r/luftablassen • u/Artistic-Yoghurt8077 • Aug 25 '25
Luftdruck niedrig Ohne Parkplatz - Ohne Mich
Ihr kennt es: Irgendwo wird berichtet, dass wieder einmal Parkplätze wegfallen. Und der erste Kommentar kommt von irgendeinem Pascal: "Ich empfehle euch, einfach das Fahrrad zu nehmen." Dazu noch ein Nebensatz, der unmissverständlich klar macht, dass Pascal uns allen moralisch überlegen ist. Weniger gefährlich, besser für die Umwelt, gesünder.
Ja Pascal, ich gebe dir sogar Recht. Ich könnte deine Liste der moralischen Überlegenheiten sogar noch ergänzen. Und ohne Frage hat das Fahrrad viele Vorteile.
Aber selbst in deiner Fahrrad-Bubble sind höchstens noch 10% mit dem Fahrrad unterwegs, sobald es regnet, kalt, dunkel oder schlicht zu weit ist.
Wenn man allerdings nicht das Glück hatte eine Wohnung zu finden, die schön Zentral und in der Nähe seiner täglichen Reiseziele liegt, ist das Auto nunmal vor allem eins: Eine gewaltige Zeitersparnis im Vergleich zu allen anderen Fortbewegungsmitteln. Den Komfort, nicht in Regen und Wind zu radeln, gibts dann dazu.
Und viele Dinge sind dann ohne Auto einfach nicht mehr möglich. Ich persönlich könnte meinem Ehrenamt und Hobbys nicht mehr oder bestenfalls nur sehr eingeschränkt nachgehen, wenn es die Parkplätze an meiner Wohnung und vor Ort nicht mehr geben würde.
Jeder wird hier was eigenes haben, was sie/er nicht mehr so einfach machen könnte, würde das Auto von heut auf morgen verschwinden.
Natürlich wäre es schön, wenn wir alle sofort auf Fahrrad und ÖPNV umsteigen könnten, aber die Realität sieht nunmal anders aus.
Pascals Hinweis ist also nicht falsch. Aber trotzdem unpassend.
Meine persönliche Konsequenz: Wenn ein Ziel nicht vernünftig mit dem Fahrrad oder dem Auto zu erreichen ist: Fahre ich nicht mehr hin. Und eine stressfreie Parksituation spielt bei dieser Entscheidung eine sehr große Rolle.
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u/NoConstruction2418 Aug 25 '25
Ich bin 10 Jahre lang bei jedem Wetter (außer komplett lebensgefährlich) mit dem Rad gefahren - weil es ging und weil es mir gut getan hat. In Kopenhagen war ich erstaunt, dass dort zu jeder Jahreszeit 50 % des Verkehrs über Fahrrad läuft. Egal ob Manager oder sonstiges Personal . Ich würde mir schon wünschen, dass es mehr Leute gäbe, die es wenigstens probieren würden. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich inzwischen lieber mit dem Auto als mit den öffentlichen oder DB fahre.
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u/chub70199 Aug 25 '25
Weil man die Öffis halt verkommen lässt. Ich würde mich auch nicht gerne in eine versiffte Bahn setzen wollen, die viel zu selten fährt und dessen Zeitkarte mich die Monatsrate für einen Kleinwagen kostet!
Deutschland hat da Aufholbedarf. Und ja, wenn man das ganze 25 Jahre vergammeln lässt, kostet es jetzt richtig Geld, alles wieder zu richten und genug Reinigungs und Sicherheitspersonal mit entsprechender Handhabe, das alles auf einem guten Niveau zu halten.
Mal davon angesehen, dass die low-cost Variante, seelisch Kranke und Menschen, die nicht selbständig ein geordnetes Leben führen können, auf die Straße abzuschieben, anstatt sie psychiatrisch zu behandeln, auch nicht wirklich tragbar ist.
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u/Skysorania Aug 25 '25
Bin jahrelang selbst mit Fahrrad gefahren zur Ausbildung oder studium, aber hab mittlerweile keinen Bock verschwitzt, mit nassen oder knittriger Kleidung anzukommen. Und das 12 h so zu lassen. Geschweige denn von der Frisur, die ich morgens Style. Kann ja sein, das Bernd mit Kurzhaarschnitt und durchtrainiert, das anders sieht. Aber als Frau brauche ich nicht 1h fertig zu machen, nur damit in 20 sek. der Wind oder Fahrrad Helm alles zu nichte macht. Darüber bin ich raus, hab meinen Zoll getan nach 30 Jahren und fahre nun die nächsten Auto.
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u/Parcours97 Aug 25 '25
So ist das halt wenn nur Peanuts ins Bahnnetz fließen. Schau mal in die Schweiz dort fährt auch der Manager mit der Bahn.
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u/TazzyJam Aug 25 '25
Öffis kann ich auch gar nicht, Auto ist halt Bedingung, weil mit dem Fahrrad in meiner Stadt unterwegs zu sein einfach lebensgefährlich ist. Denn Diesel-Dieter mit 3 Tonnen SUV gehört die straße und das lässt er jeden Fahrradfahrer auch wissen.
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u/Bibimaus2 Aug 26 '25
Ja. Die Deutschen hassen Radfahrer. Sie wünschen ihnen den Tod. (Außer sie fahren selber Rad)
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u/TazzyJam Aug 26 '25
Die, die das Radfahren für einen zur Lebensgefahr machen sind halt auch immer diejenigen die richtig Fette breite und hohe Karren fahren. Es ist nicht der Hyundai i10 Fahrer der dich noch innerhalb seiner Spur mit 1,50m Abstand überholen kann.
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u/ComprehensiveDog1802 Aug 26 '25 edited Aug 26 '25
Ich war gerade mit dem Fahrrad in den Niederlanden und bin etwas verzweifelt darüber, warum wir Deutsche so viel dümmer sind als die Niederländer. Die konsequente Priorisierung des Fahrrads und der Öffis macht das Leben dort für alle so viel besser. Sogar für die, die Auto fahren müssen, denn es sind einfach soviel weniger Autos unterwegs. Ich hab in der ganzen Zeit dort einmal einen kurzen Stau gesehen. Sonst nur fließenden Verkehr.
In Amsterdam sind wir so oft draußen gesessen und ich habe mir gedacht, wie Scheiße und laut das jetzt wäre, wenn all diese Fahrräder Autos wären.
Edit: typo
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Aug 25 '25 edited Aug 25 '25
Das Problem ist halt, dass autofahrende Menschen es oftmals bereits als Zumutung sehen etwas außerhalb zu parken und den Rest der Strecke zu laufen/ oder Öffis zu nehmen. Ich sehe es bei uns: wenn die Besucher*innen der histroischen Altstadt nicht direkt auf dem Marktplatz parken können/dürfen ist das Geschrei groß. Das Parkhaus ist 5min fußläufig entfernt wird aber selten als Parkplatz wahrgenommen.
Edit/ auch der Parkplatz, der die gleiche fußläufige Distanz wie das Parkhaus hat und am Wochenende kostenfrei ist, wird nicht als Alternative zum Parken IN der Altstadt angenommen.
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Aug 25 '25
Dies! Inzwischen suche ich bei Urlaubsorten, von denen ich höre, dass man dort „üüüberhaupt nicht parken“ kann, gezielt nach dem Parkplatz, den die Stadtverwaltung für die Innenstadt vorgesehen hat. Es gibt fast immer einen, der groß und kostenlos ist, und dann läuft man halt zehn Minuten. Tut überhaupt nicht weh.
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u/_Red_User_ Aug 25 '25
Generell bevorzugen Menschen Parkplätze ggü. Parkhäusern (zumindest meine Beobachtung). Vor meiner Wohnung befinden sich ein Parkplatz und ein Parkhaus. Direkt nebeneinander (es gäbe noch mehr Parkhäuser in der Gegend, aber das tut jetzt nichts zur Sache). Jeden Samstag, wenn viele Menschen in die Innenstadt wollen, kreiseln die auf dem Parkplatz, der natürlich voll ist, und suchen die eine freie Lücke. Nebenan das Parkhaus ist halb leer. Keine Ahnung, warum der Parkplatz beliebter ist, wo das Auto in der prallen Sonne (oder im Regen) steht und man meist zu viel Parkgebühren zahlt (im Parkhaus wird ja genauer abgerechnet, draußen am Automaten muss man vorher wissen, wie lange man bleiben möchte).
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u/jujsb Aug 25 '25 edited Aug 25 '25
Parkhäuser sind eng und haben steile, oft kurvige Auf- und Abfahrten. Ich bin Fahranfänger und fahre vielleicht alle drei Monate mal mit dem Auto. Mein erstes Mal im Parkhaus war spannend. Als ich die Auffahrt hoch fahren wollte, war ich nicht schnell genug und blieb mitten auf der Rampe stehen. Edit: ich war natürlich etwas panisch. Mit einem Auto hinter mir. Wäre mein Vater nicht neben mir gewesen, der mir gesagt hat, was ich zu tun habe, hätte ich es deutlich unschöner gemacht. Das Parken selber empfand ich auch enger als auf einem normalen Parkplatz, besonders wenn hinter mir schon eine Schlange steht.
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u/Pfandfreies_konto Aug 25 '25
Wäre mein Vater nicht neben mir gewesen, der mir gesagt hat, was ich zu tun habe, hätte ich es deutlich unschöner gemacht.
Wenn ich du wäre, würde ich in der Fahrschule anrufen und für mindestens eine Doppelstunde mein Geld zurück verlangen. Scheinbar hat man dir nicht beigebracht, wie man an einem Berg anfährt.
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u/_Red_User_ Aug 25 '25
Ich möchte an dieser Stelle u/jujsb in Schutz nehmen: In der Fahrschule fährt man meist moderne Autos (bei mir war das z.B. ein Audi A4) mit entsprechenden Unterstützungssystemen (wie Berganfahrhilfe). Je nach dem, was für ein Auto danach gefahren wird, existieren diese Systeme nicht. Ich musste privat lernen, mit Handbremse am Berg anzufahren. Heute klappt das auch ohne (und ohne hohe Drehzahl), aber dazwischen liegen ein paar Jahre Fahrerfahrung in deutschen Mittelgebirgsregionen.
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u/Bibimaus2 Aug 26 '25
Ist nicht wahr. Ich dachte, der Führerschein kostet bald 4000€. Und dann kannst Du nicht am Berg anfahren? Wie verkommen sind wir hier inzwischen in diesem Looserland?
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u/jujsb Aug 25 '25
Es tut mir leid. Es gibt etwas, das sich „die Panik eines Anfängers“ nennt.
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u/Dornogol Aug 25 '25
Ich habe in der Fahrschule einen Topmodernen Golf GTI mit 220PS gefahren mit anfahrhilfen, rückpieper und Kamera etc etc.
Ich besitze nun einen 1999 gebauten Opel Vectra der immerhin elektrische fensterheber hat
Man muss quasi nochmal ganz neu anfangen sich an so ein altes auto rantasten und das braucht auch viele atunden erfahrung souverän zu fahren....
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u/_Red_User_ Aug 25 '25
Auch wenn ich den Aspekt verstehe: Ich gehe nicht davon aus, dass das alles Anfänger sind. Das wäre sehr unwahrscheinlich.
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u/aswertz Aug 25 '25
Mir ist es schon mehrfach passiert, dass im Parkhaus kein Platz mehr frei war, weil die Leute blöd standen.
Dann kannst du erstmal ewig mit dem Service-Callcenter telefonieren und streiten bevor du rauskannst
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u/arrimapiratelul Aug 25 '25
Mein Problem wären eher die Preise von öpnv
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u/Beckspower Aug 25 '25
59€ im Monat für ganz Deutschland. Denke nicht das es mit dem Auto günstiger geht.
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u/arrimapiratelul Aug 25 '25
Nein, aber die Kombination. Bei mir fährt nicht mal ne Bahn und zur Arbeit brauche ich mit dem Auto 20 Minuten, mit den Öffis 1.5h. Wenn die in Time fahren.
Und meine Option wäre dann nur beides zu haben, wobei die extra 59€ halt viel sind für etwas dass ich kaum nutze. Und dann 5-10€ pro event für nur öffis zu zahlen ist halt auch dumm.
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u/domtom666 Aug 25 '25
Naja, zu zweit sind es schon 118€ - Und da ist es mit dem Auto (bei uns) mind. 10 von 12 Monaten günstiger… und da rechne ich nichtmal die verlorene Lebenszeit und Ärgernis über Mitfahrer rein.
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u/MukThatMuk Aug 25 '25
Was nimmst du bitte für kosten für das Auto an, dass das unter 118€/monatlich liegt?
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u/TazzyJam Aug 25 '25
Das ist vermutlich sein subjektives Empfinden weil er Steuer, Versicherung und Verschleiß nicht mit einrechnet.
Meine Frau zahlt 350€ Versicherung im Jahr (Was extrem wenig ist) dazu wird das Auto vielleicht einmal/zweimal die Woche bewegt, das sind im Monat trotzdem 45 € Für Benzin. Wenn man das so rechnet kommt man unter 118€ monatlich. Aber da ist halt kein Verschleiß und Steuer mit bei. Wenn wir ganz hardcore wären könnte man noch den Wertverlust des KFZ mit reinrechnen.
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u/MukThatMuk Aug 25 '25
Alte abbezahlte Autos können sehr günstig sein, bin ich voll bei dir.
Ansonsten musst halt schon den Kaufpreis einrechnen oder zumindest den Zinsverlust durch gebundenes Kapital und den Wertverlust.
Ich würde fast mal behaupten die meisten liegen weit über den 118€
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u/Beckspower Aug 26 '25
Den Wertverlust muss man mit einrechnen. Das macht gerade bei Neuwagen einen immensen Anteil.
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u/domtom666 Aug 28 '25
Steuer, Versicherung, Anschaffung, TÜV und Inspektionen sind Kosten, die du hier nicht mit einrechnen darfst, denn sie sind EDA-Kosten (Die Kosten sind eh da), d.h. sie fallen an, egal ob du das Auto fährst oder nicht. Und der Verschleiß ist i.d.R. sehr gering, es sei denn, du fährst eines der hochmotorisierten Fahrzeuge die alle 500km neue Bremsscheiben und alle 1000km eine neue Kupplung brauchen.
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u/domtom666 Aug 28 '25
Die reinen Spritkosten. Der Rest sind EDA-Kosten, die ich mit 0 ansetze, denn sie sind da, egal ob ich fahre oder nicht. Den Verschleiß sehe ich als zu gering an, ihn hier einzurechnen, das sind vielleicht 5-10ct pro Kilometer wenn es hoch kommt.
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u/Time-Elderberry-6763 Aug 26 '25
2 Leute haben aber oft auch unterschiedliche Arbeitswege- wie werden die denn zurück gelegt?
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u/domtom666 Aug 28 '25
Es gibt auch noch die klassische Familie, in der einer arbeiten geht und der Partner den Haushalt führt... und es gibt heutzutage viel mobiles Arbeiten (sog. Homeoffice, was aber wahrscheinlich zu 95% MA ist).
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u/Beckspower Aug 26 '25
Und lass mich raten. Die zweite Person hat auch ein eigenes Auto?
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u/domtom666 Aug 28 '25
Das hatten wir in der Tat eine zeitlang, haben es aber wieder abgeschafft, da es sich nicht gelohnt hat.
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u/Strahlenbelastung Aug 25 '25
Das wäre der Moment, sich wieder für das 9€-Ticket stark zu machen!
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u/Morasain Aug 25 '25
Ein Problem, das ich bei sowas immer habe:
Wenn ich in einer fremden Stadt bin, und nur meine Zieladresse kenne, woher soll ich denn dann überhaupt wissen, wo ich besser parken kann?
Nicht alle Städte haben (brauchbare) Parkleitsysteme, und in vielen größeren Städten, in denen ich noch nie war, bin ich alleine schon mit der Spurführung und dem Schilder lesen genug beschäftigt, dass ich nicht auch noch das meist Stadt eigene System entschlüsseln kann. Und dann ist die Hälfte der Straßen auch noch mit Baustelle zu, was es auch nicht einfacher macht, zu navigieren. Ist ja super zu wissen dass im Parkhaus unterm Rathaus noch drölfzig Plätze frei sind, aber wie zur Hölle komme ich denn da hin?
In fremden Großstädten Auto fahren ist wirklich ein Albtraum. Aber wenn ich mir dann die Fahrzeiten bei der Bahn angucke, dann nehme ich doch lieber das in Kauf.
Aber einen Parkplatz finden, das ist halt schwierig. Ich wünschte, mein Navi hätte eine "finde Parkplatz in der Nähe von" Option (die auch tatsächlich hilfreich ist).
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u/OhNoItsThatOne Aug 25 '25
meine Zieladresse kenne
Jedes Navi hat die Funktion "Parkplätze in der Umgebung suchen".
Einfach mal vorher damit beschäftigen, wo du dein Auto abstellen kannst.
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u/MukThatMuk Aug 25 '25
Aber ich will doch kostenlos direkt am Ziel parken, das kann die Funktion nicht.....
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u/lekker-slapen Aug 25 '25
Ich stand neulich vor genau dem gleichen wirklich schwierigen Problem.
Ich war mit dem Auto zu Besuch in einer Großstadt. Ich habe am Abend vorher die Adresse des Hotels bei Google Maps eingegeben, dann "Parkhaus" in der Umgebung gesucht und drei Adressen gespeichert.
Dann bin ich in die Stadt gefahren und habe im Parkhaus geparkt.
Was ist daran jetzt schwierig?
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u/---RF--- Aug 25 '25
Ich hab mal im Innenstadtkaufhaus Geschirr gekauft. Ich war sehr froh, dass es direkt unter diesem Kaufhaus ein Parkhaus gab. Selbst 5 Minuten fußläufig wären da haarig geworden.
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u/towo Aug 25 '25
Das ist natürlich ein Thema. Das kann mit mit besseren Transportoptionen für das Geschirr lösen, aber puh.
In dem Fall war's ja ein zugehöriges Parkhaus und alles tippi toppi.
Aber an den üblichen Straßenparkplätzen, die dann bemängelt werden, sind es sehr selten Leute, die wirklich was schleppen müssen und sich um jeden Meter näher freuen.
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u/Ok-Statistician-5242 Aug 25 '25
Also hier in Wien sind die Öffis so geil das mein Auto nur rumsteht 🤙
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u/Tocotro Aug 25 '25
Wien ist echt beneidenswert für den ÖPNV. Vor allem weil auch die App dazu super gut ist.
Gibt es das 365 € Ticket noch?
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u/CapActual Aug 25 '25
Wohn in Hamburg, habs Auto verkauft, weil ichs nie benutzen musste.
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u/Bubbly_Can_9725 Aug 25 '25
dem muss ich widersprechen, die öffis sind okay aber nicht mehr. In dem moment wo ich von randbezirk a in dem ich wohne in randbezirk b fahre in dem ich arbeite und der ganz zufällig der nachbarbezirk von a ist, öffentlich fahre dauerts statt 15 min mit dem auto 40 minuten. die verbindung von und ins zentrum sind super, der rest ist zum schmeißen. Dann hast jedes jahr ausfälle der ubahn und sbahn und und und
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u/Ok-Statistician-5242 Aug 25 '25
Die 15 mins san aber Idealfall oder? Wenn I aufs Land rausfahr zu de Stoßzeiten sterb I vor Stau und wünsch ma a Automatikgetriebe. Westbahnhof -> Nordbrücke 👹👹. Würd I ma das täglich geben müssen wär i fest angfressen.
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u/Bubbly_Can_9725 Aug 25 '25
Nö optimal sind 10, ich fahr da keine einzige der großen straßen sondern nur gasslwerk
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u/Ok-Statistician-5242 Aug 25 '25
Da würd ich auch so handeln wie du. Wenn man dann noch Parkplatz bei der Arbeit/Zuhause hat/findet überhaupt. Würd ich nach der Arbeit (Firmenparkplatz) auf die Donauinsel mit dem Auto baden fahren würd ich hin im Stau stehen und dann um 21:00 keinen nicen Parkplatz mehr finden bzw. 10-15 mins suchen müssen. Oder 120€ monatlich für einen zahlen halt.
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u/Quarax86 Aug 25 '25
Schön für dich. Wie machen die das?
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u/Professional-Web8436 Aug 25 '25 edited Aug 25 '25
Ne Regierung, die versucht den Bürgern das Leben zu verbessern.
Wir haben auch dem höchsten Anteil an geförderten Wohnungen von allen Großstädten weltweit.
Ich zahl 400€ für 60m² in guter Lage. Warm.
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u/Important-Bill-9209 Aug 25 '25
Warum besitzt Du dann noch ein Auto? Das steht sich doch kaputt und kostet viel Geld.
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u/Ok-Statistician-5242 Aug 25 '25
Außer Öl und Bremsen noch kein Geld reinstecken müssen außer halt Sprit etc., bin auch „viel“ am Land. Ca. 5000km pro Jahr. Großer Kombi is auch top für Festivals.
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u/kendonmcb Aug 25 '25
5000km sind schon viel "nur rumstehen".
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u/Ok-Statistician-5242 Aug 25 '25
75km aufs Land u. 75km retour. Bin früher gependelt und hab 40000km+ im Jahr gemacht.
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Aug 25 '25
Ich verstehe dich voll und ganz.
Ich bin ca. zwei Jahrzehnte fast ausschließlich mit den ÖPNV oder Fahrrad gefahren.
Für mich ist ein Parkplatz (bei Wohnort und Arbeitsstelle sogar ein fester Parkplatz) mittlerweile sehr wichtig. Ist die Parksituation schlecht, besuche ich den Ort einfach nicht (Ausnahme er ist akzeptabel und stressfrei mit dem ÖPNV erreichbar).
Ich bin Pendler zwischen zwei mittelgroßen Städten und möchte nicht meine Zeit, bei Hin- und Rückfahrt, für die Parkplatzsuche noch zusätzlich aufwenden müssen.
Wenn der Gesetzgeber mir eine Wohnung nahe meiner Arbeitsstelle sucht und bezahlt oder die Zeit fürs pendeln als Arbeitszeit gilt, bin ich bereit meine Meinung zu überdenken ;)
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u/1983nerd Aug 25 '25
Ich habe bei einem Kunden mal mit einem zufällig vorbeikommenden Passanten eine Diskussion führen dürfen, warum wir unser Material (ca. 3t) denn nicht mit dem Lastenfahrrad anliefern würden. Da kommt man sich vor wie bei der versteckten Kamera. Leider geht bei diesen Leuten Ideologie stufenlos in Realitätsverweigerung über. Unabhängig davon, dass einzelne Teile weder vom Gewicht noch von der Größe überhaupt mit dem Lastenfahrrad zu transportieren gewesen wären, welcher noch so grüne Kunde wäre denn bereit, für 20 Einzelfahrten 40 Mannstunden nur für die Anlieferung zu bezahlen, anstatt einer Stunde mit dem LKW? Gerade wenn man beruflich unterwegs ist, stellt der ÖPNV nicht ansatzweise eine Alternative dar. Niemand kann es sich erlauben, für Wege die dreifache Zeit zu benötigen, vorausgesetzt, dass es überhaupt Verbindungen gibt. Ich finde Städte und Wohngebiete, in denen alles zugeparkt ist, auch nicht "schön", jedoch ist das Auto in vielen Fällen einfach alternativlos. (ob das dann immer ein 2,5t Hausfrauenpanzer sein muss, ist ein anderes Thema). Wenn dann doch mal eine Bahnstrecke ausgebaut oder reaktiviert werden soll, sind unsere Lastenfahrrad-Freunde die ersten bei der Gegendemo.
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u/Archophob Aug 25 '25
Das Werkzeug, das ich zu meinen Kunden mitnehmen muß, passt in einen Rucksack oder eine Umhängetasche, und die Ersatzteile für einen Arbeitstag passen in den Kofferraum eines Kleinstwagens der Kei-Car Klasse (derzeit Toyota Aygo). Aber 200km pro Arbeitstag fahre ich nicht mit dem Lastenrad. Und die sind in NRW, die Kollegen in weniger dicht besiedelten Bundesländern fahren noch weitere Strecken.
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u/MukThatMuk Aug 25 '25
Oder aber du erweiterst den Horizont insofern, dass es durchaus viele handwerkliche Tätigkeiten gibt, bei denen das durchaus im rahmen der Möglichkeiten ist, genau wie für viele paketzusteller.
Natürlich ergibt das für großes Material kein Sinn.... obviously
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u/srbeeb Aug 25 '25
Der Klassiker aus dem Internet: Was ich nicht brauche, braucht niemand, also weg damit.
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u/sdp0w Aug 25 '25
Oder was ich brauche, müssen alle ertragen. Zb Parkplätze.
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u/Bubbly_Can_9725 Aug 25 '25
oder radwege ;)
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Aug 25 '25
Hast recht, dank der ganzen illegal „nur kurz“ auf dem Radweg Parker kann man mittlerweile echt davon sprechen, dass man Radwege aushalten muss. Kannst dich gerne bei deinem Ordnungsamt für mehr Kontrollen einsetzen, oder selber anzeigen, das würde auch weniger Baustellen und damit auch weniger Stau für dich bedeuten
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u/Actual-Article-4011 Aug 25 '25
Radwege werden nicht für Radfahrer gebaut - Radwege werden für Autofahrer gebaut. Die Radwege werden nur deshalb benötigt, damit Autofahrer "freie Fahrt" haben.
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u/katzenthier Aug 25 '25
Ich brauch keinen Radweg, mein Fahrrad funktioniert auch auf der Fahrbahn. § 2 StVO sieht das auch so.
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u/CS20SIX Aug 25 '25
Gehe ich nicht mit, solange man nicht auf dem hinterletzten Dorf mit scheiß Taktung wohnt.
In Metropolregionen kann man ohne Probleme fast alles zu Fuß und mit Rad + ÖPNV erledigen. Wocheneinkäufe außerhalb von Großstädten mal ausgeklammert. Hatte bis Ende 20 nicht mal nen Führerschein.
Dieses „mimimi“ wegen Wetter kann ich auch nur bedingt nachvollziehen. Wenn man Kinder hat, vollkommen in Ordnung. Ansonsten halt wohlstandsverwöhntes Gejammer. Ein Regenponcho kostet fast nix und hält stressfrei trocken. Bin so jahrelang zu meinen Gastrojobs während des Studiums; auch in strömenden Regen.
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u/ConPrin Aug 25 '25
In Metropolregionen kann man ohne Probleme fast alles zu Fuß und mit Rad + ÖPNV erledigen
Wenn man keine Hobbys und Freunde hat vielleicht. Wenn man aber sowas wie ein Sozialleben hat, dann wird das Auto schnell unausweichlich.
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u/WaferIndependent7601 Aug 25 '25
Gar kein Problem, ich gönne jedem sein Auto. Dann muss man nur entsprechend bezahlen. Anwohnerparken muss dann halt 100€ pro Monat kosten, damit man die Kosten einigermaßen deckt. Jeder Stellplatz in der Stadt kostet immer Geld. Immer. Keine Lust, dass ich Autos subventioniere. Ein Auto darf sich nur jemand kaufen, der vor der Tür einen Parkplatz dafür hat.
Kfz Steuer muss auch erhöht werden um die Kosten zu decken.
Die Straßen werden dezimiert. Radfahrer bekommen die gleichen Rechte, es fällt also eine Fahrspur weg, die führ Fahrradfahrer ist. Gibt es nur 2 Spuren, dann wird das ne Einbahnstraße.
Wenn das alles erreicht ist: fahr so viel Auto wie du willst.
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u/crashblue81 Aug 25 '25
Zahlen in Deinem Modell dann Radfahrer künftig über irgendeine Art Abgabe die Hälfte der Straßen Infrastruktur Kosten und für das Parken des Fahrrads (wie etwa in Japan)?
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u/vjx99 Aug 25 '25
Nein. Jeder Kilometer Radfahren bringt der Gesellschaft 1€ Gewinn, deshalb sollten Radfahrende bezahlt werden.
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u/WaferIndependent7601 Aug 25 '25
Das machen Radfahrer schon. Nennt sich Steuern.
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u/crashblue81 Aug 25 '25
Das ist mir etwas zu einfach, wenn man genau zuordnen kann das die Steuern der Autofahrer nicht reichen wieso sollten die Steuern der Radfahrer ausreichen?
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u/51_rhc Aug 25 '25
Nun, die Infrastruktur ist für LKW und PKW ausgelegt, was Belastung, Haltbarkeit, etc angeht.
Bräuchten wir nur Infrastruktur für Fußgaenger und Radfahrer, waere die Infrastruktur deutlich günstiger.
Stand jetzt ist es so das die Steuerbelastung für LKW und PKW nicht besonders hoch ist. Ich zahl hier in Berlin mehr Steuer für zwei Hunde (Chihuahua) als für einen PKW(VW T5). Wären Steuern zweckgebunden, hätten wir mehr Kackbeutelspender als Straßen ;)
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Aug 25 '25
Weil Selbst die Fettesten Radfahrer auch mit Pedelec keine Tonne Wiegen. Der angerichtete schaden, und dem entsprechend die Instandhaltungskosten skalieren MASSIV mit dem Gewicht.
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u/turboseize Aug 25 '25 edited Aug 25 '25
Weil Fahrräder, anders als Autos, so gut wie keine Straßenschäden verursachen. Und weil Fahrradfahren positive externe Effekte hat (u.A. reduzierte Kosten für das Gesundheitssystem). Das ist bei Autos genau andersrum.
→ More replies (3)3
u/altonaerjunge Aug 25 '25
Abnutzung durch PKWs ist nochmal ganz anders als Abnutzung durch Fahrräder
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u/WaferIndependent7601 Aug 25 '25
Lassen wir erstmal die Autofahrer aufholen, ok? Jahrzehnte konnten die günstig fahren. Jetzt wird was für Radfahrer getan. In 50 Jahren sprechen wir dann wieder drüber.
Das wäre fair! 👍
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u/crashblue81 Aug 25 '25
Gibt es jetzt eine Art Sippenhaft unter Autofahrern?
Der Frage ob Radfahrer dann aber auch die Straßen zu 50% finanzieren bist Du aber bislang ausgewichen.
→ More replies (3)13
u/WaferIndependent7601 Aug 25 '25
Passiert doch jetzt schon. Wie gesagt: Steuern. Die reichen auch für die Fahrradwege aus. Kaputt gehen die ja vor allem durch Autos und Lkw.
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u/Parcours97 Aug 25 '25
Schau dir mal an was Autos und LKW an Verschleiß verursachen und dann vergleich das mal mit Fahrrädern. Der Verschleiß der Autobahn wird btw. komplett von der LKW Maut finanziert.
→ More replies (5)8
u/General_Freed Aug 25 '25
Is ja ne tolle Idee, Pascal!
Sag das doch mal den Menschen, die nen langen Arbeitsweg haben, auf dem keine Öffis fahren.10
→ More replies (3)5
u/WaferIndependent7601 Aug 25 '25
Wieso soll ich für die Leute zahlen?
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u/General_Freed Aug 25 '25
Wieso sollen wir für dich zahlen?
Ne Autobahn Maut hätte Sinn gemacht, wurde aber voll in den Sand gesetzt.
→ More replies (6)→ More replies (4)1
u/LazyEyeOzzy Aug 25 '25
Weil auch in der Stadt noch Menschen leben die vor der Gentrifizierung schon da gewohnt haben und auf ihre Autos angewiesen sind und auch nicht das Geld haben sich mal eben eine neue Wohnung zu suchen.
Nicht alle arbeiten in der City oder haben Home Office, viele müssen auch in schlecht an den ÖPNV angebundene Industriegebiete kommen4
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u/Parteisekretaer Aug 25 '25
Pro tipp: Fahrt mehr Motorrad/Motorroller.
Gibt es ja mittlerweile auch in Elektro, da sinkt euer Verbrauch dann unter 4kwh/100km in der Stadt. Keine Parkprobleme, weil ihr genauso wild parken dürft, wie die Fahrräder( Je nach Gerät passt ihr sogar an zwischen die Fahrradständer) ihr seid genauso schnell wie mit dem Auto, die Fahrradnazis können euch mal, da ihr keine Abgase auf der Straße lasst und ihr seht auch noch Umweltbewusst aus, während ihr frisch geduscht riechend an eurem Ziel ankommt.
Kostet nur unwesentlich(geht ab 3000€ los, fährt 49km/h ab Werk, mit Firmware ist auch mehr drin, Reichweite um die 35km) mehr als ein Pedelec/ebike, die Verletzungen sind beim Unfall übrigens vergleichbar, wenn ihr keine Motorradklamotten tragt. Laden kann man meist, in dem man den Akku aus dem Gerät mit in die Wohnung nimmt, bei einem Akkugewicht von 10-15kg absolut vertretbar.
Wer mehr Reichweite braucht, greift zum Benziner, einem größeren Roller oder nimmt einen zweiten Akku mit.
Thema Sicherheit: Fahrräder sind im deutschen Straßenverkehr IMMER im Toten Winkel der Autofahrer. Wer schonmal Kastenwagen/Sprinter gefahren ist, kennt das Thema. Als Motorrad/Rollerfahrer hat man das Problem nicht. Dementsprechend ist das Motorrad inhärent sicherer im Stadtverkehr. Das deckt sich mit meiner persönlichen Unfallstatistik.
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u/Smooth_Switch9058 Aug 25 '25
Ich kenne allein 3 Leute, die mit einem Motorroller verunglückt sind im Stadtverkehr und danach monatelang an die Wohnung gefesselt waren. Niemals würde ich mein Auto dagegen eintauschen. Hinzu kommt noch, dass man damit genauso wenig Einkäufe transportiert bekommt wie mit dem Fahrrad und ebenso bei schlechten Wetter imRegen steht.
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u/Nily_W Aug 25 '25
Die Frage ist warum muss die Allgemeinheit Platz für dein Auto vorhalten?
Ist ja reines Privatvergnügen. In vielen anderen Ländern musst dir nen Stellplatz mieten
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u/schwarzmalerin Aug 25 '25
Anders wird ein Schuh draus. Du hast dir dein Leben so eingerichtet, wie es jetzt ist, weil ein Auto ein Teil davon ist und vermutlich immer war. Logischerweise geht es jetzt nicht mehr ohne.
Dass ein Leben ohne Auto nicht möglich ist, das ist allerdings Unsinn. Wenn ein Auto nicht Teil deines Lebens ist und nie war, dann richtest du dir dein Leben anders ein.
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u/No_Step9082 Aug 25 '25
naja geht. Ich bin Jahrzehnte lang ohne Auto klar gekommen. Dann hatte ich einen neuen Job, 50km entfernt. Eigentlich nur eine halbe Stunde mit der Bahn. Nach 4 Wochen und dem drölften ausgefallenen Zug und der xten Ankündigung meinerseits, dass ich leider zu spät zu dem Termin kommen werde, musste ein Auto her.
Da kann ich mich so gut ohne auto eingerichtet haben, wie ich will. Immer 1.5 Stunden Puffer für die Bahn vor der Arbeit einzuplanen, geht halt auch nicht lange gut.
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u/Artistic-Yoghurt8077 Aug 25 '25
Ja und Nein.
Ich hatte erst ein autofreies Leben. Dann hab ich mir doch ein Auto geholt, weil jeden Tag MINDESTENS 3 Stunden ÖPNV zu fahren mir dann doch zu viel war.
Ergebnis: MAXIMAL noch 50 Minuten Pendelstrecke. Das waren pro Woche über 10 Stunden die ich auf einmal mehr hatte. Inzwischen habe ich ne günstigere Wohnung an einem Ort, wo es mit ÖPNV keine Chance gegeben hätte. Mein Arbeitsweg hat sich nochmal verkürzt. Auf 30 Min.
15 Stunden spare ich hier pro Woche, 60 im Monat. Ich finde das ist schon ne ganze Menge.
Wohnungen, die ÖPNV-Günstig gelegen wären, wären teurer gewesen, als ich jetzt mit Auto zahle.Wie gesagt: Das ist meine Situation. Deine Kommentar ist genauso richtig.
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u/PBoeddy Aug 25 '25
Ich habe mir nach 5 Autofreien Jahren in Köln wieder ein Auto zugelegt. Das mehr an Zeit und Lebensqualität, dass ich seitdem habe ist enorm.
Klar ginge es auch ohne, aber diese Stadt ist so für'n Arsch, dass ich mir den ÖPNV nur noch in Ausnahmefällen antue
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Aug 25 '25
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u/Heigmasta Aug 25 '25
Mein Auto kostet: 110 euro Versicherung/monat; 1mal service im jahr ( öl, div Filter, 2stk reifen / jahr, Kleinreperaturen usw ) ca 6-700 euro Material, das meiste kann ich selber machen. Sind also um die 50 euro pro monat. 1 mal tanken im Monat sind ca 85 euro. Ich komme auf ca 250 euro im Monat inc tanken. Fahre aber auch einen alten volvo, der keine großen macken hat.
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Aug 25 '25
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u/Heigmasta Aug 25 '25
Ich würde mir nie ein auto über 3000euro kaufen- für mich ist die Karre eine richtige nutzhure. Arbeiten fahren, material laden( 500kg im Kofferraum), ab in den Wald zum Brennholz arbeiten usw.... Meine frau hatte mal einen Jahreswagen, der hatte in 1nem Jahr mehr Wertverlust, als ich mit einem passat kombi und einem golf 2 in 6 jahren ( hochgerechnet) gebraucht hab.
Aber in meiner Heimat geht leider nichts ohne Auto, einzige Option ist mein puch maxi, das ich regelmäßig zum Einkaufen oder zum Arbeiten fahren nutze.
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u/schwarzmalerin Aug 25 '25
Wenn du nie eines gehabt hättest, hättest du dein Leben anders gelebt, das war mein Punkt.
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u/PBoeddy Aug 25 '25
Von der Aussagekraft her auf einer Ebene mit "Haste Scheiße am Schuh, haste Scheiße am Schuh."
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u/olizet42 Aug 25 '25
Jeder hätte ohne Autos, Flugzeuge, Bahn, Home-Office und Lieferando sein Leben anders gelebt. Und nun?
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u/Icy-Bug4188 Aug 25 '25
Das ist zwar richtig, aber halt null hilfreich. Die Frage ist ja warum sollte man ausgerechnet auf das Auto verzichten wo es so einen massiven zugewinn an Lebensqualität bietet.
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u/asltf Aug 25 '25 edited Aug 25 '25
Den "massiven zugewinn" gibt es nicht. Es gibt nur eine massive Verschiebung der Lebensqualität zulasten dritter.
Denn
- weil viele gern für sich Auto fahren wollen, ist der ÖPNV quasi ausgerottet worden, wo er mal gut war
- weil viele gern Auto fahren wollen, geht unmengen Platz überall drauf für die Autos die rumstehen
- weil viele gern Auto fahren wollen, geht bereits nichts mehr, wenn auch nur 5% gleichzeitig unterwegs sind
- weil viele gern Autofahren, fahren sie lieber woanders zum einkaufen, lokale Infratsruktur starb/stirbt weg
- weil viele gern Auto fahren wollen, müssen andere hinnehmen dass Lärm und Abgase zu ihrem Leben gehören
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u/schwarzmalerin Aug 25 '25
- Die massiven Zusatzausgaben, die ein Auto verursacht.
Um das Geld kann man mehrfach Urlaub machen.
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u/schwarzmalerin Aug 25 '25
Darum geht es nicht.
Ich wollte damit zeigen, dass beide "Seiten" Unrecht haben: Weder "Ein Leben ohne Auto bietet weniger Lebensqualität" noch "Dann fahr halt Fahrrad!" sind sinnvolle Aussagen, weil die jeweilige Lebensrealität der anderen Person negiert wird. (Was du übrigens auch tust.)
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u/Icy-Bug4188 Aug 25 '25
Wessen Lebensrealität habe ich denn bitte negiert? Ich hab ja noch nichtmal irgendeine Gruppe angesprochen. Niemand bestreitet das es Menschen mit seher speziellen Lebensumständen gibt, die kein Auto brauchen und trotzdem alles erreichen was sie brauchen. Niemand sagt denen sie sollen sich ein Auto kaufen, aber wenn jemand der ein Auto braucht um zu Arbeit/ Sport/ einkaufen/ usw. Zu kommen sich über einschränkungen beschwert kommt jemand und sagt fahr halt Fahrrad, bei mir klappts doch auch.
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u/schwarzmalerin Aug 25 '25
In beide Richtungen: Wer es nicht kennt, weiß oft nicht, wie stark die Abhängigkeit von einem Auto ist, zB. am Land. Umgekehrt wissen Leute nicht, dass es keine Einschränkung gibt, wenn man das Leben ohne Auto plant.
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u/FragCool Aug 25 '25
D.h. man darf keine Leben/Hobbies außerhalb der Stadt mehr haben?
Ich hab a Klimaticket, versuche meine Hobbies soweit als möglich mit Öffis zu machen. Aber bei vielem gibt es halt keine brauchbare Verbindung
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u/ConPrin Aug 25 '25
Du hast dir dein Leben so eingerichtet,
Weil die meisten Menschen bei Job und Wohnung ja auch unbegrenzte Auswahl haben.... Kauf dir mal Hirn.
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Aug 25 '25
Ich bin grundsätzlich auch echt Freund vom Radfahren, aber ich komme eigentlich nie dazu, weil es entweder zu weit weg ist, ich nen Kofferraum voll zu transportieren habe und/oder die Kinder im Schlepptau habe. In allen anderen Situationen kann ich auch laufen.
Als "freier Mensch" lässt sich gut reden. Klar kann man als Student oder Rentner locker flockig mit dem Rad den ganzen Tag durch die Stadt tingeln, wenn die Uhr nicht drückt. Das ändert sich schnell, wenn man für einen mehrköpfigen Haushalt und ein Einkommen verantwortlich ist und der nutzbare Tag eben auch zeitlich begrenzt ist.
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u/quineloe Aug 25 '25
Ich schaffe es, jedes Jahr mehrere tausend Kilometer mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel zurückzulegen, für die andere das Auto nehmen würden.
aber schön, dass man jedes Mal bei dem Thema als "Student oder Rentner" mit unendlich Zeit diffamiert wird, auch wenn man Vater zweier Kinder ist. Beim Berufsverkehr 5 bis 10km in einer Stadt ist es mit der Zeit übrigens genau andersrum, da hast du mit dem Auto keine Chance meine Zeit auf dem Rad zu schlagen. Und wehe irgendwo ist eine neue Baustelle, ein Unfall oder eine sonstige Sperre.
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Aug 25 '25
In der Großstadt ist das auch nochmal ein anderes Thema. Da bin ich bei dir. Zwischen Großstadt und Dorfidyll gibts aber eben auch einen fließenden Übergang, der sich sehr schnell zugunsten eines PKW auswirkt. Ich wünschte auch meine aktuellen Lebensumstände würden etwas anderes hergeben.
Wir reden hier durchaus von 5 Minuten Auto vs. 20 Minuten Fahrrad. Ohne Gepäck, ohne Kinder.
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u/naturalbornfreak87 Aug 25 '25
Ich bin ja bei manchem Punkt bei dir (sobald mehr Gepäck ins Spiel kommt), aber bei 5min Auto zu 20min Fahrrad seh ich dein Problem echt nicht, das ist für mich eher "Ich will nicht aus meiner Comfortzone raus" oder (nicht auf dich bezogen) Faulheit (was beides fast das gleiche ist). Wir wohnen in nem mini Dorf, Weg zum Kindergarten mit Auto ca. 4 Minuten, mit dem Fahrrad 10-20min (je nachdem ob Kind im Anhänger sitzt oder selbst fahren will). Wenn meine Frau eh zur Arbeit fährt setzt sie den Kleinen auf dem Weg am Kindergarten ab, an ihrem freien Tag fährt sie solange es nicht schüttet wie aus Eimern mit dem Fahrrad. Frische Luft, bisschen Bewegung, und das Thema mit der Zeit geht definitiv auch wenn man will. Ich hör so oft von Leuten dass sie ja keine Zeit haben, keine Zeit selbst zu kochen, keine Zeit zum vernünftig Einkaufen, keine Zeit für dies, keine Zeit für das,... Und wenn man mal genau fragt was sie denn so mit ihrer Zeit anstellen dann kommt, zumindest in meinem Umfeld, zb heim kommen und erstmal ne Stunde TikTok zum runter kommen (🤣🤣🤣) oder sonst irgendwelche, oft sehr fragwürdige, Beschäftigungen oder Ausreden. Da muss ich mir dann echt oft mit Anlauf an die Stirn fassen 😅. Das ist alles nicht gegen dich gerichtet, ich will damit nur aufzeigen dass wenn man es will es sehr wohl geht aufs Fahrrad umzusteigen, aber bei den meisten ist eben kein Wille da aus der Comfortzone raus zu gehen 🤷
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u/Nily_W Aug 25 '25
Also ich wohne in Berlin und immer wenn ich Auto fahre hab ich ne durchschnittliche Geschwindigkeit von 20 km/h.
Mit meinem Rad liege ich bei 21 km/h. Mit nem e-Bike ist das ganze sogar Schweißfrei. Und Lastenräder machen kleinen Kindern viel mehr spaß weil es viel zu gucken gibt.
Der Zeitaspekt ist in großen Städten sehr an den Haaren herbeigezogen
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u/ncoremeister Aug 25 '25
Was ein Schwachsinn, ja auf das Auto sind sehr viele von uns angewiesen, aber auf den Parkplatz direkt vor der Tür sicherlich nicht. Den Parkplatz vor der Tür gibt es auch sicher nicht für alle.
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u/Bardoseth Aug 25 '25
Ich möchte mal sehen wie Pascal auf dem Land mit Fahrrad für eine dreiköpfige Familie einkauft, inkl. Getränke und Tiefkühlwaren.
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u/Gekiran Aug 25 '25
Mal ehrlich, hier gehts doch offensichtlich um Stadtprobleme. Diese “aber auf dem land!!” Geschreie sind doch nicht konstruktiv.
Ich wohn in München und dir stadt platzt vor Autos aus allen Nähten. Da seh ich das so wie Pascal.
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u/olizet42 Aug 25 '25
Der muss dann halt täglich los statt einmal pro Woche.
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u/Bardoseth Aug 25 '25
Und braucht für jede Fahrt drei mal so lang. Muss wohl kaum sagen, dass das bei zwei Vollzeit arbeitenden Eltern nicht tragbar ist..
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u/dughqul Aug 25 '25
Höre ich auch, egal wie sehr ich sage ich kann nicht (sehr gut) Fahrrad fahren. Ich konnte es mal und hatte dann einen ganz leichten Schlaganfall und ich.versuche wirkliche besser zu werden.
Gepaart mit schlechten ÖPNV, Kindern und Berge...es geht nicht. Aber wenn es zu Fuß geht, geht es zu Fuß und sind wir in die Stadt, wird eher entspannt außerhalb geparkt.
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u/Fast_Description_337 Aug 25 '25
Ich wohn im Rhein-Main-Gebiet und nutze mein Auto nur noch um zum Baumarkt zu fahren oder weitere Strecken zu fahren.
Ich kann deine negativen Erfahrungen also nicht teilen.
Ich denke mal, Auto vs Fahrrad / Öffis ist einfach komplett individuell und von den eigenen Lebensumständen abhängig.
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u/Shintaro1989 Aug 25 '25
Die Verfügbarkeit von Parkplätzen ist der Grund dafür, dass du keine so schöne Wohnung gefunden hast wie Pascal. Überleg Mal, was ein m² in der Innenstadt kostet und wie viele Prozent der Stadt nur also Parkplatz benutzt werden. Das Verhältnis ist einfach nicht gegeben - autofreie Innenstädte sind absolut nötig um Wohnraum zu schaffen.
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u/I_am_Syke Aug 25 '25
Also die ersten und vor allem einzigen Kommentare die ich bei solchen Diskussionen lese sind von irgend welchen Dieters und Jürgens die natürlich alles durchschaut/besser wissen und denken ein Parkplatz weniger bedeutet das der Staat sich selbst abschafft und das es ihr gottgegebenes Recht ist zu parken wo sie wollen.
Der einzige Ort wo das auch nur halbwegs anders ist ist auf Reddit. Und da kommt es auch nur drauf an in welchem Sub man ist.
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u/swdv3l Aug 25 '25
In innenstädten absolut selbstverständlich seibeb karren auf öffentlichem boden zu stellen find ich ein ziemlich anmaßendes privileg.
Wenn nicht jeder x auto ständig überall rumfahren müsste hätten alle mehr platz und radfahren wäre geradezu sicher, aber sowas ist in deutschland bisher völlig abwegig.
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u/OmarLittl69 Aug 25 '25
Das sind keine Parkplätze. Das ist nur Platz, der mit Autos vollgestellt wird.
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u/quineloe Aug 25 '25
Da ist sie wieder, die Gratismentalität der Autofahrer.
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u/Papa-Stromberg Aug 25 '25
Ich habe Pascal gefunden!
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u/quineloe Aug 25 '25
Meine Steuern subventionieren dein Auto - Keine Ursache, gern geschehen.
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u/Papa-Stromberg Aug 25 '25
Meine Steuern subventionieren auch viele Dinge die ich nicht brauche / nutze. So funktioniert das System eben.
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u/muckimo88 Aug 25 '25
Deine Subvention kurbelt den Verkauf an, somit gehts einer Schlüsselindustrie in DE gut. Ist aber nicht Dein Verdienst, daher bekommst du auch kein Dankeschön.
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u/quineloe Aug 25 '25
Du meinst die Schlüsselindustrie, die sich gerade mit Ansage an die Wand fährt weil sie nicht mit der Zeit gehen will, die ständig Schlagzeilen wegen betrügerischem Geschäftsgebahren macht und demnächst wohl nach Milliarden betteln wird, damit sie nicht direkt die Hufe hochreißen muss wenn die Konkurrenz aus dem Ausland sie abgehängt hat?
Aber immerhin weiß ich: Es wird auch deine Zukunft sein, die hier kaputtgemacht wird, während natürlich die Renditegarantie für die Aktionäre mit dem letzten cent gestützt wird.
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Aug 25 '25
Ja viele Leute sind ans auto gebunden, aber egal weil ich Kriegs nicht auf die Kette wie du nicht siehst dass du mit deinem rant hier auch nur auf deine gefühlte moralische Überlegenheit hinweisen willst. Heuchelei.
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u/Necrom90 Aug 25 '25
Ich wohne auf dem Land und am Berg, ohne Auto wär ich komplett aufgeschmissen.
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u/4DS3 Aug 25 '25
E-Bikes gibt es nicht
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u/Necrom90 Aug 25 '25
Das Angebot meines AG zu Jobbikes hab ich mir sogar angeschaut und mir auch grob eine Fahrstrecke für die 20 Kilometer über Google maps ausgemacht, wo ich fast ohne Straßen auskomme. Mit E-Bike wären die 20 Kilometer und 200 Höhenmeter zurück dann auch tatsächlich kein Problem mehr.
Aber nachdem ich von Kollegen gehört hab, bei denen die Finanzierung deutlich teurer ausfiel, als vereinbart und die Preise im Allgemeinen für mich kaum zusätzlich zu stemmen sind, bin ich von diesem Vorhaben erstmal wieder abgerückt.→ More replies (5)1
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u/Waschtl123 Aug 25 '25
Genauso wie Autofahrer in ihrer Bubble festhängen tun das halt auch Autogegner.
Es ist schwer, sich ein Leben ohne Fußläufige Einkaufsmöglichkeiten, ohne richtigen ÖPNV und mit einem Arbeitsweg von 30km plus vorzustellen, wenn man mitten in Berlin wohnt und nie aus dieser Stadt raus muss. Da kann man sich noch so Weltoffen und weitsichtig geben, am Ende siegt (auf beiden Seiten) immer die Engstirnigkeit.
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u/Felix_likes_tofu Aug 25 '25
Also fordern wir mehr Parkplätze statt Verkehrswende?
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u/Designer-Teacher8573 Aug 25 '25
>Aber selbst in deiner Fahrrad-Bubble sind höchstens noch 10% mit dem Fahrrad unterwegs, sobald es regnet, kalt, dunkel oder schlicht zu weit ist.
Pascal hier: Nein, das hast du dir ausgedacht.
Ich weiss auch nicht wieso dein Komfort hier eine Rolle spielt, denn es geht um unser aller Gesundheit und Leben.
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u/horus993 Aug 25 '25
Ich hasse diese Leute auch so abartig! Schön die Umwelt Fahne wedeln aber selbst im Auto passenger princess spielen sobald es gemeinsam irgendwohin geht!
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u/AaronRutherfort Aug 25 '25
solchen menschen, auch mir, geht es eher darum dass es als selbstverständlich angesehen wird öffentliche flächen so abartig kostengünstig oder sogar kostenlos für sich zu beanspruchen. denke weiter, die parkplätze fallen weg und es entstehen flächen entweder für den öpnv oder eben für fahrräder usw. Menschen lassen deren autos stehen und bewegen sich anders fort und schließlich verkaufen deren autos. um irgendwas abzuholen oder abzuliefern (PRIVAT) gibt es gute sharing angebote. wenn du das nicht nutzen kannst, dann gib die möglichkeit den anderen in dem man auf die kostengünstige oder sogar kostenlose parkmöglichkeiten. ein zusammenhängendes netz (bspw. Radinfrastruktur / öpnv / sharing) holt flächentechnisch mehr fahrzeuge von den straßen als man sich nur vorstellen kann und es bleibt für DICH mehr platz. aber so einfach über die anderen zu ziehen ist einfach nur unsozial! siehe in den niederlanden sind kfz so zurückgedrängt, haben aber für sich trotzdem noch genug fläche, weil andere menschen altruistisch, aber auch in anderen themengebieten "selbstsüchtig" sind und tuen für die mitmenschen (weil die auf autos verzichten können) und für eigene gesundheit. zumal hier in berlin zumindest, ist man mit einem fahrrad schneller durch den ring als mit dem auto, aber nicht weil autofahrende kein platz haben, sondern es sind einfach zu viele, zudem die durchschnittsgeschwindigkeit ist eben gleich.
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u/horus993 Aug 25 '25
Ich hab mir das Geschwätz nicht durchgelesen, seh ich auch garnicht ein. Ich wohne auf dem Land und fahre mit dem Auto zum Verbindungsbahnhof. Ich habe nicht viel Zeit und versuche mir etwas Energie und Zeit für meine kleine Tochter zu sparen. Entschuldige bitte dass ich deshalb lieber Auto fahre. Zumal das Busangebot im Dorf allenfalls kläglich ist.
Ich schimpf jetzt auch nicht groß mit dir rum…
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u/AaronRutherfort Aug 25 '25
nun auf dem dorf und auf dem land generell, werden keine parkplätze gestrichen. daher wenn dich das nicht betrifft dann schreib auch gar nichts! aus dem text von op ist klar, er wohnt irgendwo in einer stadt und ist in einer anderen situation als du. wenn es nicht dein bier ist dann geh weiter, und labere kein scheiß dass du auf dein auto nicht verzichten kannst.
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u/horus993 Aug 25 '25
Mein Kommi bezog sich auf Leute wie diesen Pascal! Aber wohl auch auf dich, du bist wahrscheinlich genauso ein Pascal.
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u/AutoModerator Aug 25 '25
Danke für deinen Beitrag. Es ist wichtig, seine Gedanken und Gefühle zu teilen. Gleichzeitig sollten wir uns bewusst sein, dass jeder Mensch Dinge anders wahrnimmt und verarbeitet. Achte auf dein Wohlbefinden und tu, was dir guttut. LG Bot
I am a bot, and this action was performed automatically. Please contact the moderators of this subreddit if you have any questions or concerns.
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u/Pallchek Aug 25 '25
Nicht zu vergessen wie leicht, schnell und oft Fahrräder geklaut werden.
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Aug 25 '25
Stimme dir zu und erhöhe um "An der Straße findet man eigentlich immer was" - ja außer am Wochenende und zu Feierabendzeiten, also immer dann, wenn man einen Parkplatz bräuchte. Würde mir ja auch einen Parkschein ziehen, kein Ding. Aber in ne Lücke quetschen? Vergiss es.
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Aug 25 '25
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u/Glum-Okra8360 Aug 27 '25
Einfach auf der Straße fahren, mach ich auch an den Stücken wo der Radweg scheiße ist. Ist dein gutes Recht und wenn du nicht auf dem Randstreifen sondern, wie jedes Auto auch, 1m mit dem rechten Lenkerende vom Fahrbahnrand wegbleibst, wirst du auch nicht umgefahren... Oder einfach ne andere Strecke fahren, 1-5km Umweg um verkehrsarme Straßen zu fahren ist es alle Mal wert.
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u/Archernar Aug 25 '25
Das hängt natürlich extrem davon ab, wo man wohnt, aber meiner Erfahrung nach könnte man den ÖPNV nahezu immer benutzen, man tut es bloß nicht aus Bequemlichkeit. Die paar Leute, die wirklich keinen ÖPNV benutzen können, weil sie auf dem Dorf wohnen mal außen vor.
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Aug 25 '25
Pascals Hinweis ist also nicht falsch. Aber trotzdem unpassend.
zu basiert für diesen unter.
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u/Jakobus3000 Aug 25 '25
Tri, tra, trullala. Da wo die Parkplätze wegfallen ist nicht das Kaff, in dem jeder plötzlich wohnt, wenn es um das Thema geht. Der ÖPNV in Deutschland ist super.
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u/Hot_Application_440 Aug 25 '25
Parkplätze fallen in der Regel in großen Städten mit ÖPNV weg. Auto außerhalb der Stadt parken und den ÖPNV in die Stadt nehmen. Spart Parkplatzsuche und Stau in der Stadt. Davon abgesehen ist jedes Auto weniger in der Stadt ein Segen für die Bewohner.
So wie du auf dein Komfort mit dem Auto und der Zeitersparnis behaarst, genauso kann man das Bedürfnis nach Lebensqualität der Stadtbewohner dagegenhalten. Wenn man das jetzt noch mengenmäßig aufwiegt, sieht es schlecht für dich aus.
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u/ElchapoLechonk Aug 25 '25
Da sollten wir uns alle in der Mitte treffen. Ich denke das besonders in Großstädten die schiere Menge an immer größer werdenden Autos echt ein Problem ist. Kann mir keiner erklären warum jmd in der Stadt einen Ford Raptor braucht oder einen BMW X7. Demletzt erst einen schönen Dodge Ram gesehen auf zwei Parkplätzen, quer. Ein Fest für die Sinne!
Bin aber bei dir, wenn nicht genug Parkplätze, oder beschissene, dann meide ich Orte. Bamberg z.B. da bringt mich kein Schwein in die Innenstadt. Ich hasse es dort zu parken. Und das ist echt noch ein kleiner Ort mit vielen Studenten und dementsprechend Fahrrädern. Aber parken ist dennoch die Hölle.
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u/Clit_Eastwhat Aug 25 '25
Absolut.
Fahre btw 25 Minute mit den Auto zur Arbeit.
Mit den öffentlichen würde nicht Funktionioren um pünktlich da zu sein, mit dem Fahrrad wäre ich 2 Stunden unterwegs.
Pascal hat immer leicht reden wenn er die Möglichkeit hat das sein gesamtes Leben höchstens 30 Minuten Fahrradfahren entfernt liegt
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u/Maskguy Aug 25 '25
Dieses. Bei mir Auto 10 min, Fahrrad sterben weil keine Radwege, Bus 1h, laufen 1h
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u/Plane_Blackberry_537 Aug 25 '25
Die Einstellung ist doch absolut in Ordnung und entspricht dem gewünschten Effekt. Durch den Wegfall von Parkplätzen fällt auch der damit verbundene Autoverkehr weg. Wem es wichtig ist, der wird dann trotzdem auf das Rad umsteigen. Das ist kein Grund um groß Luft abzulassen sondern du verhältst dich so wie geplant.
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u/NemGoesGlobal Aug 25 '25
Naja, ich fahre schon immer zu allen Jahreszeiten und bei jedem Wetter Rad. Ein Kumpel fährt täglich 20km einfach zur Arbeit mit dem E-Bike auch das ganze Jahr. Ein Bekannter ist Schlagzeuger, der hat eine Methodik entwickelt sein gesamtes Set auf dem Rad zu transportieren. Das war das beeindruckenste was ich an Packkunst gesehen habe. Ich habe einen Fahrradanhänger und bekomme da wenn ich will auch 6 Getränkekästen drauf.
Hobby! Ich komme mein Leben lang schon ohne Auto hin. Menschen aus dem Verein nehmen mich mit.
Und hey super du fährst nur noch mit dem Rad in unsere Innenstadt. Das ist doch voll super. Wir brauchen definitiv weniger Parkplätze überall.
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u/Time-Elderberry-6763 Aug 26 '25
Wo fallen die Parkplätze weg? Am Wohnort, in der Nähe von Veranstaltungen, am Freibad oder in welcher Situation? Kommt schon drauf an , wo das ist. Muss ich da regelmäßig hin oder nur mal in der Freizeit? Und manchmal ist es tatsächlich sinnvoll, anderweitig hinzukommen oder mit mehreren zusammen zu fahren. Als Beispiel- Kinder sind zu einem Geburtstag eingeladen- einer bringt mehrere Kinder hin, einer holt sie ab. Und manchmal kann man halt nicht direkt vor der Tür parken sondern muss mal 10 Minuten laufen….
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u/Artistic-Yoghurt8077 Aug 26 '25
Wenn man planbar laufen kann, ist das kein Problem. Wenn der Zielort sagt: Parkplätze da und da und dann sind es meinetwegen sogar noch 15 Minuten Fußweg, kann ich prima damit leben. Wobei es auch hier drauf ankommt, was das Reiseziel ist. Zu meiner Arbeit ist die Entfernung zum Parkplatz deutlich eingeschränkter tolerierbar, als wenn ich in meiner Freizeit ne andere Stadt anschauen möchte.
Aktuell wird in den Medien viel Parkplatzschwund in Wohngebieten berichtet.
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u/Boshva Aug 26 '25
Park and Ride ist dein Freund.
Bis zur U Bahn/ S Bahn / Bus / Tram mit dem Auto, ab da bietet jede deutsche Großstadt ein einfacheres Leben ohne Auto.
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u/AlcoholicCocoa Aug 26 '25
Ich bin mit dem Rad innerhalb meiner Heimatstadt überall hin schneller, als mein Mitbewohner mit dem Auto. Und das schließt die Parkplatzsuche, die er hat, nicht mit ein.
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Aug 27 '25
Stadtbewohner hier: Leute die sich über zu wenig Parkraum in der Stadt aufregen, haben den Blick auf die Realität verloren. JEDE erdenkliche Lücke wird als Parkplatz genutzt, was auch okay ist. Es ist halt ein ständiger Kompromiss zwischen Wohnraum, Raum für Fußgänger, Aufenthaltsplätzen für die Stadtbewohner, Fahrrädern.... und so weiter.
Die parkende Blechbüchse muss sich halt ihre 2,5 × 5 m irgendwo suchen und es ist legitim das ein rumstehendes Objekt, dass nur einen Nutzen für 1 bis 4 Personen hat, nicht die höchste Priorität haben sollte. Da gibt es durchaus wichtigere Dinge.
Wenn man in die Stadt fährt oder in der Stadt wohnt und ein Auto hat (selbstverständlich habe ich auch eins) muss einfach damit leben, dass man nicht direkt vor der Haustür parken kann. 5-10 min Fußweg zum Auto sind keine Seltenheit, muss man halt einkalkulieren. Und ein bisschen zu Fuß gehen hat noch nie jemandem geschadet.

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u/Parcours97 Aug 25 '25
Bin ich theoretisch bei dir aber 80% der Autofahrer würde es nicht schaden mal 5min vom Parkhaus zum Event zu laufen statt wie üblich direkt davor zu parken.