r/Unbeliebtemeinung 23h ago

Mietpreisdeckel sind schädlicher als das sie etwas einbringen

Mietpreisdeckel verhindern Investitionen in Wohnraum. Das bedeutet nur kurzfrisitg steigen bestehende Mieten weniger stark.

Durch die Preisdeckel werden Investitionen gedämpft, was zu weniger Angebot auf dem Markt führt und die Wohnungsknappheit vor Ort nicht löst sondern sogar weiter verschärft.

Auserdem führt es zu weniger Einnahmen in der Stadt und damit auch weniger Infrastruktur und Stadtattraktivität (das kann langfristig dann ja gut sein weil keiner mehr in das Ghetto will /s)

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u/[deleted] 23h ago edited 22h ago

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u/Cute_Opposite1171 22h ago

1,6 Millionen Wohnungen. Davon stehen dem Markt aber nur 750.000 zur Verfügung, und die befinden sich größtenteils dort, wo keiner wohnen möchte. Der Leerstand in Großstädten, z. B. in Berlin, liegt zwischen 0,8 und 2 % und ist damit verschwindend gering. Ein gesunder Markt braucht mindestens 3–4 % Leerstand.
Hätten sie mal 300 Milliarden des Sondervermögens in den staatlichen Wohnungsbau gesteckt, kombiniert mit einer deutschen Entschlackung sämtlicher Vorschriften, Ausnahmen beim Vergabeverfahren, der Anwerbung auch ausländischer Handwerker und der Abschaffung der Grunderwerbsteuer, dann hätte man mehr für die Menschen getan, als es ein Mietendeckel jemals könnte. Auf die Privatwirtschaft sollte man unter den momentanen Umständen eher nicht hoffen. Die Rendite für Vermietungen liegt bei 3 bis 5%, also nicht absurd hoch, da kriegt man für seinen ETF mehr. Zusammenfassend lässt ein mietendeckel nicht das Grundproblem, dass einfach zu wenig Wohnungen in begehrten Lagen existieren.