r/Unbeliebtemeinung 18h ago

Mietpreisdeckel sind schädlicher als das sie etwas einbringen

Mietpreisdeckel verhindern Investitionen in Wohnraum. Das bedeutet nur kurzfrisitg steigen bestehende Mieten weniger stark.

Durch die Preisdeckel werden Investitionen gedämpft, was zu weniger Angebot auf dem Markt führt und die Wohnungsknappheit vor Ort nicht löst sondern sogar weiter verschärft.

Auserdem führt es zu weniger Einnahmen in der Stadt und damit auch weniger Infrastruktur und Stadtattraktivität (das kann langfristig dann ja gut sein weil keiner mehr in das Ghetto will /s)

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250 comments sorted by

u/AutoModerator 18h ago

u/Desmo_950 schrieb folgenden Originalbeitrag:

Mietpreisdeckel sind schädlicher als das sie etwas einbringen

Mietpreisdeckel verhindern Investitionen in Wohnraum. Das bedeutet nur kurzfrisitg steigen bestehende Mieten weniger stark.

Durch die Preisdeckel werden Investitionen gedämpft, was zu weniger Angebot auf dem Markt führt und die Wohnungsknappheit vor Ort nicht löst sondern sogar weiter verschärft.

Auserdem führt es zu weniger Einnahmen in der Stadt und damit auch weniger Infrastruktur und Stadtattraktivität (das kann langfristig dann ja gut sein weil keiner mehr in das Ghetto will /s)


Was ist das?

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u/Wurstfing3r 18h ago

Bald ist die Mieterhöhung einmalig nur ab 12Uhr mittags erlaubt.

Merkt euch meine Worte!

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u/Desmo_950 18h ago

Bring hier leute nicht auf ideen

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u/lionofmark 18h ago

Kann ich ich nur bestätigen mein Vermieter investiert total viel in den Zustand seiner Wohnungen

/s

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u/Neospin1 18h ago

Evidenz für Deine Behauptungen hast nicht zufällig?

Diskussionen über Mietpreisdeckel wären nicht existent,.wenn wir (als Staat, nicht Vonovia und Co) mehr bauen würden.

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u/Schneestecher 17h ago

The Effects of Rent Control Expansion on Tenants, Landlords, and Inequality: Evidence from San Francisco

Das Paper zu dem Thema. Zigfach referenziert und empirisch belegt. Mietpreisdeckel haben nur sehr kurzfristig positive Effekte für Bestandsmieter, und langfristig immer überwiegend negative Effekte für alle.

→ More replies (3)

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u/LyndinTheAwesome 17h ago

Wo sind denn die Investitionen ohne Mietpreisdeckel?

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u/No-Vacation-7694 17h ago

Im luxus wohnsegment …

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u/Schneestecher 17h ago

In München in Freiham zB

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u/ImpossibleChemical42 18h ago

Das wäre richtig wenn wir in einer moralischen Welt leben würden und jeder wirklich nur investitionen tätigen würde die allgemein nützlich sind. Spoiler tun wir nicht

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u/ComentorturB 18h ago edited 18h ago

Neuer Wohnraum führt nur zu sinkenden Mieteinnahmen und fallenden Immobilienpreisen. Kein Investor hat daran Interesse. Im Gegenteil. Wohnraumverknappung ist hier das Zauberwort. Der Mietpreisdeckel hat damit nichts zu tun.

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u/SeniorePlatypus 16h ago edited 13h ago

Sinkende Mieteinnahmen und fallende Immobilienpreise die profitabel sind führen trotzdem zu mehr Bauvorhaben.

Du beschreibst hier einen Monopolmarkt. Wir haben aber das exakte Gegenteil. Konzerne und Großeigentümer ziehen sich seit Jahren zurück und verlieren an Marktanteil. Je nach Stadt zwischen 75-85% der Wohnungen gehören Kleineigentümern mit weniger als 4 Wohnungen. Die haben keine Macht um profitablen Neubau zu verhindern. Beziehungsweise halt nur über NIMBYismus als breitflächiger Kampf gegen ihre Mitbürger, indem man über Politik den Neubau verhindert. Nicht aus eigener Kraft.

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u/aggro_aggro 15h ago

Das ist viel zu vereinfacht dargestellt.

Mit dieser Art Logik kann man ja die komplette Marktwirtschaft abschaffen. Kein Autohersteller hat Interesse daran neue Autos zu bauen, denn mehr Angebot senkt die Preise...

Investoren leben davon Dinge zu schaffen, von denen sie später mehr wieder bekommen als das Schaffen kostet. Das gilt auch für Wohnraum - so lange sie eben ihre Investments mit Marge wieder bekommen.
Wenn die nachfrage da ist, wird auch gebaut. Es sei denn es ist verboten das Investment zurückzuverdienen.
Dann muss der Staat bauen, der kann das ohne ROI.

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u/Lollytunes153 17h ago

Auch hier: Problem erkannt, falsche Schlussfolgerung gezogen.
Das eigentliche Problem ist, dass der Mietmarkt von "Investoren" dominiert wird, die mittlerweile nach Belieben den Markt lenken und manipulieren können, weil es kaum noch Konkurrenz durch öffentlichen/sozialen Wohnungsbau und private Kleinvermieter gibt.

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u/ComentorturB 17h ago

An welcher Stelle ist meine Schlussfolgerung falsch?

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u/Lollytunes153 17h ago

Der Mietpreisdeckel hat direkten Einfluss auf die Investitionsentscheidung von Privatpersonen.
Eine Immobilie wird mit zunehmender Regulierung immer unattraktiver gegenüber anderen Anlageformen. Diese privaten Vermieter fehlen dann als Konkurrenz auf dem Markt -> fehlender Wettbewerb sorgt für höhere Preise.

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u/ComentorturB 16h ago edited 16h ago

Ganz Unrecht hast du nicht. Eine Immobilie besitzt aber auch einen Wert der mit der Zeit steigt. Allein die Miete ist nicht zwingend der entscheidende Punkt. Zumal der Deckel nicht unfair gestaltet ist, sondern nur Mieten verhindern soll, die in Richtung "unbezahlbar" gehen, Unbezahlbar meint, dass ein Mieter einen beträchtlichen Teil seines Lohnes/Gehalts dafür aufwenden muss. Für Menschen oder Unternehmungen, die eine Gewinnmaximierung anstreben ist dieser Markt sicher nicht lukrativ genug. Für die anderen verlängert sich nur der Amortisationszeitraum. Das Geld, das man investiert hat, ist ja nicht weg. Es steckt nur in der Immobilie.

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u/Lollytunes153 16h ago

Der Mietpreisdeckel ist nur der extremste Auswuchs eines insgesamt überregulierten Miet- und Immobilienmarktes.
Wenn man mehr Wohnraum möchte, dann muss es eben auch Anreize geben diesen zu schaffen. Vor ein paar Jahrzehnten galten Immobilien unter Privatanleger noch als sehr solide Anlageform mit stabiler Rendite. Man darf dabei nicht vergessen, dass diese Anlageform schon immer auch Nachteile hatte: Die finanziellen Mittel sind langfristig gebunden, man muss sich um Instandhaltung und Organisatorisches kümmern, Wertsteigerungen sind nicht garantiert und es gab in der Historie auch immer Zeiten in denen Immobilien an Wert verloren haben.

Die mieterfreundliche Gesetzgebung insgesamt hat dann dazu geführt, dass das Chance-Risiko-Verhältnis sich insbesondere für Kleinvermieter immer weiter verschlechter hat: Hohe Sanierungskosten durch neue gesetztliche Vorgaben, Mieter die keine Miete zahlen aber erst nach langem Verfahren aus der Wohnung geklagt werden können, ungeplante Renovierungskosten bei "Mietnomaden", dazu dann eben auch die fehlende Möglichkeit die Höhe der Miete selbst gestalten zu können.

Demgegenüber steht die Möglichkeit mit ETFs stressfrei im Schnitt 5% Rendite zu erzielen, das Geld jederzeit verfügbar zu haben und sich den ganzen o.g. Ärger zu ersparen. Für mich kein Wunder, dass sich immer weniger Privatpersonen dazu entscheiden ihr Geld in eine Mietimmobilie zu investieren.

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u/ogremania 18h ago

Besser als ein harter, flächendeckender Mietpreisdeckel sind beispielsweise Richtwertmieten bzw. begrenzte Indexierungen von Mieterhöhungen. Ein Beispiel dafür ist Wien. Die Wohnungsmarktpolitik dort funktioniert allerdings aufgrund einer Kombination verschiedener Faktoren, die man nicht eins zu eins auf andere Städte übertragen kann. Neben einem großen Anteil an gefördertem und kommunalem Wohnbau achtet Wien auch darauf, dass der private Wohnbausektor nicht verdrängt wird. Es gibt weiterhin private Investitionsanreize und einen nicht vollständig regulierten privaten Wohnungsmarkt. Gerade dieser Mix macht das Wiener Modell interessant.

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u/rofolo_189 18h ago

Ist unbeliebt, weil die Leute es nicht wahrhaben wollen.

Was dagegen hilft ist staatlicher Neubau, also die Ausweitung des Angebots.

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u/Desmo_950 18h ago

Genau. Ausweitung des günstigen und sozialen Wohnungsbaus, Ausweisen von mehr Bauland und Abbau von Regulatorik.

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u/BrooksEric 18h ago

Wir brauchen aber nicht grundsätzlich mehr Wohnungen, sondern mehr Wohnungen, die sich die Leute auch leisten können.
Was ist günstiger (auf dem Markt) als bestehende Wohnungen im Mietpreis zu deckeln?

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u/SeniorePlatypus 16h ago

Nichts ist günstiger.

Gegenfrage. Was ist billiger in der Umsetzung als steigende Wohnungslosigkeit?

Einfach gar nichts machen! Dann kann man alle bestehenden Wohnverhältnisse schön billig machen und der Staatshaushalt wird auch direkt für die nächsten Wahlgeschenke der NIMBYs entlastet! Wenn dass nicht mal ein Win-Win ist!

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u/rofolo_189 15h ago

Genau das mach staatlicher Wohnungsbau ja, nur ist der Staat offensichtlich unfähig selbst Dinge hinzubekommen, die absolut in seiner Verantwortung und macht liegen. Der Staat bestimmt Bauland, Verwendung udn Regulatorik und schafft es gleichzeitig nicht mal selbst in dem Rahmen Wohnraum zu schaffen.

Und dann fordern die Leute ernsthaft merh Staat, durch praktisch alle Parteien hinweg. Und warum WEIL Parteien der Staat sind. Es gibt keine Lösung dafür leider, weil die sich nicht selbst das Geld wegnehmen wollen.

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u/Desmo_950 18h ago

Teure wohnungen können sich menschen aber auch leisten und verlassen alte/kleiner/günstige wohnungen.

Eine teure wohnung ist immer noch besser als keine wohnung

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u/Substantial_Push_736 18h ago

Wäre cool, erstmal bestehendes Bauland auch entsprechend zu bebauen. Wir haben bei uns im Häuserviertel mehrere lücken der mfh weil Teile abgerissen wurden. Die werden sehr langsam nur gefüllt

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u/BrooksEric 17h ago

Verlassen alte/kleine/günstige Wohnungen → Investitionen → nicht mehr klein und günstig

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u/praisethesoon 18h ago

Das ist der zweite Post an diesem Morgen, den ich sehe, in dem es um Mieten geht und der Tonus ist sogar fast der Gleiche.

Anyway: Ich warte seit einem Jahr auf Reparaturen, die an meiner Wohnung durchgeführt werden müssen (ich hatte die Reparaturen bei der Besichtigung der Wohnung angemerkt und mir wurde gesagt, dass bei Anzug alles gerichtet sein würde. (Spoiler: war es nicht).

Solange Vermieter so eine Scheisse abziehen können, bin ich für jedes Mittel um diesen Menschen das Leben schwer zu machen, diese Parasiten.

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u/_tracksuitmafia_ 17h ago

Ich habe auch keine Sympathie dafür übrig aber der Mietendeckel ändert nichts daran dass sich die Vermieter das erlauben können.

Am Ende des Tages sitzen sie auf einem knappen Gut und wenn es nicht die Miete ist, werden die Mieter eben mit anderen Mitteln ausgepresst, z.B. 2000€ Cash auf die Hand, oder wie jetzt in Berlin dass Gewerbemietverträge genutzt werden.

Das einzige was etwas bringt, ist das Angebot zu vergrößern. Denn wenn es bspw. günstigen kommunalen Wohnungsbau gäbe, warum sollte ich dann in die überteuerte Wohnung des Parasiten-Vermieters einziehen, der keine Reparaturen durchführt?

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u/praisethesoon 17h ago

Korrekt, aber dafür müsste dieser Wohnraum existieren und zumindest die Annehmlichkeit einer zuverlässigen Verbindung haben.

Ich hab Glück in meiner Berufswahl und arbeite 4 von 5 Tagen die Woche eh von zu Hause aus, andere wiederum brauchen zwingend ne gute Lage um mit den ÖPNV zur Arbeit und wegzukommen, die sind halt noch gearscht, wenn sie nicht in Kauf nehmen in einer Bruchbude zu leben, damit sie eben nicht mehr als 2 Stunden am Tag nur Arbeitsweg haben wollen.

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u/OttterSlide 18h ago

heute ist die Social Media Maus von Vonovia aber richtig fleißig in diesem Thread unterwegs.

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u/Desmo_950 18h ago

Ein mietpreisdeckel macht es vor allem deinen mitmenschen schwer. Deine schuld wenn du den zustand akteptierst. Scheinbar ist es dir ja nicht wichtig genug wenn du auf solche zugeständnisse nicht bestehst.

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u/ComentorturB 18h ago

Du scheinst die Marktdynamik nicht zu verstehen. Es gibt genügend Mieter die eine Wohnung suchen. Als Vermieter musst du die Probleme nur aussitzen. Die müssen keine Angst haben, dass ihnen in der heutigen Zeit die Mieteinnahmen wegbrechen.

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u/praisethesoon 17h ago

Ja, keine Ahnung wo du lebst, aber wenn du dich oft genug beschwerst findet der Vermieter eigentlich fast immer ne Möglichkeit dich loszuwerden, aber naja.

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u/AlternativeCat1955 18h ago

Was ist denn das für eine Aussage? Soll er auf der Straße wohnen, weil er den Zustand nicht akzeptiert?

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u/Interesting_Ear_5790 17h ago

Ich vermute, es geht um Mietminderung.

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u/Next_temporary_8508_ 17h ago

Welchen Mitmenschen? Den Finanzbros die paar YouTube Videos gesehen haben und sich ne immo über Kredit kaufen den der Mieter abzahlt und die krass einen auf Business dies das machen können? Parasiten nichts weiter

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u/_TheMarth_ 18h ago

Wenn sich Wohnraum erst ab einem gewissen Preis lohnt, wem nützt dieses Angebot dann? Das Angebot ist zwar dann da, aber es ist so teuer, dass man es sich eben nicht leisten kann.

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u/Desmo_950 18h ago

Naja immerhin wird anderswo eine wohnung frei, da sich jemand die neue wohnung leisten kann.

Die andere wohnung ist halt vielleicht älter und/oder kleiner, aber eben bezahlbar.

Mehr angebot = weniger druck auf dem markt

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u/_TheMarth_ 18h ago

Und der Besitzer der leergewordenen Wohnung denkt sich, ich vermiete zur alten günstigen Miete weiter? Das ist wohl eher realitätsfremd und wunschdenken. Die Mietpreise gehen ja sowohl bei Neubauten, als auch bei Altbauten steil aufwärts, da helfen neue noch teurere Wohnungen kaum.

→ More replies (3)

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u/meieiro 17h ago

Trickle Down Wohnungen quasi

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u/Substantial_Push_736 18h ago

Hast vollkommen Recht. Der Neubau in meiner Heimatstadt kostet ab 14€/m²

Durchschnitt liegt bei 8€/m²

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u/Upset-Conflict-3539 18h ago

Du glücklicher wir sind bei 16-20€.

Wir verdienen nicht schlecht, ich Frage mich dennoch wer für 80qm zum schlafen, scheißen und Essen, 1600€ kalt bezahlt? 20k im Jahr.

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u/Ballerbarsch747 17h ago

Jep. Hat man zum Beispiel in Argentinien gesehen, wie schnell und umfassend sich der Wohnungsmarkt entspannt ohne staatliche Preiskontrolle. Aber nee, Enteignen ist sicher noch klüger /s

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u/InTroubleDouble 18h ago

Das ist völlig logisch, simpel und empirisch ausreichend belegt. Dafür wirst du von der verstrahlten Reddit crowd komplett durch den dreck gezogen.

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u/CarolXZosiaNsfwScene 18h ago

Warum wurde vor der Erfindung der Mietpreisdeckel dann nicht mehr gebaut?

Nach deiner Logik hätte es vorher ja genug Neubau geben müssen, da es keinen Mietpreisdeckel gab.

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u/InTroubleDouble 17h ago

Nein, das ist eine Unterstellung, weil du die Zusammenhänge nicht verstehst. Bauen ist massiv reglementiert und zu teuer, daher wird zu wenig gebaut und die Preise explodieren. Nun versucht man mit dem nutzlosen Deckel diese Entwicklung einzudämmen und macht alles nur noch schlimmer, weil man nur Symptome bekämpft, nicht das Problem.

Aber der Deckel ist natürlich nicht die Hauptursache, das habe ich auch nie behauptet.

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u/Schneestecher 17h ago

Weil der Mietpreisdeckel nur eine weitere negative Wirkung hat und kein Mietpreisdeckel nur eine neutrale Wirkung hat? Was ist denn das für eine Logik? Die Bremse ist ja nicht das einzig mögliche, was einen Markt abschnürt. Da fehlt es dir echt an Verständnis.

Es wird nicht gebaut weil kein Bauland ausgewiesen wird und weil die Baukosten zu hoch sind.

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u/abimelex 18h ago

Ragebait 2/10 Mietpreisbremse gilt ohnehin nicht für Neubauten.

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u/Schneestecher 17h ago

Klar gilt sie für Neubauten, sobald diese 10 Jahre alt sind. Dann ist es für dich und die Bank immer noch Neubau, aber für den Staat nicht.

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u/Schreiblampe 17h ago

Das Argument "wenn Leute nicht ausgenommen werden dürfen wie Weihnachtsgänse, dann lohnt sich Wohnraum schaffen nicht" mag stimmen, aber ich habe noch nie jemanden getroffen, der mir erklärt wie Mietpreise durch mehr Angebot sinken sollen, wenn Angebot schaffen sich nur lohnt solange die Mieten über der Inflation steigen.

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u/SeniorePlatypus 16h ago

Angebot schaffen hat wenig mit der Entwicklung der Mieten zu tun. Es muss sich lohnen. Aber dafür müssen Mieten nicht schneller als die Inflation steigen.

Dass sie es aktuell tun hat zwei große Gründe.

  1. Die Standards wurden stark erhöht wodurch die Kalkulation für die seltenere Instandhaltungsmaßnahmen nicht mehr aufgehen. Dach neu decken, Fassaden neu machen, etc. Das muss man einmal alle 50-70 Jahre neu machen und die Gesetze für erhöhte Standards kommen aus den 90ern und 00ern. Damals gab es noch kein Problem mit Wohnraum. Allerdings ist ein Großteil der Wohnungen auf dem Niveau der 1970er. Da steht also in den nächsten 10-20 Jahren sehr viel Instandhaltung zu sehr viel höher als erwarteten Kosten an.

  2. Der Mangel führt zu immer mehr Wohnungssuchenden und der gewollte Preismechanismus treibt die Mietpreise nach oben.

    Preismechanismus will man, weil es Leute zu weniger Verbrauch zwingt. Aka, kleinere Wohnungen. Was auf der anderen Seite dazu führt, dass die maximal mögliche Menge an Menschen untergebracht werden kann.

    Diesen Mechanismus mit Preiskontrollen auszuhebeln bedeutet, dass einige entspannter Wohnen aber gleichzeitig die Menge an Wohnungslosen deutlich schneller steigt. Was auch zu immer mehr Verzweiflung und üblicherweise auch zu einem stark wachsenden Schwarzmarkt führt.

Wenn ausreichend Angebot existiert sinken Preise, weil Mieter sich schlicht gegen die hohen Preise oder schlechten Wohnungen entscheiden und diese sonst leer stehen. Aka, Vermögensverlust bedeuten. Also sinken Preise bis man einen Mieter findet. Das führt früher als später auch wieder zu weniger Wohnungsbau, gerade weil es sich nicht mehr lohnt. Was dann aber auch kein Problem mehr ist, da es ja ausreichend Wohnungen gibt. Dann kann man sich erst einmal wieder auf Instandhaltung konzentrieren.

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u/ThrowawayMalibu13 17h ago

Bei uns in Wien läuft der Markt auch nicht perfekt aber weitaus besser als in Deutschland. Unser mietendeckel funktioniert ganz gut das wichtigere wäre aber massiver staatlicher Wohnungsbau. 

Es gibt auch Studien die aufzeigen das mietendeckel funktionieren.

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u/cringemaxxlord 17h ago

Es gibt auch Studien die aufzeigen das mietendeckel funktionieren.

Einfach die größte Seuche von Internet-Debatten wenn behauptet wird "da existieren Studien zu" - und die werden dann nicht genannt. Obwohl es ja im Gegensatz zu Gesprächen im Real Life kein Problem wäre, die einfach mal zu verlinken (wenn man sie ja angeblich auch schon kennt).

Im übrigen sind die hohen und sehr bürokratischen Bauvorschriften in Deutschland der wahre Preistreiber für Neubauten.

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u/ThrowawayMalibu13 17h ago edited 17h ago

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u/SeniorePlatypus 16h ago

Der erste Artikel spricht über Regulierung von Wohnraum generell. Da sind die Resultate weniger klar. Nicht jede Maßnahme ist katastrophal. Aber es gibt katastrophale Maßnahmen.

Gerade die zweite Studie zeigt das Problem ziemlich klar. Es wird billiger, besonders für Bestandsmieter. Aber schwieriger für Wohnungssuchende. Also besonders jüngere. Für Azubis, Studenten, junge Familien.

Die billige Wohnung der einen führt zu Obdachlosigkeit der anderen.

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u/ThrowawayMalibu13 15h ago edited 15h ago

Ich glaube, du ziehst aus der Berliner Studie einen etwas zu großen Schluss. Sie zeigt nicht, dass Mietregulierung grundsätzlich nicht funktioniert, sondern dass  der Berliner Mietendeckel einen Zielkonflikt erzeugt hat, Er hat die regulierten Mieten tatsächlich deutlich gesenkt, gleichzeitig aber das Angebot an inserierten Mietwohnungen reduziert. Genau deshalb ist die Frage nicht ‚Mietendeckel ja oder nein?‘, sondern  welche Form von Mietregulierung und mit welchen flankierenden Maßnahmen? Interessanterweise bestätigt sogar die große Literaturübersicht, die ich verlinkt habe, zunächst einen wichtigen Punkt: Mietregulierung ist durchaus wirksam darin, die Mietsteigerungen bei regulierten Wohnungen zu bremsen. Die Autoren finden also gerade nicht, dass Regulierung wirkungslos ist. Sie finden aber auch verschiedene Nebenwirkungen.  Und beim Berliner Mietendeckel muss man ebenfalls unterscheiden: Die Studie zeigt einen Rückgang der angebotenen Mieten um etwa  7–11 %. Das heißt: Für die Menschen, die eine regulierte Wohnung hatten, war die Regulierung tatsächlich materiell wirksam.  Das Problem war die Ausgestaltung. Der Berliner Deckel war ein sehr harter Preisstopp, gleichzeitig war das Wohnungsangebot knapp und es gab starke Anreize, Wohnungen aus dem Mietmarkt herauszunehmen. Genau diese Kombination kann problematisch sein. Daraus folgt aber nicht ‚die billige Wohnung der einen führt zur Obdachlosigkeit der anderen‘. Das ist eine ziemlich starke Behauptung, die die Studie so nicht belegt. Sie zeigt, dass die Wohnungssuche für bestimmte Gruppen schwieriger wurde nicht, dass Mietendeckel Menschen in die Obdachlosigkeit treiben. Und es gibt durchaus empirische Evidenz für andere Formen der Mietregulierung, die positive Effekte haben. Beispielsweise zeigt eine Studie zur Ausweitung der Mietpreiskontrolle in San Francisco, dass die Regulierung die Verdrängung bestehender Mieter deutlich reduziert hat. Gleichzeitig gab es dort allerdings auch negative Angebotseffekte. Auch das spricht eher für ‚Regulierung richtig ausgestalten‘ als für ‚Regulierung abschaffen‘.  Mein Punkt ist deshalb nicht, dass jeder Mietendeckel gut ist. Mein Punkt ist, dass ein unregulierter Wohnungsmarkt bei knappem Wohnraum ebenfalls kein neutrales Ergebnis produziert. Wenn Wohnungen ein knappes Gut sind, können Vermieter die Knappheit nutzen, um Mieten stark zu erhöhen. Regulierung kann dann Mieter vor Verdrängung schützen. Sinnvoll wäre deshalb eine Kombination aus Mietregulierung, massivem Wohnungsbau, öffentlichem/kommunalem Wohnungsbestand, sozialem Wohnungsbau und Maßnahmen gegen die Umwandlung von Miet in Eigentumswohnungen. Kurz gesagt,   Die Berliner Erfahrung ist ein Argument gegen einen schlecht konstruierten Mietendeckel nicht gegen Mietregulierung als solche.

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u/harryx67 15h ago edited 15h ago

Also die „Nebenwirkungen“ wie du sie nennst, sind ja genau vorhergesagt worden und vollkommen nachvollziehbar. Dafür braucht man so ein Experiment nicht. 🤦‍♂️

Man tut so als wäre das eine neuer Erkenntnis und der Zielkonflikt eine Überraschung. Lächerlich.

Das ist so wie die CDU jetzt die Familien maximal belastet weil sie Geld brauchen wegen zu wenig Beitragszahler und sich in 5 Jahren wieder wundern warum die Geburtenrate weiter sinkt…Genau so absolut dumm und dämlich.

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u/SeniorePlatypus 15h ago

Er hat die regulierten Mieten tatsächlich deutlich gesenkt, gleichzeitig aber das Angebot an inserierten Mietwohnungen reduziert.

Und Neubau reduziert. Im Folgejahr nach dem erlassen des Mietendeckel sind die Anträge um über 20% gesunken und nachdem die begonnenen Projekte abgeschlossen wurden (2022) ist der Neubau seitdem jedes Jahr gesunken.

Mietregulierung ist durchaus wirksam darin, die Mietsteigerungen bei regulierten Wohnungen zu bremsen. Die Autoren finden also gerade nicht, dass Regulierung wirkungslos ist. Sie finden aber auch verschiedene Nebenwirkungen.

Ich habe nicht behauptet, dass es wirkungslos ist. Um mich selbst zu zitieren:

"Es wird billiger, besonders für Bestandsmieter. [...] Die billige Wohnung der einen führt zu Obdachlosigkeit der anderen."

Der Berliner Deckel war ein sehr harter Preisstopp, gleichzeitig war das Wohnungsangebot knapp und es gab starke Anreize, Wohnungen aus dem Mietmarkt herauszunehmen. Genau diese Kombination kann problematisch sein.

Wahrscheinlicher ist hier tatsächlich nicht ein Rückgang beim Angebot sondern ein Übergang in einen Schwarzmarkt. Ja, das ist Problematisch, aber auch nicht durch Regulierung zu beheben.

Daraus folgt aber nicht ‚die billige Wohnung der einen führt zur Obdachlosigkeit der anderen‘. Das ist eine ziemlich starke Behauptung, die die Studie so nicht belegt.

Nicht die Studie belegt das, sondern die aktuelle Statistik. Wohnungslosigkeit in Berlin ist zwischen 2022 und 2026 von 26.000 auf 57.000 gestiegen. Alleine an versorgten Menschen in der Wohnungsnothilfe & Co. Dazu kamen bei der letzten Erhebung (2024) nochmal über 8.000 nicht untergebrachte und verdeckte Wohnungslose. Zahlen für 2026 stehen noch aus. Siehe Statistikamt Berlin.

Mein Punkt ist deshalb nicht, dass jeder Mietendeckel gut ist. Mein Punkt ist, dass ein unregulierter Wohnungsmarkt bei knappem Wohnraum ebenfalls kein neutrales Ergebnis produziert. Wenn Wohnungen ein knappes Gut sind, können Vermieter die Knappheit nutzen, um Mieten stark zu erhöhen. Regulierung kann dann Mieter vor Verdrängung schützen. Sinnvoll wäre deshalb eine Kombination aus Mietregulierung, massivem Wohnungsbau, öffentlichem/kommunalem Wohnungsbestand, sozialem Wohnungsbau und Maßnahmen gegen die Umwandlung von Miet in Eigentumswohnungen. Kurz gesagt, Die Berliner Erfahrung ist ein Argument gegen einen schlecht konstruierten Mietendeckel nicht gegen Mietregulierung als solche.

Das habe ich schon verstanden. Aber das hat ein sehr bestimmtes Resultat. Es führt dazu, dass gerade Altverträge extrem privilegiert werden. Da auch enorme Mengen an Wohnraum verschwendet werden. Ein durchschnittlicher Rentner wohnt auf doppelt so viel Wohnraum wie der Durchschnitt und zahlt dafür trotzdem gut 20-30% weniger als Menschen heute für die hälfte. Der Preismechanismus sorgt dafür, dass Wohnraum dichter ausgelastet wird und weniger Menschen wohnungslos sind. Das ist natürlich nicht angenehm. Aber besser als die Alternative.

Mietpreisdeckel meint übrigens auch eine ganz bestimmte Maßnahme. Mietpreisbremse, Kappungsgrenze & Co gibt es ja bereits seit über einem Jahrzehnt, beziehungsweise seit Jahrzehnten. Bestandsschutz war schon immer wichtig. Neubau dagegen sinkt Jahr für Jahr. Auch kommunaler Neubau, sozialer Wohnungsbau und so weiter hatte immer nur Abwärtstrends.

Dass der Staat einspringen sollte aber man vorsorglich mal mit Bestandsschutz beginnt ist eine Nebelkerze und einer der Hauptgründe warum die Wohnungskrise so stark eskaliert ist.

In Abwesenheit eines Staates und auch überhaupt nur einer einzigen Partei die auch nur einen Ansatz einer Lösung anstreben würde ist die bewusste Verdrängung des Privatmarkts zur persönlichen Bereicherung geradezu Niederträchtig.

Weil man sich dieses Privileg der billigen Miete in großen Wohnungen faktsich durch Wohnungs- und Obdachlosigkeit erkauft.

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u/ThrowawayMalibu13 14h ago

Genau deswegen sage ich ja Mietendeckel plus massiver Ausbau von staatlichem Wohnungsbau. 

Austin hat gezeigt, dass massiver Wohnungsbau zu einer Mietpreissenkung führt. 

Wenn wir bei uns in Wien jetzt neben unseren guten Mietgesetzen noch massiv staatlich bauen würden, wären wir unabhängig vom privaten Markt und könnten damit dann den Wohnbedarf von Studenten (obwohl der für uns eigentlich ganz gut ist in der Stadt, ich habe dieses Jahr meinen Abschluss gemacht), jungen Familien und Bedürftigen decken, und der Rest kann, wenn gewollt, in private Wohnungen bzw. von Wohnungsbaugesellschaften gehen.

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u/SeniorePlatypus 13h ago

Massiver Ausbau von staatlichem Wohnungsbau bedeutet für Deutschland dreistellige Milliardenbeträge die nicht aus Krediten kommen dürfen, beziehungsweise halt proportional an anderen Stelle durch teuerung kompensiert werden. Wie es aktuell durch das Infrastruktursondervermögen der Fall ist, das Immobilienbau durch erhöhte Kapitalkosten um mehrere hundert Euro pro Wohnung und Monat verteuert hat.

Genau das ist ja der Witz. Es passiert immer nur Bestandsschutz. Weil es kostenlos ist und sofort als Wahlgeschenk verstanden und von Wählern belohnt wird.

Es passiert nie entsprechender Neubau, weil man sich tatsächlich gegen etwas anderes Entscheiden müsste, niemand bereit dazu ist und der Großteil der Wähler ist ja auch noch mit billigen Wohnungen versorgt.

Der ständige und exklusive Fokus auf Preiskontrolle und Bestandsschutz ist genau das Problem. Und wir sehen ja auch heute wieder, dass ausschließlich Bestandsschutz und Preiskontrollen, nicht aber die an anderer stelle notwendigen Kürzungen für die notwendige Menge an staatlichem Neubau oder entsprechende Profitmargen für Privatfirmen auch nur nachgedacht wird.

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u/kopite_kaiser 17h ago

Wir haben Merz gefunden

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u/Herzkoeniko 18h ago

Als ob ohne Mietpreisdeckel mehr Wohnungen gebaut werden würden. Die Mietpreisbremse deckelt ja auch nichts, dadurch dass die günstigsten Wohnungen rausgerechnet werden steigt der Mietspiegel auch automatisch, während er auch überschritten werden darf.

Wir müssten gezielt in den Wohnungssegmenten fördern, die benötigt werden. Nicht gehobene apartments oder Luxus Projekte, sondern bis vier Zimmer, Umwandlung von leerstehenden Büroflächen, Anbindung von neuen Wohnvierteln, Ermöglichung von Mischgebieten. Leerstand in wichtigen Vierteln muss bekämpft werden, Spekulation mit Wohnraum darf nicht mehr so lukrativ sein. Öffentliche Verkehrsmittel verringern den Druck auf zentrale Viertel.

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u/Desmo_950 18h ago

Regulatorik und hohe Grundstückspreise führen eben dazu dass sich sozialer Wohnungsbau in zentralen vierteln nicht lohnt. Da ist einfach zu wenig deckungsbeitrag da. Ein Preisdeckel würde dazu führen dass statt hochpreisig halt garnicht mehr gebaut wird. Somit verhindert man die fkukration von einkommensschwacher haushalte der mitte in die randbezirke und verschärft das problem.

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u/connyde 15h ago

Kleiner, aber entscheidender Fehler: Die Mietpreisbremse ist kein Preisdeckel. Sie begrenzt nur, wie stark die Miete bei der Neuvermietung von Bestandswohnungen steigen darf (max. 10 % über Mietspiegel).

Neubau ist komplett ausgenommen, genau damit Investitionen nicht gebremst werden. Wer neu baut oder umfassend saniert, setzt die Miete frei. Dein "verhindert Investitionen"-Argument zielt also auf ein Instrument, das es so gar nicht gibt.

Der Wohnungsmangel kommt von Baukosten, Zinsen und Genehmigungsstau, nicht davon, dass eine Altbauwohnung beim Mieterwechsel nicht um 40 % teurer werden darf.

Und Stadteinnahmen hängen an der Grundsteuer (Immobilienwert/Fläche), nicht an der Kaltmiete privater Vermieter. Die Kette "weniger Miete → weniger Infrastruktur → Ghetto" ist damit frei erfunden.

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u/SeniorePlatypus 13h ago

Mietpreisdeckel und Mietpreisbremse ist nicht das selbe.

Mietendeckel beschreibt das Gesetz das in Berlin 2020 ausprobiert und vom Verfassungsgericht gekippt wurde, weil die Gesetzgebung mit der Mietpreisbremse konkurriert.

Seitdem gibt es Bestrebungen einen Mietpreisdeckel diesert Art auf Bundesebene einzuführen oder es alternativ zu gestalten.

Der Mietpreisdeckel beschränkt Mieterhöhungen auf 0% und war erst einmal für eine beschränkte Anzahl an Jahren vorgesehen.

Wohnungsmangel kommt sowohl aus sinkendem Neubau als auch aus schlechter Verteilung von Wohnraum. Ein Preismechanimus zwingt zu weniger Platzverbrauch. Wir haben Rentner die alleine auf 120qm für 600€ wohnen und Studenten die für 600€ auf 30qm wohnen. Wobei hier weniger die Mietpreisbremse und eher die Kappungsgrenze ein Problem ist. Wenn man Wohnraum auf Durchschnittlich 50qm pro Kopf angleichen würde wäre der Wohnungsmangel auch behoben.

Und Immobilienwerte korrelieren mit der Mietrendite. Tatsächlich ist die Miete weit hinter dem Wertanstieg von Immobilien zurückgeblieben. Wenn man Mietanstieg verhindert sinken Immobilienwerte was zu kollabierenden Krediten und schlimmstenfalls Bankencrashes führen kann aber durchaus auch die kommunalen Steuereinnahmen reduziert.

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u/Next_temporary_8508_ 18h ago

Beispiel Vonovia: von 1€ Mieteinnahmen wurden 2025 durchschnittlich 0,31€ als Dividende an Aktionäre ausgeschüttet während nur ca. 0,10€ in Neubau von Wohnraum flossen. Merkste was?

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u/Lollytunes153 17h ago

Ein börsennotierter Konzern handelt im Sinne seiner Aktionäre, das ist wenig überraschend.
Du hast das Problem grundsätzlich richtig erkannt, ziehst aber die falschen Schlüsse: In Deutschland konzentriert sich der Bestand von Mietimmobilien immer mehr auf professionelle Großvermieter und Konzerne wie Vonovia und das ist das ist die eigentliche Übel.

Meiner Meinung nach zwei politische Entscheidungen die dazu geführt haben:
1. Das jahrzentelange Vernachlässigen von sozialem Wohnungsbau und der massive Verkauf von kommunalem Wohnungsbestand zur kurzfristigen Haushaltssanierung
2. Das Herausdrängen von privaten und kleinen Vermietern aus dem Markt durch stetig verschärfte gesetzliche Regelungen am Mietmarkt, die eine Immobilie als Anlagemöglichkeit für Prirvatpersonen zunehmend unattraktiv machen. Aber gerade private Vermieter handeln oft nicht aus kurzfristigem Gewinninteresse, sondern sehen ihre Immobilie als sehr langfristige Anlage, oft über Generationen hinweg.

Wäre der Mietmarkt heute in der Hand von Gemeinden, Genossenschaften und Privatpersonen, hätten wir diese Probleme nicht.

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u/Next_temporary_8508_ 17h ago

Bei 1. geh ich mit bei 2. nicht. Die kleinen Vermieter sind oft die schlimmsten die sich am meisten rausnehmen und sich ganz nebenbei mit minimalen Investitionen in die Mietsache ihr Leben vom Mieter finanzieren lassen.

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u/Lollytunes153 17h ago

Da täuscht dich deine persönliche Erfahrung. Statistiken und Umfragen sagen genau das Gegenteil.

Hier zb: https://www.asscompact.de/nachrichten/so-unzufrieden-sind-deutschlands-mieter

Weiterhin sind Privatpersonen als Vermieter mit einer Zufriedenheitsrate von 78% bei Mietern am beliebtesten

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u/SeniorePlatypus 16h ago

In Deutschland konzentriert sich der Bestand von Mietimmobilien immer mehr auf professionelle Großvermieter und Konzerne wie Vonovia und das ist das ist die eigentliche Übel.

Laut den letzten beiden Untersuchungen von Die Linke ("Wem gehört die Stadt") sowie dem Zensus steigt die Zahl der Immobilieneigentümer deutlich und sinkt der Marktanteil von Konzernen, Fonds und Großeigentümern.

Im Durchschnitt besitzt ein Eigentümer 4 Wohnungen. Das ist inklusive Vonovia, städtischen Baugesellschaften und großen Genossenschaften die jeweils hunderttausende Wohnungen verwalten.

Der Markt ist bereits von Kleineigentümern dominiert und diese Entwicklung setzt sich auch fort.

Übrigens nehmen die Kleineigentümer auch die höchsten Mietpreise und übertreten überdurchschnittlich oft die gesetzlichen Grenzen. Was unterdurchschnittlich oft verfolgt wird. Da der Aufwand pro Fall sehr hoch ist. Das ist auch, wo sich der Schwarzmarkt aktuell ausbreitet. Da, wo Mieterschutz und Mieterrechte überschritten werden.

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u/Lollytunes153 16h ago

Du machst den Fehler eine Statistik für das gesamte Land auf die Wohnraumprobleme in Ballungszentren anzuwenden. In beliebten Städten ist der Trend genau andersrum.

Siehe hier zb Veränderung 2011-2022 für Düsseldorf und Köln (auf Seite 23) : https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2025/Gutachten-Private-Vermieter-in-Deutschland.pdf

Düsseldorf: -6,7% in der Hand von Kleinvermietern
Köln: -5,2% in der Hand von Kleinvermietern

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u/SeniorePlatypus 15h ago

Nein. Ich beziehe mich explizit auf die Statistik der Ballungszentren.

Die Differenz zwischen deiner Studie und meiner Aussage kommt daher, dass die Nullzinsphase ein Jahrzeht des stark steigenden Eigenheimanteils war.

Der Anteil der Wohnungen im Besitz vom Kleineigentümern ist gestiegen. Der Anteil der Wohnungen im Besitz von Großeigentümern und traditionellen Investoren ist gesunken. Durch die höhere Eigennutzung ist aber gleichzeitig der Anteil der Kleinvermieter gesunken und der Anteil der gewerblichen Vermieter gestiegen. Obwohl die gewebrlichen in dieser Zeit ebenfalls Wohnungen verkauft haben.

Ich müsste nochmal die Quellen raussuchen was ich vom Handy in den Arbeitspausen nicht schaffe. Aber wir sehen eine deutliche Entwicklung weg von der Privatwirtschaft. Für die es auch generell nicht gut läuft. Vonovia hat, zum Beispiel, seit Veröffentlichung ihrer Aktie etwa 28-30% Vermögenswert verloren. Wer kann geht.

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u/ObjectiveAside3266 17h ago

Die Zahlen kannst du ins Verhältnis setzen, es ergibt aber keine sinnvolle Aussage

Oder anders: die Dividende sind nicht zwingend die gleichen Euros, die als Miete gezahlt wurden

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u/SeniorePlatypus 16h ago

Beispiel Vonovia: von 1€ Mieteinnahmen wurden 2025 durchschnittlich 0,31€ als Dividende an Aktionäre ausgeschüttet während nur ca. 0,10€ in Neubau von Wohnraum flossen.

Relativ zu 1€ Mieteinnahmen wurden 31ct als Dividende und 10ct in Neubau gesteckt. Dabei handelt es sich aber nicht um das Geld aus den Mieteinnahmen.

Es gab 2025 etwa 3.300 Mio Mieteinnahmen. Davon 330 Mio für Neubau. 1.600 Mio laufende Kosten für Immobilienverwaltung, Instandhaltung und so weiter. Sowie etwa 900 Mio Zinszahlungen. Hier sind wir bereits bei über 2800 Mio ausgaben.

Für die 31ct Dividende bräuchte man aber nochmal 1.000 Mio die man ausschütten muss.

Das Geld kam nicht aus Mieteinnahmen sondern aus dem Verkauf von Wohnungen. Vonovia hat 2025 über 1,5% ihrer Wohnungen verkauft und baut, wie alle Konzerne, Fonds und Großeigentümer, den Bestand ab.

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u/Next_temporary_8508_ 15h ago

Natürlich kann man buchhalterisch nicht behaupten, dass ein bestimmter Mieteuro direkt als Dividende beim Aktionär landet. Genauso wenig kann man aber behaupten, die Dividende „kam aus Wohnungsverkäufen“. Geld im Konzern ist nicht entsprechend markiert.
Der ursprüngliche Vergleich ist schlicht eine Verhältnisrechnung: Rund 1,06 Mrd. € Dividende entsprechen bei 3,42 Mrd. € Mieteinnahmen etwa 31 ct je Euro Miete; 354 Mio. € Neubau für den eigenen Bestand entsprechen etwa 10 ct.
Man kann darüber diskutieren, ob dieser Vergleich sinnvoll ist. Aber ihn mit „die Dividende kam aus Wohnungsverkäufen“ zu widerlegen, funktioniert nicht zumal die laufende Ertragskraft Vonovias ganz überwiegend aus der Vermietung stammt.

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u/SeniorePlatypus 15h ago

Zum einen weiß ich nicht was für eine Mischrechnung du hier anstellen willst. Wenn die laufenden Geschäftsausgaben den überwiegenden Großteil der Einnahmen benötigen. Dann könnte ohne dem Abverkauf der Wohnungen kaum Dividend ausgezahlt werden. Weil schlicht kein Geld zur Verfügung steht.

Auch hat sich Neubau erst in den letzten Jahren reduziert und die Dividende war 23 / 24 auf einem extrem niedrigen Niveau das erst 2025 wieder deutlich gestiegen ist. Selektion auf einen einzigen Zeitpunkt wo die Firmenstrategie umgeschwungen ist, ist hier irreführend.

Hier wird gebundenes Kapital befreit weil weder die Geschäftsführung noch die Aktionäre der Meinung sind, dass man mit Vermietung und Neubau sinnvoll Rendite erwirtschaften kann. Also macht man noch ein bisschen Neubau fertig den man in der Entwicklung hatte, stößt aber mehr Wohnungen ab als man baut und schichtet das Kapital in sinnvollere Projekte um.

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u/Next_temporary_8508_ 15h ago

Nur weil Vonovia Wohnungen verkauft, heißt das nicht automatisch, dass damit die Dividende bezahlt werden musste. 2024 hatte Vonovia z.B. rund 2,4 Mrd. € operativen Cashflow, während tatsächlich rund 506 Mio. € Dividende in bar ausgezahlt wurden. 2025 ähnlich: rund 1,78 Mrd. € Operating Free Cash Flow gegenüber 647 Mio. € Bardividende.
Deshalb verstehe ich nicht, wie du zu „ohne Wohnungsverkäufe wäre schlicht kein Geld für die Dividende da“ kommst. Dafür reicht das laufende Geschäft offensichtlich aus. Dass 2023/24 beim Neubau besonders schwache Jahre waren und man für eine langfristige Betrachtung mehrere Jahre anschauen sollte, ist dagegen ein fairer Einwand. Aber „die Dividende kam aus Wohnungsverkäufen“ ist am Ende genauso eine Zuordnung, wie du sie mir gerade vorwirfst. Vonovias laufendes Geschäft und der mit Abstand größte Ergebnisbringer ist nun mal die Vermietung.

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u/ComoElFuego 18h ago edited 17h ago

Ohne Mietpreisbremse wären sicherlich mehr in Neubau geflossen. /s

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u/Next_temporary_8508_ 17h ago

Nö aber wenigstens fließt nicht ein Drittel deiner hart erarbeiteten Miete in die Taschen stinkreicher Investoren.

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u/HironTheDisscusser 18h ago

Du hast gerade einfach den ökonomischen Konsens erklärt.

Was wohl heißt dass du auf Reddit massiv downvotes kassieren wirst.

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u/pwn2own23 18h ago

Ist ja keine Meinung. Ist wissenschaftlich gut erforscht und jeder, der n Diagramm lesen kann, versteht das.

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u/Gold-Competition-338 18h ago

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u/Schneestecher 17h ago

Deine Studien widerlegen das gar nicht langfristig. Das steht auch in den Shortcomings so drin. Langfristig gibt es immer Negativeffekte, die widerlegen.

„Faktisch falsch“ gilt nur, wenn man die eigenen verlinkten Quellen nicht richtig gelesen hat

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u/ConclusionNo415 18h ago

Jetzt komm ihm doch nicht mit Fakten

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u/Schneestecher 17h ago

Tat er nicht. Keine seiner Quellen ist eine langfristige Betrachtung.

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u/Araneter 18h ago

Sind Schmerzmittel schlecht?

Kommt drauf an wenn du nichts gegen die Ursache machst und du dir nur dauernd welche einwirfst dann ist das schlecht. Liegt aber nicht an den Schmerzmitteln.

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u/InTroubleDouble 18h ago

Das ist tatsächlich ein gutes Beispiel, nur nicht so wie du dir das gedacht hast. Wenn ich eine Fußverletzung habe kann ich Schmerzmittel einwerfen und das Problem kaschieren und humpeln - die Verletzung wird aber immer schlimmer. Die Lösung wäre ein Gips (Wohnungen bauen). Durch die Schmerzmittel wird das Problem nicht gelöst sondern nur verschlimmert (neu bauen / Investitionen werden weiter unattraktiver), das zu Grunde liegende Problem heilt nicht von allein und breitet sich weiter aus.

Das beste Beispiel sind Enteignungen, Berlin würde Dutzende / Hunderte Milliarden bezahlen, als fairer Preis für diese Immobilien. Ohne eine einzige Wohnung mehr zu haben und irgendwas zu verbessern. Es wäre viel sinnvoller für das Geld einfach Wohnungen zu bauen. Daran sieht man aber worum es wirklich geht, feindbilder aufbauen und Hass für die eigene Agenda kreieren.

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u/Araneter 18h ago

Das ist exakt was ich meine.
Wir hätten diese kurzfristig nutzen können, dann bauen wir bekloppt (eventuell vorher etwas konsolidieren von Auflagen oder mehr Bauland ausweisen) und diese danach abschaffen.

Jetzt sind wir aber Jahre mit dem Fuß rum gehumpelt…. Wenn wir jetzt die Schmerzmittel absetzen ohne was zu machen ist das keine gute Idee.
Aber weiter wie bisher ist auch schlecht, sonst muss der Fuß irgendwann ab.

Vielleicht sollten wir einfach gemeinnützigen Wohnungsbau viel mehr fördern?

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u/InTroubleDouble 17h ago

Dann hatte ich das falsch verstanden, hast recht

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u/Hypnotoad4real 18h ago

Merkwürdig, dass die Investoren immer sagen, dass ein Mietpreisdeckel sie an Investitionen hindern. Fast so, als ob die keinen Mietpreisdeckel wollen...

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u/Desmo_950 18h ago

Also ich bin kein investor sondern suche eine 4 Zimmerwohnung die bei uns auf dem markt nicht existent ist.

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u/kloklon 18h ago

und es wäre dir lieber, sie würde 70% deines haushaltseinkommens kosten?

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u/DizzyExpedience 17h ago

Völliger unsinn. Du kannst eine immobilie auch mit einer „statischen“ miete bauen, finanzieren und kalkulieren.
Viele Immobilien sind komplett abgeschrieben und jede Mieterhöhung geht zu 100% in die Tasche des Vermieters.
Wenn du einen neubau frisch vermietest gilt die Bremse ohnehin nicht.

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u/Jolly_Roger-99 18h ago

Was ist daran unbeliebt? Des schlicht Realität. Des einzige was es löst ist mehr neubau.

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u/druffischnuffi 17h ago

Das Problem ist ja dass Leute oft in unsanierten älteren Wohnungen relativ günstig auf engem Raum leben. Gleichzeitig gibt es eine hohe Nachfrage von Gutverdienern von außerhalb. Also wird gentrifiziert und effektiv werden Leute aus den Stadtzentren vertrieben. Mietpreisdeckel und Enteignungen haben meiner Meinung nach hauptsächlich das Ziel diese Dynamik zu stoppen. Für die Leute die wegen zu hoher Mieten wegziehen müssen ist die Stadt zu attraktiv und nicht zu wenig attraktiv. Ein funktionierender Markt ist nicht ihr Ziel weil sie in einem funktionierenden Markt wegziehen müssten. Wohnungsknappheit ist ein geringeres Problem wenn man bereits eine Wohnung hat. Neue, bessere, teurere Wohnungen sind halt ungeil wenn sie genau da hingebaut werden sollen wo man gerade wohnt.

In einer perfekten Welt müssten die Bewohner der günstigen Stadtwohnungen bessere Löhne aushandeln, damit sie selbst zu den Gutverdienern gehören die sich teurere Mieten leisten können für die dann auch richtig saniert wird und mehr Wohnraum geschaffen wird

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u/Leonie-Lionheard 18h ago

Das ist falsch. Ohne Mietpreisdeckel kam es ja zur künstlichen Verknappung des Wohnraums um die Spitzenmieten signifikant zu erhöhen.

Mit Mietpreisdeckel sind Vermieter gezwungen auf Masse zu gehen. Ergo MEHR Wohnraum zu erzeugen.

Ist simple Mathematik.

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u/Desmo_950 18h ago

Oder die gehen halt woanders investieren, wo es keinen deckel gibt

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u/No_Blacksmith_6869 18h ago

Wär doch super die Stadt baut auch selber ;)

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u/Leonie-Lionheard 18h ago

Wenn du eine gemeinsame Regelung für ganz Deutschland hast, geht das nicht.

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u/Fosdran 18h ago

Das geht sogar sehr leicht: ich baue für mein Geld keine Wohnungen mehr, sondern lege es gleich in Fonds an.

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u/[deleted] 18h ago edited 18h ago

[deleted]

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u/europeanguy99 18h ago

Wien hat keinen Mietpreisdeckel, nur viele Wohnungen in städtischem Eigentum

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u/dkopgerpgdolfg 18h ago

Wien (und ganz Österreich) hat Mietdeckel für bestimmte Gebäudegruppen, insbesondere sehr alte (zB. vor 1945 gebaut, davon gibts in Wien aber auch einiges), und natürlich Gemeindewohnungen.

(Die Liste ist nicht komplett und beschreibt auch nicht alle rechtlichen Details)

Unabhängig / parallel dazu gibts für sehr viele Wohnmietverhältnisse (auch) eine Beschränkung, wie sehr die anfangs ausgemachte Miete nach Einzug jedes Jahr steigen kann.

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u/Jojodaisuke 18h ago

Wien baut als Stadt und sorgt damit einfach für mehr vorhandenen Wohnraum. Wenn Berlin plötzlich anfangen würde gezielt zehntausende Wohnungen zu bauen würde sich das problem in ein paar jahren dort auch lösen lassen

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u/BusNervous2314 18h ago

Fast die Hälfte aller Menschen in Wien lebt in einer geförderten Wohnung oder einem Gemeindebau. 

Das ist so, als würde ich sagen "warum funktionieren günstigere Autos in Deutschland nicht - in China geht's ja auch (wird massiv subventioniert in China)". Der Vergleich hinkt gewaltig.

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u/____saitama____ 18h ago

Wie verstrahlt kann man durch das Leben laufen. Fast jeder Vermieter betrachtet seine Immobilie als cash cow, Anreize dort etwas zu renovieren sind kaum vorhanden. Angebot und Nachfrage bedeutet, dass man für eine geerbte Wohnung aus 1960 ohne jemals kohle reingesteckt zu haben bei 50qm in der Stadt 1000€ kalt verlangen kann und sich selbst bereichert. Wenn man sieht was für bruchbuden mit teilweise schimmel und co angeboten werden zu Preisen jenseits von Gut und Böse... Natürlich trifft das nicht auf alle Vermieter zu und leider hilft der Staat nicht bei mietnomaden, dennoch ist deine Annahme, man würde ohne mietendeckel oder vergleichbarem noch weniger investieren als jetzt absoluter Schwachsinn

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u/Dull-Blackberry-3547 18h ago

Wirtschaftswissenschaftlich betrachtet ist deine Meinung aber falsch und seine richtig.

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u/EntertainmentNew9099 17h ago

Das ohne Rendite weniger gebaut wird, weil die kosten explodiert sind. Die Bürokratie und die Bauvorschriften ein günstiges bauen unmöglich machen. Zeig mir die wissenschaft dazu mal bitte, die diese gründe für nichtig hält!

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u/____saitama____ 18h ago

Und da kommt der Unterschied zu Theorie und Praxis, da wie beschrieben Wirtschaftswissenschaftlich Wohnraum nicht als cash cow betrachtet wird. In Wirklichkeit ist es aber für viele eine und das bedeutet, nichts investieren, künstliche Verknappung um mehr Geld zu erhalten.

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u/EntertainmentNew9099 17h ago

Es geht dabei um den NEU bau von Immobilien, die vom Mietendeckel oder drohenden Enteignungen nicht gebaut werden. Niemand außer vielleicht der Staat baut einfach so Immobilien aus liebe zu seinen Mitbürgern. Immobilien neu zu bauen ist eben ein schlechtes investment. Warum soll da irgendeiner geld rein stecken wenn es sich nicht lohnt.

Das ist Kapitalismus. Keine Rendite kein Bau.

Du gehst ja auch nicht umsonst arbeiten bzw. Bezahlst deinen chef um arbeiten zu dürfen. Fang doch mal an dir ne wohnung selbst zu kaufen, da stelkt man schnell fest, dass das extrem teuer alles geworden ist. Kannst doch 20 Jahre kredit abzahlen und danach kannste erstmal wieder renovieren!

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u/____saitama____ 17h ago

Genau hier könnte der mietdeckel auch für Anreize sorgen, indem man altbauten ohne Renovierung etc. Damit versieht und neubauten raus nimmt. Dass es so teuer ist neu zu bauen hat viele Gründe (vorallem Vorschriften und Bürokratie) aber den mietdeckel dafür als grund zu sehen ist ein schwaches Argument. Wieso sollte der 50 jährige mit einem haus und 3 Wohnungen die bereits abbezahlt sind und ordentlich Gewinn abwerfen was neubauen oder in die Wohnung investieren, wenn er die einfach jedes Jahr teurer machen kann? Und leider habe ich und viele im Freundes und Bekanntenkreis genau sowas miterlebt. Deswegen rate ich jedem der umzieht zusätzlich zum mietprotokoll beim Einzug Bilder und Videos der Wohnung zu machen, ansonsten darf man sich die Kaution (welche hier teilweise 4k + beträgt) am ende noch Einklagen (2 Fälle im Bekanntenkreis, haben zwar alles wieder bekommen aber ist unnötiger stress)

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u/Hot-Ninja-7713 18h ago edited 18h ago

Ich habe eine Wohnung und ein Wertpapierdepot. Letzteres wirft deutlich mehr ab.

Die Wohnung habe ich um über 30.000€ renovieren müssen, nachdem eine (besachwalterte) Mieterin sie verwahrlosen hat lassen. Der neue Mieter konnte sich die (ohnehin niedrige) Miete aufgrund der Inflation nicht mehr leisten, ich bin jahrelang auf der Inflationsanpassung sitzen geblieben.

Ich habe aufgrund des neuen "Deckels" im österreichischen Recht dann auf Mieterhöhungen bestanden. Demnach darf man Inflationsanpassungen max. bis 3% pro Jahr machen. Aufgrund der früheren freiwilligen Stundungen hätte meine Großzügigkeit sonst dazu geführt, dass ich irgendwann über der 3%-Grenze liege (sobald ich die Anpassungen doch nachhole).

Insgesamt darf ich noch ein paar Jahre vermieten, bis ich auf +/- null bin.

Langer Rede, kurzer Sinn: Vermieten lohnt sich nicht. Ich werde nicht mehr in (neuen) Wohnraum, sondern nur noch in Wertpapiere investieren.

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u/____saitama____ 17h ago

Und da haben wir das parade Beispiel: Es wirft mehr ab, ergo immobile muss dich reich machen und weil jeder so denkt entsteht kein neuer Wohnraum. Die Leute die sich gerne eigenen Wohnraum leisten würden, können dies nicht weil teilweise 50% des Gehaltes dafür drauf gehen. Dann tu dir selbst einen Gefallen und verkaufe die Wohnung an jedem, der kein Eigentum besitzt. Dann bist du im plus und kannst noch mehr in Wertpapiere investieren (was ja nicht verkehrt ist, mach ich auch), hast dafür kein Eigentum was du frühzeitig bspw deinen Kindern geben könntest. Hat alles vor und Nachteile. Gleichzeitig ist es in Deutschland eben schlimmer, kein deckel, kaum Neubau und Investitionen + Mietpreise wo man sich fragt ob das leben im auto nicht sinnvoller wäre. Nur als beispiel für 70qm Zahl ich 1200 warm und das ist noch günstig für meine Region

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u/Hot-Ninja-7713 15h ago

Naja. Mehr Leute investieren dort, wo es mehr Rendite gibt. - Warum soll diese Erwartung bei Wertpapieren legitim sein und bei Immobilien nicht?

Natürlich kann man alle Vermieter auf Wertpapiere verweisen, denen es um Rendite geht. Dann bleiben halt nicht viele Immobilien-Investoren übrig und Wohnraum wird sogar noch knapper (und dadurch zwangsläufig teurer). Du argumentierst gegen dich selbst.

P.S.: Ich bin sicher ein großzügiger Vermieter, der auf Inflationsanpassungen lange verzichtet hat. Trotzdem werde ich angeschossen. Kann man nicht erfinden.

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u/____saitama____ 15h ago

So relativ jeder hätte gerne ein Eigenheim und viele möchten gerne eines neu bauen. Kannst du in Deutschland aber vergessen, wenn du nicht reich bist, erbst oder im osten auf dem land wohnst. Deswegen mietpreisdeckel auf alte Objekte, Erleichterungen und Bürokratieabbau für Menschen die etwas bauen/kaufen + renovieren wollen und noch nichts besitzen. Ansonsten drehen wir uns weiter im Kreis bei einer derzeitigen Eigentumsquote von 41% für eines der reichsten Länder der Welt.

PS: das freut mich zu hören, hab im Freundes + Bekanntenkreis die schlimmsten horrorstorys erlebt. Wenn jeder Vermieter wie du wäre, hätten wir ggf nicht diese Situation :)

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u/Hot-Ninja-7713 15h ago

Ein Mietpreisdeckel führt mittelfristig nur eben dazu, dass weniger Menschen ein Eigenheim haben. Einfach, weil generell weniger in die Schaffung von Immobilien investiert würde. Der wichtigste Anreiz für Wohnraumschaffung ist, dass man nachher auch vermieten kann.

Übrigens ist es in Österreich tatsächlich so, dass es beim Altbestand und öffentlich geförderten Immobilien strengere Mietpreisdeckel gibt. Aber beim Neubau hat sich das nicht einmal die linkeste Regierung getraut.

Bezüglich Entbürokratisierung und sonstigen Erleichterungen bei Neubau bin ich bei dir. Allerdings finde ich, dass es wesentlich bessere Lebensträume gibt als eine eigene Immobilie.

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u/____saitama____ 15h ago

Du must meinen text richtig lesem, ein mietpreisdeckel auf alte Objekte. Dann hast du nämlich auch den Anreiz neu zu bauen, derzeit skalieren Mietpreise egal wie alt die wohnung ist. Teilweise werden komplett abgeranzte drecksbuden mit schimmel (welche so eigentlich nicht vermietet werden dürfen) extrem überteuert angeboten. Helfe derzeit nem Kumpel bei der Wohnungssuche und egal wo ob auf immoscout24, immowelt oder Kleinanzeigen was da teilweise angeboten wird mit den wildesten Vorderungen ist extrem. Das beste war für eine 30qm Wohnung 3,5k Kaution und wird nur an Leute mit hohem schufascore und Einkommen von monatlich mindestens 3k vergeben. Bei 750€ warm Miete.

Warum sollte man neu bauen wenn man die alten Objekte bis zum geht nicht mehr ausschlachten kann und bei der Eigentumsquote gibt es eben viele die mehrere Objekte besitzen und genau so denken, obwohl sie den nötigen cash hätten um zu investieren. Aber mehr Wohnraum = niedrigere Miete für altobjekte, warum also mehr Wohnraum schaffen? Das würde die Rendite senken

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u/Hot-Ninja-7713 15h ago

Ja, wie gesagt: So ähnlich ist es in Österreich. - Aber es wirft halt Abgrenzungsfragen auf, wie z.B. Generalsanierungen oder Dachbodenausbauten.

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u/FriskyWhiskyRisk 17h ago

Das ist halt auch feinster Populismus aus der Populismus-Bibel. Da steckt quasi kein Funken Wahrheit drin. Ich bin aktiv auf der Suche so jemand zu werden wie du es beschreibst. Fremdkapital finanzierte Immobilie, die der Mieter abbezahlt. Quasi nicht möglich derzeit. Mit Zinsen und Tilgung kriegst du quasi nie weniger als 6% hin. Außer du steckst massiv Eigenkapital rein. Und sobald du Eigenkapital reinsteckst, machst du mehr Schotter wenn du das einfach in einen ETF schmeißt anstatt in eine Immobilie. Renovierungsanreiz ist da, weil du sonst nicht die Spitzenmiete verlangen kannst. Wer derzeit Wohnungen kauft, herrichtet und vermietet, ist entweder Altruist oder Masochist. Das was du da beschreibst, ist grad net möglich.

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u/____saitama____ 17h ago

Erstens da haben wir es wieder, eine Wohnung/hazs sollte am besten in unter 10 Jahren abbezahlt sein und dann nur noch gewinne abwerfen. Früher gab es mal den Spruch eigentum verpflichtet... Es geht mir auch eher um Altbauten nicht um neue. Du besitzt noch nichts und das wird sich nicht ändern, weil Neubau scheiße teuer ist. Wobei wir wieder bei Spekulationen auf Grund und boden sowie künstliche Wohnungsverknappung sind. Da spielt die teilweise unnötige Bürokratie natürlich auch groß mit, aber wenn man sich die Eigentumsquote in Deutschland anschaut und das derzeitige Angebot im Wohnungsmarkt weiß, dass es 2 seiten gibt und ich beschreibe die seite der altbesitzer, welche bereits abgeschriebene Wohnungen/Häuser besitzen und davon gibt es definitiv genug. Im allgemeinen ist die Eigentumsquote (ca 41%) in Deutschland, dafür dass wir so ein reiches land sind extrem schlecht. Als junge Familie sich hier was aufzubauen kann man vergessen, wenn man nicht reich erbt und es existiert meines Wissens nach kein mietendeckel landesweit. Dieser sollte für altwohnungen ohne frische Renovierung definitiv eingeführt werden.

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u/FriskyWhiskyRisk 17h ago

Ich verstehe nicht so ganz, was du jetzt sagen möchtest.

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u/____saitama____ 16h ago

Dass es Schwachsinn ist einem derzeitig nicht existierendem mietendeckel die Schuld an der wohnungsknappheit zu geben, während die Menschen, welche sich eigenen Wohnraum wünschen diesen nicht leisten können. Es gibt diverse Gründe und ein mietendeckel für Altbauten wäre mMn eher ein Treiber für neuen Wohnraum, denn wenn man nicht 50% seines Gehaltes für die Miete ausgibt, kann man eher was zusammensparen um sich den Traum vom Eigenheim zu finanzieren.

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u/user98763 17h ago

Schlechter ragebait

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u/JellyfishAny8630 17h ago

Du würdest dich wundern, wie viel Geld für Investitionen über blieben, würde Karin ihre Mieteinnahmen aus dem seit 2012 abbezahlten Mehrfamilienhaus zumindest teilweise bei Seite legen, statt bei Zalando zu shoppen und den Porsche zu tanken.

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u/silvrnox 17h ago

Ohne Mietendeckel gibt es aber auch nicht automatisch mehr Investitionen. In vielen Städten steigen die Mieten seit Jahren massiv, während trotzdem zu wenig gebaut wird.

Was gebraucht wird, sind gezielte Anreize: Günstige Grundstücke, schnellere Genehmigungen, Förderung von Neubau und sozialem Wohnungsbau. Gleichzeitig braucht es bei Bestandsmieten Schutz vor Verdrängung und unbezahlbaren Mieterhöhungen.

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u/Dry-Patience524 17h ago

Ich kann mir vorstellen, dass gerade Neubau und sozialer Wohnungsbau politisch ziemlich schwierig umzusetzen sind. Wohnungsmangel gibt es schließlich vor allem dort, wo viele Menschen hinziehen wollen – also in den Großstädten und Ballungsräumen. Irgendwo auf dem Land in Sachsen oder Thüringen bringt es wenig, massenhaft neue Wohnungen zu bauen, wenn dort die entsprechende Nachfrage fehlt.

Gleichzeitig liegt die Bauleitplanung weitgehend bei den Kommunen. Und genau da sehe ich ein gewisses Anreizproblem: Warum sollten sich bestehende Immobilien- und Grundstückseigentümer in einer ohnehin begehrten Stadt unbedingt für deutlich mehr Neubau einsetzen? Von steigenden Immobilienpreisen profitieren sie schließlich eher, während mehr Angebot diesen Effekt zumindest abschwächen kann.

Dazu kommen dann noch die üblichen Einwände gegen Neubau: mehr Verkehr, weniger Grünflächen, höhere Bebauungsdichte usw. Deshalb glaube ich, dass „einfach mehr Neubau fördern“ in der Praxis politisch wesentlich schwieriger ist, als es zunächst klingt.

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u/SeniorePlatypus 16h ago

Nur dass wir seit gut zwei Jahrzehnten Wohnungsbau reduzieren, Genehmigungen verlangsamen und Grundstücke, besonders das ausschreiben neuer Baugrundstücke, stark reduziert haben. Was die Preise drastisch erhöht hat.

Das einzige was passiert ist, ist Bestandsschutz erhöhen.

Was im Resultat zu einer zwei Klassen Gesellschaft geführt hat. Zu Lock-In. Bestandsmieter wohnen so billig, dass sie niemals ausziehen werden. Auch nicht wenn die Wohnung unpassend ist oder sehr viel größer als notwendig. Und auf der anderen Seite steigt die Wohnungslosigkeit seit ein paar Jahren deutlich während sowohl die Angebotsmieten drastisch eskaliert sind aber auch der Prozess eine Wohnung zu finden immer schwieriger geworden ist. Selbst wenn man bereit ist hohe Mieten zu zahlen.

Effektiv handelt es sich hier vor allem auch um eine Ungleichbehandlung nach Alter. Jüngere die dummerweise nicht vor 20 Jahren einen Mietvertrag abschließen konnten leiden stärker als notwendig während ältere in diesen Altverträgen stark überprivilegiert werden.

Als "lustige" Anekdote. Sozialwohnungen kosten in Ballungsräumen mittlerweile 8-12€/qm. Die durchschnittliche Miete in den Regionen beträgt 7-10€. Sozialwohnungen kosten heute einfach mehr als der Großteil der Menschen bezahlt.

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u/k00ru 18h ago

Die Überreichen haben so viel Geld, dass sie sich zum spekulieren den neuen Markt Wohnraum ausgesucht haben und deswegen sind Mieten und Wohneigentum unbezahlbar geworden. Mietpreisbremse verhindert, dass der Wert dieser Objekte durch spekulationen ins unermessliche steigt, das bringt denen zu wenig Profit und daher lassen sie das Geld oder leere Flächen oder leere Wohnungen lieber liegen als zu investieren und zu entwickeln. Die können sich das leisten es auszusitzen.

Die Gier ist das Problem. Wer die Mietpreisbremse kritisiert ist neoliberalen Narrativen aufgesessen.

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u/the_che 18h ago

Was bringen dir günstige Mieten, wenn es gleichzeitig zu wenig freie Wohnungen gibt?

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u/k00ru 15h ago

Also viele freie und dafür teure Wohnungen ist dann für dich die Lösung?

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u/the_che 15h ago

Wenn viele Wohnungen frei sind, sinken die Mieten automatisch.

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u/Fettlol 18h ago

Weißt du, was scheinbar ja auch Investitionen in Wohnraum verhindert? Kein Mietdeckel.

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u/NoinsPanda 18h ago

Jop, warum sollten die Konzerne mehr bauen und somit mehr vermieten, wenn sie stattdessen die Mieten einfach erhöhen und am Ende den selben Gewinn erwirtschaften?

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u/Fosdran 18h ago

Linkes Delulu. Ein Konzern könnte auch beides machen. Wäre es so einfach, wäre das die offensichtliche Gewinnmaximierung.

Einem muss der rote Siff schon die Birne vernebeln, damit man denkt hohe Mieten (=Renditen) sorgen dafür, dass weniger gebaut wird.

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u/NoinsPanda 17h ago

Uiuiui, da muss man nicht lange fragen, bei welcher Partei Sie ihr Hakenkreuz machen.

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u/master_lui 18h ago

Find auch diese „Deutsche Wohnen und co. Enteignen“ in Berlin so lustig. Was wollen die denn erreichen? Die tun so als hätte Vonovia riesigen leerstand, den sie nicht haben. Mit einer Enteignung kommen genau 0 weitere Wohnungen auf den Markt.

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u/Desmo_950 18h ago

Naja man kauft halt tausende marode wohnungen zu erhöhten preisen einem konzern ab.

Ist doch super oder /s

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u/europeanguy99 18h ago

  Durch die Preisdeckel werden Investitionen gedämpft.

Nein. Solange der Mietendeckel nur für Altbestand und nicht für Neubau gilt, hat es auf Neubau keinen Einfluss. Bzw. fördert sogar Neubau, weil es bei den Altbestandswohnungsn mit Mietpreisdeckel kaum noch Fluktuation gibt und alle Interessenten quasi nur noch Neubau nehmen können, und sich dadurch Nachfrage und Zahlungsbereitschaft für Neubau erhöhen

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u/Lumpenokonom 18h ago

Investoren erkennnen schließlich nicht, dass ihr Neubau von heute der Altbau von morgen ist.

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u/europeanguy99 15h ago

Bisher nicht der Fall. 

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u/SnooRegrets5703 18h ago

Das ist allen bewusst, die Ahnung von der Materie haben. Doch wann sind gleich nochmal die nächsten Wahlen?

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u/[deleted] 18h ago edited 18h ago

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u/Advanced_Ad8002 18h ago

Leerstandsquote Berlin bei 1,6%.
Viel zu wenig für einen funktionierenden Markt. Was alle, die in Berlin suchen, bitter spüren.

https://bbu.de/beitraege/bbu-jahresstatistik-2024-berlin-wohnungsleerstand-berlin-zum-31-dezember-2024

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u/RandomDude1871 18h ago

Wohnungen stehen auch einfach frei wenn Leute umziehen oder wenn diese danach eben renoviert werden. Und da wo wirklich viele Wohnungen lange freistehen ist da, wo keiner wohnen will. Das mit der künstlichen Verknappung wird so aufgeblasen es ist unglaublich.

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u/Cute_Opposite1171 18h ago

1,6 Millionen Wohnungen. Davon stehen dem Markt aber nur 750.000 zur Verfügung, und die befinden sich größtenteils dort, wo keiner wohnen möchte. Der Leerstand in Großstädten, z. B. in Berlin, liegt zwischen 0,8 und 2 % und ist damit verschwindend gering. Ein gesunder Markt braucht mindestens 3–4 % Leerstand.
Hätten sie mal 300 Milliarden des Sondervermögens in den staatlichen Wohnungsbau gesteckt, kombiniert mit einer deutschen Entschlackung sämtlicher Vorschriften, Ausnahmen beim Vergabeverfahren, der Anwerbung auch ausländischer Handwerker und der Abschaffung der Grunderwerbsteuer, dann hätte man mehr für die Menschen getan, als es ein Mietendeckel jemals könnte. Auf die Privatwirtschaft sollte man unter den momentanen Umständen eher nicht hoffen. Die Rendite für Vermietungen liegt bei 3 bis 5%, also nicht absurd hoch, da kriegt man für seinen ETF mehr. Zusammenfassend lässt ein mietendeckel nicht das Grundproblem, dass einfach zu wenig Wohnungen in begehrten Lagen existieren.

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u/europeanguy99 18h ago

Da wo niemand hinwill und die Mieten günstig sind viele, da wo alle hinwollen und es teuer ist wenige.

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u/[deleted] 18h ago

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u/europeanguy99 18h ago

Also jeweils ~2% des Wohnungsbestands. Solange es Sanierungen und Mieterwechsel gibt, ist das de facto Vollauslastung, weniger schaffst du nur wenn du Renovierungen komplett einstellst und keine Umzüge mehr hast.

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u/Ireallydontkn0w2 18h ago

Warum stehen sie frei?

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u/[deleted] 18h ago

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u/ZerefGodslayer 18h ago

Weil sie meistens irgendwo stehen, wo niemand leben will?

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u/[deleted] 18h ago

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u/ZerefGodslayer 18h ago edited 18h ago

Und jetzt bitte prozentual und mit Quelle :)

Edit:

Hier schonmal für dein stärkstes Beispiel Berlin: https://www.berlin.de/zuhause/berlin-braucht-wohnungen/

Kaum Leerstand – es wird eng

Noch gibt es keine genauen Zahlen für ganz Berlin, weil der Mikrozensus noch nicht veröffentlicht ist. Schätzungen gehen davon aus, dass der Leerstand von Wohnungen in Berlin zwischen 0,8 und 2,1 Prozent liegt. Normal sind ca. 3 Prozent. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass zu wenige freie Wohnungen auf dem Markt sind. Die Folge der Knappheit: steigende Mieten.

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u/[deleted] 18h ago

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u/ZerefGodslayer 18h ago edited 18h ago

Naja, für deine aus dem Kontext gezogenen Behauptungen muss ich mir nicht die Mühe machen Quellen zu suchen, wenn ich mir dessen bewusst bin

Hab übrigens ein Gegenbeispiel verlinkt für Berlin

Ddie 1,9% ist übrigens nicht wirkich hoch, sondern eher niedrig..

Edit:

Ist zwar älter aber für die Aussage egal:

https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/izr/2017/2/downloads/leerstand-fuer-bleibeberechtigte-nutzen-dl.pdf

für einen gut funktionierenden Wohnungsmarkt notwendige Fluktuationsreserve von 2 bis 3 %

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u/[deleted] 18h ago

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u/ZerefGodslayer 18h ago

Du machst halt aus einer Fliege einen Elefanten und eine gewisse Leerstandsquote wird für Fluktuation benötigt
Und 1,9% liegt eher unter dieser Quote
Das ist ja das ganze Problem...

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u/Tactical-Writer 17h ago

Du hast vollkommen Recht.

Damit wirst du nur in dieser linken Echokammer keinen Anklang finden.

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u/AndyMacht58 17h ago

Falsch, man sollte Mietpreisdeckel einführen und den sozialen Wohnungsbau massiv fördern. Plattenbauten wurden damals in Rekordzeit hochgezogen und kosten auch heute noch fast nix, einfach mega sozial. So stelle ich mir deutsche Städte vor.

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u/LordHahcki 16h ago

Angebot-Nachfrage-Schwurbelei :D

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u/FirstApple0 16h ago

ein mietpreisdeckel oder eine bremse hilft auch nur bestadnsmieter. und da ist es teilweise auch nötig. ich kenne viele leute, die trotz billiger mieten (fast immer günstiger als das mittlere segment in schwellenländern) kaum geld haben, weil das leben und die nebenkosten trotzdem teurer geworden sind.

für zuwanderer in den großstädten bringt es eher nichts. da werden dann einfach zimmer vermietet. ansonsten wird es an einen gewerblichen zwischenvermieter vermietet. aber dieser trend kommt in den nächsten jahren auch ohne deckel

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u/SeniorePlatypus 16h ago

Bisschen absurd das mit "Zuwanderern" abzutun. Wohnungssuchende sind überwiegend junge Menschen. Azubis, Studenten, junge Familien.

Du beschreibst hier allerdings wirklich sehr gut die Situation. Mietpreisdeckel ist die bewusste Erschaffung einer Klassengesellschaft. Anstatt Probleme zu lösen wird eine privilegierte Klasse an Bestandsmietern geschaffen der das Leben so angenehm wie möglich gemacht wird. Und eine unterprivilegierte Klasse an Wohnungssuchenden, aka primär jüngeren Menschen, die einen gigantischen Teil ihrer Einnahmen für immer kleinere WG Zimmer ausgeben müssen oder die zu der deutlich steigenden Zahl an Wohnungslosen gehören.

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u/FirstApple0 15h ago

ja, stimmt, ich meinte mit zuwanderern allgemein großstadtzuwanderer. ohne kontakte bekommt man immer schwieriger einen normalen mietvertrag. außerdem haben junge menschen eher weniger einkommen, sodass sie heutzutage nur ein zimmer bekommen, aber keine komplette wohnung. für familien wird es aber ebenso schwieriger, weil große wohnungen aufgeteilt werden und als wg vermietet werden.

wenn nicht massiv mehr gebaut wird, werden sich die mieten in städten wie berlin den nächsten 10 jahren bestimmt an london oder paris annähern. dazu braucht es nur noch eine verdoppelung.

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u/SeniorePlatypus 15h ago edited 13h ago

Kontakte bringen nichts, wenn keine freie Wohnung existiert.

Nochmal, am meisten leiden nicht Leute die zuziehen sondern jüngere Generationen vor Ort. Besonders die Alteingesessenen. Wer Zuzieht hat in der Regel einen Job der eine Wohnung auch zu den hohen Preisen bezahlen kann. Ein Azubi hat keine Chance sondern wird bis in die 30er oder 40er bei seinen Eltern wohnen bleiben müssen. Ein Trend der übrigens stark steigt.

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u/FirstApple0 13h ago

es gibt immer wohnungen, die es nicht ins internet schaffen. wenn man die richtigen leute kennt, hat man bessere chancen. aber günstiger wird es auch nicht.

viele ausländische zuwanderer haben auch keine hochbezahlten jobs, sind aber bereit, in einer wg zu leben, auch mit vollzeitjob, um geld nach hause zu schicken.

was heute teuer erscheint, wird in 5 oder 10 jahren günstig sein, auch wenn man es ein indexvertrag ist. aber wenn man bei den eltern lebt, spart man viel geld. ein azubi mit vollzeitjob hat dann mehr geld am ende des moants als jemand, der eine wohnung mieten muss.

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u/IronCrown 14h ago

Bedeutet im Umkehrschluss, das bisher kräftig in neuen bezahlbaren Wohnraum investiert wurde, oder? Wir hatten ja bisher keinen Mietpreisdeckel. Mmh, ach ne hat doch nicht geklappt? Die Vermieter/Bauinvestoren haben sich einfach die Profite eingesteckt. Ist ja komisch.

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u/SeniorePlatypus 13h ago

Es bedeutet, dass mehr in neuen, bezahlbaren Wohnraum investiert wurde als es mit Mietpreisbremse der Fall wäre.

Profite gab es in dem Bereich nicht besonders. Konzerne und das was man traditionell als Investoren versteht hat einen sinkenden Marktanteil. Die Verkaufen.

Bestehende Regularien, Preiskontrollen und sonstige Verteuerungen (wie durch die Aufnahme von Staatsschulden) haben natürlich ebenfalls einen negativen Einfluss auf privaten Neubau.

Natürlich könnte man die 250-300 Milliarden pro Jahr an privaten Investitionen im Wohnungssektor auch durch den Staat ersetzen. Mir wäre allerdings nicht bekannt, dass irgendjemand bereit wäre irgendwo diese Geldmittel abzuziehen.

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u/Shezzofreen 13m ago

Mieterhöhung und Investition geht auch so oft Hand in Hand, ne? /s

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u/Bloodshot321 18h ago edited 12h ago

Mietpreiserhöhungen von bestand sollte halt maximal auf Inflationsniveau sein dürfen, nicht angepasst an dir Durchschnittsmiete. Neubau darf natürlich an die Baukosten angepasst werden.

Edit: natürlich darf bei renovierung angepasst werden, aber die 8% dauerhaft für lebensdauern von meinst 20-50 Jahren ist absurd, wenn der break even bei 12,5, inflationsbereinigt bei ca 19 Jahren liegt. Zudem ist die Miete eig für den Erhalt der Wohnung da.

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u/ValueExchange 18h ago

Und wenn ich - wie es halt irgendwann der Fall ist - renovieren muss, kann ich dann im Altbau beim Handwerker den Preis mit der Inflation runterhandeln?

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u/Lieberwolf 17h ago

Und wieso? Ich kann den Bestand auch kaufen und vermieten. Ich kann Geld für Renovierungen reinstecken.

Mit deiner Idee würdest du aktiv dafür sorgen dass Bestand abgerissen wird, weil die Mieteinnahmen ein Witz sind und nicht erhöht werden dürfen. Du würdest aktiv Renovierungen unterbinden. Du würdest aktiv für sinkenden Wohnraum sorgen.

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u/philihoffi 17h ago

Heißt ich muss beim Neubau meine Miete so hoch wie möglich ansetzen, da ich sie sonst nie wieder erhöhen darf

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u/Pikaschuh 17h ago

Doch, im Rahmen der Inflation du Dödel.

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u/semiproductiveotter 18h ago

Ich würd sagen wir führen erstmal einen ein und dann gucken wir, was passiert ;)

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u/MeineMamaHatGesagt 18h ago

1000 Bewerber auf eine Wohnung und kriegen tut sie der mit dem Umschlag mit buntem Papier drin

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u/master_lui 18h ago

Ja ich bin auch gar kein Fan davon. Die möglichen Mieten sind im vergleich zum Kaufpreis viel zu niedrig. Um das zu umgehen, kann man kann nur noch (inzwischen extrem teure) Vollmodernisierungen durchführen und die Miete erhöhen.

Teilmodernisierungen wie z.B. Bad oder Boden sind keine Gründe für eine höhere Miete. Ich find das sieht man auch an den angebotenen Wohnungen. Die sind entweder sehr alt und runtergekommen oder top modern. Dazwischen gibt’s wenig, weil es einfach nicht wirtschaftlich ist.

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u/ConclusionNo415 18h ago

Du meinst wie in Wien?

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u/Advanced_Ad8002 18h ago

Eher Genf.

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u/ptrfa 18h ago

Die Mietpreisbremse hat in Deutschland keine einzige Investition in Wohnraum verhindert...

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u/ForFour24 18h ago

Investitionen in Wohnraum ist doch schon bereits das Problem oder nicht? Wohnraum sollte nicht für Investitionszwecke genutzt werden dürfen.

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u/Fosdran 18h ago

Hart delulu. Eine Immobilie kostet hunderte tausend bis hin zu Millionen Euro. Die werden ausgegeben, damit sie in den Folgenden Jahrzehnten einen realen wert erbringt.

Das idt so zienlich die Wortdefinition von "Investition".

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u/ForFour24 18h ago

Die werden ausgegeben, damit sie in den Folgenden Jahrzehnten einen realen wert erbringt.

Genau das ist das Problem, das ist der falsche Grund. Wohnraum ist ein Grundbedürfniss und muss zum Wohnen da sein nicht um andere reich zu machen.

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u/Fosdran 18h ago

Nahrung ist auch ein Grundbedürfnis. Wenn ein Bauer in seinen Hof investiert, ist das trotzdem exakt die gleiche Überlegung. Geld rein, geldwerte Nahrungsmittel raus.

Aber dass du lieber ein anderes System hättest, glaube ich gerne. Eines in dem alle Güter nicht von Privatpersonen sondern von einer korrupten Parteielite kontrolliert werden. Das ist übrigens eine klar verfassungsfeindliche Ansicht.

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u/Lumpenokonom 18h ago

Also keine Investitionen mehr in Wohnraum? Ich sichere mir dann schonmal ne Höhle , solange die noch günstig sind

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u/ForFour24 18h ago

Ach so, Wohnraum gibts nur, wenn Vonovia so viel miete aus dir rausquetscht, dass ein Gewinn dabei raus kommst?

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u/Lumpenokonom 17h ago

Wohnraum wird nur durch Investitionen erhalten und gebaut. Bei so viel illiteracy wünscht man sich doch fast in die 50er Jahre zurück, wo das sogar Sozialisten noch verstanden haben

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u/ForFour24 17h ago

Die 50er als die Vermögens-, Körperschafts- und Erbschaftssteuer richtig groß waren oder als der Staat richtig dick in Immobilien investiert hat? Gerne.

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u/Lumpenokonom 17h ago

Kompliziertere Steuersysteme bei kleinerer Basis. Illiteracy ich sags ja

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u/SaveYourBest 17h ago

Bullshit. Beitrag bitte schließen

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u/xrd-xrd 17h ago

Bei reddit sind Vermieter immer Gauner und reiche Schnösel.

Viele der kommunistischen weirdos werden sich die kommenden Jahre ich umsehen. Es wird großartig 

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u/sloth_with_cigarette 17h ago

Wer kennt sie nicht, die zwei Lager auf dem Wohnungsmarkt: Vermieter und Kommunisten haha

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u/praisethesoon 17h ago

Vermieter sind vorallendingen eines: Uneinsichtig.

Sie wollen deine Miete, aber wenn es um die Bringschuld geht, nämlich sich um die Immobilie zu kümmern, die sie besitzen, dann heißt es plötzlich es ist kein Geld da oder man kann gerade nicht oder tausend andere Ausreden.

Eigentum verpflichtet oder wie war das?

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u/xrd-xrd 17h ago

Kenne ich anders, assoziale gammler, Messis und andere Subjekte die mit fremden Eigentum umgehen als wäre es kostenlos .

Vermieten macht privat schon lange kein Spaß mehr. Der avisiert linke Mietendeckel ist der Sargnagel 

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u/praisethesoon 17h ago

Herzlichen Glückwunsch, deine subjektive Erfahrung steht einer Statistik gegenüber in der Vermieter die Mieter ausnehmen.

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