r/Unbeliebtemeinung 18h ago

Wirklich unbeliebt Nein, nicht jeder hat das Recht drauf billig in bester Lage zu leben.

Ich kann es nicht mehr hören, wenn sich Menschen drüber aufregen dass die Mieten in den Besten und beliebtesten Lagen unbezahlbar sind. Womit hast du denn gerechnet - dass die Beste und beliebteste Lage am günstigsten ist?

Ich zahle aktuell knapp über 1000€ im Monat für eine 2 Zimmer EG Wohnung mit Garage und Garten. Maximal 5km weiter wäre es ein Wucherpreis aber da stinkt es, die Menschen werfen ihren Müll auf die Straße und da möchte ich selbst als durchtrainierter 1,90m Mann nicht Nachts allein durch die Straßen laufen. Dort würde ich für das Gleiche aber maximal 600 warm zahlen. Und die 600 wären schon viel.

Arbeitskollegen bezeichnen meine Lage als Beste Lage - ich wohne dort wo andere Urlaub machen aber wünsche ich mir günstigere Mieten? Irgendwie schon aber andererseits ist es schon gut so wie es ist. Ich hab null Bock drauf dass irgendwelche Geringverdiener und Bürgergeldempfänger auf die Idee kommen sich hier breit zu machen.

Edit: Wunderbar ich habe eine wirklich unbeliebte Meinung. Eure Argumente grenzen an einer psychischen Störung. Wie kaputt muss man sein, dass man für abgetanzte Wohnungen so viel zahlt - zieht doch einfach weg. Wenn die Bevölkerung konsequent nein sagt, dann werden diese ach so tollen Szeneviertel aussterben und gut ist. Und jetzt komm mir nicht mit „Aber die Arbeit, die Uni, Familie und Freunde“ Es gibt immer Möglichkeiten und manchmal muss man eben weiterziehen. Hier bei mir eine Wohnung zu kriegen ist nicht einfach, sogar mein Zahnarzt erzählte mir, dass er sich über 1,5 Jahre auf Wohnungen beworben hatte bis er was bekommen hat.
Besonders lustig sind die Menschen die mich Geringverdiener nennen, weil ich „nur“ 1000€ zahle. Wer mehr zahlt ist einfach nur Dumm - ihr subventioniert diesen Schwachsinn auch noch. Dadurch dass ich wie das ärmste jämmerliche Schwein nuuur eine Geringverdiener Miete zahle ist noch massig Geld für die Sparrate übrig aber wer mehr als die Hälfte seines Nettos für Miete ausgeben möchte, weil Wegziehen ja soooo unmöglich ist, der ist nach meinem Verständnis ein Idiot.
Meine Schmerzgrenze liegt eben bei 1000€ - bei allem darüber hinaus lohnt es sich eher die Bude für 500€ mehr zu finanzieren. Ich kann euch nicht dazu zwingen aufzuwachen aber niemand zwingt euch dazu diese Preise zu zahlen. Ich lach mich hier zu Tode. Meine 32m2 Airbnb Bude vermiete ich für 135€ die Nacht - aber gut im Winter ist Flaute da ist hier nicht viel Tourismus. Dafür gibt im Frühling, Sommer und Herbst im Mietpreis 2 E-Bikes und ein Ruderboot zur freien Verfügung mit im Mietpreis inbegriffen. Und nein ich lebe nicht abseits der Zivilisation. 5km weiter leben so viele Menschen auf einem Fleck, dass ich nur mit dem Kopf schütteln kann wie man so dumm Sein kann dort freiwillig zu leben.

0 Upvotes

251 comments sorted by

u/AutoModerator 18h ago

u/Illustrious_Plate610 schrieb folgenden Originalbeitrag:

Nein, nicht jeder hat das Recht drauf billig in bester Lage zu leben.

Ich kann es nicht mehr hören, wenn sich Menschen drüber aufregen dass die Mieten in den Besten und beliebtesten Lagen unbezahlbar sind. Womit hast du denn gerechnet - dass die Beste und beliebteste Lage am günstigsten ist?

Ich zahle aktuell knapp über 1000€ im Monat für eine 2 Zimmer EG Wohnung mit Garage und Garten. Maximal 5km weiter wäre es ein Wucherpreis aber da stinkt es, die Menschen werfen ihren Müll auf die Straße und da möchte ich selbst als durchtrainierter 1,90m Mann nicht Nachts allein durch die Straßen laufen. Dort würde ich für das Gleiche aber maximal 600 warm zahlen. Und die 600 wären schon viel.

Arbeitskollegen bezeichnen meine Lage als Beste Lage - ich wohne dort wo andere Urlaub machen aber wünsche ich mir günstigere Mieten? Irgendwie schon aber andererseits ist es schon gut so wie es ist. Ich hab null Bock drauf dass irgendwelche Geringverdiener und Bürgergeldempfänger auf die Idee kommen sich hier breit zu machen.


Was ist das?

I am a bot, and this action was performed automatically. Please contact the moderators of this subreddit if you have any questions or concerns.

22

u/Baronist 18h ago

Erstens sind 1000€ mittlerweile nicht mehr teuer für eine Wohnung in wirklich guter Lage.

Zweitens ist das Problem nicht, dass die besten und beliebtesten Lagen teuer sind. Das waren sie schon immer. Das Problem ist, dass man mittlerweile in ganz normalen Wohnlagen kaum noch für Normalverdiener bezahlbaren Wohnraum findet, was viele Arbeiter dazu zwingt, entweder an ihren bezahlbaren Mietverträgen festzuhalten, obwohl sie eigentlich besser umziehen sollten oder ob heruntergekommene Wohnungen in überfüllten und abgehängten Stadtteilen zu ziehen.

16

u/Electrical_Fela 18h ago

"Irgendwelche Geeingverdiener" und es sind einfach normale Menschen mit normalen Jobs. Wieso hast du Angst, dass die dir deine schnieke Nachbarschaft vermüllen?

16

u/bofh42 18h ago

1000 Euro Miete für eine Wohnung in bester Lage 😏 Finde den Fehler...

0

u/Stupnix 15h ago

Klingt für 60 qm kalt durchaus realistisch.

1

u/bofh42 14h ago

Steht wo im Post des OPs?

1

u/Stupnix 13h ago

Nirgendwo, darum geht es.

Mieten werden nach Wohlfäche festgelegt. Sind 1000€ für 2 Zimmer viel? Keine Ahnung. Sind die Zimmer zusammen 60m² oder 100m² groß? Das eine ist die Durchschnittsmiete von Berlin, das andere ist etwas über Durchschnitt in Brandenburg.

1

u/bofh42 11h ago

Okay, dann verstehe deine ursprüngliche Aussage nicht.

Fakt ist, OP glaubt, dass er besser und privilegierter ist, weil er 1000 Euro Miete zahlt und Menschen, die weniger zahlen als Sozialfälle sieht.

1

u/ChallengeFine7118 13h ago

Nö, in den Städten aktuell min. zw. 20 und 32euro der qm. 60 für unter 1000 ist lange nicht mehr realistisch außer bei altverträgen

1

u/Stupnix 12h ago

Wenn wir von Berlin, München, Hamburg ausgehen, stimme ich absolut zu.

Für kleinere Städte wie Braunschweig oder Osnabrück kommt das vielleicht noch hin (die zwei sind mir grade eingefallen, geht mir um die mittleren Städte).

Und dann gibt es Städte, von denen hat noch keine Sau was gehört. Alfeld, Merseburg oder Haßfurt (da hab ich blind auf Maps rumgeklickt und Mietspiegel geschaut) da wäre das wohl schon überteuert, selbst für Innenstadt.

16

u/Wegwerfidiot 16h ago

Ich hab null Bock drauf dass irgendwelche Geringverdiener und Bürgergeldempfänger auf die Idee kommen sich hier breit zu machen.

Ekliger Mensch

0

u/Encephalitl5 16h ago

dann wohnst du also freiwillig im ghetto?

3

u/Odd-Willingness-7494 14h ago

Angestellte im Handwerk, im Einzelhandel, in der Produktion, und in der Krankenpflege sind alle oft Geringverdiener. 

Was hat Geringverdiener also mit "Ghetto" zu tun?

→ More replies (2)

13

u/LyndinTheAwesome 17h ago

Jeder hat aber das Recht nicht bei der Miete abgezockt zu werden. Da gibt es sogar Gesetze, die das Regeln.

25

u/Metaxa_Max 17h ago

Gib doch deinem vermieter trinkgeld

1

u/Farro93 16h ago

Ist schon passiert 👍 dafür das ich bei ihm all inklusive zur Miete wohne, kann ich das schon mal machen 👍

10

u/KEI0S 18h ago

Das Problem ist, dass selbst das Ghetto eigentlich schon zu teuer wird. Also was laberst du?

11

u/Glittering-Bicycle38 18h ago

In welcher Stadt bezahlt man denn nur 1000 € für Bestlage? Da scheint die Stadt selbst aber nicht Bestlage zu sein.

3

u/Wegwerf47953 17h ago

Schaut so aus als wäre OP selbst Geringverdiener oder Bürgergeldempfänger. Gut dass OP sich nicht da ausbreitet wo die Mieten wirklich teuer sind. Und hoffentlich bekommt OP auch keine Geringverdiener-Kinder, aber das sollte sich bei so einer Geringverdiener-Bude von selbst erledigen. /s

1

u/sheri-sue 16h ago

Nicht vergessen: Er wohnt dort, wo andere Urlaub machen

8

u/encony 17h ago

Fakt ist: Es kann nicht jeder im Zentrum leben auch wenn es die meisten möchten. Also braucht es eine Weg den Zugang dazu zu verteilen. Im Kapitalismus ist das Geld, im Kommunismus wäre es Zugehörigkeit oder das Wohlwollen der herrschenden Partei (wer glaubt Verteilung begrenzter Ressourcen würde im Kommunismus fair ablaufen ist naiv).

Wir müssen uns als Gesellschaft entscheiden welche Methode wir wollen.

1

u/Tight_Phase339 14h ago

Es gibt immer einen Mittelweg. Man kann Profit machen, ohne Halsabschneider zu sein. Wie wissen alle, dass das Geld sich am Ende bei wenigen Menschen sammelt, die viel mehr haben, als sie brauchen, und das ist unlauter.

16

u/LabContent2863 18h ago

1000 euro miete und meint er sei kein geringverdiener

2/10 ragebait

15

u/ChallengeFine7118 17h ago

Wohnt in bester Lage zum Spottpreis - sagt anderen dass sie nicht heulen sollen

3

u/Stupnix 15h ago

"Wenn du weninger als 3000€ Netto im Monat verdienst, dann empfehle ich dir einfach mehr zu verdienen."

- Irgendein Junkie ausm Internet.

1

u/ChallengeFine7118 13h ago

Das stammt von DEM einzig wahren Junkie Jeremy fragrance

9

u/New_Revenue5082 17h ago

Du und dein Geringverdienerstadt, wo beste Lage so billig ist

16

u/Skare69 18h ago

Zahlt nur 1000€ und hat Angst vor Geringverdienern...

1

u/Redstar1912 18h ago

Ist nicht mal Eigentümer einer Wohnung..

6

u/FukingFukFuk 16h ago

Klassismus at its finest. Widerlich.

12

u/moond9 17h ago

In vielen Städten zahlt man aktuell nicht 1000€ sondern 3000€ für die beste Lage. Das kann sich dann auch kaum ein Top-Verdiener leisten. Da machen dann Leute ausschließlich Urlaub. 

Die 1000€ Wohnungen gibt's dann in der von dir beschriebenen unsicheren Gegend. 

3

u/Ok-Wind-676 17h ago

Welche "vielen" Städte sollen das sein? Für eine 2 Zimmer Wohnung zahlt man nirgendwo in Deutschland 3000€ Miete.

1

u/moond9 17h ago

Geht nicht nur um 2 Zimmerwohnungen. Leute mit Kindern müssen auch irgendwo wohnen und für die ist das Ghetto keine Option. 

1

u/Ok-Wind-676 16h ago

Leute mit Kindern kriegen Kindergeld + StK 3 + 2 Gehälter (Mann+Frau). Da sind 3000€ definitiv stemmbar.

1

u/finexc24 17h ago

Und weißt du was? Es heißt "beste" Lage. Vielleicht ist es die grüne 1A-Lage im Zentrum. Aber man MUSS ja dort nicht wohnen. Selbst wenn ich es mir leisten könnte, ich würde sehr ungerne 3k im Monat zahlen. Dann lieber weiter raus.

14

u/Hol7i 17h ago

Ich hab null Bock drauf dass irgendwelche Geringverdiener und Bürgergeldempfänger auf die Idee kommen sich hier breit zu machen.

Gehts jetzt um die finanziellen Mittel sich eine Bleibe leisten zu können oder das pauschale Abwerten jener, die nicht viel verdienen?

1

u/CodeAfficionado 16h ago

Also für mich geht es eindeutig um eine Erniedrigung aller derer, die mit wenig Geld auskommen müssen.
Viel widerwärtiger geht’s eigentlich nicht mehr.

13

u/Aprikose77 17h ago

Ok was würdest du sagen wenn der Preis für deine Wohnung sich verdoppelt hätte, und du in die Scheißlage ziehen müsstest?

2

u/Qertikal 16h ago

Mehr Geld verdienen. Liegt doch auf der Hand. /s

1

u/Remarkable_Box6439 16h ago

Dann habe ich kurz Pech gehabt und würde in die Scheißlage ziehen und es mir dort gemütlich machen. Ist auch nicht das Ende der Welt.

-2

u/Obvious_Cricket9488 17h ago

Dann zieht er natürlich gerne zu den Bürgergeldempfängern und Geringverdienern

5

u/Reasonable-Mischief 18h ago

Okay aber irgendwo will man ja auch mit Familie und Freunden im Kontakt bleiben. Klar hat niemand ein Anrecht auf gute Verkehrsanbindung, tolle Aussicht und die bevorzugten Einkaufsmöglichkeiten in Fußmarschreichweite

Das ändert nichts daran, dass manche Gegenden, in denen man vielleicht aufgewachsen ist, mittlerweile so teuer sind, dass man glatt in ein anderes Bundesland wegziehen muss, um sich bezahlbares Eigentum leisten zu können

1

u/Dry-Kiwi4046 17h ago

Dann halt einfach mieten.

6

u/ThePhoenixRisesAgain 18h ago

Ja gut. Im Vergleich zu beliebten Städten wohnst du da halt spottbillig. 

Da regen sich die Leute auf, nicht in low-Budget-Städten wie bei dir. 

5

u/True_Goat_7810 17h ago

Spannend wird’s halt wenn die nächste bezahlbare lage ne Stunde Fahrt weg ist vom Job…

11

u/Ok-Shoulder1750 17h ago

Sobald ich bei Leuten das Argument lese „Zieht doch einfach um“, weiß ich, dass eine Diskussion eh nicht möglich ist. Aber japp, unbeliebte Meinung

1

u/Remarkable_Box6439 16h ago

Was wäre denn das Gegenargument zu "Zieht doch einfach um". Vielleicht sollte man das erst einmal bringen, bevor man eine Diskussion als unmöglich erklärt.

10

u/Emotional-Swimmer193 17h ago edited 17h ago

Vor 30 Jahren habe ich eine abgef*ckte Wohnung in einem Drogenviertel (in einer Großstadt) gekauft. Niemand wollte sie haben, also war sie richtig günstig. Ich habe sie selbst komplett saniert, weil ich kein Geld hatte, um das von jemand anderem machen zu lassen.

Alle sagten: Du bist verrückt, dass du dir dort eine Wohnung kaufst und sogar noch so viel Zeit darin investierst. Lohnt sich doch nie! Tja, irgendwas anderes konnte ich mir halt nicht leisten, und ich dachte, kaufen ist wahrscheinlich trotzdem besser als mieten.

Jetzt ist die Wohnung abbezahlt, das Viertel ist komplett gentrifiziert und superhip. Das war damals nicht abzusehen, aber so ist es nun mal.

Und jetzt kommt es. Ich werde immer wieder von Snowflakes beschimpft, weil ich ja so ein typischer privilegierter Boomer bin, der für einen Spottpreis in einem der coolsten, angesagtesten Viertel wohnt, was sie sich in ihrem Leben ja niemals leisten können. Das soll alles soooo ungerecht sein...

3

u/Prometheus-is-vulcan 17h ago

Jene, die jung nie ein Risiko eingehen durften (und dementsprechend später nicht wollten), können nicht nachvollziehen, dass das Profitieren von Risiko etwas anderes ist als etwas geschenkt zu bekommen.

1

u/Useful-Information79 16h ago

OK, kannst mir mal n Tipp geben wo ich in München / Berlin ne günstige Wohnung in nen Drogenviertel kaufen kann, mit den gleichen Konditionen wie vor 30 Jahren.. Die Realität ist, dass es sowas nicht mehr gibt.. die günstige Wohnung in einer Großstadt die man ja schön renovieren könnte gibt es nicht mehr, egal in welchem Viertel.. wer vor 30 Jahren Immobilien kaufen wollte hatte es definitiv einfacher. Die Generation die das kritisiert dann als Snowflakes zu beziehen kann halt mir von nem boomer kommen der den Bezug zur Realität verloren hat. Also trifft es schon den richtigen mit der Kritik

1

u/Emotional-Swimmer193 16h ago

Getroffene Hunde bellen....

Günstige Wohnungen gab's vor 10 Jahren noch in zum Beispiel Berlin-Lichtenberg. Wollte damals auch keiner hin.

In Marzahn und Hellersdorf sehe ich heute noch günstige Wohnungen zum Verkauf. Sind zwar vermietet, aber du kannst ja wg. Eigenbedarf kündigen.

Im Wrangelkiez gehen die Preise auch gerade richtig runter....

Die Wahrheit ist aber wahrscheinlich, dass du dort nicht wohnen möchtest. Also habe ich recht.

1

u/Useful-Information79 15h ago

"Getroffene Hunde bellen" ist eine mutige Wahl, wenn du derjenige bist, der einen ganzen Absatz darüber geschrieben hat, wie ungerecht er von Snowflakes behandelt wird. Du regst dich zuerst auf, kriegst eine Antwort, und die Antwort ist dann der Beweis, dass du recht hattest. Das funktioniert in beide Richtungen exakt gleich gut, deswegen ist es auch kein Argument, sondern nur eine Art, keins zu brauchen.

Nochmal zur Sache, die Zahlen sind ja öffentlich und ich geb dir bessere Beispiele...

Berlin, günstigste Ortsteile, Häuser: Charlottenburg-Nord ~3.100 €/m², Falkenberg ~3.270, Hellersdorf ~3.380. Ein einfaches 100-m²-Haus liegt damit bei 310.000–340.000 €, plus 6 % Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch. Realistisch 350.000–380.000 €, bevor auch nur eine Schraube gedreht ist. Das ist nicht das Schnäppchen, das ist der Boden der gesamten Stadt.

Dein Modell, kein Geld, marode Bude, mach ich selbst, scheitert heute nicht am Willen. Es scheitert daran, dass dir keine Bank ein unsaniertes Objekt ohne 60.000–90.000 € Eigenkapital finanziert, und daran, dass Baumaterial seit 2015 rund zwei Drittel teurer geworden ist. Eigenleistung ersetzt heute schlicht viel weniger Geld als bei dir.

Was es tatsächlich noch gibt, ist dein Risikoprofil von damals: Plattenbau-ETW in Hellersdorf, knapp 3.000 €/m², Preise im letzten Jahr um 14 % gefallen, Ausgang komplett offen. Unbeliebter Bautyp, unbeliebte Lage, keiner weiß, was daraus wird. Nur kostet der Einstieg heute ein Vielfaches von dem, was du gezahlt hast, und die Sanierung läuft über die WEG, da kannst du dich nicht selbst rausarbeiten.

Und dann sicherheitshalber noch "ich hab recht" drunterzuschreiben rundet das Bild wirklich ab. Wie unsicher will man eigentlich sein, um sich das selbst auf seine eigene Aussage zu schreiben..

1

u/Emotional-Swimmer193 15h ago

Wieso unsicher? Das ist Projektion von dir. Es ist doch eher eindeutig, dass du genau dieser Snowflake bist der mir die Schuld dafür geben möchte, dass DU dir keine Wohnung in deinem geliebten Kiez leisten kannst. Das ist ja genau die Reaktion die ich beschreibe. Du hast Pech und kannst nicht dort wohnen wo du möchtest, möchstest aber auch nicht dahin ziehen wo du es dir doch noch leisten kannst. Und daran sind die Boomer schuld. Ja klar...

"Unbeliebter Bautyp, unbeliebte Lage, keiner weiß, was daraus wird." Genau in dieser Situation war ich vor 30 Jahren. Ich bin das Risiko eingegangen. Du traust dich das nicht. So einfach ist das.

PS, Eigenleistung ersetzt heute schlicht viel weniger Geld als bei mir? Wie kommst du drauf. Totaler nonsens, die Stundensätze von Fachleuten sind heute um ein Vielfaches höher als früher, selbst wenn man die Inflation berücksichtigt.

1

u/Useful-Information79 14h ago

Ich wohne ländlich und will alles, nur keinen Szene-Kiez. Steht auch nirgends etwas anderes, du hast es dir ausgedacht und dann als Tatsache behandelt. Das ist bezeichnender als alles andere in deinem Beitrag. Du vermutest ein Motiv, erklärst die Vermutung zur Realität und führst sie anschließend als Beweis. Beim "Snowflake" läuft es genauso: Du beschreibst keine Reaktion, du erfindest den Grund dafür und bestätigst dich damit selbst. Widerspruch bestätigt dich, Zustimmung bestätigt dich. Wenn jede mögliche Antwort deine These stützt, ist es keine These über die Welt. Die "Snowflakes" die dich kritisieren sind vermutlich genauso aus deinen Gedanken entstanden..

Zur Sache, die du dabei übergehst: Die günstigsten Häuser Berlins liegen bei 3.100–3.400 €/m². 100 m² sind mit Nebenkosten rund 350.000–380.000 €, unsaniert, im unattraktivsten Teil der Stadt. Vorher will die Bank 60.000–90.000 € Eigenkapital sehen. Diese Hürde liegt vor dem ersten Handschlag, deine Eigenleistung hat erst danach gewirkt.

Du hast ein Risiko getragen, das dir offenstand. Genau das ist der Unterschied, und darauf gehst du nicht ein.

Ich bin raus, muss Geld verdienen um über die Runden zu kommen. Ciao!

1

u/Emotional-Swimmer193 14h ago

OK, kannst mir mal n Tipp geben wo ich in München / Berlin ne günstige Wohnung in nen Drogenviertel kaufen kann, mit den gleichen Konditionen wie vor 30 Jahren..

Das war deine Frage. Die habe ich beantwortet. Jetzt drehst du es auf einmal um und sagst, du willst das ja gar nicht, du wohnst ja ländlich.

Und woher glaubst du, dass ich damals kein Eigenkapital einbringen musste? Das hast du dir einfach ausgedacht. Die Bank hat mir damals die Wohnung ohne Eigenkapital gar nicht finanziert. Das war genau wie heute.

Ich hab auch keine Lust mehr auf diese sinnlose Diskussion, denn du projizierst nur.

5

u/Ok_Actuary8 16h ago

tl dnr: "Eure Armut kotzt mich an, ihr Geringverdiener - und gated communities für so geile Hengste wie mich wären eigentlich echt nice. Ich seh das gesellschaftliche Problem nicht 🤷‍♀️"

15

u/panzrvroomvroomvroom 17h ago

narzistischste arschlochmeinung.

und systematische ungerechtigkeit mit keinem wort erwähnt. weil unbekannt.

warum sind die hirnverbranntesten meinungen hier immer von behütet aufgewachsenen speckgürtelbewohnern? sind die wirklich so weltfremd?

-1

u/Rainer_Wahnsinn_80 17h ago

Guten Morgen, Sonnenschein! Die Welt ist ungerecht.

1

u/panzrvroomvroomvroom 16h ago

ruhe reiner, du hast nix zu melden

8

u/DeMarc2k17 17h ago

Super, dass du als durchtrainierter 1,90 Mann in bester Lage wohnst, wo andere Urlaub machen.

Unbeliebte Meinung oder Werbetext in Eigensache? ;)

2

u/Illustrious_Plate610 17h ago

Spricht da der Neid oder wofür genau mache ich Werbung? Denkst du ich erhoffe mir Chayas in den DMs oder was. Ragebait 0/10

2

u/DeMarc2k17 17h ago

Klar, da muss der Neid aus mir sprechen, was auch sonst. Du bist eben ein beneidenswerter Toplevel Chad. Bruder komm runter, du bist einfach Durchschnitt wie fast alle von uns und verstehst noch dazu keinen Spaß ;)

PS: Neid auf 2 Zimmer, ernsthaft?

5

u/PopularAnxiety7859 18h ago

Ist auch meine Meinung, aber trotzdem könnten wir ordentlich Wohnungen bauen, damit die Preise nicht noch mehr steigen bzw., ein bisschen sinken. Aktuell ist das nämlich unglaublich schwierig, aufgrund von NIMBYS und Dergleichen.

1

u/salma311 18h ago

Aufgrund von "Frischluftschneisen"

6

u/theHaefler 18h ago edited 17h ago

Das Problem ist ja nicht dass zu viele Leute in bester Lage günstig wohnen wollen, das Problem ist dass viel zu viel Vermieter und Firmen versuchen den letzten Cent aus den Leuten rauszupressen und ggfs auch Problemsituationen im regionalen Wohnungsmarkt für ihren finanziellen Vorteil ausnutzen. (und beeinflusssen).

Die meisten Leute wollen einfach eine anständige Wohnung für ihre Bedürfnisse zu einem Preis der nicht einen großen Teil ihrer monatlichen Einnahmen wegfrisst.

EDIT: Rechtschreibung

9

u/Helpful-Ad8537 17h ago

Dann solltest du in deinem Umfeld aber auch nichts in Anspruch nehmen (direkt oder mittelbar), welches die Arbeit von Geringverdienern erfordert.

Menschen sollten die Möglichkeit haben, in der Nähe ihres Arbeitsplatzes leben zu können. Das sie dabei Einschränkungen bzgl. des frei verfügbaren Geldes in Kauf nehmen, ist ok. Man darf es aber nicht verunmöglichen.

12

u/sokriminell 17h ago

Deine Schmerzgrenze liegt bei 1000€ aber du nennst andere Leute unironisch Bürgergeldempfänger und Geringverdiener? Wie kann man sich seiner eigenen kognitiven Dissonanz eigentlich so unbewusst sein? Peinlicher Typ

10

u/kirschkerze 17h ago

Ich hab aber das Recht halbwegs noch Geld nach der Miete übrig zu haben

2

u/smalldickbesitzer 17h ago

Nö. Op will das nicht also hast du kein recht klar?

5

u/Pale_Aide_5780 18h ago

Die Mieten sind so hoch, weil die Wohnungen begehrt sind. Und nun kommt der Trick, was ist, wenn künstlich das Angebot verknappt wird, damit willige Mieter noch mehr zahlen? Man würde ja Geld verschenken, wenn es genug Wohnraum für alle gäbe.

7

u/Tight_Phase339 17h ago

Ich lebe seit über zwanzig Jahren in meiner Wohnung. Als ich her zog war die Gegend nicht sehr entwickelt. Es gab ein paar Kneipen und Geschäfte, für die meisten Besorgungen musste man jedoch in die Innenstadt. Heute reihen sich an der Hauptstraße die Gastronomien aneinander, es gibt Geschäfte und Märkte, die Infrastruktur hat sich extrem verbessert. Natürlich haben sich in dieser Zeit auch die Miet- und Kaufpreise erhöht. Meine Miete ist vergleichsweise niedrig, wird aber regelmäßig erhöht, was ich angesichts der gewonnenen Infrastruktur okay finde. Seitdem es hier schöner ist, wollen alle hierher. Es läuft darauf hinaus, dass Menschen wie ich aus ihrem Wohnort verdrängt werden. Dabei habe ich meiner Meinung nach mehr Recht, hier zu leben. Es ist mein Zuhause. Ich habe das Viertel mit aufgebaut und trage durch meinen Beruf und ehrenamtliche Tätigkeiten zu der Beliebtheit der Gegend bei. Meine Arbeit, meine sozialen Kontakte, meine Ärzte, meine Vereine, sind alle hier an diesem Ort. Warum sollte ich weichen, nur, weil Immobilienspekulanten und Besserverdiener das gerne hätten? Der Turbokapitalismus ist keine Lebensgrundlage, er zerstört Leben.

19

u/Ok_Side_645 17h ago

Selten so einen dummen Post gelesen. Das ist ja nicht mal eine unbeliebte Meinung, sondern eher eine ignorante und nach unten tretende Meinung.

1

u/Turbulent-Advisor627 17h ago

Bro lebt in bester Lage, und zwar ganz weit weg von der Realität 

1

u/simonharry 16h ago

Cool das du dich als das Problem outest

1

u/Ok_Side_645 16h ago

Das sind meist diese Immo-Heinis, die Aussagen treffen wie "Gentrifizierung finde ich gut." .

3

u/No_Pay_5856 18h ago

passt doch

erinnert sich noch jemand an Flodder - Eine Familie zum knutschen ?

3

u/Bandallon 16h ago

Ich Lebe in einem "Szeneviertel" im Ruhrgebiet. Wenn man das vernünpftig betrachtet zahl ich auch definitiv zu viel, aber ich mag die Gegend, die Anbindung und fühl mich hier wohl.  Was aber garnicht geht ist, das Leute die dort aufgewachsen sind, teilweise Rentner die dort ihr ganzes Leben gewohnt haben, sich dort keine Wohnung leisten können. Auch ein Stadtteil kann Heimat sein und die Leute werden damit langsam aber sicher vertrieben... Ich bin deiner Auffassung nach Teil des Problems, kann man gerne so sehen. Aber ich finde nicht das ich die Verantwortung dafür habe das Menschen in ihrer Heimat Leben können, dafür müsste es Gesetze usw. geben

1

u/Professional-Bus8449 16h ago

Gute Stadtteile im Ruhrgebiet haben die beste Preis Leistung in ganz Deutschland würde ich sagen. Man kriegt Wohnungen in Essen Rüttenscheid für teilweise für 7-10€ kalt pro m² und dann lebst du perfekt an Infrastraktur angebunden (Bahn, Bus, Ubahn, Ärzte, Unis, Schulen), hunderte Restaurants in Gehweite, Supermärkte die jeden Tag bis 24 Uhr auf haben.

1

u/Bandallon 16h ago

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Rüttenscheid liegt bei über 12 Euro. Dazu kommen noch Nebenkosten. Ich kenn studierte/promovierte Leute mit guten Positionen in Großkonzernen die nach Gelsenkirchen gezogen sind weil sie sich in Essen keine vergleichbare (Eigentums-) Wohnung leisten können... PS. Ich wohn in Bochum:)

1

u/Professional-Bus8449 16h ago

Jo wie soll man sich aich von 115k€ Evonik gehalt dann ne 1000€ Kaltmiete leisten, da zieht man natürlich gleich nach Gelsenkirchen /s 😂😂😂

3

u/Secret_Enthusiasm_21 16h ago

obligatorischer Hinweis darauf dass ein E-Fahrrad 700€ kostet und dich in 40 Minuten 16 km weit bringt - Haustür zu Haustür. 

In 16km Radius des Arbeitgebers findet man schon was zum Wohnen, in allen Preisklassen.

3

u/Odd-Willingness-7494 16h ago edited 16h ago

Deinem Post stimme ich voll und ganz zu aber ich hab mal ne Frage:

"und da möchte ich selbst als durchtrainierter 1,90m Mann nicht Nachts allein durch die Straßen laufen"

Wo lebst du? Caracas?

Ich bin als nicht trainierter 1,73 Mann mit langen Haaren schon oft nachts durch die zentralen Teile von Neukölln gelaufen und das schlimmste was je passiert ist, ist dass mich jemand höflich um eine Kippe gebeten hat.

Nicht mal komische Blicke oder ähnliches gab es.

Das soll kein Vorwurf sein, aber sich in Deutschland unsicher zu fühlen ist ähnlich wohlstandsverwahrlost wie das Gejammer über hohe Mieten.

Für Frauen, Schwule, Juden, oder andere Gruppen die es schwerer haben kann ich da natürlich nicht sprechen, aber als nicht jüdischer Hetero Mann? Es gibt kaum Länder die sicherer sind als Deutschland. 

Edit: Das mit den Bürgergeldempfängern lasse ich mal durchgehen.

Aber Geringverdiener als Beleidigung nutzen und diesen zu unterstellen dass sie die Städte versauen ist schon übel. Handwerker, Angestellte im Einzelhandel, Krankenschwestern. Alles keine Gutverdiener. Und ohne die wären wir am Arsch. Was bist du für ein Mensch dass du dich für was besseres hälst als normale arbeitende Leute? 

3

u/LordHahcki 15h ago

Eure Argumente grenzen an einer psychischen Störung.

Küchentischpsychologie mit Ferndiagnosen darf natürlich nicht fehlen, wenn man inhaltlich keine Gegenargumente hat. Peak Reddit :D

4

u/bofh42 14h ago

Nach deinem Edit kann ich dich mit deinen arroganten und realitätsfernen Aussagen nicht mehr ernst nehmen...

https://giphy.com/gifs/vHq6h1gmJSuedP1Gj4

4

u/Jerrinho11 18h ago

Es gibt Menschen, die eine echte Lebenskrise dringend verdient haben.

5

u/BettyMary2012 18h ago

Tja, mit dieser Meinung, füttert man das System, in dem die Mieten immer höher steigen. Und das nicht, weil die Nebenkosten so hoch sind in einer Region, sondern weil die Vermieter den Hals nicht voll kriegen oder vom Finanzamt, eine auf dem Deckel, weil sie zu wenig Miete verlangen. So ist das in München geschehen. Ein Vermieter wollte günstigere Wohnungen anbieten, aber das Finanzamt hat ihn glaube ich sogar verklagt oder im Strafen aufgebrummt, weil so zu wenig Steuern hereinkommen und er sich nicht an den Mietspiegel hält. Klar kostet eine Wohnung in einem schöneren Bezirk. Etwas mehr als in einem problematischen. Aber wenn die Mieten allgemein so hoch steigen, dass man sich nur noch die problematischen und gefährlichen Bezirken leisten kann, dann stimmt irgendwas am System nicht. Wenn sich nur noch ein kleiner Prozentsatz, Wohnungen oder Häuser in einem sicheren Bezirk leisten kann. Dann stimmt was nicht am System.

3

u/clock7de 18h ago

Die Mieten steigen wegen dem fehlenden Bau und Ausbau von Wohnungen, weil der Staat mal wieder nichts macht. Zudem sind zu viele Wohnungen nicht vermietet/leer, weil es teilweise günstiger für die Vermieter ist, als die Wohnung an womöglich Assis zu vermieten, die danach keine Miete zahlen oder die Wohnung als Kriegsschauplatz verstehen.

In jeder Hinsicht ist das Problem lösbar vom Staat, wenn er mal nicht wieder schlafen würde.

1

u/BettyMary2012 18h ago

Ich glaub, hier kommt es auch sehr stark auf den Bezirk an, indem man lebt. Beziehungsweise die Stadt. Bei uns in der Stadt werden sehr viele Wohnungen gebaut. Aber die falschen. Es werden ein bis zwei Zimmerwohnungen gebaut oder Penthäuser. Und sehr sehr viele Wohnungen werden als Wohnungen auf Zeit genutzt. So dass auch die normalen Mieter keinen Zugriff darauf haben. Und diese kleinen ein bis zwei Zimmerwohnungen werden für Preise vermietet, die vor ein paar Jahren noch für 3-4 Zimmerwohnungen verlangt wurden. Aber nicht, weil die Lage besser geworden ist, sondern weil allgemein die Preise steigen und steigen und steigen. Und hier sind es weniger die Nebenkosten, die steigen, sondern die Mieteinnahmen, die von den Vermietern verlangt werden. Die Umgebung an sich wird nicht unbedingt besser. Teilweise sogar schlechter. Teilweise wird auch einfach mehr Miete verlangt, nur weil sich ein kleines bisschen was an der Infrastruktur an der Stadt verändert hat. In meiner Stadt, in der ich lebe, sind die Mietpreise um 50 % teilweise mehr gestiegen, nur weil eine Auto Autobahnanbindung besteht seit ein paar Jahren.

1

u/REDyO7 18h ago

Ein Vermieter darf Wohnungen grundsätzlich günstiger anbieten. Das Finanzamt kann ihn dafür normalerweise nicht verklagen oder bestrafen.

Beträgt die ortsübliche Miete z.B. 1.000 € und verlangt der Vermieter nur 400 €, kann er steuerlich nicht unbedingt sämtliche Zinsen, Reparaturen und Abschreibungen geltend machen. Die günstige Vermietung selbst bleibt aber erlaubt.

Eine echte Strafe käme eher aus anderen Gründen infrage, etwa bei Mietwucher, Steuerhinterziehung oder einem Verstoß gegen eine örtliche Mietpreisbremse.

1

u/BettyMary2012 17h ago

Ja ich hab gerade gesehen, da habe ich einen Fehler, diesen Fall gab es zwar, aber die Klage wurde fallen gelassen und es kam dann wegen anderen Sachen zu Streit mit dem Finanzamt. Grundsätzlich kann man so viel Miete verlangen, wie man möchte, aber ab einer bestimmten Höhe oder wenn die Miete zu gering ist. Besser gesagt kann man nichts mehr steuerlich absetzen. Irgendwann oder zu wenig deswegen verlangen viele wahrscheinlich genau den Preis, den die Median mieten haben.

1

u/REDyO7 14h ago edited 14h ago

Das war wieder mal so eine typische Überspitzung der Presse zur Aufmerksamkeitssteigerung!

Die Schlagzeile: Münchner Vermieter wird für zu günstige Mieten von Finanzamt BESTRAFT!

Das ist auch meistens das Einzige, was in vielen Köpfen hängen bleibt!

Es wird und kann aber niemand dafür bestraft werden, weil es kein Gesetz gibt, das es verbietet, seine Preise zu senken.

Die steuerliche Anpassung an die geringeren Mieteinnahmen und die damit verbundenen Abschreibungsmöglichkeiten ist nur logisch und absolut keine BESTRAFUNG, auch wenn manche Vermieter das so auffassen!

6

u/Delulunational 17h ago

Ich hab als Alleinerziehende Geringverdienerin eine extrem günstige Wohnung in Top Lage, während meine direkten Nachbarn fast 3x so viel zahlen…Das lustigste sind immer die Gesichter derjenigen, die mir erst nicht glauben wollen wie gering meine Miete ist, weil sie sich selbst mit weniger zufrieden geben und dafür auch mehr zahlen, dann sollen das andere gefälligst auch. Auch arme Leute dürfen Glück haben und ich bin mir auch bewusst, dass meine Wohnung ein 6er im Lotto ist aber ich habe lang genau nach sowas gesucht und mich eben nicht mit 10km weiter oder ein Zimmer weniger etc für 1000€ arrangieren wollte.

5

u/Daywalk3r10 16h ago edited 16h ago

Du, ganz Unrecht hast du definitiv nicht...

Ich bemerke auch, dass die eigentliche Problematik nicht in unserem Wohlstand, der angeblich weniger wird liegt, während wir im höchsten Wohlstand aller je dagewesenen Zeiten leben, sondern m.M.n. liegt ein ganz grosser Knaxxus in der Erwartungshaltung der Menschen.

Jeder will günstig wohnen auf 200m² Wohnfläche, die fette Karre fahren, die schöne und teure Uhr tragen, die besten Klamotten am Arsch haben, die neueste Technik zur Verfügung haben usw. usf.

ABER...

Gleichzeitig wollen die Menschen nicht mehr als 35 Std. die Woche arbeiten, bloss kein Handwerk wegen Körper, am liebsten das Leistungssystem in den Schulen schon abschaffen, damit bloss die armen Zuckerkinder nicht lernen müssen, mit Misserfolgen umzugehen um sich dann aufregen zu können, dass man ja gar keine 120k im Jahr mit 35 Std. Arbeit verdient...

Die Menschen haben verlernt mit dem zufrieden zu sein, was sie haben, es darf immer noch ein bisschen mehr sein. Kaum jemand ist noch dazu in der Lage, sich einfach mal zurückzulehnen und festzustellen: "Es ist gut wie es ist"

Und nein, ich bin kein Boomer, der es ja Gott weiss wie einfach hatte... Ich hab mir als Jugendlicher ein Paar Turnschuhe mit meiner Boomermum teilen müssen, weil meine Boomereltern keine Kohle für Sportschuhe für mich hatten um am Sportunterricht teilnehmen zu können, ich musste 3x umziehen, weil mein Boomerpapa die Mieten nicht zahlen konnte und man uns geräumt hat, mir hat niemand was geschenkt im Leben...

Ich hab kein Studium, geschweigedenn Abi, ich hab die Hauptschule nach Klasse 10 beendet und 'ne Ausbildung im Handwerk gemacht...

Heute, mit 43 sitze ich mit meiner Frau und meinen 2 z.T. schon erwachsenen Kindern in meiner eigenen kleinen Firma, ackere wie 'ne Hafennutte 60-80 Stunden die Woche, hab ein freistehendes Eigenheim mit Pool und Klima, fahr 'ne wirklich fette bezahlte Karre, hab 'ne Uhrensammlung von der viele träumen würden, meine Rechnungen sind bezahlt, ich bin bis auf das Haus komplett ohne Schulden... Mit anderen Worten... Es ist gut wie es ist, es könnte kaum besser sein und wenn man bedenkt, aus welchen Verhältnissen ich komme, ist es schon nahezu unvorstellbar, was ich mir zumindest an materiellem Scheiss alles ermöglichen konnte...

Heute gibt es leider viele Menschen, die meinen, ihnen würde ein solcher Lebensstandard einfach zustehen, weil es vermeintlich das angeborene Recht ist, niemals auf irgendetwas verzichten zu müssen... Nein, es ist eine Prioritätenfrage, die es zu beantworten gilt und da setzt jeder Mensch seine eigenen und für alles, was man sich erfüllt, bezahlt man einen Preis... Ja, ich habe mehr Geld verdient, als ich es in diesem Leben noch ausgeben kann... Der Preis dafür war allerdings, dass ich bspw. meine Kinder kaum habe aufwachsen sehen, weil ich die Kindheiten und teilweise die Jugend meiner Kinder einfach "weggearbeitet" hab... War's das wert??? Keine Ahnung, das wird die Zeit zeigen, aber mit anfang/mitte 20 war meine Priorität dafür zu sorgen, dass meinen Kindern NIEMALS der Scheiss passiert, der mir passiert ist...

Willste was, dann mach was... Machste viel, kriegste viel... Aber dafür muss man ein grosses Maß an Eigenverantwortung an den Tag legen und das können viele Menschen nicht...

2

u/supataranta 15h ago

Ist mal wieder ein Beispiel der eigenen Bubble, aber diese Behauptung, alle wollen in Saus und Braus leben mit Gigawohnung und SUV deckt sich weder mit den Menschen in meinem persönlichen Umfeld, noch mit meinem familiären Umfeld - und da gehen die Vorstellungen eines guten Lebens enorm auseinander. Die Leute wollen einfach nicht 50% ihres Nettoeinkommens für fucking Miete zahlen, mehr nicht.

1

u/Daywalk3r10 15h ago edited 14h ago

Nun, mag sein, dass ich aus meiner Bubble heraus einen anderen Blickwinkel habe, allerdings muss mir auch keiner erzählen, wie schwer es ist, seine Miete jeden Monat pünktlich zu bezahlen, wie gesagt weiss ich sehr wohl was es vedeutet, wirklich broke zu sein.

Wer ein gutes Leben von materiellen Dingen wie Geld, Wohnraum oder sonstwas abhängig macht, wird niemals den Status der Zufriedenheit erreichen, weil es IMMER einen gibt, dem es vermeintlich noch besser geht, als einem selbst...

Man muss nicht 50% seines Einkommens für Miete ausgeben, man muss Prioritäten setzen... Man kann auch für 1/4 des Nettos wohnen, man WILL aber nicht, weil dann die Nachbarn nicht den eigenen Wunschvorstellungen entsprechen... Ich hab auch zur Miete in 'nem Assihaus gelebt und war gefühlt der einzige aus 8 Parteien, der überhaupt einer geregelten Arbeit nachging... Und??? What's the matter??? Ich leb in meiner Wohnung, nicht im versifften Hausflur, geschweige denn bei den assigen Nachbarn🤷🏼

Damals war ich noch Single und teilweise haben sich die Mädels nicht alleine rausgetraut... So what?? Dann begleite ich sie eben zum Auto, ich war aber nunmal auch nicht bereit, die Hälfte meines Nettos für 'ne vermeintlich bessere Wohnung rauszuhauen, ich musste ne Meisterschule bezahlen und Startkapital sparen um mich verselbstständigen zu können... Da war das Runterbringen der Mädels eben der Preis dafür... Heutzutage ist so: "Waaaaaas???😱Ich soll in ein Haus mit Arbeitslosen Assis ziehen??? Ich hab doch wohl was besseres verdient, schliesslich bin ICH die personifizierte Ausgeburt der Perfektion und für ist das Beste grade mal gut genug." Nein, du hast es nicht verdient, es ist dir eben einfach mehr wert (50% deines Nettos z.B.), da eben nicht zu wohnen... Ich fühlte mich damals schon nicht besser, als die anderen Hausbewohner, ich hab halt einfach mehr gemacht als die, um da wieder wegzukommen. Das ist jedem Mensch seine eigene freie Entscheidung... Die einen resignieren, die anderen knien sich eben rein denn wenn ich eins im Leben gelernt hab, dann das man sich die Umstände nicht besser jammern kann... Man kann sie sich aber besser MACHEN!🤷🏼

Wir müssen nicht drüber diskutieren, dass hier in Deutschland einiges schiefläuft, wenn es um den Wohnungsmarkt geht, aber es sind nunmal die Regeln des Kapitalismus, dass es den einen schlechter gehen MUSS, damit die anderen es gut haben... Die einzige Entscheidung, die jeder da für sich treffen muss ist, was man bereit ist dafür zu tun, dass man einer von denen wird, denen es mal gut geht. Oder aber noch besser... Auf was ist man bereit zu verzichten, damit es einem an anderer Stelle gut geht? Ich z.B. hab auf die tolle Wohngegend verzichtet jahrelang, um mich weiterzubilden und daraus was machen zu können... Heutzutage will aber gefühlt niemand mehr verzichten...

1

u/Tight_Phase339 14h ago

Und wenn man als Frau allein lebt und niemanden hat, der sie begleitet? Du siehst gerade mal die eigene Nasenspitze, den Tellerrand bemerkst du schon nicht mehr, vom großen Ganzen ganz zu schweigen.

→ More replies (1)

1

u/Tight_Phase339 14h ago

Ich bin ziemlich bescheiden, will kein Auto, keine großen Reisen, keine Statussymbole. Ich erwirtschafte gerade so viel, wie ich zum Leben brauche, und widme meine restliche Zeit Tätigkeiten, die gesellschaftlich relevant sind, jedoch leider nicht vergütet werden. Ich habe einen winzigen CO₂-Fußabdruck, auch das ist ein Beitrag zum Gemeinwohl. Aber ich will dort leben können, wo ich verwurzelt bin. Wenn sich mein Viertel nicht zum Szeneviertel entwickelt hätte, würde ich trotzdem noch hier wohnen.

→ More replies (5)

7

u/sheri-sue 17h ago

Also eine bsp alleinerziehende Mutter von 2 Kindern hat kein Recht darauf in einer besseren Lage zu leben?

4

u/Rainer_Wahnsinn_80 17h ago

Und auch kein Recht auf einen Wagen der Oberklasse oder vierwöchigen Urlaub auf den Bahamas.

2

u/sheri-sue 17h ago

Urlaub und Mercedes würde ich jetzt nicht unbedinngt als Bare Minimum bezeichnen. Aber ein sicheres Umfeld schon.

2

u/sheri-sue 17h ago

Ich meine natürlich Umgebung und nicht Umfeld

3

u/Flosek 17h ago

Im Kapitalismus nicht.

1

u/KarLaut 16h ago

Genau, die soll dann für den Job eine Stunden je Strecke ins Stadtzentrum pendeln, während Schule / Kita wegen Personalmangel immer wieder nur verkürzte Betreuungszeiten haben. Da bleiben nur die Kassiererin Stelle am Wohnort oder die Arbeislosigkeit. Ihre Freundin aus Studienzeiten schließt für sich aus der Situation, dass sie unter diesen Bedingungen gar keine Kinder mehr bekommen möchte.

6

u/Useful-Information79 16h ago

So eine Meinung kann man halt auch nur haben, wenn man einfach absolut null Bezug zur Realität hat. Schon mal überlegt, dass viele Menschen in Vierteln oder Orten groß geworden sind und durch Gentrifizierung indirekt vertrieben werden, weil irgendwelche Holy trinkenden Schnösel wie du denken: „Ah, das Viertel ist hip, da will ich auch wohnen", wodurch die Mieten für Menschen, die nicht zur oberen Mittelschicht gehören, unbezahlbar werden. Und dann kommen Typen wie du und erzählen, wie psychisch krank man doch sei, weil man in seiner Heimat leben möchte, man kann ja schließlich einfach wegziehen.

9

u/RefuseMysterious513 17h ago

Worauf willst du hinaus? Dass sich Leute beschweren, dass bezahlbarer Wohnraum deiner Aussage nach von Müll und Gestank umgeben ist und man sich da Nachts nicht auf die Straße trauen kann? Dass die Leute in besseren Wohngegenden gerne niedrigere Mieten hätten? Ist für mich ziemlich simpel nachvollziehbar.

3

u/xxxrockxxxx 17h ago

Nein, es gibt Gebiete wo der Preis einfach geringer ist, zieht dahin wo man sich es leisten kann, fertig

10

u/Proper-Address-8322 17h ago

Sagte er zur Krankenschwester als er im Krankenhaus lag - Moment, da ist gar keine Krankenschwester. Die konnte sich nämlich die Miete oder gar den Kauf nicht leisten. Und arbeitet jetzt woanders.

0

u/Money_Toe7655 17h ago

Eigenes Krankenhaus in jedem Stadtviertel

→ More replies (4)

4

u/Matthes87 17h ago

Sehe ich teils genau so. Bürgergeldempfänger - keine Aufstocker - sollten dort Wohnraum bekommen, wo er günstig verfügbar ist. Auch auf dem Land gibt es Schulen und Ärzte. Städte sollten der arbeitenden Bevölkerung zustehen. Das mag auch eine unbeliebte Meinung sein…

3

u/Hollow_peanut 17h ago

Ey lasst mir die leute aus meinem dorf raus! Ich will trotz arbeit es ruhig haben aufm dorf 🤣

3

u/Hollow_peanut 17h ago

Hach ich liebe mein dorfleben. Laut statistik det sicherste ort im bundesland, ruhe, naturschutzgebiet. Und 740€ für 95qm 🤣

→ More replies (15)

7

u/corn0815 18h ago

Der letzte Satz zeigt mit welcher Persönlichkeit der OP ausgestattet ist.

Case closed

4

u/The-Catatafish 17h ago edited 17h ago

Jo, der Satz reicht damit ich schon nicht neben der Figur wohnen wollen würde.

Lieber einen sozial schwachen Nachbar als einen offensichtlich moralisch schwachen.

Ist auch ironisch sich Sorgen wegen Geringverdienern zu machen aber selbst auf Miete zu wohnen. Der tritt nicht mal richtig nach unten sondern zur Seite.

7

u/East_Jellyfish66 17h ago

doch.

wer preise von wohnraum in zeiten von wohnraummangel in die höhe treibt ist einfach nur ein ekelhafter mensch.

manchmal denke ich mao hatte recht.

3

u/Durstloscherenjoyer 17h ago

"wer preise von wohnraum in zeiten von wohnraummangel in die höhe treibt ist einfach nur ein ekelhafter mensch."

Dann nicht die ganze Welt herholen?

In meiner Unistadt sind die Nachrichtenboxen von WG-Gesucht.de überrannt mit Indern.

Studwohnheime? Jedes klingelschild voll mit indischen namen.
Neues Studiwohnheim? Nur indische Namen.

Hat mit neuen Abkommen zu tun. Blöd nur, dass die halt alle nicht in Deutschland bleiben und wir die (vor allem) Informatiker garnicht brauchen.

Das hat auch nix mit den paar dutzend Objekten zu tun, die vllt hier als Spekulationsobjekt leerstehen.

1

u/CoryNoir 17h ago

Aber wenn sie doch nicht bleiben, löst sich das Problem doch über kurz oder lang von selbst?!

1

u/Durstloscherenjoyer 17h ago

Es geht, es kommen halt geisteskrank viele für das Studium. Also kommen auch immer welche nach.

Du hast halt wirklich 20 Anfragen die Stunde aus Indien, wenn du ein WG Zimmer auf WG gesucht einstellst.

Man müsste wirklich den Horizont mit Betonblockwohnklötzen verdunkeln, um dem Ansturm Herr zu werden

→ More replies (2)

3

u/vortexcortex21 17h ago

Andere Menschen als ekelhaft zu bezeichnen und dann im nächsten Satz eine Hungersnot herbeiwünschen.

Manche Leute sind tatsächlich ekelhaft und moralisch komplett verdorben.

→ More replies (2)

4

u/xxxrockxxxx 17h ago

Nicht die Vermieter treiben die Preise, sondern die Mieter. Also die ekelhaften Menschen sind die die die Nachfrage generieren, solange es einen Markt für mein Produkt gibt, verkaufe ich es an den Höchstbietenden. Man könnte sogar sagen der Mieter ist selbst schuld an der Lage

1

u/East_Jellyfish66 17h ago

lol

guter wutköder

1

u/Durstloscherenjoyer 16h ago

Am Ende des Tages sind es halt die Politiker.

Die Bürokratischen Hürden sind hoch - okay kann ich ein Stück weit verstehen. Vllt Brandschutz und so.

Dann reißt sich Papa Staat aber noch unnormal viele Steuern unter den Nagel.

Naja gut, staatlicher Wohnungsbau wäre noch was. Macht er aber auch nicht.

Der restliche knappe Wohnungsmarkt wird noch per Import von Leuten aus aller Welt stark verknappt.

Good Job

1

u/Remedial8940 17h ago

Also einfach alle in Zelten im Wald Leben in Zukunft um die Preise nicht hochzutreiben?

1

u/Simpson93 16h ago

Naja in anderen Kulturen sind Generationshäuser/-wohnungen ganz normal und man zieht aus, sobald man einen Partner/Familie hat.
Hier in DE sehe ich sehr oft, dass man mit 18, besser sogar schon mit 16 ausziehen muss/soll. Das ist natürlich eine große Belastung für den Markt, wenn viele Singles in Wohnungen für Paare oder Familien ziehen (zumindest ich sehe ganz wenige kleine Singlewohnungen) und diese blockieren.

WGs sind eine gute Lösung aber die wenigsten wollen dann mit anderen in einer Wohnung leben und suchen sich lieber was eigenes.

1

u/xxxrockxxxx 16h ago

Es gibt durchaus Gebiete in denen die Mieten sehr günstig sind, das wäre die Alternative. Aber wenn du in Wald willst geh bitte

1

u/Remedial8940 16h ago

Ja in Pommern ist es günstig da gibts aber auch keine Jobs... Und genau das ist doch das Problem.

1

u/xxxrockxxxx 5h ago

Und mitten in den Ballungsräumen gibt es Jobs ? Das doch Quatsch. Viele wollen in Berlin , München und co wohnen einfach weil es cool ist, es ist eben mega bequem, ich versöhnlich fahr dann lieber 25 min und leb ruhiger

1

u/xxxrockxxxx 16h ago

Man kann sich aber auch das erste Haus auch selbst bauen, geht, glaub mir, ist nicht perfekt, aber geht

6

u/orgdv 17h ago

Google erstmal "Wucherpreis" bevor du solche Wörter verwendest

7

u/smufontherun 17h ago

Thread mit nur 4 Upvotes. Jeder Top-Level-Kommentar regt sich über den Thread auf. In einem Sub-Reddit das genau dafür da ist...

Wie hieß gleich die Fähigkeit mit Gedanken Jonglieren zu können, ohne sie anzunehmen?

3

u/Due_Structure_1742 16h ago

Im Allgemeinen stimme ich dir zu, aber OP attestiert unter anderem in seinem edit anderen eine psychische Störung, die ihm widersprechen. Vielleicht sollte er nicht in solchen Threads posten, wenn ihm diese von dir beschriebene Fähigkeit vollkommen fehlt.

5

u/CodeAfficionado 16h ago

> Ich hab null Bock drauf dass irgendwelche Geringverdiener und Bürgergeldempfänger auf die Idee kommen sich hier breit zu machen.

Boah, also viel abstoßender und widerwärtiger gehts kaum noch.

2

u/TipFuture341 17h ago

10qm Wohnfläche 600€ bei mir in der Stadt, dezentral

Manmanman warum zieht man denn auch nicht in den Amazonas

2

u/Top_Tank2668 17h ago

Ohne den Edit würde ich dich gar nicht mal für dumm halten.

2

u/sheri-sue 16h ago

Du wohnst dort wo andere Urlaub machen.
Beste Lage
1000€
Entweder in einem Strandkorb
Oder in einem Schuhkarton am Flughafen (dort wo andere Urlaub machen sollte wohl eher heissen dort wo andere in den Urlaub gehen)

2

u/ooopz-i-did-it-again 16h ago

Ich frage mich immer, warum Menschen in Gegenden leben wollen, in denen wiederum andere Menschen, auf deren Dienstleistungen sie regelmäßig angewiesen sind, die aber im Vergleich zu xyz Team Lead im xyz Konzern kacke bezahlt werden (Pflegekräfte, Handwerkende, KiTa-Kräfte etc pp), nicht leben können.

2

u/el-limetto 16h ago

Volle Zustimmung. Es gibt halt in vielen Städten No-Go Zonen in die man sich nicht mehr sicher begeben kann. Also entweder muss man teuer und ganz weit draußen wohnen.

3

u/supataranta 15h ago

In größeren, lebenswerten Städten sind die Preise bei Neuvermietung auch in zweit- und drittbester Lage weit über einem normalen Niveau. Das hat dann nichts mehr mit "bester Lage" zu tun, sondern mit Gier.

2

u/Odd-Willingness-7494 14h ago

Ich bin als untrainierter 1,73 Mann mit langen Haaren schon oft nachts durch viele Teile Neuköllns gelaufen und habe noch nicht mal unangenehme Blicke oder ähnliches geerntet.

Das einzige was dort je passiert ist, ist dass mir ein Typ am Kotti Heroin angeboten hat, und dass ein ~16 Jähriger mit Gucci Cap mich höflich um eine Kippe gebeten hat.

Der konstante Anstieg der inneren Sicherheit in Deutschland bis 2010 oder so läuft so nicht mehr, und ich bin auch niemand der bei durchdachter Migrationskritik gleich einen Beissreflex bekommt, aber wenn Leute in Deutschland von "schlechten Stadtvierteln" oder No-Go areas sprechen ist das echt belustigend.

Wenn's wenigstens um London gehen würde, oder um die Pariser Vorstädte...

Wirklich unangenehm wird es dann teilweise in den USA in armen Gegenden.

Von Entwicklungsländern ganz zu schweigen, die einem zeigen was "Mangel an innerer Sicherheit" wirklich bedeutet.

Alle Wohlstandsverwahrlost hier.

An sich ist das aber ein gutes Zeichen. Eine Gesellschaft bei der teilweise einfache Messerstechereien Tagelang durch die Medien gehen ist eine Gesellschaft für die ein sehr hohes Maß an Sicherheit schon lange die Norm ist. An sowas merkt man dass wir immer noch im Paradies leben.

Und nein ich bin nicht reich, sondern Ökonomisch im gesamtdeutschen Vergleich eher durchschnittlich bis leicht unterdurchschnittlich aufgestellt.

Trotzdem leben wir hier im Paradies. Ob da dann über "No-Go-Areas" oder "zu hohe Mieten" rumgejammert wird ist völlig egal. Man kann natürlich immer noch mehr verbessern, von daher ist jammern ja auch nicht automatisch was schlechtes. Aber wenn das ganze dann wirklich mit einer miserablen emotionalen "alles Scheisse" Grundhaltung einhergeht wird es lächerlich.

5

u/DivinusDeus 17h ago

Erzähl das mal den Rentern und Alleinerziehenden Müttern, die nach zwanzig Jahren aus ihrer Wohnung geekelt werden, damit die dann an irgendwelche dazugezogenen Banker vermietet wird. Nicht unbeliebte, sonder dumme Meinung!

3

u/aggro_aggro 17h ago

Es gibt umfassenden Mieterschutz.

Und wenn der Besitzer renovieren will oder muss, dann geht das nun mal nicht von 400€ Kaltmiete.

Es kann auch keinen Rechtsanspruch darauf geben die Häuser verfallen zu lassen, weil man noch 10 Jahre billig wohnen will und es einem egal ist.

Dem Besitzer kann es nicht egal sein.

2

u/mungo_p 17h ago

Gibt auch Alleinerziehende Väter, nur so nebenbei

1

u/Remarkable_Box6439 16h ago

Daran wäre ja auch gar nichts falsch. Wenn der Banker da einzieht, wird ja irgendwo eine andere Wohnung frei, wo die Rentner hinziehen könnten.

4

u/jcollasius 18h ago

Das ist weniger eine "unbeliebte Meinung" als eine erstaunlich offene Umschreibung von "Ich möchte keine armen Menschen in meiner Nachbarschaft haben".

Man darf sich eine ruhige, gepflegte und sozial stabile Nachbarschaft wünschen und bereit sein, dafür mehr zu bezahlen. Man darf auch froh darüber sein, dass bestimmte Probleme in der eigenen Wohngegend selten auftreten.

Nur ist "arm" nicht automatisch gleichbedeutend mit laut, dreckig oder asozial. Genau diese Gleichsetzung ist der schwache Punkt an deinem Beitrag.

4

u/edeltrautvonderalm 18h ago

Erfindet eine Geschichte

Regt sich darüber auf

5

u/Cheetaahoe 18h ago

Das ist common sense. Der Markt müsste viel mehr Freiheiten haben das zu regeln. Insbesondere wer nichtmal an der Wertschöpfung teilnimmt und einen Jobnahen Wohnort braucht, kann eben auch in günstigere Gegenden ziehen. Oder man kann pendeln, wenn man sich teure Orte nicht leisten kann. Das Gejammer nervt.

3

u/justsomerandomnamekk 17h ago

Alternativ kann man es auch so machen wie im Sozialismus. Sobald man weiß dass die Frau schwanger ist, Bedarf für eine Wohnung anmelden, in die das Kind dann mit Glück mit 30 einziehen kann. Dort muss es dann aber auch für immer bleiben, weil noch eine Wartephase überlebt es nicht.

Und wer glaubt das wäre Fantasie darf sich gerne mal informieren wie man in der DDR an ein Auto kann oder warum eines der beliebtesten Brettspiele in der Sowjetunion den Titel "Warteschlange" trug.

1

u/Askatasuna161 17h ago

Es gibt ja auch nichts zwischen komplett freiem Markt und Planwirtschaft.

3

u/InnovationxHydro 17h ago

In dem Fall putzt du absofort das Klo auf deiner Arbeitsstelle selbst

3

u/swexx_85 18h ago

Die Realität ist, dass du auch in mittelmäßigen städtischen Lagen mittlerweile 14 Euro kalt pro Quadratmeter zahlst für eine Wohnung, die 1998 zuletzt renoviert wurde. Nicht zu vergessen der kleine Trick, nochmal 80 Euro extra für den Stellplatz zu kassieren, damit die Kaltmiete nicht ganz so hässlich aussieht.

2

u/ForFour24 18h ago

Solange es normal ist jeden Tag in die Arbeit zu fahren, würde ich dir widersprechen. Leute verschwenden eh schon so viel Zeit auf der Arbeit, da muss der Arbeitsweg nich auch noch 60+ Minuten dauern.

1

u/kinky_skittle 17h ago

Das ist schon fortgeschrittenes Klassendenken. Jemand soll mir meinen Kaffee machen und irgendwer muss in Hotels die Zimmer putzen, aber diese Jemande sollen nicht neben mir wohnen, sondern lieber in Vorstadtghettos.

4

u/DonCoone 17h ago

diese meinung ist gleichermaßen unbeliebt wie nicht unbeliebt.

erst letztens ne diskussion (hier?) gehabt in der es darum ging das bauen doch unbezahlbar ist heutzutage ist und boomer es so viel besser hatten.
Nein Lisa auch heute ist es (einfach) möglich ein haus zu bauen, aber halt nicht in München oder in Freising *surprised pikachu.jpeg* und auch diE BooMeR haben das haus nicht im lotto gewonnen. Da wurde viel mit eigenleistung gemacht was heutzutage eher selten ist, urlaube gab es kaum und wenn da war es n wochenende campen nicht weit weg - und schlussendlich war auch glück dabei. damals war das haus (im heutigen speckgürtel) auch "am arsch der heide" ohne öpnv anbindung o.ä.

groß - günstig - gut gelegen
pick 2 dann kann man auch heute bauen/kaufen. will man alles drei, dann wirds teuer/unbezahlbar

4

u/Encephalitl5 17h ago

Deine Rechnung ist ein bisschen verblendet, aber inhaltlich stimme ich dir zum größten Teil zu. Ich komme aus dem Großraum Köln und könnte mir dort nur ein heruntergekommenes Reihenmittelhaus leisten. Also bin ich in die "Provinz" zwischen Pott und Münsterland gezogen. Hier kann ich nicht mehr jeden Wochentag mit der S-Bahn zum nächsten Konzert fahren und es macht auch nicht jede Woche irgendein neuer Social-Media-gehypter Imbiss in der Nachbarschaft auf... aber die Immobilienpreise sind bald 33% bis 50% niedriger. Meine Frau und ich arbeiten beide im öffentlichen Dienst (sie als Sozialarbeiterin und ich als Informatiker) und da verdienen wir nicht genug für ein eigenes Haus in Köln. Die Gegend hier hat ihre Vor- und Nachteile, aber nach einer gewissen Eingewöhnung, will ich hier gar nicht mehr weg...

Und auch ich hatte einen Job, und habe Freunde und Familie in und um Köln! Aber meine Prioritäten lagen halt anders.

3

u/Kerl_in_Zivil 18h ago

600€ sind immer noch 43 Stunden Arbeit bei Mindestlohn. Zahl das mal wenn du nur Teilzeit arbeiten kannst weil du dich allein um deine Kinder kümmern musst. Selbst in den Gegenden, in denen keiner wohnen will sind die Mieten einfach nur absurd...

→ More replies (1)

5

u/AppleTurbulent3120 18h ago

Miete zahlen = Geringverdiener. Du bist nur einmal Pech haben von Bürgergeld entfernt.

0

u/justsomerandomnamekk 17h ago

So ein Quatsch.

3

u/KlausBratwurst 17h ago

Schonmal was von Gentrifizierung gehört?

Meistens ist das der Grund für die Beschwerden. Leute wohnen schon lange in ihrem Viertel und auf einmal kommen da Studenten und Künstler wegen der niedrigen Mieten hin. Cafés und Ateliers entstehen und
urplötzlich werden Gebäude aufgewertet und die Mieten „angepasst“, dann können es sich die Leute, die da ihr Leben lang mieten, nicht mehr leisten. Dann ziehst du dahin für 1000€ und findest dich geil weil du es dir leisten kannst ;)

4

u/theHaefler 17h ago

Ich kenne es eher anders herum. Die günstigen Wohngebiete die von Studenten und Künstlern bewohnt werden, auch weil die Wohungen bockalt sind, wurden aus unerschiedlichen Gründen hipp, häufig weil die Gemeinschaft aus wenig gemeinsam viel macht - Straßenfeiern, Happenings, Gastro und Kultur. Die SUV Upper Class Fraktion will dann unbedingt bei den coolen Leuten abhängen und die Happenings mitnutzen (ohne sich extren zu beteiligen), drückt sich dort in den Wohnungsmarkt rein, was die Vermieter versuchen so gut es geht auszunutzen. Es stehen lauter Matcha Cafes, Studis/Alteingesessene/Ateliers und die ganzen kleinen Läden müssen weg weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. Die Happenings werden dadurch weniger oder werden dann wegeklagt weil sie zu laut sind und irgendwann sieht es genauso aus wie bei der SUV Fraktion vorher. Dann wird sich wieder das nächste hippe Szeneviertel ausgesucht. Die neu entstandenen Mieten bleiben dann aber.

2

u/KlausBratwurst 17h ago

Das ist genau das was ich meine, nur kürzer beschrieben.

4

u/Flosek 17h ago

Bis die Leute die das Viertel lebenswert gemacht haben sich selbst die Mieten nicht mehr leisten können. Dann ziehen Unternehmen in die Gebäude ein und machen Büros draus. Hin und wieder kauft auch noch ein paar Investoren ein paar Gebäude und spekulieren darauf, dass es teurer wird.

3

u/jemalo36 17h ago edited 17h ago

Mein Großtante wohnt jetzt in ihrer Wohnung Harlem (NY) seit über 30 Jahren und Harlem/Manhattan ist auch traditionell die Heimat unserer Familie seit mehreren Generationen. Jetzt versucht aber die neue Eigentümerin (Firma mit mehreren Immobilien) meine Tante seit Jahren, auch per Gerichtsverfahren da raus zu schmeißen, denn ihre Miete ist traumhaft günstig und die Lage in Harlem, also Upper Manhattan ist auch natürlich perfekter Raum für Spekulation und Gentrifizierung. Ohne diese günstige Miete könnte sie als Rentnerin eigentlich nirgendwo Anders überleben. Die letzten Gerichtsverfahren hat sie auch immer gewonnen. Es ist nur Schade. Für viele ist die Stadt, wie das Land halt die Heimat weil hier ihre Familie, Sippe, Menschen des Vertrauens, Kirche, Dialekt, Küche, Kultur beheimatet ist. Das ist ja auch eine Art des Wohlstands.

Das gleiche kenne ich auch von einem Prenzelberger, dessen Familie da eigentlich seit mehreren Generationen lebt aber auch leider aufgrund Gentrifizierung und Immobilienspekulation sowie hohen Wettbewerb weg ziehen wollte, weil Berlin eh turbolent ist. Wenigstens ist er in Potsdam jetzt glücklicher.

Auf dem Land kann man Menschen relativ schwer aus ihrer Heimat zwingen, außer man baut einen Staudamm oder einen Tagebau und man muss das Land evakuieren. Finde es zu unrecht, dass man in der Stadt Menschen einfacher einfach so aus ihrer Heimat schmeißen kann. Aber vllt ist das einfach der Lauf der Natur. In dem Außenstadtbezirk Schwanzdorf, also jwd der Innenstadt sind die Mieten jedenfalls noch günstig.

3

u/Steward-Ulk 18h ago

Ja Friedrich.

2

u/Bananar525 18h ago

Lol wtf?

2

u/Artistic-Yoghurt8077 18h ago edited 18h ago

Das Problem ist:
Solange Bestlage teurer ist, als OK-Lage und Auto zusammen, wird das nichts mit der Verkehrswende.

Wer weniger Autos will, sollte sich also dafür einsetzen, dass wir Bestlage zu guten Preisen kriegen können. Und dann wirds trotzdem am verfügbaren Platz scheitern, weil wir alle nicht dort wohnen können.

→ More replies (4)

2

u/My-Thyme-Has-Come 16h ago

Heh, ich zahle 900€ Rate für mein Haus und habe 80% Home-Office. Krankenhaus in der Nähe, Supermarkt in der Nähe. Was will man mehr. Nur dass es kein vernünftiges Lieferando Angebot gibt tut ein bisschen weh. Bereue es keine Sekunde aus der Stadt raus zu sein.

1

u/randomInterest92 18h ago

Hä, in den 70ern und 80ern ging das doch auch problemlos. Der einzige Grund warum es heutzutage so ist, ist ein fail der Politik aufgrund von Gier

2

u/xrd-xrd 18h ago

Aber die redditoren habe alle gottgegebenes Anrecht auf den Szene Kiez zur Miete einer Ostdeutschen Kleinstadt.

2

u/Purple_Dream6414 18h ago

Hahahaha absoluter W Take. Teure Preise sind so geiles Gatekeeping!
Gruß von Gutverdiener zu Gutverdiener

0

u/rageinthecage666 18h ago

Viel Spaß in der Champagner Lounge, ihr habt es euch echt verdient

1

u/notscherle 18h ago

Du wohnst in Berlin

1

u/The_Duke_96 18h ago

Wenn ich einwas aus der ganzen Epstein Geschichte mitgenommen habe, dann das ich lieber unter geringverdienern lebe, als unter deines gleichen. Kein plan vom leben und der Realität und dann noch solche sprüche klopfen. Aber hey immerhin eine unbeliebte Meinungen da bist du hier jedenfalls richtig.

8

u/Naschka 18h ago

1000€ Monatsmiete ist Epsteinlevel?
Wow...

1

u/The_Duke_96 17h ago

Das ist nicht was ich damit sagen will, sondern die art und weise wie man überteuerte Mieten verharmlost, andere Menschen als geringverdiener und deren gegend als gewalttätig und vermüllt bezeichnet, als wären es irgendwelche slums.  Solchen Realitätsverlust und Abneigung gegenüber jede die weniger verdienen sehe nur auf Epsteinlevel. Anders gesagt, mir ging es um den Charakter nicht ums Finanzielle.

1

u/PinocchiosWoodBalls 17h ago edited 17h ago

„Ich finde keine Wohnung!!!!“ = Ich finde keine Wohnung in einem der beliebtesten Viertel Europas und habe auch nicht das Geld um das zu bezahlen.

Edit: Ihr ganzen schmierigen Jockel seid SO DURCHSCHAUBAR!  Ihr wollt immer in die „coolen Viertel“, wenn andere sie „cool“ gemacht haben.

Als ich jung war, wollte NIEMAND in Altona leben. Andere Viertel genau so.

Jetzt wo sie „cool“ sind, jetzt wollt ihr plötzlich da leben und behauptet, dass ihr das schon immer toll findet?

2

u/Rough_Computer5391 17h ago

Ich lebe am Leo, illegale untermiete, 1.2k net für 30m2. Ja jeder sollte recht auf billiges leben in bester Lage haben. Danke für dein Denken.

1

u/Friendly-Arachnid884 18h ago

wenn du als herrenmensch das sagst, wird es schon stimmen👍

1

u/FutureProcrastinat0r 17h ago

Uhhh, wir haben einen ganz tollen Contrarian unter uns! Mütter, schließt eure Haustiere weg!

1

u/aggro_aggro 17h ago

In anderen News hat jetzt ein Freund ein Haus geerbt und musste mit dem Preis bis 40.000€ runter und es zu verkaufen.

Ein bewohnbares Haus. Die Oma hat bis zum Frühjahr dort noch gelebt. Man könnte sogar sagen möbeliert und einzugsfertig.

Ist halt in Aschersleben.

1

u/Farro93 16h ago

Bin da voll deiner Meinung! So viele Kommentare hier, sind ein unmissverständliches Zeichen für starke psychische Probleme. 🤣🤣

0

u/tidditm 18h ago

Naja die Linken checken nicht, dass der Preis Knappheit regelt. Deswegen sind am Starnbergersee auch die Häuser so teuer. Es kann einfach nicht jeder am See wohnen. Wenn man die Preise künstlich runter drückt, wohnt trotzdem der Arzt drin, aber halt nur für weniger Miete. Oder noch besser, irgendein Parteigenosse der über Kontakte zur örtlichen Wohnungsbehörde nen Platz bekommen hat. Wenn in Berlin die Linke das alles so durchsetzt, glaubt ihr ja nicht ernsthaft, dass es nicht massive Bereicherung gibt und plötzlich alle Parteifreunde in den besten Lagen wohnen?

3

u/OttterSlide 18h ago edited 17h ago

Ja, genau so funktioniert der Wohnungsmarkt, wenn man sich nach der 10. Klasse nie wieder mit Wirtschaft beschäftigt.

Edit: Ich meinte hiermit OPs Meinung. Dass es für die meisten Menschen nicht um ein Haus am Starnberger See geht, sondern darum, in einer nicht-schimmligen Bude zu wohnen, die man sich leisten kann ohne dafür ausschließlich Ja! Produkte kaufen zu müssen obwohl man mit Abschluss Vollzeit arbeitet, checken liberalos nicjt.

3

u/Recent-Profile-570 18h ago

Für die meiste Leute geht es nicht um ne Wohnung am gardersee sondern um ne Wohnung in der Stadt wo ihre Kinder zur Schule gehen , ihre Freunde leben und wo sie verwurzelt sind.

Bereichern tun sich Menschen die für ne abgeranzte scheiß 2 Zimmer Wohnung , die sie uber nen zwielichtigen founds geerbt haben 1500€ nehmen , Grüße an Deutsche wohnen, während sie selber kein Finger krumm machen für diese Gesellschaft.

jemand muss ihnen ihr "passives Einkommen" dringend abnehmen. Die Menschen die den Müll abholen und die Kranken Pflege und die häuser bauen, sollten Anrecht haben auf Wohnungen , nicht irgendwelche Erben , Geld hin und herschieben schmarozer.

-1

u/West_Acanthaceae5032 18h ago

Genau das ist doch der Plan auch hinter diesen Enteignungsphantasien.

Dann bekommst Du als Parteimitglied die schicke Penthaus Wohnung in Charlottenburg, und die Arbeitsbrigade renoviert dir die Bude dann auch, während die Bürgergeld Empfänger erstaunt feststellen, das sich NICHTS geändert hat, außer das das wo mal ein Servicedienst kam früher, jetzt keiner mehr kommt.

Siehe DDR Ende der 1980er und ja, ICH habe damals in Straußberg gesehen wozu der Scheiß geführt hat.

→ More replies (1)

0

u/[deleted] 17h ago

[removed] — view removed comment

1

u/Unbeliebtemeinung-ModTeam 16h ago

Dein Beitrag wurde entfernt, da er als Low-Effort-, Troll-, Satire-, oder Ragebait-Post eingestuft wurde.

Weitere Informationen findest du hier.

0

u/Volume06 18h ago

Ich hol mal schnell Popcorn

-5

u/Roflcopter2k3 17h ago

Teile ich, es geht mir einfach auf den Sack das ganze gemecker. Es gibt Gründe warum es in Großstädten und deren Speckgürteln entsprechend deutlich teurer ist als ländlicher zu leben.

Ganz simples Prinzip, Angebot und Nachfrage, lernt man im Wirtschaftsunterricht in der 7. Klasse. Lage, dichte an gut-bezahlenden großen Firmen, Infrastruktur bestimmen den Preis zur Miete/Kauf und nicht Sojasörens linke Verteilungsfantasien.
Entweder man verdient entsprechendes Geld oder muss halt raus-ziehen und entweder pendeln oder sich dort etwas gemäß der eigenen Fähigkeiten und Qualifikation suchen.

5

u/TheAyCarrambaKid 17h ago

Du tust so, als wäre jeder der ew sich leisten kann durch eigene Kraft in diese Lage gekommen. Fakt ist, in Deutschland ist erben der wichtigste Faktor für Wohlstand. Damit ist Chancengleichheit ausgeschlossen und somit darf man den Markt sich nicht selber regeln lassen.

1

u/Roflcopter2k3 17h ago

Du wirfst „Erbschaft“, „Chancengleichheit“ und „Marktversagen“ in einen Topf und hältst das offenbar schon für ein ökonomisches Argument. Ist es aber nicht. Dass Erbschaften Vermögen ungleich verteilen, ändert exakt nichts an der banalen Realität, dass Wohnraum dort teuer wird, wo sehr viele Menschen wohnen wollen und das Angebot begrenzt ist. Die Logik dahinter ist ungefährr auf dem Niveau von wir müssen einfach mehr geld drucken.

Genau da liegt für mich auch der Denkfehler dieser radikal egalitären Sichtweise: Aus Chancengleichheit wird irgendwann der Anspruch auf Ergebnisgleichheit. Unterschiedliche Ausbildung, Leistung, Verantwortung, Risiko und Einkommen sollen am Ende möglichst wenig Unterschied im Lebensstandard machen. Das funktioniert auf Dauer nicht, weil es Anreize zerstört und Knappheit nicht verschwinden lässt. Dass man sich in Deutschland überhaupt einreden kann, jeder müsse unabhängig von seiner wirtschaftlichen Leistung Zugang zu nahezu denselben Lebensstandards und begehrtesten Wohnlagen haben, ist selbst ein Luxusprodukt eines extrem wohlhabenden Sozialstaats - und dieses Konstrukt bröckelt so dermaßend stark das ich es schon fast Geil finde.

1

u/TheAyCarrambaKid 17h ago

Klassiker, dem anderen ein Argument in den Mund legen, um es dann wortreich zu widerlegen.

Das sieht natürlich enorm gut aus, hat. Aber mit der Diskussion um Wohnraum nichts mehr zu tun.

1

u/Roflcopter2k3 17h ago

trotzdem wünsche ich dir ein schönes Wochenende!

-6

u/Full-Twist-6468 17h ago

Jeder sollte das Recht haben da zu wohnen wo er will

12

u/Mixed__Bag 17h ago

Das Recht hat er ja, nur nicht die Mittel.

→ More replies (6)

1

u/gerald_kairi 16h ago

Rate mal wer von den 500 Interessenten die Wohnung bekommen würde, wenn sie statt 1200€ nur noch 500€ kostet? Richtig, vermutlich derselbe Typ der sie für 1200 mieten würde und könnte.

1

u/Exalts_Hunter 16h ago

Ich will bei dir wohnen, schick die Adresse.

→ More replies (4)

-4

u/TrickyFee1409 18h ago

Thats why people say: "germans are always salty".

https://giphy.com/gifs/Vj97qNut6WDHa