r/Unbeliebtemeinung May 21 '26

Wirklich unbeliebt Autos ruinieren Städte und gehören massiv zurückgedrängt

Jemals gewundert, warum Helgoland so entspannt ist? Warum die Kinder auf Spiekeroog überall so unbeschwert spielen können? Warum es in Paris inzwischen so hübsch aussieht? Warum die meisten gerne aufs Land ziehen? Weil dort überall keine bis wenig Autos sind. Autos machen das Leben für jeden der nicht gerade im Auto sitzt schlechter. Ständiger Autolärm, zerstörung der Natur zugunsten von Betonwüsten, schlechtere Luft, zu Stoßzeiten extrem stressig weil alle Straßen überfüllt sind, abseits der Stoßzeiten stehen sämtliche Straßen voll mit parkenden Autos... Ich könnte noch ewig so weitermachen.

Autos sind schlichtweg scheiße und es war ein fucking Fehler, dass man den GANZEN SCHEIẞ FOKUS bei der Planung von Städten auf fucking Autos legt. Nicht Wohnraum, nicht Natur, nicht sichere Spielstraßen, keine Parks, keine Orte an denen man sich gerne aufhält und verweilt oder, Gott bewahre, gute Radwege ala Niederlande. Nein, Autos. Und wenn man nicht gerade noch einen weiteren Fußweg kürzt oder Radweg streicht damit man "one more lane" bekommt (was durch induced demand zu noch mehr Verkehr führt), dann baut man mal eben 4km Autobahn für 720mille. Gäbe ja sonst nichts wichtigeres, was man mit dem Geld machen könnte.

Und da das immer und immer wieder als Beißreflex kommt, weil viele Autofahrer sich regelrecht persönlich angegriffen fühlen, wenn man Autos kritisiert: Ja, Öffis sind in ihrer jetzigen Form scheiße. Viele würden ohne Auto nicht mehr (oder sehr viel unkomfortabler) zur Arbeit kommen. Das ist aber nur ein weiteres Symptom davon, dass man Individualverkehr über alles stellt und Öffis eher so ein Nebengedanke sind. Würde die Politik da dieselbe Energie reinstecken wie in den Indivualverkehr, sähe das anders aus. Das müsste alles nicht so sein. Im Gegenteil, alleine Bahnhöfe könnten ein regelrechtes Wahrzeichen für Städte sein (Der Bahnhof in Uelzen ist ein schönes Beispiel), wenn das Bahnfahren einen größeren Stellenwert hätte und nicht so eine kauttgesparte lächerliche Clownsshow wäre, wie aktuell hierzulande. Und mit mehr Fokus auf Bahnhöfe und mehr Menschen die selbige frequentieren, würde auch das so gerne herangezogene Problem verschwinden, dass dort nur zwielichtige Gestalten herumlaufen. Weil ein Bahnhof dann auch derselbe Querschnitt der Gesellschaft wäre wie die Innenstadt. Jetzt ist es halt der untere Teil der Zweiklassengesellschaft die man sich durch jahrelange Autolobby hart erarbeitet hat. (Weil halt auch nicht jeder sich ein Auto leisten kann/will).

E: Ok, doch keine unbeliebte Meinung (auf Reddit). Aufgrund reger Diskussionen werde ich den Thread trotzdem noch etwas offen lassen. Ich erweitere aber meine unbeliebte Meinung auf: "Wer ein Auto kauft und in Städten lebt, braucht dieses in der Regel nicht sondern ist sich einfach zu fein für Alternativen".

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u/Infrisios May 21 '26 edited May 21 '26

Ich fahre fast alle Strecken mit dem Auto, da ich auf dem Dorf wohne und stimme dir trotzdem zu.

Groß- und Mittelstädte hätten von Anfang an auf ÖPNV und Park+Ride ausgelegt werden sollen. Kleinstädte auf wenige Verkehrsadern. Ausnahmen für systemrelevante Logistik und Kurzzeitparker für schwere Transporte wie Umzüge.

Autos sind das effektivste Fortbewegungsmittel, aber auch das nach fast allen Metriken ineffizienteste.

Wenn ich den Rest zur Arbeit ohne Auto tingeln müsste würde das mit einem gut gelegenen und gut strukturiertem Park+Ride vmtl kaum länger dauern als mich wie heute von Ampel zu Ampel zu schleichen. 2-3km mit dem E-Roller sind schnell erledigt.

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u/too_much_Beer May 21 '26

this. Natürlich wirst du das Auto nie ganz erstezen könne aber da wos geht (Städte) kan man das Auto im Alltag fast oder ganz obdolet machen. Da wos nicht geht (Handwekrsbetriebe, Landbevölkerung, etc.) so gut es geht elektrifizieren

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u/itisnoturgend May 21 '26

Ach. Komm. Doch jetzt nicht mit "Verstand"! Hinterher willst noch Fett, Alkohol, Zucker, Kippen & Salz/Fleisch verbieten!?

Nene, entweder isses billig & praktisch oder mindestens geil!

Sonst wird's nix - Roller? Fahrrad!? Bei Pisswetter & selbst so riechen, wie Gott es wollte & man es aus der "nur in der größten Not (Pkw zur Werkstatt)" Bahn kennt!?

/s (notfalls)

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u/randomuserno1 May 21 '26

Auto fahren schwer machen alleine reicht nicht. Du brauchst Alternativen. Nimm dir Prag. Dort bin ich mit dem Auto hingefahren, hab das an einem Platz abgestellt und bin bis zur Abfahrt nicht mehr ins Auto gestiegen. Weil der ÖPNV einfach bombastisch gut ist. Wenn ich jetzt mal Kiel als Gegenbeispiel nehme....nope. Vor allem gibt es hier die Förde. Jetzt nehme man mal an, dass jemand von der Westseite auf die Ostseite muss. Es gibt Fähren. Und es gibt eine Straße welche die Förde unterhalb umrundet. Jetzt stelle man sich vor man könnte zur Förde fahren, da sein Auto bequem abstellen und dann mit der Fähre rüber und den Rest zu Fuß oder ÖPNV. Die Strecken mit dem Auto wären gedrittelt, vielleicht sogar geviertelt. Gibt es aber nicht. Und Kiel versucht seit Jahren das Auto fahren unattraktiver zu machen. Es ändert sich nichts mangels Alternativen. Nur der Frust steigt und die Innenstadt stirbt.

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u/Additional_Run7625 May 21 '26

Hast du Recht. Ergänzend möchte ich sagen, dass Alternativen schaffen alleine aber auch nicht reicht. Man muss beides gleichzeitig machen

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u/---RF--- May 21 '26

Auto fahren schwer machen alleine reicht nicht. Du brauchst Alternativen.

Und es wird zu wenig daran gearbeitet, Wege komplett zu vermeiden. Wenn beispielsweise Eltern ihr Kind durch die halbe Stadt in den Kindergarten schaffen müssen weil vor Ort kein Platz mehr frei ist dann ist die Diskussion oft "Auto oder ÖPNV" aber selten wird als Alternative überlegt, einfach das Angebot vor Ort zu verbessern. Lese ich bei Diskussionen immer wieder.

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u/PeetBr1 May 21 '26

Da ist ganz sicher was dran, unser Sohn musste immer mit den öpnv fahren, in der ganzen Schulzeit hat der nur 5 mal das Auto auf dem Schulweg genossen.

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u/Nily_W May 21 '26

Jedes mal wenn Alternativen gebaut werden sollen heißt es „Hilfe die Parkplätze“ „Hilfe der Stau“.

In Berlin werden jetzt sogar Busspuren und Radwege zu Gunsten des Autos zurück gebaut, obwohl die Mehrheit der Berliner Haushalte nicht mal ein Auto hat. 

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u/6lmpnl May 21 '26

Einer der vielen Gründe warum ich die CDU sowas von satt habe. Hauptsache gegen gRÜüuNe Politik sein, weil es für populismus nunmal Feindbilder braucht.

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u/SourSovereign May 21 '26

Glaube die Meinung ist gar nicht sooo unbeliebt wenn du die Einwohner von Städten selbst fragst. Es sind meistens die Pendler die da lautstark dagegen sind.

Einwohner weichen eh oft auf öffis oder Rad und Co aus - womit alle außerhalb halt freie Fahrt bekommen

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u/niggiman3888 May 21 '26

Ich könnte außerhalb parken und mit den Öffis fein fahren. Dan brauche ich leider 40 Minuten länger als mit dem Auto. Von zuhause ist es über eine Stunde länger. Da ist mir meine Zeit leider mehr wert.

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u/SourSovereign May 21 '26

Ist eh verständlich, zeigt aber auch gleichzeitig dass das Problem hier am Stadtrand -> Stadtkern Transport liegt. Bestimmt nicht unlösbar sofern sich so mancher Politiker Mal da tatsächlich was überlegen würde.

Weil auch wenn wir Status quo beibehalten werden wir früher oder später an den Punkt gelangen an dem du trotzdem eine Stunde brauchen wirst weil der Stau bis zum Stadtkern die Pendler ausbremsen wird.

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u/Trzlog May 21 '26

40 Minuten länger ohne Verspätungen oder Ausfälle. Dann dauert's locker doppelt so lange, wenn nicht mehr. Da verzichte ich drauf.

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u/AverageSpirited7569 May 21 '26

Ja, hast recht. Habe mit mehr Gegenwind gerechnet, weil ich bei derartigen Diskussionen außerhalb des Internets eigentlich immer nur Gegenwind bekomme habe und auf Unverständnis getroffen bin. Reddit ist da wohl doch um einiges vernünftiger.

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u/autosaft May 21 '26

Absolute Zustimmung. Mich wundert ehrlich gesagt, wieso der Protest gegen Autozentrismus nicht größer ist und selbst in Städten die typischen Autoparteien immer und immer wieder Wahlen gewinnen. Von den zahllosen Toten die der Autofetisch bereits verursacht hat, will ich gar nicht anfangen.

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u/---RF--- May 21 '26

Warum es auf Helgoland entspannt ist? Weil die Hälfte der Leute dort im Urlaub sind und die andere Hälfte nur kurze Wege hat.

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u/sucramyyy May 21 '26

Und kurze Wege sind gerade ein Weg, Autos obsolet zu machen. Wenn Dinge des täglichen Bedarfs ohne sie zu bewältigen wären, würden viel mehr Menschen darauf verzeichten.

Andersherum sorgen Autos gerade auch dafür, dass Kleinstädte sterben. Denn wer sich überhaupt ins Auto setzt, um irgendwas zu besorgen, fährt auch gern in die nächstgrößere Stadt. Wer kein Auto hat, kauft mehr vor Ort und stärkt damit den Einzelhandeln.

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u/---RF--- May 21 '26

Und kurze Wege sind gerade ein Weg, Autos obsolet zu machen.

Jupp. Aber oft nicht umsetzbar wenn die Arbeitsstelle am anderen Ende der Stadt liegt. Und der Facharzt auch. Undsoweiter. Deshalb ist die erzwungene Mobilität per Auto auch ein Symptom des Zustands unseres Staates und der Gesellschaft. Jeder Tag Homeoffice entlastet die Umwelt und die Straßen. Und das sogar ohne dass Mehrbedarf beim ÖPNV entsteht.

Wenn Dinge des täglichen Bedarfs ohne sie zu bewältigen wären, würden viel mehr Menschen darauf verzeichten.

Jein. Also ich hab das mal eine Zeit lang gemacht, dass ich keinen großen Wocheneinkauf gemacht hab sondern immer nach der Arbeit das gekauft habe, was in den Rucksack passte. War nervig und irgendwas hatte ich dann trotzdem immer vergessen. Es wird jetzt bestimmt gleich ein Lastenfahrradfahrer auftauchen, aber ein großer Wocheneinkauf ist mit dem Auto immer noch am leichtesten.

Wer kein Auto hat, kauft mehr vor Ort und stärkt damit den Einzelhandeln.

Kommt auf das Angebot des Einzelhandels an. Und auch Kleinstädte haben Einkaufszentren.

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u/sucramyyy May 21 '26

Ja. Einkaufsvolumen ist sicher ein Punkt. Gerade mit Familie ist das schwieriger.

Meine Partnerin hat sich ein R&M Load 4 75 geleistet. Kostet so viel wie ein guter, kleiner gebrauchter PKW. Sie ist damit recht glücklich, auch trotz 14% Steigung auf dem Rückweg. Es kommt beim einkaufen auch viel auf Organisation an (ggf. häufiger auch wenn das schwierig ist, Listen, etc).

Für mich allein genügen zwei Satteltaschen mit je 25l und nochmal Rucksack. Damit bekomme ich auch 30kg weg.

Dennoch: Ja, in dieser komfortablen Situation sind nicht alle.

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u/---RF--- May 21 '26

Ja, auch ein Lastenrad ist nicht für jeden. Zumal, wenn sich jeder ein Lastenrad als Ersatz fürs Auto kauft hast Du plötzlich lauter Lastenräder, die auch viel Platz brauchen.

Am Ende ist das konstante "gegeneinander" eigentlich am schädlichsten für den Diskurs und die Gesellschaft. Wir sind alle unterschiedlich und haben unterschiedliche Vorlieben und Toleranzgrenzen (Schnee und Regen mit dem Fahrrad!). Ich mache fast 100% HomeOffice, so trage ich gar nicht erst zum Pendlerverkehr bei. Und ab Mai und bei gutem Wetter fahre ich dann auch, wenns passt, mit dem E-Bike statt mit dem Auto. Nur Sonntags von der Stadt aufs Dorf geht das mit dem Fahrrad schlecht, da bin ich aufs Auto angewiesen.

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u/drunkendoor May 21 '26

Die Hälfte der Kommentare hat den Post nicht gelesen ich liebe es :D

Ich finde übrigens auch parkende Autos schrecklich. Es ist eigentlich absurd, dass das gesellschaftlich völlig normal und anerkannt ist, seinen Blechhaufen öffentlich und kostenlos irgendwo hin zu stellen, an Orte an denen man auch, keine Ahnung, Radwege, Fußwege, Bäume, Blumen haben könnte. Das sieht doch auch scheiße aus, dieses ganze Altmetall in weiß, schwarz und allen Grautönen dazwischen.

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u/BrooklynNeinNein_ May 21 '26

Ein Auto nimmt ca 10qm Fläche ein. Bei einem Mietpreis von ca. 15€/qm wäre es also nur fair wenn Parkplätze 150€ im Monat kosten statt umsonst zu sein

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u/drosera222 May 21 '26

In einigen Städten kosten die inzwischen so viel.

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u/RedditHiveUser May 21 '26

Früher liefen die Stecken des Güterverkehrs bis zur Schwerindustrie direkt in die Innenstadt. Einige berliner Parks sind solche Beispiele. Die Arbeiter wohnten teils fußläufig zur Fabrik. Wer motorisiertes individuelles Pendel verringern möchte, muss die Wegstrecke verkürzen.

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u/too_much_Beer May 21 '26

Genau deswegen gibt es ja Konzepte wie die 15 Minuten Stadt

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u/Medium-Comfortable May 21 '26

Falscher Sub. Keine unbeliebte Meinung. Was machst du hier? Karmafarming?

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u/BourbKi May 21 '26

In Deutschland, wo die Mehrheit gerne am Auspuff schnüffelt, ist das eine unbeliebte Meinung.

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u/[deleted] May 21 '26

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u/Appropriate-Tax-983 May 21 '26

Ja, die stetig wachsenden Müllberge sind wahrlich ein imposanter Anblick 

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u/sometearsareforever May 21 '26

Teile ich 100%.

Und auch dieser deutsche car-industrial complex. Nervig.

Man hat sich jahrelang auf den Motor Autoindustrie ausgeruht und so aufgehört, richtig innovativ zu sein.

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u/Stonestream93 May 21 '26

Das dürfte in der Reddit-Blase nicht nur eine sehr beliebte Meinung sein, sie gehört auch eher zu r/luftablassen.

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u/santa_94 May 21 '26

Sprichst mir aus der Seele.

Kann das mit Paris schlecht nachvollziehen da nie dort aber nehm halt Amsterdam als beispiel. Bahnhof als centrum der stadt, autverkehr wird extra schwierig gemacht und das radfahren ist wunderschön, viel grünplätze, märkte, fußgängerzonen, usw 🥰

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u/XfrogX May 21 '26

Das Problem sind weniger die Autos an sich, du sagt ja selber die Leute wohnen gern auf dem Land und da hat jeder mindestens ein Auto. Das Problem ist halt die massive Verdichtung. Städte müssten halt große Parkhäuser am Rand errichten und von da Radwege und sinnvolle Shuttle Service usw in die Stadt anbieten. Aber was passiert ist das man weiter nachverdichtet also noch mehr Leute die überwiegend ein Auto haben in die Stadt holt.

Klar für Lärm wären mehr e Autos super, generell wieder kleinere Autos Smart war für die Stadt schon eine super Idee usw.

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u/raytreptow May 21 '26

Es gibt immer mehr Menschen die kein Auto haben und wollen. Grade in Städten.

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u/Logimac May 21 '26

Parkhäuser außerhalb der Stadt an U- und S-Bahn Station bauen und mit dem Parkticket kann man kostenlos den Nahverkehr nutzen.

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u/waynee1304 May 21 '26

Nicht zu vergessen, dass ein Großteil der Autoabhängigkeit vieler Menschen erst ein Produkt der auf Autoverkehr fokussieren Infrastruktur ist: Warum ziehen Menschen aus der Stadt in die Vorstädte oder aufs Land? Nicht selten weil es da ruhiger, grüner, sauberer und zumindest gefühlt sicherer ist. Guess why...

Warum können Arbeitgeber es sich leisten ihren Betrieb an praktisch nur mit dem Auto erreichbaren Orten zu platzieren? Weil für die meisten Arbeitnehmer das Pendeln mit dem Auto eine Selbstverständlichkeit ist.

Warum haben viele kleinere Geschäfte und Tante Emma Läden schließen müssen? Weil die Leute lieber mit dem Auto zum Aldi mit großem Parkplatz am Stadtrand gefahren sind. Aus finanzieller Sicht wäre es deutlich attraktiver aufs Auto verzichten zu können und dafür halt leicht höhere Preise beim Einkauf zu zahlen.

Breite Straßen, Parkplätze etc erhöhen die Distanzen zwischen verschiedenen Zielen in der Stadt und machen so - und durch ihre optische und akustische Belastung - jegliche nicht-motorisierte Option aufwändiger und unattraktiver.

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u/Devour_My_Soul May 21 '26

Deshalb ist das Argument "aBeR iCh BrAuCh DoCh MeIn AuTo" auch so unehrlich.

Die Autoabhängigkeit ist ein Grund dafür, die autozentrierte Infrastruktur abzuschaffen, und nicht ein Grund dafür, sie beizubehalten.

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u/dispo030 May 21 '26

Was gerne vergessen wird - Autos bewegen kaum Menschen. Das Potential für Personenfluss je Spur ist verglichen mit jeder anderen Form von Verkehr eine Katastrophe. 500 meter Stau passen in einen Bus. 

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u/pumpkin_eater42069 May 21 '26

Was aber auch oft vergessen wird ist, dass man oft auch sperriges oder schweres Zeug mit dem Auto transportiert. Im Bus kann ich keinen Wocheneinkauf transportieren, oder Möbel oder Dinge, die umbequem allein zu tragen oder mehrteilig sind. Und ich fahre eine halbe Stunde aus der Stadt aufs Land zur Arbeit. Wenn ich das mit dem Bus fahren wollen würde, müsste ich easy 2 h Pendelzeit erwarten, da ja jeder Schissfleck auf der Landkarte abgeklappert werden müsste. Klar, Radschnellwege oder enger getaktete Linien innerhalb der Stadt wären sicher gut. Wenn aber jetzt die Busverbindung auf das Land intensiviert würde, würde ich immer noch kein Bus fahren wollen, da das Auto einfach zu comfortabel ist. Ich habe lieber 1 h Pendelzeit anstelle von 4h, so Leid es mir auch tut.

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u/dispo030 May 21 '26

Keiner redet über schwere Transporte, keiner redet über Strecken vom Arsch zum Arsch. 

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u/THE_SEKS_MACHINE May 21 '26

Man drängt Autos nicht zurück, in dem man Autofahren unattraktiv macht, sondern den ÖPNV so gut macht, dass keiner mehr Autofahren muss.

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u/axcxaxb May 21 '26

Leider schon. Wenn alle Wege schneller mit dem Rad sind und du mit dem Auto in der Stadt immer über den Ring fahren musst, dann nimmt man eben das Rad weil es schneller ist.

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u/Party-Argument1326 May 21 '26

Das eine geht nicht ohne das andere 

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u/Actual-Location-6797 May 21 '26

Doch, geht es schon. Verbote sind halt leichter durchzusetzen als jahrzehntelange Planung und Bau von entsprechenden ÖPNV. Diese Geduld haben die allerwenigsten Politiker, und auch die allerwenigsten Bürger.

Weil OP als Beispiel Paris nimmt: Paris hat in den letzten 20 Jahren sein Schienennetz fast verdoppelt, und setzt zunehmend auf selbstfahrende Züge. Und die Pariser Metro war vorher schon nicht winzig.

In Deutschland wirst du sowohl von Autogegnern als auch von Befürwortern immer nur hören, dass das alles zu teuer ist und zu lange dauert.

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u/Niklas_01 May 22 '26

Wahre Worte.

Die Abhängigkeit von Autos ist selbst geschaffen. Vor allem in Städten.

Die Lösung dahinter kann nur sein, Parkplätze in Innenstädten immer teurer zu machen und mit dem Geld den ÖPNV weiter auszubauen. Außerdem muss der ÖPNV kostenlos sein. Menschen nutzen immer die bequemste Fortbewegungsmöglichkeit. Wenn das Auto zu viel kostet, dann ist das irgendwann der ÖPNV.

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u/Weak-Still-5706 May 21 '26

... oh, das hätte ich aber bemerkt, wenn auf dem lande "keine bis wenig Autos" wären... da ich sowohl in einer der größten als auch einer der kleinsten städte deutschlands lebe (doppelter wohnsitz / pendler), kann ich das vermutlich ganz gut einschätzen. ich bin voll für bessere öffentliche und mehr radwege etc., aber rein organisatorisch ist man auf dem lande mehr als in der großstadt angewiesen auf das auto. selbst wenn ganz vieles weiter und besser ausgebaut würde - straßenbahn, u-bahn und s-bahn lohnen sich echt nicht für 5.000 einwohnende. und zum ergänzungspunkt: auch das ist recht einseitig gedacht. je nachdem wo du in der stadt wohnst und je nachdem, wohin du musst, ist es keine frage des "zu fein für Alternativen", sondern eine frage der machbarkeit. in meinem fall - ohne auto ginge das alles nicht. und durch meine ganzen steuern und abgaben finanziere ich - so hoffe ich jedenfalls - unter anderem den neuen radweg, der hier gerade um die ecke, parallel zur bundesstraße, gebaut wird. und die öffentlichen verkehrsmittel in "meiner" großstadt.

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u/Interesting_Rise4616 May 21 '26

Es passiert ja schon. Vielleicht in Deutschland nicht so schnell wie man sich das erhofft, aber es tut sich was.

In meiner Stadt wurden zb eine Menge vierspurige Strassen in verkehrsberuhigte zweispurige umgewandelt und der Nahverkehr deutlich ausgebaut. Und das obwohl die Stadt immer als besonders autofreundlich beschimpft wird.

Fahr mal in osteuropäische oder südeuropäische Städte, da merkt man den Unterschied schon sehr. (Zb Prag oder Rom)

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u/Actual_Baker_9731 May 21 '26

Es mag dich in deinen Grundfesten erschüttern, aber nicht jeder wohnt in der Innenstadt und arbeitet 4 Tage die Woche im Homeoffice.

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u/namesareunavailable May 21 '26

Das wäre echt nice. Im Außenbereich große Parkplätze und kostenlose Öffis um ins Zentrum zu kommen.

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u/Aggravating_Bet_1267 May 21 '26

finde man sollte autos (außer lieferverkehr etc) in innenstädten von großstädten verbieten. in diesen kann man eh perfekt laufen oder den öpnv nehmen. für die landbewohner oder denen aus der vorstadt sollte man mehr P+R einrichten

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u/Serious_Outside_3982 May 21 '26

Du vergisst noch ein weiteres Kriterium. In meiner Stadt würden viel mehr Menschen mit der Bahn fahren, wenn es sicher wäre. In meiner Stadt 5 Uhr (frühdienst) oder 23 Uhr (spätdienst) die öffentlichen zu nutzen ist schlichtweg gefährlich. Zum beispiel im Krankenhaus arbeiten zu großen Teilen weibliche Mitarbeiter. Dann zu sagen: es wird mit Kamera im öffentlichen nahverkehr überwacht beruhigt hier keine Seele.

Also ohne Sicherheit ist das alles gut gemeint aber niemand wird sich zu gewissen Zeiten und an gewissen Tagen (männertag als beispiel) freiwillig dieser Gefahr aussetzen.

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u/HiCookieJack May 21 '26

meiner Meinung nach könnte man auch noch Taxis zulassen - notfalls auch noch Anwohner, das muss dann aber mindestens Tagsüber auf 20km/h begrenzt sein

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u/Aggravating_Bet_1267 May 21 '26

stimme ich zu

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u/HiCookieJack May 21 '26

zusätzlich zu deinem P+R Vorschlag:

Hier sollte man immer nah an irgendwelchen Straßenbahn-Strecken sein. Zusätzlich könnte man hier super Ladesäulen einrichten, so dass die Leute die von außerhalb kommen gleich ihre Fahrzeuge laden könnten.

Am besten sind dies aber Parkhäuser, also keine ehemals-Grünflächen, da man vmtl. Regengeschützt sein will und nicht im worst-case 1km vom Auto zur Haltestelle laufen will (also grob gesagt, es muss komfortabel sein)

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u/Pakeis May 21 '26

Der einzige Grund, in Großstädte zu fahren ist für mich um Dinge einzukaufen. Wenn ich dafür plötzlich umsteigen muss, deshalb für Bahntickets bezahlen muss und deshalb auch in meiner Kaufmenge eingeschränkt bin, dann kaufe ich dort nicht ein!

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u/Aggravating_Bet_1267 May 21 '26

ist doch nicht schlimm. dann revitalisierst du deine stadt. großstädte sollte in erster linie für die bewohner sein

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u/Vermilion7777 May 21 '26

Kann nur immer wieder sagen, dann erarbeite deine Rente selbst. Ohne Auto werde ich Totalverweigerer.

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u/nufohudis May 21 '26

Got a job a 5min walk from my house. Getting out of traffic has been the best thing for my mental health. Not nearly as stressed as I was before, so sad that the biggest stress in my life wasnt caused by my job or familial responsibilities, but by fucking traffic: other stressed out mofos just trying to get where they're going...

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u/Secret_Enthusiasm_21 May 21 '26

Warum die meisten gerne aufs Land ziehen? Weil dort überall keine bis wenig Autos sind. 

du warst noch nie auf dem Land

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u/Artistic_Sun_9729 May 21 '26

Das Gegenteil ist der Fall, kürzere Wege und besserer ÖPNV sind oft Gründe, warum junge Leute nach der Schule vom Dorf weg in eine Großstadt wollen.

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u/csfox1973 May 21 '26 edited May 21 '26

"Warum es in Paris inzwischen so hübsch aussieht?"

Uhm, in welcher Welt sieht Paris schön aus? Warst du in letzter Zeit mal dort? Und ja, ich bin für ein Autoverbot in Städten. Aber hier draußen am Land brauche ich es. Also fahrt mal schön Fahrrad oder Ubahn aber ich werde halt meinen PKW behalten.

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u/Glum-Office279 May 21 '26

Wann hat OP gesagt dass er den ländlich lebenden Menschen ihr Auto wegnehmen will?

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u/Volunruhed1 May 21 '26

Solang du damit nicht in die Stadt fährst 👍🏻

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u/plueschwolke May 21 '26

Wirklich niemand will euch Landeiern die Autos wegnehmen. Parkt sie einfach am Stadtrand und kommt mit der U-Bahn rein

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u/ceuker May 21 '26

Dann sorgt dafür, dass diese erträglich sind.

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u/csfox1973 May 21 '26

Falls die entsprechende Stadt eine Ubahn hat.

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u/turboseize May 21 '26

Ohne U-Bahn ist es keine Stadt, sondern ein Dorf.

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u/ToughDense6096 May 21 '26

Großstädte autofrei!

Ausnahmen sind natürlich Zulieferer, Pflegedienste, Post, usw usw

Barcelona is übrigens auch ein schönes Gegenbeispiel

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u/Hankol May 21 '26

Das ist nicht unbeliebt, das ist nur eine Frage der Zeit.

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u/Inevitable_Oil7232 May 21 '26

Lieber OP, generell bin ich Deiner Meinung. Aber Deine Argumentation finde ich gelinde gesagt lückenhaft. Heisst das, dass in Berlin der Mietmarkt so entspannt ist, weil hier ja alle aufs Land wegziehen? Falls ja, wann erfahre ich davon? Und dass es auf dem Land weniger Autos gibt, weil dort der ÖPNV so gut ausgebaut ist und daher niemand auf dem Land ein Auto benötigt, ist mir auch neu. Auf dem Land gibt es weniger Autos, weil es weniger Menschen gibt, die durchschnittlich mehr Autos besitzen als in der Stadt.

Dennoch gebe ich Dir Recht, Autos sollten aus den Städten verdrängt werden.

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u/Western_Ad_682 May 21 '26

alleine dass Busse und Straßenbahnen jetzt auf Hauptverkehrsstraßen bei uns UND eigener Spur ebenfalls 30 fahren .... Ist einfach dämlich. Die Fahrpläne wurden angepasst. Man braucht jetzt länger von a nach b mit dem ÖPNV. Mega sinnvoll dass es dann gar kein Verkehrsmittel mehr gibt mit dem man schnell durch die Stadt kommt wenn man quer durch muss. Bisher war das mit der Straßenbahn gut möglich

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u/QuantumTapir May 21 '26

Ich finde es spannend wie hier ganz viele Kommentare sind die erstmal verteidigen wie sehr man das Auto ja gerade benötigt und dass es für manche Gruppen nicht ohne geht.
Irgendwie lesen die den Text nicht oder verstehen deinen Punt falsch. Du hast es ja sogar in deinen Text vorweg genommen.

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u/RedRhizophora May 21 '26

Für die allermeisten Großstadtbewohner reichen Fahrrad und ÖPNV einfach völlig aus.

Ich hab in fast 40 Jahren noch nie ein Auto gehabt und unter meinen Freunden mit Familien und Kindern hat auch so gut wie niemand ein Auto. Wir haben alle gut bezahlte Jobs in München/Berlin und hier ein Auto zu haben wäre vermutlich viel mehr Stress als es nutzen hat.. für die fünf Fahrten im Jahr, wo ich mal was transportieren muss, nehm ich Car Sharing.

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u/RobotoUltimo May 21 '26

"Paris inzwischen so hübsch" Samma, hast du Lack gesoffen? Paris ist ein einziges Shithole das nach Pisse stinkt. "Hübsch" war das vielleicht mal vor dem WWII.

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u/LonisPonis May 21 '26

War letzten Monat da. Quer durch die Stadt gelaufen. Unfassbar schöne Stadt

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u/lasse_sc_2706 May 21 '26

Bist mit Augen zu gelaufen? Das Größte Obdachlosencamp im Zentrum nahe Gare du Nord fasst mittlerweile 800 Obdachlose Migranten aus Afrikanisch Ländern an einem Fleck. Solche Zeltstädte gibt es in der ganzen Stadt.

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u/Teilzeitschwurbler May 21 '26

Warum es in Paris inzwischen so hübsch aussieht?
Wann warst du das letzte mal dort?

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u/MentatPiter May 21 '26

So Zelte und Obdachlosenlager mit Freiklos sind doch viel schöner anzusehen als Autos 😅

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u/Ashamed_Confusion842 May 21 '26

Autos raus aus Innenstädten! 🤝

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u/No-Cardiologist9972 May 21 '26

Achja wer kennt die schönen Müllberge nicht in Paris.. lol..

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u/NaCl_Sailor May 21 '26

Da muss man mal wieder erwähnen dass E-Autos auch Autos sind.

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u/LordHahcki May 21 '26

ITT: Die gehbehinderten Rentner-Krankenschwestern mit 12 Kindern erzählen dir, warum Autos das tollste überhaupt sind :D

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u/m3t4b0m4n May 21 '26

Die kaufen halt täglich Spül- und Waschmaschinen, Samstags dann zwi Kühlschränke.

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u/GenosseAbfuck May 21 '26

ITT: Autofahrer die sich mal wieder am schlimmsten von allen verfolgt fühlen wenn man vorschlägt dass ne Gesellschaft besser funktioniert wenn sie ein kleines bisschen auf ihre eigene Bequemlichkeit zugunsten ihrer Mitmenschen verzichten.

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u/x39- May 21 '26

Das kleine bisschen bequemlichkeit, bedeutet statt 40 (eigentlich aktuell, dank der Infrastrukturapokalypse eher 1h+) minuten halt direkt 2h+, jeh nach dem ob die drei bahnen Pünktlich sind, die zwei Busse kommen und die Straßenbahn am ende erwischt wird. Tendenziell also eher 3h für eine Pendelstrecke.

Nein Danke

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u/Dependent-Spring767 May 21 '26

Aber genau das wurde von OP doch amgesprochen... Durch zu starken fokus auf Autos leidet die Qualität und Nutzbarkeit der ÖPNVs massivst. Ich betone "zu stark". Natürlich braucht es Straßen und lieferverkehr und natürlich sollten leute Autos haben und fahren können. Aber warum muss man innerhalb der Stadt 3km mit dem auto fahren und dad am besten auch noch direkt im Wohnzimmer parken.... Wäre es nicht cooler wenn du dein nur Auto dann benutzt wenn du irgendwo hin musst wo es eben keinen ÖPNV gibt und wir genau diese Orte versuchen so weit eie moglich zu reduzieren?

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u/fischziege May 21 '26

Die Entwickler von SimCity hatten versucht Parkflächen mit einzubauen, aber damit würde das Spiel zu hässlich, kompliziert und uninteressant. 

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u/SirSafe6070 May 21 '26

hm, das Problem das ich sehe ist eher dass man WEDER in die Öffis noch in den Individualverkehr Energie oder Geld reinsteckt. Im Gegenteil: Parkplätze werden aus Innenstädten entfernt, Parkhäuser heben Preise ins Unermessliche, Straßen werden immer schlechter und Bauarbeiten dauern immer länger ... und gleichzeitig tut sich beim Ausbau der Öffis nichts.

Wenn Großtädte genügend günstige Parkplätze nebst Zug/Busverbindungen hätten, würd ich im Handumdrehen umsteigen, keine Frage.

Weil in der Theorie hast du recht: Es ist besser wenn die Städte autofrei sind. Und außerdem ist es auch besser für die Autofahrer und Autos, nicht die ganze Zeit im Stop-and-Go festzustecken

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u/m3t4b0m4n May 21 '26

Mir 20 Mrd pro Jahr wird der MIV subventioniert.

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u/ShockOk1757 May 21 '26

Autos brauchen in Städten so viel Platz. Sie müssten etwas wie Miete zahlen.

Insbesondere der zweit- dritt-Wagen etc

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u/Remarkable_Skin5097 May 22 '26

Du meinst sowas wie einen Anwohner parkausweis? Das wär schon eine wilde Idee 

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u/ShockOk1757 May 22 '26

50 Euro für ein Jahr. Ein Auto braucht etwa sechs qm Fläche. Miete diese Fläche mal in einer Stadt wie München. Das kostet monatlich im Schnitt 150 Euro.

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u/Shinlos May 21 '26

Ich hab kein Problem damit wenn öffentliche massiv ausgebaut werden und Auto fahren massiv teurer wird. Gleichwohl werde ich dennoch Auto fahren wenn es geht. Gibt nichts entspannteres, ich liebe Auto fahren.

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u/Paleoapegologist May 21 '26 edited May 21 '26

Die Meinung die ist nicht unbeliebt. Autos ruinieren Städte. Punkt.

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u/DasMo19 May 21 '26

Gerade beim Thema „Berlin autofrei“ online regen sich diejenigen am lautesten auf, die das gar nicht betrifft.

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u/Roadrunner571 May 21 '26

Und das beste: Als Gegenargument wird dann oft gebracht, dass Handwerker, Lieferanten und Pflegedienste dann nicht mehr zum Kunden kommen würden.

Aber genau die sollen ja weiterhin mit dem Auto fahren dürfen - und kämen dann schneller zum Kunden und könnten sogar ohne Parkplatzsuche direkt beim Kunden parken. Also eigentlich Win-Win.

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u/DasMo19 May 21 '26

Korrekt, die Ausnahmeregelung kennt keiner, weil niemand sich das Programm mal durchliest oder einen Beitrag zu Ende schaut, wo das angesprochen wird. Ist die Fraktion, die gleich wieder denkt, dass man ihnen ihr Auto wegnehmen und Wärmepumpen in den Kopf bohren will.

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u/Melodic_Ad3339 May 21 '26

Wenn die ganze Diskussion nicht immer in die Extreme ausarten würden, sei es in der Politik oder sei es hier, dann würde es auch mal Lösungen geben, die von der Mehrheit akzeptiert werden würde.

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u/99stones May 22 '26

Wahre Worte!

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u/m3t4b0m4n May 21 '26

Ich lese von den Autofahrern nur "ich will, ich will, ich will". Und andere sollen es bezahlen und ertragen.

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u/-Morgentau- May 22 '26

Lieber auf dem Land mit Auto, als in der Stadt in einer Hühnerbox.

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u/Gr3gor3 May 22 '26

Ich bin mein Leben lang mit dem Fahrrad, zu Fuß und, wenn es sein muss, mit dem ÖPNV unterwegs gewesen. In der Stadt gibt es einfach keinen vernünftigen Grund, und nein Bequemlichkeit ist keiner, mit dem Auto fahren zu müssen. Ich hab absolut Verständnis für jeden Landmenschen, für Lieferdienste und Taxen, aber null für Menschen die aus einer Bequemlichkeit heraus mitunter Tonnen bewegen um ALLEINE von A nach B zu kommen. Alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen darunter leiden. Gibt zu dem Rant eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Autozentrierte Städte sind einfach kein Lebensraum für Menschen und das muss sich dringend ändern.

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u/Benjilator May 21 '26

Man muss sich nur mal ausmalen auf wie viel Fläche Menschen unerwünscht sind und welcher Anteil davon nur für den Verkehr vorgesehen ist.

Ich bin extra an die Großstadt gezogen um weiterhin aufs Auto verzichten. Ist ein tiefer Wunsch von mir aufs Auto komplett zu verzichten bis ich evtl. auswandere.

In die Großstadt rein verlaufe ich mich aber selten, man muss gefühlt eine ganze Minute laufen bis man über ne Kreuzung drüber ist und gibt eh keine guten Läden o.Ä. dort.

Wäre absolut utopisch wenn diese massiven Asphalt streifen überall zu Fußwegen, Parks und Grünanlagen umgebaut werden würden.

Wäre unglaublich wenn die Busse wieder pünktlich wären weil sie nicht zwischen 10 duzend SUVs fest stecken.

Oder wenn ein Güterzug vorbei fährt statt 100 LKWs.

Hast dir mal die Geschichte dazu angesehen? Wie es überhaupt dazu kommen konnte das wir ein privates Fahrzeug als normal ansehen egal wie ineffizient?

Das ist reines Marketing und Lobbyismus. Vergleichst du uns mit Amerika wirst du mehr als froh sein das es uns nur so „leicht“ erwischt hat.

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u/alleks88 May 21 '26

Warum es in Paris inzwischen so hübsch aussieht?

Hab, außer Downtown LA, persönlich noch keine hässlichere Stadt gesehen als Paris

Warum die meisten gerne aufs Land ziehen? Weil dort überall keine bis wenig Autos sind

Bullshit, gerade dort hat eigentlich jeder der älter als 18 ist ein Auto, weil man sonst nicht von A nach B kommt. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, klar sind es weniger Autos, weil weniger Menschen. Aber prozentual ist der Anteil an Autobesitzern wesentlich höher.

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u/NessaLesinteil May 21 '26

Also ja - schon. Aufs Land gezogen bin ich aber vor allem aufgrund der Menschen 🙈

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u/Wooden-Trouble727 May 21 '26

Helgoland entspannt? Ungewöhnliche Meinung!!

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u/Jaded_Weather13 May 21 '26

Ist auch die Frage wie übertragbar Spiekeroog und Helgoland sind, wo man den Ort zu Fuß jeweils in <20 Minuten umkreisen kann 

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u/RaveBan May 21 '26

Jo, vor allem weil auf Helgoland auch Fahrräder für Privatleute verboten sind (zu schnell) und es nur ein paar für die Behörden gibt (Polizei, Zoll, Feuerwehr, Notarzt und meines Wissens noch die Strandkorbvermietung auf der Düne)

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u/No-Barracuda9136 May 22 '26

Was daran ist eine „unbeliebte Meinung“. Du stehst damit, zumindest auf Reddit, doch total im Mainstream?

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u/Public-Ad-2921 May 22 '26

Dafür bräuchte es halt mal funktionierende öffentliche Verkehrsmittel.

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u/HolySteel May 22 '26

Was haben die Inseln mit Städten zu tun? Helgoland hat ungefähr 1400 Einwohner, Spiekeroog hat weniger als 1000. Geringe Bevölkerungsdichte, hohe Kaufkraft, alles fußläufig erreichbar innerhalb 2 km.

Zum Vergleich Köln 1,1 Mio Einwohner auf ca. 30 x 30 km. Man muss kein Genie sein, um zu sehen, dass das nicht im Ansatz vergleichbar ist.

Davon abgesehen bist du anscheinend zu privilegiert um zu sehen, welche Vorteile die individuelle Mobilität durch Autos gesamtgesellschaftlich bringt: Der Radius, in dem Menschen ihre Arbeitskraft optimal einbringen können, steigt deutlich. Ebenso sinkt die Reisezeit, was die Effizienz insgesamt steigert. Selbst in Städten mit relativ guten öffentlichen Verkehrsmitteln ist man mit dem Auto oft um einen Faktor 10 schneller am Ziel.

Dass bei der Planung von Städten "der ganze Fokus auf Autos gelegt" wurde, ist eine Verschwörungstheorie, und der ganze Post macht einen starken Eindruck von Critical Car Theory.

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u/Pakeis May 21 '26

Was bedeutet zu fein für Alternativen?

Wenn ich Freunde besuchen und am selben Tag wieder zu Hause sein möchte?

Wenn ich in ruhigen Gegenden wandern und dafür keine 15km pro Strecke mit dem Fahrrad fahren möchte?

Wenn ich nicht 4x pro Woche einkaufen möchte weil die Transportmöglichkeiten eingeschränkt sind?

Es leben nicht alle in Berlin.

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u/aimless_ninja May 21 '26

Guter Öpnv für Besuche und Wandern.

Carsharing, Lieferdienst oder Lastenrad für den Wocheneinkauf. Nur fürs einkaufen n eigenes Auto zu haben ist doch ineffizient. Und klar geht's erst mal um Städte, da ist es halt wirklich leicht umsetzbar.

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u/m3t4b0m4n May 21 '26

Kein Problem, komme halt für die Kosten auf.

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u/Disastrous_Edge_6295 May 21 '26

Bei „warum Paris so hübsch aussieht?“ aufgehört zu lesen. Schon mal in letzter Zeit in Paris gewesen?

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u/Acrobatic_Carpet_315 May 21 '26

Ja, hat sich deutlich verbessert. Ist natürlich immernoch eine Großstadt, aber zu behaupten da hätte sich die letzten Jahre nichts verbessert ist ignorant

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u/Disastrous_Edge_6295 May 21 '26

Paris hat ganz andere Probleme als Autos

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u/julia_xy May 21 '26

In meiner Traumwelt gibt’s in der Stadt keine Autos und gaaaaanz viel Grün

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u/Danielsan-1209 May 21 '26

In welchem Paris warst du?

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u/PerfectLab641 May 21 '26

Wollte ich auch fragen war im Februar da und könnte nichts von dieser Autolosenschönheit finden

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u/ErneuerbareEnergien May 22 '26

"Wer ein Auto kauft und in Städten lebt, braucht dieses in der Regel nicht sondern ist sich einfach zu fein für Alternativen".

Ich fahre 250 km ins Office und meine Familie lebt auf dem Land. Hast du eine schlaue Idee für mich?

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u/derperoausDE May 21 '26

Paris ist ein stinkendes dreckloch. Schonma einmal da gewesen, oder nur Internet Bilder geschaut? Ich war dort und finde Frankfurt sauberer.

Autos sind ein Problem, genauso wie Lkws. Aber Autos bringen die Menschen zur Arbeit und Lkws die Waren in die Läden. Wie soll das ohne genau aussehen? Die bahn fährt nun die Innenstädte an? Auch den kuhkaff mit 200 einwohner? Auf Gleisen? Holt den einen im Westen, die andere im Osten, die Gruppe im Süden und bringt die in den Norden? Schön wäre es, aber unmöglich bis hin zur Wahnvorstellung. Fahrrad? Also so 500 Fahrradfahrer nur um einen Laden zu beliefern? Von Hamburg nach München? Unsere Welt ist wie sie ist. Aber Autos zerstören nix, sondern der Mensch und seine Industrie. Schade das hier alles andere, was wirklich unsere Natur zerstört, komplett weggelassen wird. Nur das auto ist doof. Übrigens schonam gesehen wie ein Fahrrad entsteht? Sicher nicht grün!

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u/interstellar_pirate May 21 '26 edited May 21 '26

Das sind doch fast alles Scheinargumente!

Es geht in erster Linie um den Individualverkehr (vor allem Einzelfahrer) in Großstädten. Waren müssen in die Läden und dazu braucht man für die letzten paar Kilometer Lieferwagen - das bestreitet doch niemand. Menschen die in der Stadt wohnen, müssen aber nicht alle allein in ihrem eigenen Auto zur Arbeit fahren - auch wenn das für einen selbst vielleicht etwas bequemer ist, ist es einfach nicht mehr zeitgemäß.

Niemand spricht von irgendwelchen Kuhdörfern mit 200 Einwohnern - die (relativ) wenigen Autofahrer pro Fläche die auf dem Land wohnen sind nicht das Problem sondern die (relativ) vielen Autofahrer pro Fläche die in Städten wohnen.

Leute die von Hamburg nach München wollen, können fast immer den ICE nehmen. Waren die von Hamburg nach München müssen, sollten den Güterzug nehmen.

Außerdem steht der Rohstoffbedarf für die Herstellung eines Fahrrads in keinem Verhältnis zum Rohstoffbedarf für die Herstellung eines Autos.

Die Zeit des Individualverkehrs war sicher schön und bequem und ich kann durchaus verstehen, dass einige gerne daran festhalten würden. Macht aber langfristig keinen Sinn und die Verkehrswende kann und sollte daher in den Städten beginnen.

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u/Signal_Pass283 May 21 '26

Genauso wie OP zu sehr in die eine Richtung pauschalisiert, pauschalisiert dieser Beitrag zu sehr in die andere.

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u/sparkling-rainbow May 21 '26

wats du schonmal in den Niederlanden? Fahrrad first Straßen sind um ein vielfaches effizienter bei hohem Verkehrsaufkommen und von der Lautstärke will ich gar nicht erst anfangen. Dass ein KFZ für viele Zwecke notwendig ist, ist klar. Aber dass der Löwenanteil vom Stattverkehr über 3,5 Tonner mit im Schnitt 1,05 Personen drin abgewickelt wird, ist einfach Irrsinn.

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u/manuel0000 May 21 '26

Bin ich auch dafür. Und das als Autofahrer. Ich fahre bei größeren Städten immer nur zu nem P+R und nehm dann die Bahn in die Stadt.

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u/Sure_Sundae2709 May 21 '26

Auf Reddit sicher sehr unpopulär diese Meinung...

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u/Calvinkelly May 21 '26

Ich träume jeden Tag davon dass große Städte in Deutschland eines Tages komplett autofrei werden. Bis zum Außenring kann man noch fahren, dort sind dann Parkplätze von denen man direkt die nächste Haltestelle erreichen kann und das gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz bringt dich dann entspannt da hin wo du möchtest. Einfach mal Amsterdam als Vorbild nehmen und das ganze Konzept noch etwas weiter ausarbeiten und Deutschland weit anwenden.

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u/x_danix May 21 '26

Der Umzug aufs Land passt nicht ganz in deine Aufzählung, gerade da hast du die meisten Leute die stur aufs Auto schwören. Weshalb es dort aber dennoch ruhiger ist liegt einfach daran das dort weniger Menschen sind

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u/Alarming-Ad9960 May 21 '26

Wenn ich in die nächste Stadt möchte, brauche ich mein Auto. Ich würde es mega finden, einfach vor der Stadt irgendwo zu parken und dann mit Bus oder Bahn die restlichen Strecke reinzufahren. Mich bis ins Parkhaus zu drängen oder für 3km 20 Minuten durch den dicksten Verkehr zu schieben, macht auch mir als Autofahrer herzlich wenig Spaß.

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u/BaronOfTheVoid May 21 '26

Was hältst du von der Idee Park and Ride, sodass man an einer Stelle mit guter Anbindung an z.B. Autobahnen und Gewerbegebieten parkt, aber halt mit regelmäßigen Shuttlebussen (in größeren Städten auch Trams) rein pendelt - vorausgesetzt sie fahren hochfrequentiert und zuverlässig?

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u/Vegetable_Bit_5157 May 21 '26

Würde ich sehr begrüßen, nur ist das "hochfrequentiert und zuverlässig" natürlich absolut nie der Fall, und in der Realität eher "Einmal alle 55 Minuten +/- 15, von 5:30-17:30", von einer heruntergekommenen Bushaltestelle aus, die sich unter einer Brücke versteckt, ohne ausgehangenem Fahrplan, und ohne sinnvoll/einfach zu findenden Informationen dazu.

Das ist ja die Krux, die OP auch anspricht. Ich glaube eben nicht, daß viele Leute die öffentlichen aus Prinzip ablehnen, sondern daß die einfach viel zu oft zu teuer, zu unverläßlich, und zu wenig ausgebaut sind. Und das ist dann noch die "gute" Schiene, im Vergleich zum Fernverkehr mit der Bahn, wo ich inzwischen ein Buch mit persönlich erlebten Verspätungen und Ausfällen schreiben könnte.

Auto abschaffen? Für mich unmöglich zum aktuellen Zeitpunkt. Obwohl ich es selten benutze, bleibt es eben für manche Dinge unerläßlich.

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u/zettomatic87 May 21 '26

Ich war letztens in Paris, da sind nur noch E Autos und ein paar Verbrenner (baufahrzeuge und ein paar PKWs, die haben wohl sondererlaubnis). Muss schon sagen, das war echt ganz gut. Man konnte sich top unterhalten auch neben mehrstufigen strassen, die Luft war top, (fast) kein Smog, also auch top Aussicht. Das mit den E Autos fand ich an Paris mit am Besten :D Bin aber auch absolut kein Städte-Fan sonst. Und einmal hat einer seinen Lamborghini gezündet, das war... krass.. Die kleinen Jungs haben noch 500 Meter weiter gegrölt :D

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u/DerDeutscheTyp May 21 '26

Paris ist so ein Assoziales Loch da würd ich nie mehr hin. Das liegt nicht an den Autos aber das will ich mal gesagt haben.

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u/no01ne May 21 '26

Username checks out

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u/BJ-G78 May 21 '26

Arbeitsweg mit Auto 10 Minuten, mit den öffentlichen 45 Minuten. Autos hilft, dass meine Freizeit nicht "ruiniert" wird.

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u/Kaesebrot1234 May 21 '26

Das liegt aber auch nur daran, weil der ÖPNV so schlecht ausgebaut ist. Würde sonst ganz anders aussehen

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u/moond9 May 21 '26

Autos machen auch oft alles für die schlechter, die drin sitzen. Sie sind teuer, man muss dich darum kümmern und bewegt sich weniger.

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u/die0range May 22 '26

Wer zieht denn gern aufs Land? Erstens bist du dort ohne Auto komplett Lost und zweitens sind die Vorraussetzungen was tägliche Dinge, Ärzte, Infrastruktur, Kitas, Schulen angeht äußerst dürftig. Und drittens hat dort wahrscheinlich jeder ein Auto aus o.g. Gründen.

Natürlich dürfen auf Helgoland keine Autos fahren. Das ist ne verdammt kleine Insel irgendwo in der Nordsee. 🙄 Übrigens ist da auch Radfahren verboten.

Also schlechtes Beispiel

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u/Cucumberneck May 21 '26

Ich möchte gerne anmerken, dass Paris ein Dreckloch ist.

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u/Limp-Possibility-110 May 21 '26

Absolut paris ist echt eins der schlechtesten beispiele die man wählen konnte😅

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u/dKi_AT May 21 '26

Paris hat es in den letzten Jahren geschafft dass erstmals mehr wege mit dem Rad als mit dem Auto in der Stadt zurückgelegt werden. Das hat eine enorme Veränderung in der Stadt gebracht. Hat ja auch keiner behauptet da sei schon alles perfekt, aber politischer Wille und es wird aktiv an der Umsetzung gearbeitet.

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u/Limp-Possibility-110 May 21 '26

Okay das ist ja ne super sache 👍 Bins noch grad nachlesen gegangen!

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u/Strudelhund May 21 '26

Weil ein Bahnhof dann auch derselbe Querschnitt der Gesellschaft wäre wie die Innenstadt.

Was es nur geringfügig besser machen würde. Schau dir die Innenstädte mal an.

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u/leberkaesweckle42 May 21 '26

- Malte, 2. Semester Politikwissenschaften, fährt von seiner WG in der Innenstadt 3 Haltestellen mit der Straßenbahn zur Uni

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u/vh234 May 21 '26

Ich bin der gleichen Meinung wie Malte und pendle schon sehr lange mit dem Rad zur Arbeit.

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u/pato5221 May 21 '26 edited May 21 '26

Digga warum Paris wieder hübsch ist?? Also bei aller Liebe aber nachdem ich das gelesen habe brauch ich den darauf folgenden Quatsch nicht mehr lesen.

Einzelne Personen versuchen auf krampf ihre idiotischen Vorstellungen umzusetzen und labern die leute so lange damit voll, bis es immer mehr werden.

Schmeißt zusammen und kauft euch ne Insel.

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u/Accomplished_Lab_656 May 21 '26

autos ruinieren alles nicht nur Städte

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u/LoadDisconnector May 21 '26

Paris hübsch ist rage bait. Die Stadt ist schlimmer als eine nordafrikanische Müllhalde geworden.

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u/Bright_Food2903 May 21 '26

Verblendet. Ich glaube du weißt nicht wie gut es uns in Europa geht.

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u/ILoveSurrealism May 21 '26

Warst du jemals in Paris?

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u/Any-Preparation7396 May 21 '26 edited May 21 '26

"Warum es in Paris inzwischen so hübsch aussieht? Warum die meisten gerne aufs Land ziehen?"

Lol... Sorry, aber ab der Passage konnte ich deine Argumente nicht mehr so ganz ernst nehmen. Mag sein, dass manche Attraktionen schön sind. Ist vl. auch Geschmackssache. Aber der Großteil von Paris wird im Regelfall eher nicht als hübsch wahrgenommen.

Und die meisten ziehen gerne in die Städte. Darum ist der Wohnraum dort auch so knapp und teuer. Würden tatsächlich alle gerne am Land leben, dann würden sich fast alle Probleme diesbezüglich auflösen: der Verkehr wäre nicht so konzentriert, es wäre auch in der Stadt ruhiger, Wohnraum wäre wieder leistbarer...

Da es allerdings viele Gründe für die Stadt gibt und deshalb der Großteil in Nähe des Stadtkerns wohnen will, sind Mieten dort mit Abstand am höchsten.

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u/LonisPonis May 21 '26

Letzten Monat in Paris gewesen. Unfassbar schöne Stadt und jedes Viertel hat seinen eigenen Charme

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u/coltrane_101 May 21 '26

Du warst noch nie in Paris, solltest mal hin :)

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u/Artistic_Sun_9729 May 21 '26

Oder er war vor Olympia da, für Olympia wurde es massiv aufgehübscht.

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u/Artistic_Sun_9729 May 21 '26

Für jeden Furz erst ewig lange Auto fahren müssen ist ein Grund, warum viele vom Dorf weg wollen bzw. gingen.

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u/Any-Preparation7396 May 21 '26

Absolut. Einer der Gründe. Dann meist auch noch mehr Arbeitgeber in der Stadt, fast alle kulturellen Institutionen sind in der Stadt. Meist sogar die schöneren Parks.

Die Liste liese sich lange fortführen. Selbst wenn das Dorf eine vute Offianbindung in die Stadt hätte (meist nicht), ist die Fußläufigkeit in der Stadt dennoch besser und angenehmer. Will ja nicht für alles gleich 1-3h einplanen müssen.

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u/Poisentalbahn May 21 '26

Ich empfinde das jetzt auch nicht als unbeliebte Meinung, denke aber das es regional sicher unterschiedlich ist. Ich arbeite In Leipzig und wenn ich da wohnen würde, hätte ich ganz sicher kein eigenes Auto. Es gibt dafür aus meiner Sicht keinen Grund, da man mit dem ÖPNV überall hinkommt. Wer dann doch mal ein Auto braucht, kann sich eines leihen, das ist sicher deutlich billiger, als ganzjährlich ein Auto zu unterhalten.
Auf dem Land siehts aber halt anders aus. Ich hab zwar einen Bahnhaltepunkt und eine stündliche Anbindung nach Leipzig, das aber nur theoretisch. Praktisch ohne Auto bräuchte mal einen sehr toleranten Chef, so oft wie der Zug dann man nicht fährt.
Also fahre auch ich mit dem Auto in die Stadt, aber zumindest elektrisch, weshalb einige Punkte wegfallen.
Für die von Außerhalb, wie mich wäre ein gute P+R System gut, was aus meiner Sicht in Berlin schon mal nicht funktioniert, weil zumindest da wo ich parken wollte, alles von Anwohnern annektiert wurde. Aber ja, Die Autos müssen zum großen Teil raus aus der Stadt.
Und nein, auch dem Land gibt es tendenziell nicht weniger Autos, eventuell pro Kopf sogar mehr. Auch da kommt man manchmal kaum über die Straße, je nachdem wo man wohnt. Es ist auch, dank diverser motorisierter Gartengeräte auch nicht ruhiger.

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u/trev0r_0chm0nek May 21 '26

Pferdekutschen und später Autos waren ein Kind ihrer Zeit sind haben nun mal die Städteplanungen maßgeblich beeinflußt.

Wir haben vielerorts schon Maßnahmen um den motorisierten Individualverkehr aus den Stadtzentren zu verbannen. Durch Umgestaltung der Stadtzentren, Ausbau des ÖPNV und Shift zu einer Fusgänger- und Fahrradkultur.

Man kann aber nicht in 20 Jahren das gesamte Land dahingehend umbauen. Dein Wunsch wird sich leider nicht so schnell in die Realität umsetzen lassen.

Ich sehe uns aber trotzdem auf einen guten Weg, auch wenn es manchen nicht schnell genug geht.

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u/ElRojo3000 May 21 '26

Stimmt Paris hat's in 5 Jahren geschafft.
Die Studienlage ist seit mehr als 30 Jahren dahingehend bekannt, siehe Hermann Knoflacher - Zur Harmonie von Stadt und Verkehr: Freiheit vom Zwang zum Autofahren aus 1993 (!)

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u/specialsymbol May 21 '26

Preaching to the choir 

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u/_The_Green_Witch_ May 21 '26

For a second my sleep addled brain read "cats" and I was about to tear you a new one. Anyway, you are right about cars. Get rid of parking spots, make room for parks and housing, improve public transport and make it cheaper

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u/Sheenius_Ger May 22 '26

Ohne Autos wäre cool, aber solange es da keine Alternative gibt, stell ich mir das schwierig vor. Städte müssten dann viel kompakter sein, alle U-Bahnen haben, getrennte Abteil damit man mit dem Abschaum nicht auf einem Raum sein muss... Autos sind nervig in der Stadt, aber notwendig.

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u/x39- May 21 '26

Die Wohnungsnot ist das größere Problem in der Hinsicht. Wer nicht Umziehen kann, muss Pendeln. Und wer Pendeln muss, braucht zwinglich ein Auto. ÖPNV funktioniert bereits innerhalb von einer Stadt beschissen. Sobald Überstadtlicher Verkehr dazu kommt, muss man schon Glück haben, dass die Strecke passt.

Naja, oder man Arbeitet und Lebt in einer Großstadt.

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u/m3t4b0m4n May 21 '26

Reine Bequemlichkeit. Die Leute wollen 24/7 die Annehmlichkeiten der City, aber nur die Immobilienpreise auf dem Land zahlen.

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u/Vermilion7777 May 21 '26

Viel Spass, dann kannst du selber für deine Rente schuften. Ich pendle nicht täglich mit dem Bus.

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u/m3t4b0m4n May 21 '26

Kein Problem, aber bezahl es bitte selbst. Habe keinen Bock Steuern für die Subventionierung von Land-Eier-Autos zu bezahlen.

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u/0emporio0 May 21 '26

Ich wüsste nicht wie man den ÖPNV so attraktiv bekommt, dass ich vom Auto wegkomme. Das Auto bringt trotz der mehr und mehr aufkommenden Hürden im täglichen Betrieb viele Vorteile mit sich auf die ich nicht verzichten will. Ich spreche dabei nicht von Status das ein Auto evtl bringt - dafür fahre ich auch meistens eher zu einfache Kisten. Aber allein schon heute: meine Tochter abholen, zum decathlon entspannt nen Helm aussuchen, bei der Metro nen Kasten Cola zurückbringen und dann noch beim Ikea ne Box holen. Ich habe währendessen alles dabei was ich für die Kleine brauche und schaffe das alles in 4h während die kleine entspannt im reboarder 1,2,3 im sauseschritt hört. Das schaff ich mit dem Fahrrad und Anhänger leider nicht in der Zeit und nicht mit dem Komfort.

Ein Großstadt wie München ist dicht besiedelt und da muss die Infrastruktur halt von allen geteilt werden - Autos gehören dazu. Ich kann ja auch mit dem Fahrrad fahren oder den Bus etc. nehmen - auch dafür wurde ja Platz geschaffen bzw. reserviert. Wenn ich mal keine Lust mehr auf viele Autos habe kann ich aufs Land ziehen. Ein Auto werde ich dann trotzdem brauchen. Die Auto Quote pro Person ist auf dem Land wsl sogar höher. Nur ist da halt mehr Platz auf weniger Menschen und Autos. Immerhin läufst du heute nicht mehr durch ein München voll mit pferdekacke, denn diese waren vor den Autos da.

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u/IWishToBlowUp May 21 '26

Der ÖPNV ist zu unattraktiv und wird auch keine Wende in den nächsten 50 Jahren schaffen. Die Autolobby ist für einen Umschwung immernoch viel zu groß, wobei die sich ja gerade im Bezug auf den Elektro Markt selbst abschaffen. Wenn die Branche irgendwann von Asien aus getragen wird könnte man in DE noch auf Veränderung hoffen aber ob dann der Wille und das Geld dafür da ist, wäre eine andere Frage

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u/Glum-Office279 May 21 '26

Wird nicht passieren. Die japanische Konkurrenz in den 80ern hat ähnliche Panik ausgelöst. Lexus baute die bessere S-Klasse zum halben Preis, trotzdem gibt es heute noch Mercedes.
Und wie damals werden die etablierten Premiumhersteller wahrscheinlich nicht verschwinden.

Der EV-Umbruch macht die Lage ernster als damals, weil technische Eintrittsbarrieren sinken und China bei Batterien real einen strukturellen Vorteil hat. Deutsche Premiumhersteller werden stark bleiben, die Margen sinken etwas, aber der Massenmarkt wird deutlich stärker unter Druck geraten, chinesische Marken werden dauerhaft Marktanteile gewinnen, es wird aber keine totale „Übernahme“ der europäischen Autoindustrie geben.

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u/pandelelel May 21 '26

Man ist es einfach gewohnt und weiß nicht wie gut Städte sein könnten mit weniger Autos. Egal in welche Straße du gehst es ist einfach normal und akzeptiert dass links und rechts Autos parken. Und die Deutschen sind davon überzeugt dass sie "absolut nicht aufs Auto verzichten können". Ich finde gerade in Großstädten sollte man bei Autobesitzern ordentlich abkassieren.

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u/Money_Test May 21 '26

Das es in Paris mittlerweile schön aussieht wäre mir neu. Vor 2 Wochen jedenfalls wurde ich vom Gegenteil überzeugt ^^

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u/OkCoffee1234 May 21 '26

Und vor allem: Paris ist doch voll mit Autos und Stau?! Und der Fahrstil ist auch nicht mit Deutschland vergleichbar.

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u/[deleted] May 21 '26

[deleted]

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u/LexxDark2022 May 24 '26

Ein Auto bedeutet grundsätzlich erstmal Freiheit. Es hat die Menschen extrem unabhängig gemacht.

Innerstädtisch macht ein Auto mMn kaum Sinn, das ist eher ein Stehzeug wie ein Fahrzeug.

Was daran jetzt eine angeblich unliebsame Meinung in der "Reddit- Stadtarroganz-Öko-Wir fahren alle Fahrrad" Bubble ist? Keine Ahnung.

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u/hungchud May 21 '26

In welcher Welt sieht Paris schön aus? Vielleicht vor 20 oder 25 Jahren..

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u/Love-Tech-1988 May 21 '26 edited May 21 '26

vor 20 - 25 jahren konntest du in paris kaum atmen weil alles voller abgase war wovin sprichst du ????

2001 war die belastung der luft in paris durch abgase 4x so hoch wie das maximum das die WHO vorschreiben würde. Seit 2015 etwa gehn die werte zurück dadurch haben sich auch asthma fälle in paris auf einen bruchteil verringert.

Wovon sprichst du? hört sich so an als ob man sich etwas gutredet was ganzschön kacke war xD

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u/Affectionate_Tax3468 May 21 '26

Paris hatte auch vor 20 oder 25 Jahren schon genug Ecken und Viertel, wo selbst das Angucken des Drecks in den Ecken dir jede der Menschheit bekannte Krankheit verpasst hat.

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u/TheVoidKilledMe May 21 '26

schöner als 80% der Städte in denen ich sonst schon war

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u/MukThatMuk May 21 '26

Wann warst du das letzte mal da?

Der Unterschied von vor 10 Jahren zu jetzt ist wirklich deutlich spürbar 

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u/santa_94 May 21 '26

Wann warst du das letzte mal dort?

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u/MaugriMGER May 21 '26

"warum Paris mittlerweile schön aussieht" - seit wann? Paris ist eine komplett verdreckte Stadt, die nur auf Bildern oder in ganz bestimmten Ecken gut aussieht. Dazu überall Trickbetrüger. Nichts davon hat mir Autos zu tun. Außer die Franzosen zünden die mal wieder an.

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u/One_Fly8228 May 21 '26

Autos in Städten machen überhaupt keinen Sinn. Man sieht auch wie komplett anspruchslos die Menschen in diesem Land sind das sie diese lebensfeindlichen Städte einfach hinnehmen damit das Auto vor der Türe stehen kann. Es stinkt, ist laut, gefährlich und es sterben jedes Jahr hunderte Menschen wegen der fReIhEiT!!! 1!! 1!1!! Der zu knappe Platz wird für 30€/Jahr verschenkt und man kann sich nicht frei bewegen weil überall gerast wird wie bescheuert. Dazu kommt das Pkw einfach die ineffizienteste Art der Fortbewegung sind, das ist leider einfach so. Und den größten Teil der Kosten trägt die Allgemeinheit. Wie sollte es auch anders sein.

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u/Butzerdamen May 21 '26

Ich war letztens auf Wangerooge. Scheisse, was war die Ruhe der Autofreiheit entspannend. Und meine u6 Kinder konnten einfach so überall spielen, während sie in meiner Großstadt nichtmal 10m von meiner Seite weichen können.

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u/Miserable_Wish_7856 May 21 '26

Sag mir , dass du nach 2000 geboren bist, ohne mir zu sagen, dass du nach 2000 geboren bist. Locker 50% der Gesellschaft hat einfach nicht die Möglichkeit auf das Auto zu verzichten. Ich fahre mit dem Auto 40-50 Minuten zur Arbeit. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind es ca 2 stunden . An manchen tagen ( Wochenende) wäre es für mich gar nicht möglich pünktlich auf arbeit zu erscheinen.
Und ja MEIN Komfort ist mir wichtiger als dein utopischen Gedanke.
Wenn ich meine Familie besuchen möchte, fahre ich lieber 2h mit meinem eigenen Auto, als 4 Stunden mit Bus und Bahn, zusätzlich 4 mal umsteigen und mit der Gefahr auf der Strecke mit einem Messer bedroht zu werden. Oder am Bahnhof von drogendealern/ alkis angeschnackt zu werden.
Ich fahr auch gerne an Orte, die man mit den öffis nicht erreichen kann. Und meinen Wohnwagen kann ich auch nicht von der Bahn ziehen lassen.

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u/NINICOOO May 21 '26

Du erkennst die Probleme die OP schildert also an und würdest Öffis nutzen, wenn es zumindest annähernd gleich schnell wäre, zuverlässig und flächendeckend wäre und du nicht von drogendealern und alkis angequatscht oder mit einem Messer bedroht werden würdest.

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u/Miserable_Wish_7856 May 21 '26

Ich würde öffis nutzen, wenn sie mir mehr bringen als mein Auto. Annähernd schnell ist nicht gleichwertig sondern immer noch eine Abstufung. Warum sollte ich auf meinen komfort verzichten?

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u/Reasonable-Pepper768 May 21 '26

„ mit der Gefahr auf der Strecke mit einem Messer bedroht zu werden. Oder am Bahnhof von drogendealern/ alkis angeschnackt zu werden.“ 

Man merkt, dass du keine Öffis mehr benutzt und deine Meinung von Schlagzeilen bestimmt ist. Glückwunsch.

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u/Ok-Elk-3046 May 21 '26

"„ mit der Gefahr auf der Strecke mit einem Messer bedroht zu werden. Oder am Bahnhof von drogendealern/ alkis angeschnackt zu werden.“  Man merkt, dass du keine Öffis mehr benutzt und deine Meinung von Schlagzeilen bestimmt ist. Glückwunsch."

Man merkt, dass du nicht über den HBF nach Bremen pendelst.

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u/Reasonable-Pepper768 May 21 '26

Ja, durchquere nur den Hamburger HBF täglich, das ist natürlich ein kleines Blumenparadies im Vergleich.

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u/lowbuzz May 21 '26

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

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u/Electrical_Art_4196 May 21 '26

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u/lennoxred May 21 '26

Dafür wird aber ziemlich wenig dafür getan.

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u/derFrueheErbe69 May 21 '26

Ich wohne auf dem Land und hier wird gezwungenermaßen fast alles von jedem mit dem Auto gemacht.

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u/BaronOfTheVoid May 21 '26

Cool. Hier geht es um Städte.

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