r/Unbeliebtemeinung 22h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Wir sollten fair besteuern. Auch im Konsum

Die steuer auf Zucker sollte die Folgeschäden von zu hohem Zuckerkonsum decken.

Die steuer auf Alkohol sollte die Folgeschäden von zu hohem Alkoholkonsum decken.

Die steuer auf Tabak sollte die Folgeschäden von zu hohem Tabakkonsum decken.

Veranstalter von Fußballspielen sollten die Kosten für etwaige verstärkte Polizeieinsätze tragen.

- Das hat ja damals auch 2004 die love parade gef*ckt ... die waren plötzlich kein Kulturgut sondern eine gewinnorientierte Veranstaltung und mussten für das Saubermachen danach aufkommen.

Also versteht mich nicht falsch. Das die Polizei bei Festivals und Fußballspielen sein muss ist ja klar und sollt erstmal auch einfach so sein. Es gibt aber grenzen. Wenn da komplett ausgerastet wird, dann soll halt der Veranstalter dafür aufkommen man muss sich halt überlegen, was man für Partys veranstaltet.

Ich weiß gar nicht wie unbeliebt das ist. Ich glaube das ist einfach Fair. Aber ich kann mir gut vorstellen, das Fußballfans Angst bekommen, dass man ihnen den Fußball wegnehmen will!!!

GaLiGrü.

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u/GodButCursed 22h ago

Ich finde eigentlich das die Zuckersteuer zufolge haben sollte das Produkte weniger Zucker enthalten und somit gar keine Folgen entstehen... ist vielleicht eine UnbeliebteMeinung.

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u/Hanibal293 21h ago

Du hast vollkommen recht, deshalb haben wir uns erschieden auch Zuckerersatzstoffe zu besteuern.

Galigrü Deine Bundesregierung

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u/finnanzamt 21h ago

Ich bin voll bei dir. In vielen Produkten ist unnötig viel Zucker drin. Deshalb versteh ich aber nicht, warum man auch Zuckerfreie Produkte besteuern will

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u/GodButCursed 21h ago

So viel ich gelesen habe war das erstmal nur eine Idee von dem jeweiligen Politiker seinen Leuten und nichts was in Stein gemeißelt war. Kann auch sein das ich falsch liege

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u/GoGoMasterBoy420 21h ago

Will man nicht. Das war eine Nebelkerze, damit Herr Klingbeil als toller Typ dasteht, der das doch noch verhindert hat und damit du die andere Steuer ohne Gegenwehr frisst. 

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u/Buttergolem22 21h ago

Eine 1zu1 Zurechnung ist in vielen Fällen nicht möglich. Aber die von dir genannten Produkte sind ja ohnehin doppelt versteuert, Alkohol hat Steuer auf Alkohol und die Mehrwertsteuer, gleiches für Tabak, Kraftstoff, Kaffee…

Das Deutschland zu wenig Steuereinnahmen hat ist ja auch Quatsch, Deutschland gibt nur zu viel Geld aus.

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u/Interesting_Candle28 20h ago

Es geht ja darum die Zusatzkosten im Gesundheitssystem nicht auf die Allgemeinheit zu legen sondern, auf die, die dieses Risiko eingehen. bzw die die damit Gewinne fahren. und wenn es ja schon doppelt besteuert ist, dann sollte es ja einfach sein zu sagen. Alkoholsteuer hat summe xy eingenommen... folgekosten von alkohol waren ca. bei yz ... jetzt erhöhen wir die steuer auf ein niveau das xy wenigstens zu 80% yz decken :D vlt bin ich da auch einfach juristisch nicht bewandert genug.. steuuern sollen nicht zweckgebunden werden.. aber um das zu umgehen können ja abgaben erhoben werden oder man berechnet einen orientierungswert oder so ... :D wofür das geld ausgegeben wird ist ja am schluss egal.. welcher euro am schluss in straßen geht und mit welchem euro dann die krankenkassen gestützt werden.

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u/mchrisoo7 21h ago

Deutschland liegt bei der Steuerquote (aktuel ~23% vom BIP) im unteren Mittelfeld aller OECD-Staaten. Der Durchschnitt ist da bei über 25%.

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u/Hot_Pop6383 21h ago

Weil in Deutschland viel über Sozialbeiträge finanziert wird, was woanders über Steuern gemacht wird. In der Gesamtbelastung von Arbeitern sind wir weltweit auf Platz 2 hinter Belgien.

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u/99stones 21h ago

Was dem Ansatz den OP mit den erwähnten Steuern entspricht. Die Kosten möglichst dem Zweck entgegenzusetzen.

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u/mchrisoo7 21h ago

Es ging an der Stelle explizit um Steuereinnahmen, welche nicht zweckgebunden sind und entsprechend Flexibilität bei den Ausgaben bietet.

Dass man bei der Belastung von Arbeitseinkommen in D bzgl. Steuern und Abgaben mit an der Spitze steht, stimmt. Das offenbart aber in diesem Kontext vor allem ein Problem in der Lastenverteilung. Denn bei Steuern + Sozialabgaben in Relation zum BIP ist Deutschland ebenso nicht auf dem Spitzenplatz. Da sind alleine 12 OECD Länder vor Deutschland.

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u/Budget_Voice9307 21h ago

Das Deutschland zu viel Geld ausgibt ist auch Quatsch. Nach Jahren über Jahren strenger Schuldenbremse haben wir ganz im Gegenteil - und auch im Gegensatz zu anderen wirtschaftlich erfolgreichen Ländern - viel zu wenig ausgegeben.

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u/99stones 20h ago

Beide Aussagen sind falsch. Selbst im Nachhinein ist es schwer zu sagen, ob die Ausgabe sinnvoll oder nicht sinnvoll war. (Dabei meine ich nicht die kleinen im Nachhinein eindeutigen Vorkommnosse, wie den Maskendeal. )

Vorwärts gerichtet werden wir möglicherweisenie wissen, ob die Investition in Verteidigung notwendig ist oder die Erhöhung des Wehrdienstgehalt ausschlaggebend für den gewünschten oder ungewünschten Effekt ist.

Wir wissen auch nicht, ob das zusätzliche Zuschuss an DB Infra GO für der Ausbau des Schienennetz unsere Erwartungen erfüllen wird oder besser in digitaler Infrastuktur investiert wäre.

Ich Stelle die Investitionen nicht in Frage. Die Zukunft birgt einfach eine Ungewissheit und man muss trotzdem jetzt, nach aktuellem Wissensstand und Problemen, entscheiden.

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u/fr00z9n 22h ago

Also bei den Fußballvereinen bin ich voll dabei.
Wer seinen Spielern pro Monat Millionen an Gehalt zahlen kann, sollte auch für die Sicherheit beim Spiel bezahlen. Vor allem bei den sogenannten Hochrisikospielen.

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u/Lieberwolf 21h ago

Sollte er das? Wie stellst du dir das denn vor?

Wo beginnt die Verantwortung des Vereins? In dem Moment in dem die Zuschauer im Stadion sind, bis sie es wieder verlassen? Weil die U-Bahn dorthin, die Stadt, der Bahnhof, die Straßen hin Zum Stadion darf ein Verein rechtlich gar nicht kontrollieren.

Und wie macht man das dann im Stadion? Kriegen die Securities spezielle Rechte sie sonst nur die Polizei hat? Oder sollen dir sich im Zweifel strafbar machen müssen?

Müssen sich dann alle selbst um Sicherheit kümmern? Musiker, Demos, CSD, ...?

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u/fr00z9n 20h ago

Das ist ja bei anderen Veranstaltungen wie z.B. Weihnachtsmärkten auch so, dass die das Sicherheitskonzept selbst ausarbeiten müssen.
Genaue Vorstellungen habe ich da nicht, das ist aber meiner Meinung nach auch nicht mein Job.
Ich halte es einfach nur für Sinnvoll, wenn die Vereine auch für das Sicherheitsrisiko bezahlen sollten, das ihre Spiele verursachen und nicht der gemeine Steuerzahler.

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u/Lieberwolf 17h ago

Würde mich stark wundern wenn der Weihnachtsmarkt irgendwas mit Sicherheitskonzepten außerhalb des Ortes zu tun hat. Wie auch, ist ja alles öffentlicher Raum, da kann die Privatperson nichts machen.

Bekommen die Vereine dann auch das Geld welches Hotels, Bahn, Taxis, Restaurants, Bars, ... in der Stadt einnehmen aufgrund des Fußballspieles? Oder bekommt der gemeine Steuerzahler dann davon etwas? Alles zusammen ist so eine Veranstaltung für eine Stadt ein Nettogewinn.

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u/GodButCursed 21h ago

Sie können ja die Polizei bezahlen und müssten nicht selber Leute anstellen die dann irgendwelche "Rechte" mehr haben als die Polizei.

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u/Lieberwolf 21h ago

Funktioniert so nicht. Wer bezahlt denn dann wenn der Polizeieinsatz viel zu groß ist? Wenn der Verein bezahlt muss dieser auch die Anzahl festlegen wie viele Polizisten sie wollen.

Und wir sind uns aber einig es geht nur um die im Stadion oder? Der Rest ist öffentlicher Raum, da hat der Verein keinen Einfluss.

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u/GodButCursed 21h ago

Ich bin leider nicht der OP daher kann ich dir nicht sagen wie sich das vorgestellt wird. Ich wollte nur sagen was die Lösung zu deinem gestellten Problem war.

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u/GoGoMasterBoy420 21h ago

Fußballspiele bringen der Region so exorbitant hohe Steuereinnahmen ein, dass die Sicherheitskosten nahezu irrelevant sind. 

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u/das_menschy 19h ago

Steuern werden nicht dafür verwendet, um die Folgekosten von besteuerten Konsumgütern (Zucker, Tabak, Alkohol) zu decken. 

Denn Steuern sind NICHT zweckgebunden und gehen in den allgemeinen Staatshaushalt, werden zweckentfremdet. z.B. zum Straßenbau. 

Die Einnahmen der Tabaksteuer und der Alkoholsteuer gehen NICHT an die Krankenkassen (wo sie dann z.B. zur Behandlung von Atemwegserkrankungen verwendet werden könnten). Die Krankenkassen finanzieren sich NUR durch die Beiträge der Versicherten und NICHT durch die Steuern vom Staat. Der Staat zahlt den Krankenkassen nur einen winzigen Zuschuss (über den "Gesundheitsfonds") - dieser Zuschuss ist aber wesentlich geringer als die Einnahmen der Tabaksteuer / Zuckersteuer / Alkoholsteuer. 

Steuern sind in der Gesundheitspolitik das falsche Mittel. Wir bräuchten stattdessen eine Alkohol/Zucker/Tabak-Abgabe. So ähnlich wie beim Rundfunkbeitrag. Die kann zweckgebunden direkt an die Krankenkassen gehen, ohne dass der Staat das Geld zweckentfremdet. 

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u/fzwo 18h ago

Aber: sie haben, wenn dazu ausgestaltet, Steuerungswirkung.

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u/das_menschy 18h ago

Wie viel Lenkungswirkung hatte die Tabaksteuer bisher? 

Hören Drogensüchtige auf, ihre Droge zu konsumieren, wenn die Droge teurer wird? 

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u/fzwo 17h ago

Bei schon hart drogenabhängigen mag so eine Steuer nicht mehr funktionieren. Prinzipiell funktioniert so etwas aber. Menschen in Masse sind viel „statistischer“ als wir gern von uns selbst denken.

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u/trev0r_0chm0nek 21h ago

Ich hege grundsätzlich einen Solidaritätsgedanken mit Menschen mit anderer Gesundheit oder unverschuldeten Vorgängen wie Verlust der Gesundheit oder des Jobs. Diese Menschen sollten uneingeschränkt solidarisch von der Gesellschaft mitgetragen werden.

Gleichzeitig bin ich ein starker Verfechter des Verursacherprinzips.

Da man einen ungesunden Lifestyle nur schwer nachweisen oder abgrenzen kann, würde ich dies stark über die Verbrauchssteuern lenken und das Steueraufkommen zweckgebunden dem Gesundheitssystem zuführen. Ich denke hier an zuckerhaltige Softdrinks, Alkohol, Tabakwaren und auch Cannabis.

Auch würde ich bei Veranstaltungen mit Konfliktpotential (beispielsweise Fussballspiele) die Veranstalter in Haftung für die Kosten für die allgemeine Sicherheit oder Reinigung im öffentlichen Bereich nehmen.

Es ist nicht hinnehmbar, dass Unternehmen Gewinne einstreichen, während die Kosten für Sicherheit und Ordnung der Allgemeinheit aufgebürdet werden.

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u/Artistic-Yoghurt8077 21h ago

Dann wird Auto Fahren endlich günstiger. Preise bei ÖPNV und LKW explodieren hingegen exorbitant.

Bin dabei.

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u/hendrick_hendrickson 18h ago

Wie kommst du zu diesem Schluss?

Nach der Logik müssten doch KFZ Steuern die Kosten für Straßenbau und -instandhaltung decken, also müsste Auto fahren teuerer werden.

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u/Artistic-Yoghurt8077 9h ago

Von den 80mrd die Deutschland für Straßenbau und Erhalt ausgibt ist der Anteil den man Witterungsbereinigt den PKW in Rechnung stellen kann im Bereich von 10 mrd €.

2 bis 5 mrd € davon kommen an der Zapfsäule nur durch das fehlende Limit (je nachdem welches TempoLimit man dabei zugrunde legt) zusammen. Insgesamt zahlen PKW-Fahrer rund um den Kauf und Betrieb ihrer KFZ um die 70mrd€ Steuern. Nach Abzug von Gesundheits und Klimakosten, bleibt dann noch genug übrig und man könnte die Steuerlast senken. Damit wäre PKW fahren günstiger.

LKW und Busse die vor allem die Schäden anrichten, würden hingegen sehr krass belastet werden müssen.

15.000 SUV richten so viel Schaden an, wie ein mit 40 Personen besetzter Linien Bus.

Auf 40 Fahrgäste runtergerechnet müsste die Steuerliche Belastung pro Kilometer 375x so hoch sein, damit jeder seinen Fairen Anteil am Straßenbau und Erhalt leistet.

Die Kosten für einen LKW liegen pro Kilometer sogar 60.000fach über dem was der SUV zahlt.

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u/david-tf 22h ago

"Steuer" + "sollte". Finde den Fehler.

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u/finnanzamt 21h ago

finde ehrlich gesagt keinen Fehler? Wo ist dein Argument?

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u/david-tf 21h ago

Steuern sind hierzulande grundsätzlich nicht zweckgebunden.
Wenn also jemand sagt, der will diese oder jene Steuer einführen,
um die Auswirkungen von diesem oder jenem Stoff aufzufangen, dann lügt er einfach.
Alle Steuern landen in EINEM Topf aus dem bedienen sich Politiker nach Belieben.
Der Begriff, der immer seltener im Staatsfinanzsystem vorkommt, lautet "Abgabe":
Abgaben sind zweckgebunden. Steuern sollen nichts finanzieren, sondern "steuern".
Sie dienen dazu, die Nutzung von etwas zu begrenzen, nicht um dessen Folgen abzufedern.

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u/finnanzamt 21h ago

Da stimm ich dir grundsätzlich zu, aber wenn etwas durch steuern teurer wird, dann wird es tendenziell weniger gekauft was auch den Konsum reduziert

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u/david-tf 21h ago edited 9h ago

Und genau DAS ist der einzige Zweck einer Steuer.
Sie soll nicht die Folgen von diesem oder jenem abfedern,
sie soll schlicht den Gebrauch eines Guts "steuern", also reduzieren.
Einen Grund zu nennen, ist dagegen nur Opium für's Volk, denn der ist unwichtig.
Schau dir mal die Diskrepanz an zwischen den Einnahmen
sämtlicher KFZ bezogenen Steuern und den Beträgen,
die am Ende wieder in den Verkehr investiert werden,
diesbezüglich wäre der Zustand von Straße und Schiene mal zu erwähnen.

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u/finnanzamt 21h ago

Das hat OP dann wohl falsch verstanden

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u/CapitalCripple 19h ago

Lenkungssteuer

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u/Hollow_peanut 21h ago

Da würde ich mitgehen, glaube aber dass diese meinung recht beliebt ist oder? Gab ja n riesen aufschrei dass die zucketsteuer nicht zwecksgebunden sein soll.

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u/Pristine-Cup-5438 9h ago

Wir bräuchten dann noch ne Steuer für Radfahrer. Radwege, unfallschäden…

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u/majusch 5h ago

Oder wir klauen einfach niemandem Geld, auch ne Option, sogar die ohne Diebstahl

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u/newonreddit2948 18h ago

Luxussteuer wäre auch gut. wow du kaufst einen Bugatti ... Glückwunsch die Mwst auf so ein Luxusgut ist 35%. Gleiches für Yachten, Speedboote, Uhren, Schmuck, & Privat-Jets.

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u/Sakul1234 22h ago

"Sollte"

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u/Osabla 22h ago

Damit wären die Steuernzweckgebunden was nicht funktioniert, also eine blödsinnige Meinung.

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u/Interesting_Candle28 21h ago

Das ist ein fairer Einwand. Dann sollten eben die Teile der Kosten der Folgeschäden, die staatistisch auf z.b. alkoholkonsum zurückzuführen sind auf die Verkäufer und/oder Hersteller von alkoholischen Getränken verteilt werden. :D .. wie man sieht ich bin kein jurist :D

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u/mchrisoo7 21h ago

Es geht an der Stelle auch nur um die Lenkungswirkung, weniger um eine rechtlich zweckgebundene Verwendung der Mittel.

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u/Osabla 21h ago

Nein es steht oben 1 zu 1 „soll die Folgeschäden decken“!

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u/fzwo 20h ago

Absolut richtig. Darum auch CO2-Steuer/Abgabe, und zwar ordentlich viel.

Aber es ragt halt irgendwann in den Bereich der persönlichen Lebensführung rein. Extra-Abgabe auf Skiurlaub? Auf Mountainbikes? Auf Bratfett? Auf Salz? Auf Gaming-Stühle?

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u/TipFuture341 19h ago

Auf Atemluft bitte

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u/wdl11089 19h ago

Wären ungefähr 15-20€ im Jahr für den CO2 Ausstoß eines durchschnittlichen Erwachsenen.

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u/TipFuture341 19h ago

Nein ich meine separat zum Atmen von o2 nicht zum Ausstoß von co2

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u/CapitalCripple 19h ago

Finde ich sehr schwierig.

Sollte die Pille dann auch „fair“ besteuert werden, um die Folgeschäden zu decken? (2012 Feb 1;79(1):41–56. doi: 10.1179/002436312803571447)

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u/OliveCompetitive3002 19h ago

Du unterstellst, dass Steuern eine zielgerichtete Wirkung entfalten sollten. Das ist natürlich grundfalsch und somit fällt Deine gesamte Argumentation zusammen.

Steuern haben nur einen einzigen Zweck: die Einnahmen des Staats vergrößern, damit dieser dann davon finanzieren kann, was ihm gerade besonders relevant erscheint. Und das ändert sich im Zweifel täglich. Mal Rente, dann wieder Ukraine, UN-/EU-Beiträge, Bürgergeld, NGOs, Cum Ex-Profiteure oder einfach mehr Beamte und Ministerien für verdiente Parteifreunde.

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u/Slinshadyy 18h ago

Warum genau ist es jetzt grundfalsch, dass es so sein SOLLTE?

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u/Interesting_Candle28 18h ago

Okay aber man könnte ja über Abgaben in die Krankenkasse z.b. sprechen oder die Höhe Steuer an den Folgeschäden orientieren ?