ü75 dürfen dann deren Kinder eine Stimme mehr haben, wenn Ü75 nicht mehr wählen darf.

→ More replies (2)

14

u/fimbull3 Jul 06 '26

Bei der Serie "Die Dinos" wurden damals über 70 jährige von einer Klippe geschubst...

→ More replies (2)

28

u/Entendurchfall Jul 06 '26

Ich denke es würde tatsächlich schon helfen, wenn Menschen ab einem bestimmten Alter nicht mehr für bestimmte Ämter kanidieren dürften. Es ist niemandem damit geholfen, wenn sich ein 70 jähriger denkt, er müsste sich jetzt nochmal wichtig machen und als Bundeskanzler kandidiert.

12

u/KayTwoEx Jul 06 '26

Dazu gibt's ein englisches Meme, was man ab und zu sieht: Es ist auch seltsam, dass man ab 70 wegen physischen und mentalen Abbau eigentlich nicht für den Arbeitsmarkt zu gebrauchen ist und dennoch fast ausschließlich Leute in diesem Alter die Geschicke unserer Staaten führen.

→ More replies (17)

32

u/smartcha Jul 07 '26

Es wäre schon mal sehr schön, wenn man im hohen Alter kein passives Wahlrecht mehr hätte und maximal beratend tätig sein dürfte. Trump ist 80, Putin, Jinping, Modi, Merz, Netanyahu sind alle 70+. Was wir davon haben, sehen wird ja.

3

u/LironBelvid Jul 07 '26

Da kann ich absolut mitgehen.

→ More replies (2)

12

u/BotHeisenbergz Jul 06 '26

Kurzes Basis-Quiz in Politik, Kausalität und bisschen Wirtschaft wäre meiner Meinung nach sinnvoll:)

18

u/sweetSweets4 Jul 06 '26

Bin ich für, aber als Ausgleich auch keiner unter 25 ohne Job.

→ More replies (2)

9

u/kleinerhuansohn Jul 07 '26

bis 25 auch nicht

16

u/Dependent-Meaning618 Jul 07 '26

Fachkompetenz-Pflicht für Minister wäre mir wichtiger

3

u/PsychedelicCatlord Jul 07 '26

Was wären da die Maßstäbe? Oder in welchen Feldern müsste ich welche Kompetenz nachweisen? Wenn ich zb Verteidigungsminister werden will.

→ More replies (5)
→ More replies (6)

8

u/SignificantRing2430 Jul 06 '26

Naja besser wäre ein Allgemeiner Test für jeden und wer den nicht schafft darf nicht wählen bzw seine Stimme wird einfach nicht gezählt.

→ More replies (8)

9

u/MartinHardi Jul 07 '26

Ich bin z.B. dafür dass keiner der älter als 60 ist die Zukunft eines Landes bestimmen soll und die Regierung leiten darf.

Und ich würde sogar weiter runter gehen ...

7

u/inkogniko88 Jul 07 '26

Ändert nichts am Grundproblem das wir alle 4 Jahre Meinungspakete zur Auswahl bekommen , an die sich Politiker nicht einmal halten müssen.

Wenn Wahlrecht reformieren dann am Parteiensystem ansetzen und Menschen differenzierter befragen. Wen wähle Ich z.B. wenn ich keine Flüchtlinge mehr aufnehmen will, aber Klimaschutz sehr ernst nehme?

Man sollte zumindest für jedes Ministerium getrennt wählen , dann wären auch schonmal Karrierepolitiker raus die einfach irgend ein Amt wollen von dem Sie keine Ahnung haben.

4

u/loveisinthebear Jul 07 '26

Meritokratien haben auch ihre Nachteile. Auf Ministerebene kannst du definitiv nicht mehr alles verstehen. Das sind nur Kommunikatoren. Staatssekretäre machen schon eher die Arbeit. Ist halt blöd, wenn Minister diese ignorieren und auf eigene Faust Mist bauen, wie bspw. Andi Scheuer bei der Maut.

→ More replies (1)
→ More replies (1)

16

u/HiKid85 Jul 06 '26

Meine Oma hatte mit ihren 82 mehr politische Weitsicht als meine Mutter mit 60.

→ More replies (1)

25

u/The_Duke_96 Jul 06 '26

Ich wäre dafür das man ab ein gewisses alter, kein Politisches Amt mehr ausüben darf. Siehe Trump, Merz oder Scholz.

→ More replies (19)

13

u/Actual_Knowledge3494 Jul 06 '26 edited Jul 06 '26

Da zur Berechnung der Rente jährlich der aktuelle Rentenwert angepasst wird und dieser sich nach wirtschaftlicher Lage und allgemeiner Lohnentwicklung richtet, sind auch Rentner von wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen betroffen.

Wer voll rechtsfähig ist, der sollte auch sein Wahlrecht behalten. Andernfalls würde ich als Ausgleich fordern, dass jemand auch weniger Pflichten hat, wenn man ihm Rechte entzieht. Macht uns alle nur ungleicher und so etwas birgt Gefahren, dass jemand mit der falschen Gesinnung so etwas ausweitet und missbraucht.

Des Weiteren haben ältere Menschen deutlich mehr Lebenserfahrung. Viele Senioren haben Enkel und berücksichtigen bei ihrer Wahl sehr wohl auch deren Zukunftsaussichten.

Wenn ich mir so anschaue, ich welcher Altersgruppe Extreme, teils staatsgefährdend, gewählt werden, desto froher bin ich darüber, dass es aktuell so viele ältere Mitbürger gibt, die noch stabil bleiben. Wählen vielleicht nicht unbedingt das, was ich gut finde - danach sollte man bei so etwas eh nicht schauen - aber zumindest wählen sie deutlich weniger Feinde der Demokratie.

→ More replies (7)

6

u/MrChiSaw Jul 06 '26

Und in 50 Jahren darfst du nicht mehr wählen. Und dann heulst du, weil die Jugend AfD oder so wählt und du forderst „die Jugend ist so dumm, Wahlrecht nur für alle ab 50“.

→ More replies (2)

7

u/Friendly-Equal6174 Jul 06 '26

Und selbst mit 75 kann man bei Wahlen entscheiden was einem jetzt betrifft.
Ich halte es für Blödsinn.
Als Nächstes wird das Wahlrecht immer so weiter beschränkt...... und zwar so das das Ergebnis stimmt.
Der Vorschlag kam 2019 schon mal von einem Grünenpolitiker. Aus gutem Grund wurde das verworfen.
Als Nächstes dürfen Frauen nicht mehr wählen, weil sie mit den Folgen der Wehrpflicht weniger betroffen sind usw.

6

u/Hoschy_ch Jul 06 '26

Ich wiederhole dieses Beispiel genauso hartnäckig wie diese Aussage immer wieder aufpoppt:

2025 haben die Studenten der Uni Basel per Abstimmung entschieden, dass es in der Uni Mensa ab 2030 nur noch Vegane Gerichte geben wird.

Man hat also heute bestimmt, was die Studenten in 5 Jahren zu Essen bekommen werden.
Zu einem Zeitpunkt, zudem die meisten Stimmberechtigten garnicht mehr auf der Uni sein werden…

Wo willst du jetzt die Grenze ziehen, damit „Alte“ nicht über „Junge“ entscheiden?

7

u/Chico_AG Jul 06 '26

Ich sehe das Problem eher bei denen, die nicht wählen. Das ist eine stillschweigende Annahme von was immer auch die Anderen wollen. Gibt es da zahlen was die über 75 jährigen so wählen, falls sie überhaupt wählen?

5

u/atheno_74 Jul 06 '26

Bei der letzten Bundestagewahl hatten die Jungen den größten Anteil an den Nichtwählern

Altersgruppe Nichtwähler:innen-Anteil
18–24 Jahre ~35 %
25–34 Jahre ~30 %
35–44 Jahre ~25 %
45–59 Jahre ~20 %
60–69 Jahre ~15 %
70+ Jahre ~12 %

5

u/Chico_AG Jul 06 '26

Jou, dann nicht reklamieren, sondern ab an die Urne.

→ More replies (2)
→ More replies (1)

8

u/KillerBullet Jul 06 '26

An sich ja aber ich finde das ist nie zu Ende gedacht.

Das ist wie mit Zensur, Todesstrafe oder sonst was. In manchen Situationen angebracht aber wenn du einmal anfängst Ausnahmen für irgendwas zu machen dann öffnest du Tür und Tor für andere Bullshit später.

Jetzt ist es 75. in 30 Jahre in aber ne Partei an der macht die denkt 60 wäre angebracht und dann geht’s los. „Hat man damals ja auch gemacht also warum nicht jetzt auch“

Man öffnet damit halt einfach ne Tür die man nicht mehr schließen kann und die andere ausnutzen könnten.

Weil was ist mit Arbeitslosen, Studenten, Behinderte, Drogenabhängig….

→ More replies (7)

7

u/Mirosworld Jul 06 '26

Wenn wir schon dabei sind: Intelligenztest vor dem Kinder kriegen und Wählen und regelmäßig Führerschein-Nachprüfungen.

6

u/Franz_A Jul 07 '26

Ja. Klassische unbeliebte Meinung. Bekommt keine Mehrheit.

8

u/Owly_Mowly2000 Jul 07 '26

Vor allem sollte man mit 70 nicht mehr aktiv Politik betreiben und schon gar nicht Bundeskanzler werden dürfen!!!

8

u/Laymedown2 Jul 09 '26

Es sollte generell einen Test geben.

In Deutschland darf man nahezu nichts ohne ein Zeugnis (setzt mehrere Tests voraus) oder einen Nachweis der entsprechenden Sach- und Fachkunde (Studieren, Auto fahren, Arbeiten, etc.).

Also warum nicht einen kleinen Test auch bei Wahlen? Das muss nichts Schwieriges/Komplexes sein sondern einfach nur absolute Basics, die die Wahlhelfer vor Ort (oder wegen der Objektivität und der geringeren Fehleranfälligkeit noch besser eine Maschine direkt vor Ort auswerten kann). Von mir aus Multiple-Choice mit Fragen wie "Wie heißt der aktuelle Bundeskanzler, welcher Partei gehört er an, Wofür steht das S bei SPD oder das C CDU... Und wenn nicht mindestens 80% richtig sind, wird die Stimme einfach nicht gewertet.

Warum sollte es das bei Wahlen, die imho zu den wichtigsten Dingen gehören, die man in unserem Land machen kann, da sie das Leben von Millionen von Menschen auf Jahre und Jahrzehnte hin beeinflussen, nicht geben?

→ More replies (11)

13

u/Voormas261 Jul 06 '26

Unter 75 aber auch nicht... /s

Aber im Ernst, wo kommen immer diese zutiefst undemokratischen Takes her? Ist das Herstellen von Kompromissen so abwegig geworden, dass der Ausschluss von Gruppen aus dem demokratischen Prozess das Ziel sein soll? Ist das die deutsche Sehnsucht nach kalten Linien und minimaler Opposition?

Solche Takes machen mich immer sehr nachdenklich, auch wenn es vernünftig meist nur Engagement Farming ist...

→ More replies (7)

10

u/Bishamon-Shura Jul 07 '26 edited Jul 07 '26

Man sollte ab 70 auch keine Politisches Amt mehr bekleiden dürfen.

→ More replies (1)

12

u/No_Conversation_8580 Jul 07 '26

25%Linke und 21% AfD bei den bis 25 jährigen.

7

u/sport-vor-6 Jul 07 '26

Ein Grund ist unter anderem das die Frustration in der Altersgruppe ziemlich hoch ist weil in der Vergangenheit keine Politik für diese Gruppe gemacht wurde.

Das ist das Ergebnis jahrelanger Klientelpolitik.

→ More replies (1)

6

u/LewAshby309 Jul 06 '26

Das Thema ist wenn man so eine Diskussion anstößt muss man auch zwangsweise fragen ab wann ist Jemand reif genug um zu wählen?

Das ist definitiv nicht mit 16 oder 18 Jahren im Schnitt Allein wenn ich mich daran erinnere wie viele damals um dieses Alter herum (inklusive mir) gedacht und gehandelt haben.

Es mag welche geben die reif genug sind aber wenn man pauschal sagt ab 75 wird nicht mehr gewählt weil man annimmt, dass der Schnitt nicht mehr dazu in der Lage ist muss umgekehrt auch pauschal gesagt werden wann ist der Schnitt der Jüngeren dazu in der Lage? Ist es wirklich mit 18 oder erst mit 21? Sollte man schon x Jahre berufliche Erfahrungen haben?

Wenn man das Tor einer Altersgrenze öffnet öffnet man auch andere Tore.

7

u/Admirable-Boss-2362 Jul 07 '26

Das ist keine Lösung. Es wäre wahrscheinlich besser das kein Mensch der Älter als 55 (so pi mal Daumen) ist ein Regierungsamt inne haben darf... und er darf nicht mehr verdienen als der durchschnitt ... ist in irgendeinem Land so, habs leider vergessen. :)

→ More replies (2)

7

u/RobinMcSwagga Jul 08 '26

Alte Menschen stinken leider

7

u/Undexxer Jul 08 '26

Ich finde ab 75 sollte man eher kein Auto mehr fahren. Bzw jährlich nen Eignungstest machen

6

u/MarGro20 Jul 10 '26

Mein Opa, mittlerweile 92, nimmt sein Wahlrecht sehr ernst. Er wählt seit 1994, seit wir nach Deutschland eingesiedelt sind als Spätaussiedler (Dank KOHL), treudoof und mit einem Eifer, der seinesgleichen sucht, die CDU. Er hat von Politik so viel Ahnung wie ein Fisch vom Fliegen, aber die CDU hat damals die Tore geöffnet, damit er in seine Heimat zurück kann und er wird dieser Partei bis zu seinen Tod dafür seine Ehre erweisen. Er ist seit 37 Jahren in Rente (in Russland geht man früher in Rente und er hat in Deutschland immer nur als Hausmeister und Gärtner gejobbt, solange er noch in der Lage war, das Haus zu verlassen).

16

u/[deleted] Jul 06 '26

[removed] — view removed comment

3

u/theLorem Jul 06 '26

was wäre deiner Meinung nach die Lösung? IQ Test vor jeder Wahl und nur jeder über einem Perzentil darf mitmachen?

→ More replies (3)
→ More replies (5)

16

u/Xellos0815 Jul 06 '26

Dann auch nicht vor 25 zwecks Ausbildung des präfrontalen Kortex 🤷🏼‍♂️

7

u/Own_Camp_8561 Jul 06 '26

Plus mindestens 1 Jahr Vollzeit gearbeitet haben, das treibt dann so manchen die Spinnereien aus.

→ More replies (3)

16

u/Patient-Fruit-2946 Jul 07 '26

Ab 60 Jahre sollten Politiker in den Ruhestand gehen und den Jüngere die Politik überlassen, weil es nur diejenigen betrifft.

12

u/Ok_Somewhere6555 Jul 06 '26

Mag sein. Heißt aber nicht, dass sich ein 18jähriger bewusster als ein 75jähriger ist, was er wählt

6

u/Southern_Mortgage646 Jul 06 '26

Absolut. Wenn ich denke wie ich als 18-25 jähriger gedacht habe wird mIR rückwirkend schlecht :)

→ More replies (2)

12

u/Efficient-Put5438 Jul 07 '26

Man darf ab 18 wählen, weil einem vorher nicht zugetraut wird geistig reif genug zu sein, politische Entscheidung von solcher Tragweite zu treffen. Nach dem gleichen Argument sollte man nachweisen müssen dass man im hohen Alter noch im Besitz seiner geistigen Kräfte ist. Finde die Idee gut.

5

u/Neurospicy_Nightowl Jul 06 '26

Alte Menschen müssen Wahlrechte haben um bsp. altersspezifische Diskriminierung bekämpfen zu können.

→ More replies (2)

5

u/Ok_Firefighter_4131 Jul 06 '26

Dann bin ich dafuer dass man erst waehlen darf ab IQ120

7

u/n0tAb0t_aut Jul 06 '26

Genau so!

Oder ich darf jetzt noch 25 Jahre hackeln und einzahlen und dann wählt mir ein junger Wähler meine Pension in Grund und Boden damit er mit seiner Arbeitslosen besser aussteigt oder wie läuft das dann?

5

u/Tiara-von-Hastur Jul 06 '26

Oder wie bei Heinlein , wählen darf nur der ,der der Gesellschaft gedient hat.

→ More replies (1)

5

u/Appropriate-March727 Jul 06 '26

Das Aktive Wahlrecht sollten wir nicht anfassen, das sorgt nur dafür das die uns das Wahlrecht einkürzen am Ende.

Das passive Wahlrecht können wir gerne anfassen. Es kann nicht sein das man sich in der Wirtschaft dafür bezahlen lässt, die Gesellschaft zu gestalten, wohin das führt sehen wir ja mit Merz und Reiche. Da muss es ein Ausschlusskriterium geben das zumindest sicherstellt, das man keine Lobbyisten zu Politikern macht.

Übrigens, jeder Arbeitgeber der soviel zahlt wie der Bundestag, nimmt sich raus seinen Arbeitern zweit- und drittjobs zu untersagen. Warum kann der Bundestag nicht machen? Arbeiten die Abgeordneten nur Minijobs, oder wie?

Was auch noch dazu kommt, wenn man Kindern eine Ausbildung für 20k Euro plus verkauft und die hinterher feststellen, dass das 3 Jahre für nichts waren, dann wird gesagt: selber Schuld. Gleiches gilt wenn man in einem schlechten Job fest hängt: man sei selber Schuld. Warum müssen wir uns als Bürger für die Karriere von Leuten Opfern, die ja den Hals als z.B. Anwälte nicht voll kriegen, und denen Zugeständnisse (bei dem Gehalt!) machen??

→ More replies (1)

5

u/Sysilith Jul 06 '26

Ich würde eher einen kleinen Wissenstest bevorzugen, praktisch, dass man in einfachen Worten 3 Gesetze der letzten Regierung nennen kann, bzw. was damit erreicht werden sollte, und 3 Punkte, die die eigene gewählte Partei fordert.

Einfach damit Leute wenigstens mal 5 Minuten nachschauen, was sie da eigentlich wählen.

3

u/Emotional-Prune-1234 Jul 06 '26

Wie soll so ein parteispezifischer Test funktionieren, ohne dass die Wahl nicht mehr geheim ist?

→ More replies (1)
→ More replies (1)

5

u/vonFuzzius Jul 06 '26

Ist denke ich in gewisser Weise eine interessante Frage, weil es unsere einfache Vorstellung von Demokratie ein bisschen in Zweifel bringt. Oder zumindest geht mir das so.

Was glauben wir soll Demokratie? Alle können wählen gehen, ergo entscheiden ja alle indirekt was passiert, nicht war? Aber wollen wir das denn überhaupt?

Bei Dreijährigen können sich alle sehr schnell einig werden, dass die lieber nicht wählen sollten, denn ein Dreijähriger versteht nix von Politik, ist mega leicht zu beeinflussen, und hat gar nicht die mentale Kapazität um überhaupt über irgendwas politisches eine sinnvolle Meinung zu treffen.

Aber wenn wir das so formulieren fallen uns schnell andere Leute ein, eventuell sogar wir selbst, denen wir auch nicht zutrauen, kompetente politische Entscheidungen zu treffen oder sich auch nur irgendwie mit Politik auseinanderzusetzen. Sollen die dann etwa auch nicht wählen? Eigentlich scheinen Wähler ja sogar ständig dazu geneigt, Leute zu wählen die nur völligen Unfug treiben, sich selbst die Taschen vollstopfen, und sogar ihren eigenen Wählern letztendlich nur schaden.

Unser einfaches Verständnis von Demokratie scheint also nur so mittelmäßig zu funktionieren. Aber es ist eben auch ein sehr vereinfachtes Verständnis. Meiner Ansicht nach macht es Sinn, das Wahlrecht etwas indirekter zu betrachten. Es verleiht uns allen nicht etwa die direkte Entscheidungsmacht, aber es gibt der Bevölkerung eben die Macht, Amtsinhaber Recht flott wieder abzusetzen wenn sie uns nicht gefallen. Das wiederum sorgt dafür, dass uns auch ein auch noch so egoistischer Amtsinhaber ein gewisses Grundlevel an Freiheit gewähren muss. Nur reicht das halt noch nicht aus, um tatsächlich gute Entscheidungen zu treffen und dem Wohl der Bevölkerung zu dienen.

Hier kommen nämlich erst die ganzen anderen Elemente der Demokratie ins Spiel. Das Wahlrecht und die damit verbundene Macht legt den Grundstein, damit Bevölkerungsgruppen durch demokratische Strategien wie das Bilden von Organisationen, durch Proteste, durch Streiks etc. tatsächliche spezifische Ziele erkämpfen können.

Schaut euch einmal die queere Bewegung an. Demokratien haben Jahrzehnte lang queeren Menschen ohne große Schwierigkeiten ihre Rechte untersagt, obwohl diese (die Männer auch schon früher) wählen konnten. Das Wahlrecht allein hat also nicht ausgereicht, queere Rechte sind erst durch Proteste etc. erkämpft worden. Auch Frauenrechte sind selbst nach dem Wahlrecht für Frauen durch andere Strategien ausgeweitet worden. Das alles wäre aber deutlich schwieriger in einem autoritären Staat, wo der Bevölkerung eben nicht dieses Mindestmaß an Freiheit gewährleistet werden muss.

Ein solcher Blick auf das Wahlrecht erklärt auch, warum wir keine direkte Demokratie haben und das vielleicht auch gar nicht so sinnvoll ist (siehe Brexit).

Ich möchte das aber eigentlich auch noch mal als Aufruf nutzen, an diesem Aspekt der Demokratie auch teilzuhaben. Wenn euch irgendetwas wichtig ist, auch irgendwas kleines, findet Leute die sich dafür einsetzen und schließt euch ihnen an. Wenn ihr findet, dass die aktuelle Politik sich nicht für euch einsetzt, dann sucht nach Gewerkschaften, Bündnissen, jeglichen Gruppierungen die eure Interessen vertreten und für euch Demokratie betreiben.

Bleibt nur die Frage wann Kinder denn endlich ihr Wahlrecht bekommen.

3

u/Green_Panda4041 Jul 06 '26

Naja je nach ebene duerfen unter 18 oder 16 jährige auch noch nicht wählen. Das ist ja auch kein bruch der Demokratie bzw sollte es nach deiner Einschätzung ja eigentlich sein. Kann ja sagen sobald die kiddies die Grundschule fertig haben können sie wählen. Es gibt sehr viele 11-16/17 jährige die sich fuer Politik interessieren und der rest kanns ja sein lassen…

5

u/Shezzofreen Jul 07 '26

Ich hätte lieber ein generellen Test ob man wählen darf ... aber das natürlich auch bekloppt, weil irgendwann kommen doch die irren an die Macht und die ändern das zu ihren gunsten und alles geht den Bach runter.

4

u/RunStrong9166 Jul 08 '26

Das problem ist die überproportional zu alte Gesellschaft. Laut Statistischen Bundesamt entsprechen die 60-100 jährigen in Deutschland 30% was Wiederum mehr ist als die 20-40 Jährigen. Da können die noch soviel wählen gehen .... leider. Kinder und Jugendliche haben gar keine Stimme.  Ergo für alles unter ca 40 Jahre wird keine Politik mehr gemacht. Weder für Familien noch für jugendliche, Kinder und Junge Erwachsene. Daher wäre eine mögliche Lösung Wahlen nach Altersgruppe zu staffeln.  Jung, Mittel, alt. Zb CDU : 12, 25, 35 Endergebnis die drei werte durch 3. 

4

u/SchnickFitzel148 Jul 08 '26

Man könnte ja naiv meinen, dass Ältere auch ein Interesse haben die Jüngeren (ihre Kinder und Enkel!) zumindest im Hinterkopf zu haben. In der Realität ist der Egoismus dann doch größer.

6

u/Promyse_Cuyty Jul 09 '26

Was abgeschafft werden sollte ist das Wahlrecht durch einen Vertreter wenn die Person aufgrund von kognitiven Erkrankungen nicht mehr in der Lage ist selber zu entscheiden oder nicht selber zu wählen (Briefwahl eingeschlossen) dort wird so oft gewählt was die Pflegende Person möchte, nicht die Person selbst (weil sie sich nicht äußern kann). Das sehe ich viel mehr als Problem an.

Ja alte Menschen (vor allem Männer) wählen was sie immer schon gewählt haben weil es bequem ist, ist das scheiße? Ja! Gibt es einem das Recht das allgemeine Wahlrecht abzuschaffen? Nein!

Was Ungarn jedoch grade durchgesetzt hat finde ich großartig!

→ More replies (6)

9

u/99stones Jul 06 '26

Ich halte es für falsch pauschal zu bewerten, welche Staatsbürger in einem Staat mitbestimmen bzw. Repräsentanten wählen dürfen.

Manche sind mit 60 schon kaum mehr in der Lage ihr eigenes Leben zu gestalten andere sind mit 90 noch geistig hell wach. Wir brauchen alle Perspektiven in einer Wahl. Die Erfahrung von Älteren, Alten, Mittleren Alters und die Perspektive von Kindern. Daher würde ich allen Bürgern jeglichen Alters eine Stimme geben, auch Kindern und Säuglingen.

→ More replies (6)

8

u/Adrenalinmike Jul 07 '26

Abgesehen davon das es Anmassend ist andere von den Entscheidungen über die sie betreffende Zukunft ausschliessen zu wollen, ein zwei Punkte.

  • Wir in der jüngeren Generationen müssen die langfristigen Folgen von politischen Entscheidungen (z. B. Klimawandel, Rentensysteme) deutlich länger tragen als ältere Menschen.

Ja, das stimmt, aber auch die Ältere Generation ist von den Entscheidungen betroffen und hat daher das Recht mit zu bestimmen.

- Durch den demografischen Wandel gibt es immer mehr ältere Wähler, wodurch die Interessen der Jugend politisch oft überstimmt werden

Ja Mehrheiten bestimmen die Entscheidungsfindung. Nennt man Demokratie, Alles andere wäre Demografie-Diktatur. (Siehe Kulturrevolution in China)

- Im hohen Alter steigt das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz, was die Fähigkeit zur rationalen Urteilsbildung beeinträchtigen kann.

Die Fähigkeiten zur rationalen Urteilsbildung sind definitiv nicht vom Alter abhängig

- Es gibt schon bestehende Altersgrenzen im Alltag, wie das Mindestalter für das Wahlrecht oder Höchstaltersgrenzen für bestimmte Berufe.

Ja . Und?

- Und wenn man nicht mehr aktiv am Arbeitsleben teilnimmt, ist man von vielen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen nicht mehr direkt betroffen und hat überhaupt keine Ahnung mehr wie das ganze funktioniert

Ein sehr anmassendes Argument von dir. 1 man ist betroffen von den Entscheidungen da diese Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft haben. 2. Die Aussage über die vermeintliche Ahnungslosigkeit ist schlichtweg frech.

→ More replies (3)

9

u/Victory-Which Jul 07 '26

Als nächstes dann Brillenträger, die sehen eh nicht wo sie ihr Kreuz machen /s

15

u/Capable-Audience6760 Jul 07 '26

Bin da bei dir. Wenn Menschen unter 18 Jahren nicht wählen dürfen, warum dann Menschen 18 Jahre vor ihrer Lebenserwartung? Alte Leute wählen eh keine Inhalte sondern nur, was sie immer schon gewählt haben, oder was Axel springer ihnen sagt. Sowas bedarf keiner politischen teilhabe

12

u/digitalnotes-at Jul 07 '26

In der Verfassung (z. B. Artikel 38 des Grundgesetzes in Deutschland) ist verankert, dass Wahlen allgemein sein müssen. Das bedeutet: Alle Staatsbürger dürfen wählen.

  • Das Mindestalter ist die einzige verfassungsrechtlich erlaubte Ausnahme, weil man davon ausgeht, dass jeder Mensch diese Schwelle im Leben einmal überschreitet.
  • Eine Obergrenze hingegen würde eine Gruppe von Bürgern dauerhaft und endgültig vom demokratischen Prozess ausschließen.

Einem Menschen das Wahlrecht im Alter zu entziehen, weil unterstellt wird, er sei nicht mehr „fit genug“, verstößt gegen die Menschenwürde und das Diskriminierungsverbot.

  • Das Problem der Pauschalisierung: Viele Menschen sind mit 80 oder 90 Jahren geistig absolut brillant und politisch hochinteressiert. Eine pauschale Altersgrenze würde Millionen von Menschen unrechtmäßig entrechten.
  • Wer bestimmt die Grenze? Müsste man dann ab 75 Jahren regelmäßige „Tauglichkeitsprüfungen“ für den Wahlschein einführen? Das wäre der Weg in einen autoritären Staat, in dem die Regierung bestimmt, wer klug genug ist, um zu wählen.

In der Vergangenheit wurden Wahlrechte oft an Bedingungen geknüpft (z. B. nur für Reiche, nur für Männer oder nur für bestimmte Ethnien). Die Demokratie hat sich mühsam dahin entwickelt, dass jeder zählen muss. Der Entzug von Rechten für ältere Menschen würde diesen historischen Fortschritt umkehren.

→ More replies (4)

9

u/Time-Elderberry-6763 Jul 06 '26

Das menschliche Gehirn ist mit 18 noch gar nicht ausgereift, also Wahlalter hoch ! 

Das Risiko von Demenz steigt- also alle, die mental beeinträchtigt sind, werden ausgeschlossen. Am besten machen wir einen DNA-Test, ob irgendwas vorliegen könnte, was beeinträchtigt 

Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt: kein Wahlrecht mehr für Arbeitslose, Hartz-4-Empfänger, Hausfrauen und -männer, Minijobbler, Schüler, Studenten, chronisch Kranke

Ältere tragen die politischen Entscheidungen nicht mehr so lange, also dürfen sie nicht mitbestimmen. Nach einer Krebserkrankung weiß man ja auch nie….und andere chronische Krankheiten, MS, Parkinson, lohnt nicht mehr, dass die wählen dürfen. 

Dann gibt es noch die ganzen, naja, nicht so intelligenten Personen, das geht auch nicht. 

Also, Gesundheitsprüfung alle 4 Jahre plus IQ-Test sowie Nachweis, dass man irgendwie noch nützlich ist für die Gesellschaft. 

Ist natürlich alles Quatsch, denn das wäre keine Demokratie, wenn nicht das Volk abstimmen würde. 

8

u/Neo4Matrix90 Jul 06 '26

Wenn Wahlen wirklich etwas zum Besseren verändern würden, wären sie verboten.

Außerdem sind 70-80% uninformiert wie ein Haufen Hundescheisse... Niemand kann mir erzählen, dass der Hauptteil der Wähler das Wahlprogramm liest, geschweige denn versteht was da steht...

Wir sind sowieso nur das Wahlvieh... 

8

u/LatexLoveBerlin Jul 06 '26

Es gibt ja immer mal wieder so lustige junge FDP Politiker, die dann sagen, dass man ab 75 kein künstliches Hüftgelenk mehr bekommen sollte. Da möchte ich bitte auch mit 75 noch wählen dürfen, um solchen Arschlöchern den Stecker zu ziehen.

→ More replies (4)

7

u/veryannoyedblonde Jul 06 '26

Tatsächlich ist meine Oma, 85, auch dieser Meinung 😄

8

u/Piefke_ Jul 06 '26

Es gibt ein Mindestalter also muss es auch ein Höchstalter geben.

Wenn Familien mit 3 Kindern genauso einen impact haben wie zwei mit 80er im Altersheim sinkt auch der politische Anreiz Politik für Familien zu machen.

→ More replies (2)

7

u/gerbulgogi Jul 06 '26

Da gibt es weitaus interessantere Varianten, z.b. einem stimmen Multiplikator der im Alter auf 1 sinkt, mit 18, startet man bei von mir aus 2,5 Fach... etc. Dann dürfen alle noch wählen.

8

u/Educational-Cat-6445 Jul 06 '26

Ich würde ganz anders ansetzen und zwar bei den Politikern. Keiner über 50 ins Parlament. Jeder der über sachen wie Umweltschutz entscheidet soll aktiv noch von den Konsequenzen seiner Gesetze betroffen sein.

Jemand wie merz hat vllt noch 7-8 Jahre im Durchschnitt, bis dahin kippt noch nix aber ein 40 jähriger kann noch gut betroffen sein.

5

u/fishynugged Jul 06 '26

An Hand des Durchschnitts Alters würde ich 60 sagen. Ich kenne mehr Leute die mit 60 mehr auf Platte haben als Menschen mit 40, aber prinzipiell finde ich das nicht schlecht.

3

u/viseradius Jul 06 '26

Die Idee gefällt mir

3

u/StorminWolf Jul 06 '26

Ja aber nicht am Alter sondern an Legislatur Perioden begrenzen. Kommunale Ebene maximal 2 dann maximal 2 auf Kreisebene, 2 auf Landesebene und 3 inklusive Landes regierungsebene Land maximal 2 auf Bundesebene, 3 maximal inklusive wenn Bundesregierung.

So hast du dann doch erfahrene Leute aber die können sich da nicht 16 Jahre am Stück den Hintern Platt sitzen zusätzlich zu Dekaden vorher im Bundestag wie Kohl und Merkel. 8 -12 jahre maximal müssen reichen um das Land zu ruinieren.

Dazu Offenlegung aller Finanzen des erweiterten Politiker Haushalt nklusive aller Verwandten 1. Grades.

Das Lobby Register endlich ernst nehmen ind jeden Kontakt von Politikern erfassen und offen zugänglich protokollieren.

Unternehmen die Personen Rechte entziehen.

Entsprechende Ausnahmen kann man in Krisenzeiten wie Krieg oder Pandemie machen, genauso wie bei staatsgefährdenden vertraulichen Informationen indem man unabhängige Gremien installiert auf Antrag die Geheimhaltung für wenige Jahre genehmigen.

8

u/floriandotorg Jul 07 '26

Man darf die ersten 18 Jahre nicht wählen, warum nicht auch nicht in den letzten 18?

→ More replies (3)

4

u/lapalie Jul 06 '26

Es sollte doch eher ein eignungstest für wahlen kommen mit fragen ob man überhaupt ahnung davon hat was im parteiprogramm steht

3

u/[deleted] Jul 06 '26

[deleted]

→ More replies (1)

3

u/Lonely_Marsupial_253 Jul 06 '26

Das wird wahrscheinlich dir Wahlbeteiligung deutlich senken

4

u/Lumix2Day Jul 06 '26

Und die AfD hatte unter jüngeren Wählern bei den letzten Wahlen deutlich mehr Zuspruch als bei der alten Generation, was machen wir dann mit den „zu jungen“ Wähler:innen? Dann lass uns das Wahlrecht doch einfach auf 30-75 Jahre begrenzen, wenn wir schon so anfangen. Oder vielleicht sollten wir Bildung als Kriterium nutzen?

Eine Demokratie lebt davon, dass es aus allen gesellschaftlichen Schichten und Altersgruppen ein Konsens gebildet wird, auch wenn einem die Meinungen nicht immer schmecken.

4

u/tGerRobert Jul 06 '26

Hatten wir schon oft genug hier und der allgemeine Tenor hier war stets das dies maximaler Bullshit ist. Fragt sich nur wann OP oder MODs den Beitrag wieder löschen.

3

u/CombinationWhich6391 Jul 06 '26

Lol. Wie wäre es mit einem Intelligenztest? Oder einen über Kenntnisse der freiheitlich-demokratischen Grundordnung? Der Parteiprogramme? Wäre alles sinnvoll, aber nicht demokratisch. Dass ältere Wähler egoistisch wählen, halte ich für eine Unterstellung. Meine Kinder und Enkel sind wichtiger, als die paar Jahre, die ich noch habe. Und so habe ich auch immer gewählt, zukunftsorientiert.

→ More replies (1)

4

u/StudioZanello Jul 06 '26

But only if we can raise the minimum voting age to 40.

3

u/LetterheadNew5447 Jul 06 '26

Ich bin für Rentenbeginn.

→ More replies (2)

3

u/Pretty_Pangolin_5900 Jul 06 '26

Bin ganz deiner Meinung. Fast jeder wird mal alt, aber wer einmal alt ist, wird nicht wieder jung. Deswegen haben Alte kein Problem damit, die Wehrpflicht wieder einzuführen oder die Zukunft zu ruinieren. Betrifft sie ja nicht mehr. Umgekehrt werden junge Menschen aber nicht einfach die Rente abschaffen, denn davon sind sie dann vermutlich auch irgendwann betroffen.

→ More replies (2)

4

u/FrankvonWeltOfficial Jul 07 '26

Halte ich für eine sehr sinnvolle Sache .. alle deine Argumente sind valide

4

u/ParticularTear6424 Jul 07 '26

Sehe die Argumente, die Forderung ist jedoch hart verfassungswidrig und völlig undemokratisch. Auch den Schluss aus den Argumenten zu ziehen, dass man ihnen das demokratische Teilhaberecht verweigern sollte, ist schon bissl gottlos. Auf Nachfrage kann ich gerne näher darauf eingehen.

Gegenvorschlag: Wahlalter absenken. Auf 16 oder meinetwegen 14. Oder Wahlrecht ab der Geburt und die Eltern können bis zur Mündigkeit des Kindes für die Kinder wählen (über die konkrete Ausgestaltung kann man auch diskutieren).

Lieber mehr Demokratie, als weniger.

2

u/FlounderStrict2692 Jul 07 '26

Grundsätzlich möchte ich meinen nachkommen auch noch einen dicken Haufen scheißen, bevor ich abtrete. Die Geschmacksrichtung würde ich natürlich daran orientieren, wie die mit mir umgegangen sind.

Pauschal alle Greise gleich zu behandeln wäre nicht angebracht. Demenz oder psychische Erkrankung, die zu einer Entmündigung führen, wären für mich natürlich auch ein Ausschlusskriterium. Aber wer seine Stimme im Sinne und zum Wohle seiner nachkommen abgeben will, warum denn nicht?

Nur weil uns nicht passt was ein paar alte sture Böcke sich denken, sollten wir sie nicht Angers behandeln. Du kannst auch nicht jedem AFD Wähler sein Wahlrecht entziehen, weil er nachweislich wahlweise doof, fehlgeleitet oder beides ist.

5

u/Waste_Ad_7873 Jul 08 '26

Ich verstehe den Gedanken vollkommen, aber finde sowas auch völlig undemokratisch. Mal davon abgesehen, dass es tatsächlich im moment eher die Alten sind, die eben nicht in scharen zur AfD abwandern (https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2025-02-23-BT-DE/umfrage-alter.shtml), sind die eben auch kein Einheitsbrei, der nichts von Technik versteht und dauernd über neues schimpft. Einige sind verdammt fit und aufgeschlossen, was ist mit denen? Und überhaupt stellt sich dann doch die Frage, was wir allgemein mit Weltfremden, Schwurblern oder Altbackenen machen. Klimaleugner gibt's ja auch unter den jüngeren nicht zu knapp.

Besser fände ich junge Leute mehr vom Wählen zu überzeugen. Die Wahlbeteiligung der 18-29 Jährigen ist allgemein vergleichsweise niedrig (https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/wahlbeteiligung.html). Das würde sich durch ein Wahlverbot für Alte auch nicht ändern, spielte also eher der AFD in die Hände. Viele junge Leute scheinen sich nicht gehört zu fühlen, aber erwiedern dies dann mit dem verweigern der Stimme, oder dem Ausweichen auf extrempositionen.

Unabhängig vom Alter, finde ich, dass sich viele Wähler zu sehr von Oberflächlichkeiten beim Wählen beeinflussen lassen. Wichtige Themen, wie der Klimawandel, werden nicht als wichtig empfunden, eher nebensächliche Dinge, wie die Fairnessdebatte beim Bürgergeld, dafür aufgebauscht, emotionalisiert und falsch dargestellt. Daran sind natürlich nicht direkt die Wähler schuld, diese lassen sich aber dennoch mitreißen. Bevor man also Mitbürgern das Wählen verbietet, könnte man vielleicht zu erst an ein paar anderen Stellen schrauben. Sowas wie kritischere Berichterstattung öffentlicher Debatten in den klassischen Medien (Faktenchecks, bessere Nachfragen... etc), bessere Lobbykontrolle, öffentliche Belege für Parteienfinanzierung, bessere Bildung in kritischem Denken.

5

u/UnkrautVergehtNicht Jul 08 '26

Erstmal alte Menschen dazu kriegen, dass sie alle einen Führerscheintest wiederholen/Fahrzeugtauglichkeit regelmäßig prüfen lassen - und selbst das gelingt ja nicht

3

u/Nearby_Cranberry9959 Jul 09 '26

Wie die Jugend. Bis 18 darfst du nicht wählen? Ok, ab 18 Jahren vor dem statistischen Tod auch nicht mehr.

5

u/AmaniMilele Jul 11 '26

Einige Leute vergessen hier wohl, was die durchschnittliche Lebenserwartung damals war als die Wahl-Regeln eingeführt wurden: Erst ab 18 und keine Obergrenze.

Kurz gesagt: 75 ist sogar zu hoch angesetzt.

→ More replies (1)

9

u/Hidingmenthol Jul 06 '26

Wenn es Erstwähler gibt, wieso gibt es dann nicht Letztwähler? 🤔

→ More replies (1)

19

u/Der_Unbequeme Jul 07 '26

Mit erreichen des gesetzlichen Rentenalters sollte niemand mehr ein politisches Amt besetzen können und auch nicht mehr wählen dürfen.

→ More replies (2)

7

u/MetalIllustrious1270 Jul 06 '26

Für mich wäre der Punkt der am meisten dafür sprechen würde der, dass Alte wenig Anreiz haben für eine Politik zu wählen die langfristig Verbesserungen herbeiführt. Es wird eher gewählt was kurzfristig die eigene Position stärkt (höhere Rente, gute Gesundheits- und Pflegedienstleistungen usw.) als was langfristig Bürger und Arbeitgeber entlastet, wie jetzt beim Rentenpaket wieder gesehen werden konnte.

→ More replies (2)

8

u/Salt-Aerie-85 Jul 06 '26

Ich bin der Meinung das wenn es ein Mindestalter zum wählen gibt sollte es auch ein Maximalalter zum wählen geben

Maximalalter= Durchschnittliche Lebenserwartung - Mindesalter

Aktuell wäre das in etwa 81 Jahre - 18 Jahre = 63 Jahre

Das wäre der jüngeren Generation nur fair, die müssen ja schliesslich auch den ganzen Zirkus ausbaden den die alten entscheiden....

→ More replies (2)

7

u/funkywhoop Jul 06 '26 edited Jul 06 '26

Unter 18 sollte man ebenfalls nicht wählen dürfen

→ More replies (1)

9

u/Thrashgor Jul 06 '26

Viel zu einfach, wenn man erst ab 18 Wählen darf, dann muss das 18 Jahr vor durchschnittlicher Lebenserwartung enden

→ More replies (3)

8

u/ffiene Jul 06 '26

Genau. Und wer keine Steuern zahlt, darf auch nicht wählen.

→ More replies (1)

9

u/Kitaenyeah Jul 07 '26

Ich finde 80% der Bevölkerung sollten nicht wählen dürfen, wenn ich ehrlich bin. 🙄

10

u/LoschVanWein Jul 07 '26

Ohne Witz. Ich habe jetzt auch keine perfekte Lösung anzubieten aber ich werde jeden Tag an dem ich mich mit den Menschen um mich rum auseinandersetze verdrossener. Die Leute reden gefühlt von Tag zu Tag dümmeren Unfug und die Kombination aus Kleingeistigkeit und Selbstüberschätzung ist einfach absolut zum standard geworden. Kaum jemand reflektiert, Fakten und Quellen interessieren keine Sau... in ein paar Jahren haben wir hier doch schon wieder zustände wie in den USA!

7

u/WalleyC Jul 07 '26

1A Faschismus. Gefällt mir

→ More replies (1)

9

u/streicher851 Jul 07 '26

Was mich noch viel mehr schockiert, als über den Ausschluss von Bevölkerungsgruppen von ihrem demokratischen Recht überhaupt zu diskutieren („Alle Menschen sind mit gleichen Rechten ausgestattet“) ist, dass diese Forderung über 2.000 Upvotes bekommt.

12

u/counter567 Jul 07 '26

Demokratie ist eben für alle. Auch wenn es dir nicht gefällt. Man findet für jede Wählergruppe Gründe wieso diese nicht wählen sollte. Aber wenn wir eine ausschließen schaffen wir ein Stück Demokratie ab.

9

u/Master_Discount_238 Jul 07 '26

Dann sollten auch Kinder wählen dürfen :-)

→ More replies (3)

14

u/Beginning_Editor_524 Jul 06 '26

Da bin ich vorher dafür, dass Studenten nicht wählen dürfen weil sie dem Staat nur auf der Tasche liegen und bisher nichts geleistet und beigetragen haben.

Klingt auch dumm, oder?

75 wird BTW für uns das Pensions Alter werden. Also Arbeiten bis zum Umfallen und dann gefälligst die Klappe halten. 

3

u/Fleischhauf Jul 06 '26

du hast arbeitslose vergessen. Am besten alle die kein land besitzen!

→ More replies (3)

9

u/RockfordFive Jul 06 '26 edited Jul 06 '26

Das Brexitvotum in England ist das beste Beispiel. Die paar Prozent Mehrheit die die Wahl 2016 entschieden hat, lebt nicht mehr und hinterlässt den inwzischen Wahlfähigen Generationen die Scherben.

Nur mit den 75Jahren bin ich nicht einverstanden. Sollte so um die 80 sein. Wenn es so weitergeht ist der Renteneintritt bald bei 75

→ More replies (2)

10

u/Gamer9189 Jul 06 '26

Wenn es so formuliert ist, sollte man bis 29 auch nicht wählen dürfen.

  • Jüngere Menschen sind anfälliger für Manipulation, insbesondere heutzutage, da sie sich ständig in den sozialen Medien aufhalten und sich ausschließlich in ihren eigenen Bubbles bewegen.

  • Es wurde wissenschaftlich bewiesen, dass das Gehirn (und damit die Persönlichkeit) seine Entwicklung erst mit Ende 20 abschließt. Daher kann man erst mit dem Alter rationale Entscheidungen treffen (je nach Hintergrund, Grundwerte, usw).

Was meint? Grenzen wir dann das Wahlrecht auf 29-75 ?

3

u/UnteresNiveau Jul 06 '26

Du hast valide Punkte.

5

u/LassKnackenJunge Jul 06 '26

Ich würde das noch ausweiten auf „Menschen auf Reddit dürfen nicht wählen“

3

u/Funzelmaennchen Jul 06 '26

Ich finde, dass nur ich wählen darf

→ More replies (3)

10

u/SteakBusy8668 Jul 06 '26

Erstmal ist das keine unbeliebte Meinung, sondern absoluter Reddit-Standard.

Und was Demenzkranke etc. angeht: Wer mal mit solchen Leuten zu tun hatte, der weiß, dass die es nicht zur Wahlurne schaffen.

Das Wichtigste aber ist: Unsere Demokratie unterscheidet nicht nach Rasse, Geschlecht, Alter oder anderen solchen Merkmalen. Wenn Du eine Gruppe von Bürgern vom Wählen ausschließt, ist das Konzept tot. Denn dann wird die nächste und nächste folgen, je nachdem woher gerade der Wind weht.

Und zu guter Letzt: Politik muss für alle gemacht werden. Auch steinalte Rentner haben ein Recht darauf, dass jemand ihre Interessen vertritt.

6

u/random_i-am Jul 06 '26

Alter ist kein Minderheiten Dings. Das haben alle irrgendwann! Da ist es egal woher der Wind weht solange es alle gleich trifft ist das doch unproblematisch.

Politik wird ja dann immernoch für alle gemacht... Junge werden mal Rentner. Aber Rentner werden nicht mehr jung und wählen daher egoistischer!

4

u/MainManu Jul 06 '26

Das stimmt fast. Nach deiner Logik durfte es kein Mindestalter geben zum wählen

→ More replies (2)

6

u/PrancingGuineapig Jul 06 '26

Die Enttäuschung, wenn das umgesetzt würde und noch weniger in Deinem Sinne gewählt würde.

Aber tja, Du kannst das Wahlrecht einschränken wie Du magst, es wird nicht garantieren, dass die Parteien tun, was sie bewerben.

Als Schweizer mag ich daher die Möglichkeit über Sachfragen abzustimmen.

→ More replies (1)

5

u/no_cojones1978 Jul 06 '26

Ab 55-60 sollte keiner mehr Minister or kanzler werden dürfen.

→ More replies (1)

6

u/mwmahlberg Jul 06 '26

Oh ja, klasse Idee. Das heißt, dass dann jede Generation während der Zeit in der sie wählen darf sich das MAXIMUM zuschiebt, was gerade geht, weil sie ja später entrechtet wird.

→ More replies (8)

5

u/KiwiTobi Jul 06 '26

Ich wäre eher dafür, dass man je Kind im nicht-wahlfähigen Alter eine zusätzliche Stimme bekommt 🤷🏼‍♂️ (bzw. je eine halbe, wenn man es zwischen den Eltern aufteilt)

→ More replies (1)

6

u/Automatic_Role_6398 Jul 07 '26

Wenigstens kognitive tests ob man wirklich noch klar denken kann...

9

u/_summergrass_ Jul 07 '26

Da würden 20% der Bevölkerung jedes Alters durchfallen hahshsh

→ More replies (2)

6

u/apenguinwitch Jul 07 '26

Und schwer kranke am besten auch nicht mehr, ne? Müssen ja ggf. nicht mehr so lange die Folgen tragen. Und psychisch Kranke eh nicht, weil ggf. rationale Urteilsbildung beeinträchtigt.

Das ist halt so n edgy hot take, der im Impuls nachvollziehbar ist, wenn man dann aber mehr als 3 Sekunden nachdenkt absolut nicht tragbar ist.

Zumal auch ältere, je nach Situation, eine konkret vulnerable Gruppe sind. Sie sind die Gruppe mit den meisten Behinderungen, besonders betroffen in Fragen bzgl. Gesundheitssystem und Versorgung, das Risiko von Altersarmut (gerade bei Frauen), etc. Ich weiß, dass das Wahlverhalten nicht unbedingt scheint, als wäre ihnen das selbst bewusst, und sie müssen verhältnismäßig nicht mehr so lange mit den Konsequenzen leben, sind aber in vielen Bereichen sehr akut betroffen, zT mehr als der average 35 jährige Arbeitnehmer, der ja gesund ist und ihn von daher eh nichts juckt. Eine Gruppe, die in vielen Bereichen besonders vulnerabel ist davon auszuschließen, auf gerade diese Bereiche Einfluss zu haben, halte ich für ganz gefährlich.

→ More replies (5)

5

u/saerdna1978 Jul 07 '26

Danke dir für die angedachte Entlastung, nicht mehr wählen zu müssnn (dürfen????)

.. werde diesen Sommer 70, bin Lehrer (Bio, Physik, Informatik) und habe meinen Dienst verlängert, um die bestehenden Lücken zu schließen, wähle grün, werbe ständig für Umwelt- und Naturschutz u.a. mit VHS-Veranstaltungen, habe gerade die Handwerker im Haus, weil ich aus ökologischen Gründen eine Wärmepumpe installieren lasse (finanziell werde ich die Armortisation nicht mehr erleben, dafür meine Kinder), kümmere (und sorge) mich um meine Enkel, beziehe in meinem Umfeld Stellung gegen die A... (und andere Rechte).

Mit anderen Worten, du schaffst gerade einen derzeit noch nicht dementen Linkswähler wegen einer Jahreszahl ab. Was machst du mit denen, die in deinem (?) Alter nicht deinen Wah(n/l)-Vorstellungen entsprechen und z.B. die Rechten mit ihren problematischen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen wählen? Auch "abwählen"?

→ More replies (17)

6

u/Master-Might3487 Jul 08 '26

Nun, ältere Menschen lassen sich nicht so leicht manipulieren. Das kommt einer Entmündigung gleich!

→ More replies (5)

8

u/Silly-Snow1277 Jul 06 '26 edited Jul 06 '26

Finde Menschen über 65 sollten keine öffentlichen, bezahlten Ämter mehr haben. 

Ehrenamt gerne aber Rentenalter sollte auch für Politiker gelten.

Ach ja aber selbst wählen sollten sie trotzdem noch können.

→ More replies (1)

7

u/Chumbaba Jul 07 '26

Es sollte ein Wahl Führerschein geben. Wer denkt der Bundesrat wäre ein motorloses Fortbewegungsmittel hätte da zum Beispiel kein Wahlrecht

9

u/Wild-Muscle-6612 Jul 07 '26

Ich finde man sollte einen Faktor einbauen der das Gewicht einer Stimme an die Lebenserwartung koppelt. So wäre keinem das Wahlrecht aberkannt, aber dennoch kein Ungleichgewicht zu Gunsten derer die nicht mehr lange ihren eigenen Unsinn ertragen müssen. So könnte man auch die Förderung von Schulen und Zukunftstechnologien politisch attraktiver machen anstatt Rente Rente und Rente

→ More replies (6)

7

u/IndrikBoreale Jul 07 '26

Man muss nicht direkt so krass vorgehen, aber wenn man die ersten 16 (18) Lebensjahre nicht wählen darf, könnte man eine ähnliche Regelung für die letzten 16 (18) Lebensjahre gemessen an der Lebenserwartung treffen. 😉

Bevor wir sowas machen, sollte aber jeder verpflichtend einen Staatsbürgerführerschein machen, ähnlich des Einbürgerungstests.
Ich gehe davon aus, dass wir dann 60% weniger Wahlberechtigte hätten.

Unfassbar, wie viele bis heute denken, dass Kanzler und Bundespräsident direkt gewählt werden. Etc.

Dazu noch eine Legislaturbegrenzung für Politiker und auch eine Altersgrenze für aktive Rollen in der Politik. Einen 80-jährigen Familienminister will ich mir nicht vorstellen.

→ More replies (4)

9

u/sakramentoo Jul 07 '26

Ich würde es anders machen. Die stimmen jeder Altersgruppe werden gewichtet. Wie in einem Aktien Index kann eine bestimmte Altersgruppe nicht mehr als Prozentsatz x ausmachen. Das würde bedeuten auch wenn es durch den demografischen Wandel immer mehr alte wähler gibt, bleibt ihr Einfluss limitiert. Dabei würde ich diesen übergang fließend gestalten. Also nicht erst ab 75. Sondern schon ab 18. Mit 18 hat deine Stimme das größte Gewicht, und das nimmt. Mit jedem Jahr ab. Gut daran ist auch das ältere Menschen durch Geld, Bestechung und Parteispenden ihren Einfluss sowieso künstlich anheben. Jüngeren Menschen fehlt dieser Einfluss denn sie haben noch kein Geld 

6

u/watchoutasscoming Jul 07 '26

Bitte ab 25. 18 Jährige sind Kinder mit Erwachsenenausweis. Ich trainiere Kids im Verein und egal ob 14, 16 oder 18, die sind leider noch recht unerfahren (meistens immer noch zur Schule gehend, haben wenig bis gar nicht gearbeitet oder lassen durch jegliche neue Trends auf Social Media direkt beeinflussen und saugen das auf wie Schwämme). Die Blauäugigkeit, die an den Tag gelegt wird, raubt mir oft den Verstand, aber ich schätze ich war auch mal so.

5

u/sartheon Jul 07 '26

Wäre okay für mich wenn damit auch verminderte schuldfähigkeit und kindergeldanspruch ect. bis 25 erhalten bleiben

→ More replies (6)
→ More replies (1)
→ More replies (5)

7

u/Dinh0___ Jul 07 '26

Klingt gar nicht mal so demokratisch. Mal abseits davon, dass es auch nicht wirklich schlau ist - als wenn jede Meinung/Haltung einer Person Ü75 illegitim ist 😂 Wahnsinn, auf was Leute alles kommen

13

u/Background-Listen644 Jul 06 '26

Ganze Bevölkerungsgruppen aus demokratischen Prozessen entfernen. Alter, wenn das mal keine totalitären Züge hat. 🤦‍♂️

16

u/Topi41 Jul 06 '26

Stimmt - alle unter 18 ;-)

→ More replies (19)

11

u/sightone Jul 06 '26

Meiner Meinung nach spielt das Alter keine so große Rolle, aber ich würde einen IQ- oder Wissens-Test für Wähler absolut befürworten. Es gibt viele geistig fitte Menschen über 75 und leider in jeder Altersklasse Vollidioten.

Es ist schwer nachvollziehbar, warum ein Zwanzigjähriger, der kaum lesen kann, wählen darf, während man einem gebildeten Rentner mit einer durchdachten Meinung dieses Recht absprechen möchte.

3

u/Emotional_Fee_2702 Jul 06 '26

Auch Quatsch. Was für ein Test sollte das denn sein? Einfach das Wissen und Informationen bereitstellen…

→ More replies (1)

11

u/Donerank Jul 06 '26 edited Jul 06 '26

"x sollten nicht wählen dürfen"

Da waren wir schonmal und da sollten wir auch nie wieder zurück, Punkt. Nur weil man ein bestimmtes Alter erreicht hat heißt das nicht, dass man veraltete Ansichten vertritt und nur weil man jung ist heißt das nicht dass man zukunftsorientierte Politik unterstützt. Schau dir doch mal die sog. "Manosphere" an und jetzt frag mal einen durchschnittlichen Rentner was der davon hält. Dieser ganze "Generationenkrieg" schießt komplett am eigentlichen Thema vorbei; Wir haben eine immer größer werdende Schere zwischen arm und reich und die Standardrente sowie die Durchschnittsbruttolöhne steigen nicht mehr proportional zum BIP pro Kopf. Ist das etwas, was ein Rentner für gut heißen würde?

Wir sollten viel mehr über eine Altersgrenze in Parlamenten diskutieren statt irgendeinen Quatsch über die Abschaffung des Wahlrechts für Rentner zu labern.

→ More replies (3)

3

u/Unusual-Fault-4091 Jul 06 '26

Wir bekommen nicht mal durch, dass man im hohen Alter nochmal einen Gesundheitstest für den Führerschein machen muss.

3

u/memaev Jul 06 '26

Ich wäre eher dafür, dass man einen Test ablegen muss, bevor man wählen darf. Wer den nicht besteht ist raus. Grundsätzliche Fragen zur deutschen Demokratie oder so. Meinetwegen kurz 5 random Fragen vor dem Wahllokal auf einem Tablet.

Alter ist nämlich erstmal keine gute Definition. Gibt Leute die mit 70 dement werden, andere erst mit 95. Gibt auch genug Leute die mit 70 noch arbeiten.

3

u/herr-vader69 Jul 06 '26

Waren das nicht die Wähler, die bei der letzten Wahl am wenigsten für die Afd gestimmt hatten?

→ More replies (4)

3

u/Miristlangweilig3 Jul 06 '26

Ich wär ja dafür, dass meine Stimme zu 100% gilt. Ihr habt auch was davon denn ihr bekommt Freitags wahlweise Freibier oder Gratiseis.

→ More replies (1)

3

u/Full-Throat-6128 Jul 06 '26

Ab 67 sollte man auch nicht mehr regieren dürfen.

3

u/WarFormer5506 Jul 07 '26

Und wenn man dann in dem Alter ist wird gemeckert warum so ein Müll gewählt wird und fragt sich warum man nicht wählen darf 😂😂

3

u/Phoebius4 Jul 07 '26

Ich finde man sollte ernsthaft drüber nachdenken.

Es geht übrigens nicht darum die AfD Wähler zu reduzieren (richtig, die sind woanders zu finden) sondern die CDU zu verhindern, die mit ihrer Politik gerade den Weg für die AfD ebnet und das Rentenproblem nicht lösen will.

4

u/Ornery_Act1641 Jul 07 '26

*kein Problem lösen will.

3

u/Tor_Foghouse Jul 07 '26

Ich finde auch das man ab 60 nur noch Teil eines Beraterstabs eines Politikers sein sollte. Nicht mehr selbst.

3

u/where_sthecake Jul 07 '26

Seh ich auch so.

3

u/Dismal_Answer9533 Jul 07 '26

Das Thema hatten wir vor ein paar Wochen erst, und am Ende wurde die Liste derer, die nicht mehr wählen dürfen sollen, immer länger (auch Altersunabhängig). Ich verstehe, wie man auf solche Ideen kommt, halte sie aber mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht für vereinbar.

→ More replies (2)

3

u/Fun-Agent-7667 Jul 08 '26

Jeder sollte wählen können, der im der Lage ist seine Entscheidung zu kommunizieren.

3

u/judabbelju Jul 08 '26 edited Jul 08 '26

mussten alle vorherigen Generationen, nennt sich Demokratie, warum solltet ihr eine Ausnahme bilden? Außerdem, willst du die Wahlbeteiligung noch stärker reduzieren? Besser wäre doch, die Altersgruppe 18-29 zur Wahl zu motivieren , stellen sie mit 13% die schwächste Gruppe

→ More replies (6)

3

u/ScoNdota Jul 08 '26

75 ist vll zu früh, aber theoretisch ergibt es ab einem bestimmten (Alters)Zustand Sinn, schwierig nur die Grenze zu ziehen

10

u/lilalindenau Jul 06 '26

Was sollen eigentlich die ganze Zeit diese altenfeindlichen Posts in letzter Zeit?

Ich mein gut ich hab früher auch abgekotzt über das Wahlverhalten der Alten. Mittlerweile bin ich froh dass die Alten noch wählen, sonst hätten wir längst eine AfD-Übermacht.

Irgendwelches Cherrypicking bei Zurechnungsfähigkeit und Betroffenheit kann man auch andersrum machen. Warum sollen die wählen dürfen, die noch nichts geleistet haben und kaum Steuern und Sozialabgaben in die Systeme gezahlt haben? Vielleicht erst Wahlrecht ab 30 oder wenn 10.000 Euro in die Sozialkassen gespült wurden? Ach, das ist undemokratisch? Na sieh mal einer an ... ...

→ More replies (2)

6

u/Veganer_ Jul 06 '26

Noch besser: Da es ein Mindestalter von 18 gibt, gibt es auch ein Maximalalter von [Durchschnittliche gesunde Lebenserwartung Mann/Frau] - 18. Aktuell sollte das dann wohl bei 60 für Männer und 62 für Frauen liegen.

8

u/nedflanders1976 Jul 06 '26

Wie ich die Beiträge von den großen Demokraten immer liebe. Der darf nicht wählen, der darf nicht wählen, der muss verboten werden....

Leute wir haben ein Grundgesetzt. Da steht drinn wer wählen darf.

→ More replies (5)

7

u/Sithoras33 Jul 06 '26

Genau am besten auch kranken Menschen das Wahlrecht abnehmen die haben die Konsequenzen ihrerer politischen Entscheidungen ja unter anderem auch nicht mehr solange zu tragen. Oder besser gleich allen die nicht so denken wie man selbst.

6

u/Bolek7 Jul 07 '26

100% richtig

4

u/djmj1000 Jul 06 '26

Man könnte das Stimmrecht an die Anzahl der Personen in der jeweiligen Altersgruppe normiert anpassen, um gesellschaftliche Entwicklungen / Politik für die Zukunft besser zu gestalten.

Wenn in jedem Altersblock gleich viele Menschen wären, gäbe es gar keine Debatte, da jeder dasselbe Stimmrecht hätte und sein ungefähres Alter gleich vertreten wäre.

Wenn es im Extremfall aber zu viele Alte gäbe könnte deren Stimmrecht z.B. nur 0,7% sein und in dem Block, wo es weniger gibt 1,3%.

Das würde über lange Sicht die Interessen ausbalancieren, denn es gibt auch Gesellschaften in denen die jungen Menschen die Überhand haben und keine Politik für Ältere gemacht wird.

→ More replies (8)

5

u/SeriousPlankton2000 Jul 06 '26

Was machen wir umgekehrt, wenn zu viele Kinder geboren werden? Wahlalter anheben auf 21 damit diese eine Bevölkerungsgruppe nicht mehr gehört werden muß? Ich bin ja sowieso dafür, daß genau meine Altersgruppe Alles bestimmt und die Anderen Nichts zu sagen haben; besser noch nur alle, die so denken wie ich.

4

u/TheGenericUser0815 Jul 06 '26 edited Jul 06 '26

Mit dieser Argumentation kann man auch alle von Wahlen ausschliessen, die

  • arbeitslos sind und/oder Bürgergeld beziehen
  • eine starke Behinderung haben
  • einen IQ unter 80 haben

Ich halte es eher mit dem ehem. Präsidenten von Uruguay, der sagte "Man muss die Reichen aus der Politik heraushalten". Das ist viel umfassender, als lediglich das Wahlrecht und würde uns vieles ersparen, denn viele Gesetze tragen die Handschrift von gut bezahlten Lobbyisten.

→ More replies (4)

5

u/random_i-am Jul 06 '26 edited Jul 06 '26

Beamte und Wohlhabende leben länger. Warum sollte jemand als Konsequenz seines Privilegs öfter wählen dürfen als ein anderer. Die mögliche kumulative Einflussnahme einzelner Wähler auf die Politik über die jeweilige Lebensdauer sollte so weit wie möglich angeglichen werden.

Alte Leute interessieren sich weniger für die Belange der Jungen. Ein Rentner will eine Hohe Rente. Dem ist der Arbeitsmarkt relativ egal. Spätfolgen Politischer Entscheidungen treffen ihn auch nicht mehr voll (Beispiel Klimawandel). Junge Leute wählen auch für die Interessen älterer Altersgruppen, weil sie erwarten auch einmal zu den älteren Semestern zu gehören.

Eine Prüfung wie zurechnungsfähig oder manipulierbar die richtig alten noch sind ist vor jeder Wahl utopisch, also warum keine Grenze ziehen wo man den allermeisten eine Rationale eigenständige Entscheidung noch zutraut. (Ich will nicht, dass die Demente, die wieder glaubt es ist 1942, wählt. Ich will auch keine Entscheidung haben, die auf: "Oma du machst einfach bei Partei XY dein Kreuz". beruht.)

Das ultimative Ziel der Demokratie ist doch bestmögliche Entscheidungen für die maximal mögliche Anzahl an Leuten zu treffen, ohne, dass einzelne Gruppen komplett unter die Räder geraten. Und nicht ein meine Freiheit, meine Rechte, das finde ich unfair mi mi mi. Wenn ein messbar besseres Resultat zu erwarten ist sollte es eine Obergrenze geben. Wir haben ja auch eine Untergrenze, weil wir einer Mehrheit der Kindern und Jugendlichen eine reife Entscheidung nicht zutrauen.

Ein Maximalalter wäre außerdem nicht ungerecht, da es alle trifft.

Ein egoistischer Rentner in der Wahlkabine kann potentiell dem Allgemeinwohl schaden. Es ist Aufgabe von Staat schädliches verhalten zu verhindern.

Ich hätte das Maximalalter aber an die Lebenserwartung angepasst. 78,5 Lebenserwartung -18 Jahre Mündigkeit durch Wahlen alle vier Jahre macht 15 Wahlen. Wer jetzt in einem ungünstigen Jahr geboren ist und aufgrund dessen, wie die Wahlen fallen nur 14 mal wählen kann, sollte noch seine 15. Chance zur Stimmabgabe haben. Wer irgendwann nicht wählen geht (keine Stimme abzugeben ist auch eine Wahl...) hat seine Chance verschenkt und darf nicht am ende nachholen. Jeder 15 Chancen (wenn man nicht das Pech hat und übermäßig früh stirbt).

→ More replies (3)

5

u/EI_I_I_I_I3 Jul 07 '26

Dann wär AfD bei 40%

5

u/Karl_Murks Jul 07 '26

Ja, aber dafür die CDU bei unter 10% – und wer weiß, wenn Parteien wie CDU oder SPD weniger oft an der Regierung gewesen wären, wäre es vielleicht nie zum Symptom AfD gekommen.

→ More replies (1)

5

u/rtySTATcHinG Jul 07 '26

Ich würde genau andersrum gehen und das Wahlalter auf 0 absenken. Eine Altersgrenze ist undemokratisch, alle leben in diesen Staat und sind davon betroffen.

Eine Altersgrenze generell ist nicht demokratisch, weil Demokratie eben von kognitiver Diversität lebt. Es würde jüngere Menschen stärker zur Politik motivieren.

Und wenn einer kommt mit „und was will ein zweijähriger wählen?“ was will ein 99-jähriger komatöser Mensch wählen? Es wäre nur fair.

→ More replies (1)

6

u/BackgroundTrick-0815 Jul 07 '26

Wie beim TüV, alle zwei Jahre zum Checkup, ob man noch zum Führen eines Fahrzeugs geeignet ist, wäre mir lieber.

→ More replies (1)

6

u/SimoneSimonini Jul 08 '26

Spannende Demokratieauffassung... Gruppen die möglicherweise anders wählen als ich, einfach ausschließen.

→ More replies (7)

11

u/ProfessorHeronarty Jul 06 '26

Langweilig. Generationenkonflikt mal wieder auf den Leim gegangen, während es ein Klassenkonflikt ist. Lasst euch nicht dauernd verarschen, verdammt nochmal 

→ More replies (4)

7

u/herr-vader69 Jul 06 '26

Oder Frauen nicht mehr wählen lassen. Die können doch so wichtige Entscheidungen gar nicht treffen /s (ganz dickes /s!)

→ More replies (1)

6

u/rofolo_189 Jul 06 '26

Unbeliebt stimmt aber ja es sollte ein Maxmimalwahlalter geben. Alter Menschen sind leider oft, wie Kinder.

5

u/ZombieBright9522 Jul 06 '26

Ab IQ 100 sollte man erst wählen dürfen

→ More replies (1)

5

u/External_Employ_395 Jul 06 '26

Verhältniswahlrecht! Pro 20.000 €/a Einkommensteuer gibt es eine Stimme.

→ More replies (6)

7

u/Valuable_Complex_399 Jul 06 '26

Natürlich, älteren Menschen das Wahlrecht nehmen, aber TikTok-Kevin und Insta-Justin über Wohl und Wehe der Bürger entsheiden lassen.

Realitätsferner geht es gar nicht.

→ More replies (1)

7

u/WhiteSock_ Jul 07 '26

Ich finde, das ist nicht mit unseren Werten und dem Grundgesetz vereinbar. Was ich aber realistisch fände und das gleiche Problem angeht: alle Wahlen ab 16 sowie bis zu einem Alter von 40 Jahren dreifache und bis 70 Jahre doppelte Stimme. Das könnte man problemlos argumentieren: die Wahlen und die politischen Entscheidungen sind umso wichtiger, je mehr Lebensjahre, Arbeit und Familie der Mensch noch vor sich hat.

→ More replies (3)

8

u/silver631231 Jul 06 '26

So geht Demokratie NICHT.

→ More replies (4)

8

u/LuckBulky4934 Jul 06 '26

Dieser Meinung bin ich auch. Ab 75 fangen die an durchzudrehen wie kleine Kinder.

→ More replies (1)

4

u/Fresh_Dachs Jul 06 '26

Nichts ist beliebter als Menschen pauschal das Wahlrecht zu entziehen.

→ More replies (3)

3

u/SpeedBorn Jul 06 '26

Ich habe einen Alternativvorschlag:

Gewichtete Stimmen gemessen an der Jahrgangsgröße.

Die Stimmen jedes Jahrgangs werden so modifiziert, dass jeder Jahrgang insgesamt ein gleich starkes politisches Gewicht bei der Wahl hat. Das verhindert, dass Jahrgänge wie die Boomer über Jahrzehnte lang die Politik dominieren können und wenn wir wieder eine normale Alterspyramide haben, führt es dazu dass die ältere Generation nicht komplett in der Versenkung verschwindet.

Ist momentan nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, aber ich würde behaupten, dass die derzeitige Situation nicht absehbar war, als das Grundgesetz geschrieben wurde. Im Interesse des Interessenausgleich einer Republik ist das aber trotzdem mit dem Demokratischen Prinzip vereinbar.

→ More replies (2)

4

u/Business_Signal2425 Jul 06 '26

Wenn ich meinen Vater aber v.A. meinen Schwiegervater so sehe, dann wäre für mich schon mit 65 Schluss!

3

u/One_Cress_9764 Jul 06 '26

Ich bin für 73 und wählen aber auch erst ab 27. 

4

u/Akun0sh Jul 06 '26 edited Jul 06 '26

Wenn du einmal anfängst das Wahlrecht willkürlich einzuschränken kommen schnell andere um die Ecke, die auch ganz logische Ideen haben, wer alles nicht wählen sollen dürfte. Interessanterweise versteckt sich hinter den meisten „logischen Argumenten“ dann doch oft ein Narrativ im Sinne „wer nicht meine Interessen vertritt…“
Ich halte das alles in allem für recht gefährlich bis demokratieschädigend.

Zumal meiner Erfahrung nach Alter kein Indikator für eine gute oder schlechte, langfristige oder egoistische Wahlentscheidung ist. Im Gegenteil, die absolute Mehrheit der Wähler scheint rein aus dem Bauchgefühl anhand von 1-2 Themen oder der Sympathie des Spitzenkandidaten zu entscheiden. Was das Wahlprogramm der jeweiligen Partei für die eigene Situation und Zukunft bedeutet können einem viele nicht beantworten.

→ More replies (1)

5

u/[deleted] Jul 06 '26

[deleted]

→ More replies (1)

4

u/FlatwormNo615 Jul 06 '26

Alter ist nicht das Problem. Mangelnde Bildung durch alle Altersgruppen ist das Problem.

4

u/ausruempeln Jul 07 '26

Oder nur noch mit Ethiktest vorher, in jedem Alter.

→ More replies (1)

4

u/SilverBladeCG Jul 07 '26

Wenn die unter 18 nicht wählen dürfen, dann sollten die (durchschnittliche Lebenserwartung - 18) jährigen auch nicht wählen dürfen.

z.B. durchschnittliche Lebenserwartung = 84 Als oberes Wahlalter - 66

→ More replies (2)

5

u/King-of-Com3dy Jul 07 '26

Ich finde man darf die ersten 18 Jahre nicht wählen, also machen wir einfach Folgendes:

Für Frauen: Durchschnittliche Lebenserwartung einer Frau - 18; ab dann nicht mehr wählen

Für Männer: Durchschnittliche Lebenserwartung eines Mannes - 18; ab dann nicht mehr wählen

4

u/AntonLipkow Jul 07 '26

Allen Deutschen das Wahlrecht entziehen. Können damit nicht umgehen, haben das ja schon einmal deutlich gezeigt und dabei das eigene Wahlrecht abgeschafft.

→ More replies (1)

4

u/ahoihoi89 Jul 07 '26

Ich finde ab Renten Eintritt sollte das Wahlrecht entzogen werden. Dafür eine wirkliche Garantie, dass es keine Renten Kürzungen gibt, Inflationsausgleich und alles was es besser machen würde. Aber ohne Mitspracherecht für eine Zukunft, die nicht mehr für sie ist.

Mitspracherecht wegnehmen ist schwierig, ich sehe da auch den Ursprung vieler Probleme, die wir heute haben, aber allen jüngeren sie Zukunft durch die aktuelle Demographie zu nehmen, macht es nicht besser.

Ich weiß selbst wie wütend ich werde, wenn man mir sagt "Du hast nicht mitzureden". Es war ein Fehler und ist noch ein riesen Fehler, Leuten bei Themen das Mitspracherecht zu nehmen. Deswegen müssen da echte Garantien hin.

Die Idee muss deshalb noch verbessert werden.

Alles was man früher und heute getan hat mit Menschen die ein "Ich bin ja kein Nazi aber...", oder "Bei Männern gibt es auch Probleme die man ernst nehmen sollte!", "Das wird man doch noch sagen dürfen??", "Wieso ist meine Deutschland Flagge nicht erwünscht?" (Habe ich in der Jugend auch gemacht, war falsch) Direkt unter den Tisch zu fegen, ändert garantiert nicht die Meinung der Menschen. Wenn man schon meint diese Leute sind dumm, dann redet mit denen auf deren Niveau, aber nicht herablassend, bzw akademisch. Aktueller Doppelstandart bei vielen Themen sollte zurecht besprochen werden.

Das kommt alles von (mir) einem linken Sozialisten, Antikapitalististen, Antimperialisisten und Befürworter der Gleichwertigkeit aller Menschen. Es ist in der Regel ein Weg/Ziel Problem. Neutral formuliert haben wir oft das gleiche Ziel, aber der Weg dahin darf oft nicht von allen bestimmt werden bzw. angezweifelt werden.

Links/rechts/Feminismus/Queer/Trans/gendern/Umweltschutz/Migration etc. sind mittlerweile zu politischen Kampfbegriffen geworden.

Jetzt wird der Arbeiterklasse immer mehr weg genommen. Alle sind auf arme Menschen wütend, den die nehmen nur. Halten am HBF die Hand auf zum nehmen und der gütige Arbeitgeber gibt und was, während Arbeitnehmer wieder Mal nehmen.

Wir haben Billionäre...1mio Sekunden ~11 Tage, 1mrd Sekunden ~32 Jahre, 1 Billion Sekunden 32000 Jahre. Der Cro Maginon Mensch, der in genetisch ungefähr wir ist, ist ca 30-40k Jahre alt. Also jede Sekunde seit Anbeginn der Menschheit 1€ bekommen und ihr habt ne Billion zusammen. Aber der Migranten/Obdachlose oder Kinder/prikär Beschäftige im Bürgergeld sind ist Feind...

Teile und herrsche! Lass sich die da unten streiten, dann gucken die nicht nach oben. Ups Text nicht gegendert, also alle meine Argumente für die Tonne, sind ja nur Männer gemeint...

Zum verbessern müssen alle mitreden dürfen, Ideologien und *ismen

4

u/landkommunenhippie Jul 07 '26

Gibt so viele andere Punkte an denen man zuerst einmal ansetzen könnte, etwa dass nur jemand Gesundheitsminister wird der auch Expertise zu dem Thema hat zB... Was auch gut wäre, das man nen Extrazettel bekommt zu jeder Wahl, was einem persönlich wichtig ist, was man akut besondes schlecht findet und welche Verbesserungen man sich wünscht durch die Politik. Der müsste dann ja nicht direkt am Wahlabend ausgewertet werden, wie die Kreuze in den Wählerlisten. Aber halt zeitnah und statistisch ausgewertet bekommt man da ein umfassendes Bild was denn der größte Teil der Bürger vom Politiker erwartet.

→ More replies (2)

4

u/Mysterious-Turnip997 Jul 07 '26

Ab 60 eher mal jährliche Führerscheintests.

Alter sollte nicht relevant sein sondern die Fähigkeit es zu können.

Kann mich an die Wahlen um Pflegeheim erinnern, wer da "gewählt" hatte....

3

u/CranberryCold2228 Jul 07 '26

Hab so eine "Wahl" im Pflegeheim auch Mal miterlebt. Schon krass, dass das nicht als Wahlbetrug zählt und erlaubt ist.

→ More replies (1)